Frage von Lukas24350, 336

Was tun gegen eine relative Phimose?

Ich habe das Problem, dass ich meinen Penis im erregten Zustand nicht mehr die Vorhaut zurückziehen kann was soll ich machen... Und kann ich damit Sex haben ??

Antwort
von taunus1, 110

Hi na du, wie alt bist du denn?

Wenn eine Vorhaut plötzlich enger wird, dann kann das mit Zucker zu tun haben. Ansonsten wird es meiner Erfahrung nach zumindest nicht mehr besser. Ohne OP geht dann wenig. Auch die Hygiene wird immer schlechter. Können uns gerne mal austauschen. Wo kommst denn her? Können auch mal mailen. Habe die OP schon hinter mir.

Antwort
von asdundab, 210

Wenn du Probleme damit hast, wäre zu einer Beschneidung zu raten. Ich würde es an deiner Stelle ersteinmal so probieren, und sollten Beschwerden auftreten kannst du es ja immernoch machen. Denn eine Beschneidung ist in der Nachbehandlung nicht unbedingt schmerzfrei.

Kommentar von Matzko ,

Ein Problem ist eine Beschneidung aber auch nicht. Ich hatte keine Schmerzen danach und die prophylaktisch vom Arzt mitgegebenen Schmerztabletten habe ich nicht gebraucht.

Kommentar von CalicoSkies ,

Eine Beschneidung ist deswegen nicht nötig, sondern nur die letzte Behandlungsoption zur Behandlung einer Verengung. :)

EIne Beschneidung hat nicht nur eine hohe Komplikationsrate (und es werden fast immer Analgetika nach einer Beschneidung verordnet), sondern insbesondere die sexuellen Nachteile sind so gravierend, dass man nur davon abraten kann....

Kommentar von Matzko ,

Jeder hat die Möglichkeit nach seinen Erfahrungen zu antworten. Diese können auch von Theoretikern nicht widerlegt werden, selbst wenn sie eigene andere Erfahrungen hätten, denn Menschen sind nun mal nicht alle gleich. Es mag sein, dass auch Analgetika verschrieben werden. Damit ist aber noch nicht bewiesen, dass sie gebraucht werden. Auch mag es Männer geben, die sexuelle Nachteile aufgrund ihrer Beschneidung empfinden, diese sind aber weder gravierend noch häufig zu verzeichnen. Die Realität ist bei der überwiegenden Mehrheit der Männer, die als Erwachsene beschnitten wurden, die also beides kennen und es somit auch beurteilen können, bezeugt das Gegenteil.

Deshalb sei mir noch einmal gestattet, meine Erfahrungen mitzuteilen: Ich hatte weder Schmerzen noch sexuelle Nachteile nach der Beschneidung!

Kommentar von CalicoSkies ,

Eigene Erfahrungen sind aber keine Grundlage, auf derer eine OP an- oder abgeraten werden sollte.

Es ist Faktum, dass nach Beschneidungen Analgetika die Regel sind (wegen der Schmerzen), die hohe Komplikationsrate ist ein Faktum und es ist auch ein Faktum, dass die signifkante Mehrheit der beschnittenen Männer mit Vorher-Nacher-Vergleich in Studien sich negativ gegenüber einer Beschneidung aussprechen.

Die Realität ist bei der überwiegenden Mehrheit der Männer, die als Erwachsene beschnitten wurden, die also beides kennen und es somit auch beurteilen können, bezeugt das Gegenteil.

Solche Aussagen sind völlig unsinnig.

Es gibt Studien, bei denen genau diese Männer (mit Vorher-Nachher-Vergleich) repräsentativ ausgewählt und befragt wurden.

Diese Studien sind peer-reviewt, ihre Wissenschaftlichkeit, repräsentative Auswahl und die Durchführung der Fragebögen wurde durch andere Wissenschaftler überprüft.

Diese Studien bilden die Realtität ab - es gibt keine Grundlage, aufgrund derer du behaupten kannst, die Realtität wäre so, wie du es hier von dir gibst - besonders wenn das Gegenteil belegt werden kann!

Naturwissenschaft funktioniert nicht so, wie du es hier darstellst - du unterliegst hier auch dem detection bias.

Deshalb sei mir noch einmal gestattet, meine Erfahrungen mitzuteilen

Darfst du, sie sind aber nicht relevant, wenn es um eine Therapieentscheidung geht.

Ich hatte weder Schmerzen noch sexuelle Nachteile nach der Beschneidung!

Da deine Beschneidung freiwillig war und du nicht nur eine, sondern sogar zwei Beschneidungen hast durchführen lassen (was du ja hier bei Gutefrage schon dargelegt hast), bestizt du schon allein dadurch ein bias.

Die Frage ist daher, ob es wirklich so ist, wie du behauptest - oder ob deine Empfindung schon durch deine Entscheidung, dich freiwillig operieren zu lassen, jetzt subjektiv verzerrt ist (um das Ganze rechtzufertigen)

Da eine Einzelerfahrung nicht relevant ist, ist das aber sowieso unwichtig in dieser Betrachtung :D

Kommentar von Matzko ,

Es ist sehr erstaunlich, dass Sie immer wieder meinen, dass nur Sie hier recht hätten.

Im übrigen vielen Dank, dass Sie erwähnt haben, dass ich zwei Beschneidungen hinter mir habe, was den Tatsachen entspricht. Das dukumentiert nochmals verstärkt die Richtigkeit meines Kommentars, denn ich hatte bei beiden Beschneidungen weder Heilungsprobleme noch Schmerzen jeglicher Art.

Des weiteren kann ich Ihnen mitteilen, dass es nicht nur Studien gibt, woher auch immer, die weder nachprüfbar sind, noch in sehr hohem Maße der Realität widersprechen, sondern es gibt auch Erfahrungen von Menschen (nicht nur meine!), die aufgrund des persönlichen Erlebens, zu anderen Ergebnissen kommen als Ihre "Studien".

Kommentar von CalicoSkies ,

Im übrigen vielen Dank, dass Sie erwähnt haben, dass ich zwei Beschneidungen hinter mir habe, was den Tatsachen entspricht

Es zeigt nur eine subjektive Verzerrung deiner Meinung, vor allem weil du beide OPs völlig ohne medizinische Begründung hast durchführen lassen.

Des weiteren kann ich Ihnen mitteilen, dass es nicht nur Studien gibt, woher auch immer, die weder nachprüfbar sind, noch in sehr hohem Maße der Realität widersprechen

Anscheinend verstehst du nicht, wie Naturwissenschaft funktioniert.

Durch eine repräsentative Auswahl und eine hohe Zahl Beteiligter wird sichergestellt, dass die Ergebnisse die "Realität" abbilden - was man von irgendwelchen Tatsachenbehauptungen wie "es ist einfach so!" nicht behaupten kann.

Dieser Einwand ist deswegen völlig unsinnig.

Antwort
von engolmaster, 194

Hi, ja du hast ziemlich sicher eine Phimose. Ich hatte auch eine. Lass aber nen Arzt draufschauen, ist im Internet schwierig zu diagnostizieren. Die Behandlungsmethoden die es gäbe wären:
-Dehntherapie mit Cortison-(Hormon)Salbe
- Teilbeschneidung
-komplette (radikale) Beschneidung. 
Bei dir dürfte die Beschneidung in Frage. Die Teilbeschneidung kann ich nicht empfehlen, kann wieder vernarben. 
Für weitere Fragen steht die Komentarbox von meiner Antwort offen. Soll ich einen Erfahrungsbericht zu meiner Beschneidung dazu senden? Vielleicht hilft der dir.
Grüße
EOL

Kommentar von Lukas24350 ,

ja das wäre nett...

Kommentar von CalicoSkies ,

Diese Liste von Behandlungsmöglichkeiten ist unvollständig.

Eine Phimose hat zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten - von einer Dehntherapie über Therapien mit Kortisonsalben hinweg sowie erweiternden OP-Techniken (von denen hier bspw. keine Rede war) bis hin zu einer Entfernung.

Bei dir dürfte die Beschneidung in Frage

Das ist falsch.

Eine Beschneidung ist die ultima ratio - das heißt die äußerste Option, wenn alle anderen Behandlungsmethoden gescheitert sind.

Die Teilbeschneidung kann ich nicht empfehlen, kann wieder vernarben.

Das ist relativ unwahrscheinlich - aber deswegen wäre eine operative Vorhauterweiterung deutlich besser geeignet als eine (Teil)zirkumzision...

Kommentar von engolmaster ,

Hey Calico, auch wenn das deinem Sinn für Hilfsbereitschaft stört, könntest du doch mal meine Antworten nicht kommentieren. Ja, aus deiner und den "Studien" ihrer Sicht laber ich teilweise ziemlichen Müll. Doch wäre es schön, wenn du es lässt. Die Vorhauterw. OP habe ich hier nicht genannt. Hi Lukas, ja klar schreib ich gleich nach.

Grüße

Kommentar von CalicoSkies ,

Das Problem ist, dass ich deine Antworten kommentieren muss, wenn du einfach OPs empfiehlst, obwohl diese gar nicht vonnöten sind (deswegen habe ich auch Matzko kommentiert)

Wieso nennst du denn eine vorhauterweiternde OP nicht?

Kommentar von engolmaster ,

Hi, erstmal, das ist ein ausführlicher Erfahrungsbericht...
Meine komplette Beschneidung war am 31.03.2016. Ich wurde unter Vollnarkose beschnitten. Ich hatte es in einem Anästhesiezentrum machen lassen, da der Eingriff nicht in einem Krankenhaus stattfinden muss. Ich würde in einen nicht zu großen Raum mit 2 Plastikboxen und ner liege gebracht, dort sollte ich mein typisches OP-Gewand anziehen. Dazu natürlich erst ganz ausziehen. Dann noch so Badelatschen und später kam der operierende Arzt und sagte nur ich werde heute beschnitten, was ich bereits wußte. Dann kam der Anästhesist und brachte mich zum OP. Dann hinlegen, Arme auf die entsprechende Ablage, Nedel gesetzt, Infusion angeschlossen und dann kam er mit ner Spritzevoll weißem Zeug. Das hab ich bekommen, Alles normal dann sofort Tiefschlaf. Nächstes woran ich mich erinnern kann ist als ich in den Aufwachraum geschoben wurde. Btw: das weiße heißt propofolen. Nun ja, im Aufwachraum erst Wachwerden, dann dieses sehr interessante Gefühl von Schmerz am Penis. Unter die Decke geschaut, auf dem Kittel war Blut. Dann gemerkt, ich hab noch die Nadelim Arm. Neben mir war eine Schüssel Kekse und Apfelschorle. Durch moderne Narkotika kannst du ziemlichdirekt danach essen und trinken was du willst. Am Tag danach Urologe, neuer Verband. Oh Schreck, nein es tut NICHT WEH. Es ist nur das komische Gefühl. Dann Begutachtung, Fettcreme, neuer Verband. Nun täglich Kamillensitzbäder. Verband auch täglich wechseln und mit Bepanther o.ä. Einschmieren. erster Verbandwechsel, Hölle. Naht am ehem. Frenulum verwächst sich mit Verband, 3 Stunden bis es ab war... Nun gut, jetzt ist alles seit Wochen gut, kein "komisches Gefühl", da Eichel abgestumpft. Ehem. Frenulum heilt bei mir nicht ganz... Egal. Noch eine Info: Die Heilungszeit ist bei jedemUnterschiedlich, die kann bei dir anders sein. Ebenfalls kann jede Klinik o.ä. anders Betäuben oder beschneiden. Das alles sind nur Erfahrungsberichte. Sonst alles gute und, du hast eine gute Wahl getroffen. Bei Fragen oder Anregungenbitte in die Kommentarbox. Ich freue mich auf alles :)
Grüße
EOL

Kommentar von Matzko ,

Ein sehr sachlicher und guter Erfahrungsbericht.

Kommentar von CalicoSkies ,

Der Erfahrungsbericht ist schon allein durch die Wertung am Ende ("du hast eine gute Wahl getroffen") nicht sachlich.

Kommentar von Matzko ,

Ein sehr guter, sachlicher und hilfreicher Kommentar aufgrund eigener Erfahrungen von engolmaster!

Kommentar von engolmaster ,

Danke Matzko für die Unterstützung.

EOL

Antwort
von Matzko, 187

Wenn du deine Vorhaut nur im steifen Zustand deines Gliedes nicht zurück ziehen kannst, dann könntest du mit einer Dehntherapie Erfolg haben. Das würde ich erst einmal versuchen. Du kannst das noch mit einer entsprechenden Salbe unterstützen, die es in der Apotheke gibt. Zieh deine Vorhaut wenn dein Penis steif ist so weit zurück wie es gerade noch möglich ist. Dann halte sie etwa 20-30  Sekunden fest. Dann mach eine Pause von etwa der gleichen Zeit. Danach beginn von vorne. Wieder die Vorhaut so weit es ohne Schmerzen geht (bis zur Schmerzgrenze), wieder die angegebene Zeit die Vorhaut in dieser Stellung festhalten. Dabei kannst du natürlich versuchen sie immer weiter ganz vorsichtig nach hinten zu schieben. Das machst du so oft es geht. Wenn du im Bett liegst, hast du vielleicht die Möglichkeit und die Zeit dafür. Mach das über einen längeren Zeitraum und möglichst täglich. Nach etwa drei Wochen (vielleicht auch schon früher) müsste dein Problem behoben sein und du kannst deine Vorhaut komplett bis hinter die Eichel zurück ziehen. Solltest du damit aber keinen Erfolg haben, dann geh zum Arzt und lass dir von ihm helfen. Ein erfahrener Facharzt weiß am besten, was in deinem Fall das Sinnvollste wäre. Sollte der Arzt zu einer Bescheidung raten, dann solltest du es machen lassen, aber dann möglichst keine Teilbeschneidung, sondern die Eichel komplett frei legen lassen. Alles Gute!

Kommentar von CalicoSkies ,

Sollte der Arzt zu einer Bescheidung raten, dann solltest du es machen lassen, aber dann möglichst keine Teilbeschneidung, sondern die Eichel komplett frei legen lassen

Aufgrund der starken Nachteile einer Beschneidung ist davon dringend abzuraten.

Es stehen hier bessere Behandlungsmethoden im Raum - eine davon hast du bereits genannt (Dehntherapie), andere müssen versucht werden, bevor überhaupt an eine Zirkumzision gedacht wird.

Eine Teilzirkumzision hat Vorteile gegenüber einer Zirkumzision - am Besten ist aber hier eine sogenannte operative Vorhauterweiterung, bei der mit einem Einschnitt und einer speziellen Vernähtechnik dafür gesorgt wird, dass die Vorhaut weiter wird (auf Kosten der Länge); bspw. eine Z-Plastik oder eine Triple-Inzision.

Kommentar von Matzko ,

Das ist Ihre Meinung, die Sie gern mitteilen dürfen, aber Sie müssen dann auch andere Meinungen akzeptieren. Eine Teilzirkumzision hat gegenüber einer Zirkumzision den Nachteil, dass sich eine Phimose erneut bilden kann. Das müssten Sie als Experte eigentlich wissen. Ich staune sehr, dass Sie das trotz dieser Nachteile empfehlen.

Kommentar von CalicoSkies ,

Das Rezidivrisiko einer Teilzirkumzision ist gering - im Ganzen überwiegen die Vorteile durch den Erhalt von Vorhautgewebe, auch wenn eine operative Vorhauterweiterung natürlich die beste OP-Technik ist, die man wählen kann.

Kommentar von engolmaster ,

Hallo sie beide, auch wenn das ausschließlich ihre Diskussion ist, möchte ich meine Meinung auch Posten. Allen in allem haben sie beide recht, eine Beschneidung hat viele Vorteile und Nachteile. Allerdings müssen sie, CalicoSkies, auch die Meinung anderer akzeptieren. Alle Studien können mit einer Gegenstudie als unbewiesen erklärt werden. Da ja vor einigen Jahren über die Religiöse Beschneidung diskutiert wurde, sieht man gut, dass einige Menschen für und einige gegen diese sind. Es gibt über das Thema "Beschneidung gut oder schlecht" keine endgültige Entscheidung. Von daher sollten alle die Meinung anderer Akzeptieren. Ihre Meinung dazu zu äußern ist im Allgemeinen (nicht nur auf Foren) gerne gesehen. Meine Meinung dürften sie beide wissen, ich bin ganz klar FÜR die Beschneidung und sehe keine / sehr wenige Nachteile.

Grüße
EOL

Kommentar von Matzko ,

Danke EOL für die niveauvolle und freundliche Ergänzung.

Kommentar von CalicoSkies ,

Allerdings müssen sie, CalicoSkies, auch die Meinung anderer akzeptieren

Es geht hier nicht um Meinungen, sondern um Fakten.

Es ist nicht meine Meinung, dass die Vorhaut stark innerviert ist - das ist ein Fakt; ebenso wie es nicht meine Meinung ist, dass diese Nerven bei einer Zirkumzision entfernt werden; das ist ebenfalls ein leicht nachzuweisender Fakt.

Ich akzeptiere daher die Meinungen von anderen Personen - aber ich akzeptiere nicht, wenn einfach falsch beraten wird, da der Antwortgeber diese Studienlage nicht kennt oder aufgrund seiner eigenen Meinung empfiehlt, ohne die Studienlage zu bedenken.

Das führt uns zum nächsten Punkt:

Alle Studien können mit einer Gegenstudie als unbewiesen erklärt werden.

Auch diese Aussage kann nur von jemand stammen, der nicht weiß, wie eine Studie in der Medizin funktioniert.

Ich versuche euch jetzt mal zu erklären, wieso diese Einstellung viel zu kurz gegriffen ist:

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Beispiel 1

Es gibt genug Studien, bei denen die Histologie der Vorhaut im Labor untersucht wird - in den Studien werden Gewebeproben gezielt seziert, praktisch "asueinandergenommen" und genauestens untersucht, um Aussagen über die Beschaffenheit des Gewebes treffen zu können.

In solchen Studien zeigt sich die Innervation der Vorhaut, und die Tatsache, dass sie viel dichter als die der Eichel ist.

Diese Studien sind auch nicht widerlegbar, da es sich schlicht und ergreifend einfach um den Aufbau des untersuchten Gewebes handelt; daraus lässt sich dann auch problemlos schlussfolgern, dass eine Zirkumzision zwangsläufig zu einer Empfindlichkeitsverminderung aufgrund entfernter Nervenstränge führt.

Sollte man diese Ansicht bezweifeln, dann liegt man schlicht und ergreifend falsch; das hat mit einer "Meinung" nichts zu tun.

Du kannst beispielsweise auch nicht den Aufbau deiner inneren Organe anzweifeln (und würdest es vermutlich auch nie), warum tust du es also bei der Vorhaut?

Quellen (in Form von histologischen Untersuchungen) dazu kann ich gerne vorlegen, falls gewünscht - dann kann man sich auch den Originaltext in einer Unibibliothek o.Ä. besorgen und direkt einsehen.

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Beispiel 2

Es gibt Studien, bei denen nicht die Gewebebeschaffenheit im Labor, sondern bestimmte Eigenschaften des Körperteils an Probanden / Testsubjekten untersucht wird.

Zu solchen Studien gehören beispielsweise Untersuchungen, bei denen mit Messinstrumenten die Empfindlichkeit mehrerer Stellen des Penis untersucht werden - sowohl die Druckempfindlichkeit als auch die Schmerz-, Wärme- und Kälteempfindlichkeit.

Die Relevanz und Aussagekraft solcher Studien wird sowohl über Peer-Review als auch über eine repräsentative Auswahl an Probanden erreicht - Peer-Review bedeutet, dass Wissenschaftler vom gleichen Fach - die aber mit der Studie und ihren durchführenden Wissenschaftlern nichts zu tun haben - die Methodik, Auswahl der Probanden, die Mathematik, auf der dann schlussendlich die Statistik und auch die Gesamtaussge beruhen und die wissenschaftlich korrekte Durchführung der Studie gewährleisten und kontrollieren; eine Studie mit Peer-Review ist daher deutlich aussagekräftiger als eine Studie ohne.

Für die Veröffentlichung einer Studie in einer renommierten Publikation ist ein Peer-Review zwingend erforderlich; daher garantiert auch die Auswahl einer renommierten Publikation wissenschaftliche Korrektheit.

In diesen Studien wurde nun - aufbauend auf den histologischen Aussagen aus Beispiel 1 - so an zahlreichen Männern die theoretische Schlussfolgerung aus der histologischen Untersuchung, eine Zirkumzision würde die Empfindlichkeit vermindern, praktisch nachgewiesen.
Hier ist es daher auch völlig falsch, abfällig von "Theorie" oder "realitätsfern" zu sprechen.

Auch diese Studien sind nicht widerlegbar - es sei denn, bei der Untersuchung wurden wissenschaftle Fehler begangen oder die Messgröße war zu klein - Probleme, die aber durch das Peer-Review gänzlich ausgeschlossen sind.

So belegt beispielsweise die Publikation "Fine-touch pressure thresholds in the adult penis" aus dem BJU International zweifelsohne, dass die Vorhaut deutlich empfindlicher als die restlichen gemessenen Punkte am Penis und an der Eichel ist - das wird von anderen Publikationen gedeckt und steht nicht alleine da. Einen Volltext dieser Studie gibt es öffentlich im Internet: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1464-410X.2006.06685.x/abstract

Es ist daher ebenfalls keine "Meinung", diese Studie abzulehnen - es geht hier immer noch um Fakten, nicht um irgendeine subjektive Auslegung.

Kommentar von CalicoSkies ,

Beispiel 3

Ungleich den oberen Untersuchungen, bei denen rein naturwissenschaftlich vorgegangen und einfach "gemessen" wird und Messwerte interpretiert werden, gibt es auch Studien, bei denen subjektive Meinungsumfragen durchgeführt werden (mit Hilfe von Fragebögen o.ä.)

Hierbei geht es dann beispielsweise darum, dass Männer mit Vorher-Nachher-Vergleich (der äußerst wichtig ist, da ansonsten die ganze Befragung schwachsinnig ist) repräsentativ ausgewählt werden (was ebenfalls wichtig ist, da sowohl das Alter der Probanden als auch der soziale Hintergrund / die Herkunft / ... die Untersuchungsergebnisse beeinflussen kann) und Ihnen dann ein Fragebogen vorgelegt wird, in welchem Sie zu ihrem Sexualleben, der Beschneidung o.Ä. befragt werden.

Ähnlich dazu gibt es auch Studien, die zusätzlich (oder manchmal auch ausschließlich) Frauen auswählen, die dann zu ihren Partnern (beschnitten oder intakt) befragt werden, um so beispielsweise Auswirkungen auf die Sexualität des Partners festzustellen.

Hierbei gibt es riesige Studien, die beispielsweise eine Messgröße im mittleren vierstelligen Bereich aufweisen (bei Frisch et al. ungefähr 5000) und auch "kleinere" Studien, bei denen die Messgröße "nur" ungefähr 1000 Probanden beträgt.

Diese Studien kommen beispielweise zu folgenden Schlussfolgerungen: Einmal dazu, dass beschnittene Männer häufiger über Orgasmusschwierigkeiten und einem "Gefühl der unvollständigen Erfüllung der sexuellen Bedürfnisse" klagen (1), sich der große Teil der beschnittenen Männer so äußerst, dass das Lustempfinden nach einer Beschneidung beim Sex und bei Selbstbefriedigung sinkt (2) und dass Frauen von beschnittenen Partnern den Geschlechtsverkehr weniger genießen als Frauen von intakten Partnern (3)

Das ist jetzt nur eine Auswahl von 3 Studien - es gibt auch andere, bei denen nochmal bestätigt wird, dass beschnittene Männer über "verminderte sexuelle Lust" und "geringere Orgasmusintensität" klagen (4) und noch viele andere.

Die Studien kannst du dir gerne auch selbst anschauen - entsprechende Quellen für 1-4 kann ich dir gerne zukommen lassen; so kannst du dir auch hier über eine Bibliothek den Volltext besorgen.

Auch hier kannst du die Aussagekraft kaum anzweifeln - einerseits durch Peer-Review, andererseits durch die hohe Messgröße und die repräsentative Auswahl.
Wenn eine solche Studie ernsthaft angezweifelt werden soll, muss eine Studie mit ähnlicher oder am Besten höherer Messgröße zu komplett gegenteiligen Informationen kommen.

Bis zum heutigen Tag ist mir keine Studie bekannt, die das bewerkstelligt - ich bitte daher darum, dass du mir eine nennst.

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Beispiel 4

Viele Studien, die Beschneidungsbefürworter zitieren, sind entweder hoffnungslos veraltet oder weisen wissenschaftliche Fehler auf.

Eine Studie aus den von 2003, die gerne zitiert wird (Bleustein et al., 2003) ist beispielweise nicht peer-reviewt und testet nicht eine einzige Stelle auf der Vorhaut - sondern nur Stellen, die bei beiden Gruppen vorhanden sind (wie bspw. Eichel, Schaft, ...); das Ergebnis, dass kaum ein Unterschied besteht, ist damit völlig falsch.

Eine Studie, die erst kürzlich (April 2016) veröffentlicht wurde, begeht den gleichen Fehler - auch hier wurde erneut die Empfindlichkeit getestet, allerdings bei intakten Männern nur ein einzelner Messpunkt auf der Außenseite der Vorhaut gewählt, welches die unempfindlichste Stelle der ganzen Vorhaut darstellt.
Trotzdem ist in dieser Studie dieser Messpunkt der Vorhaut empfindlicher als alle anderen gemessenen Punkte, was sogar die durchführende Wissenschaftlerin zerknirscht zugeben musste (wohingegen die Pressemeldungen diesen Fakt komplett unter den Tisch fallen ließen und von "eine Beschneidung vermindert die Empfindlichkeit nicht" sprachen)

Eine andere Studie aus den 60ern, die oft angeführt wird (wo mir der Name im Moment nicht einfällt, tut mir Leid) geht sogar noch einen Schritt weiter und hat überhaupt keine intakten Männer als Kontrollgruppe getestet - auch diese Aussagen sind daher irrelevant, da eine Aussage über die sexuellen Auswirkungen einer Beschneidung ohne eine Untersuchung von intakten Männern überhaupt nicht möglich ist.

Die Studienlage ist eindeutig so, wie ich sie anführe und nenne (eine Zusammenfassung dieser Studien gibt es bspw. hier: http://www.cirp.org/library/sex_function/ und hier: http://flexikon.doccheck.com/de/Beschneidung#Sexuelle_Auswirkungen)

Hier muss daher eindeutig mal klargestellt werden, dass es sich NICHT um meine Meinung, sondern um Fakten handelt.

Dein Einwurf war daher denke ich nett gemeint, geht aber am Thema vorbei.

Kommentar von CalicoSkies ,

Da ja vor einigen Jahren über die Religiöse Beschneidung diskutiert wurde, sieht man gut, dass einige Menschen für und einige gegen diese sind

Wie ich dir ja jetzt lang und breit erklärt habe, handelt es sich bei mir nicht um das Äußern einer Meinung - sondern ich gebe die aktuelle Studienlage wieder.

Ich erwarte daher von anderen Antwortern wie dir und Matzko, dass ihr aufgrund eigener Erfahrungen keine Aussagen bezüglich "eine Beschneidung ist toll" treffen könnt - ihr könnt höchstens eine Aussage wie "bei mir ist eine Beschneidung toll" treffen, müsst dann aber auch akzeptieren, dass darauf hingewiesen wird, dass ihr eine Minderheit darstellt, wenn man sich aussagekräftige Studien dazu anschaut. (siehe mein drittes Beispiel)

Es gibt über das Thema "Beschneidung gut oder schlecht" keine endgültige Entscheidung

Es geht auch nicht um "gut oder schlecht", sondern um medizinische Aussagen und eine Kosten-Nutzen-Abwägung - und da gibt es durchaus entgültige Aussagen und Entscheidungen, wie ich jetzt relativ lang dargelegt haben sollte.

Von daher sollten alle die Meinung anderer Akzeptieren

Es handelt sich bei Aussagen, in denen komplette Zirkumzisionen empfohlen werden oder einfach unreflektiert als "gut" hingestellt werden nicht um Meinungsaussagen, sondern um unbelegte Behauptungen, die leicht widerlegt werden können.
Fachlich falsche Aussagen muss ich nicht akzeptieren, sondern kann sie ohne Weiteres korrigieren und die Studienlage korrekt darstellen.

ich bin ganz klar FÜR die Beschneidung und sehe keine / sehr wenige Nachteile.

Nur weil du sie bei dir nicht empfindest ändert das an der Studienlage nichts.

Du musst so ehrlich sein und dem Fragesteller darlegen, dass du nur aufgrund deiner eigenen Erfahrungen nicht garantieren kannst, dass es bei ihm genauso ist - und ihn auf die Studienlage hinweisen...

Wenn du das nicht tust, dann muss ich es eben in meiner Antwort tun ^^

Kommentar von CalicoSkies ,

Solche Aussagen sind aber nicht wirklich aussagekräftig, da ich dir ohne Probleme auch ein Bündel Negativerfahrungen hinklatschen kann (als kleines Beispiel: https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Board/4-Leidensgeschichten-Beschnitt... )

Ich hatte es ja jetzt glaub ich klar genug gestellt, dass es mir um Fakten und nicht um Erfahrungsberichte geht :)

Kommentar von CalicoSkies ,

PS: Darunter fällt auch, dass die Bravo natürlich eher "Friede, Freude, Eierkuchen" für betroffene Jungen und Mädchen verbreiten möchte (als Helfer für Teenager in schwierigen Situationen)

Das Problem ist, dass eine solche Darstellung vielen beschnittenen Jungen und Männern ihre Probleme abspricht - und das finde ich dann nicht wirklich in Ordnung.

Kommentar von Matzko ,

Sie machen hier Polemik gegen die Jugendzeitschrift "Bravo" und unterstellen ihr Unseriösität, indem Sie behaupten, dass dort den Jugendlichen nicht geholfen wird, wenn sie einen Rat und Hilfe brauchen oder Probleme haben, sondern nur "Friede, Freude, Eierkuchen" (über letzteres habe ich dort noch nichts gelesen) verbreitet wird. Das ist eine Schutzbehauptung Ihrerseits, die dadurch aber Ihre Argumentation nicht richtiger macht.

Der von Ihnen angefügte Link ist schon darum nicht aussagekräftig, weil sich in diesem Forum bewusst Leute äußern, die schlechte Erfahrungen gemacht haben. Dadurch ist es natürlich auch logisch, wenn dann diese Ergebnisse rauskommen, auf die Sie sich berufen. Das kann ja wohl auch nicht anders sein bei einem entsprechend dafür ausgelegtem Forum und das wird auch jedem klar sein, der ein bisschen denken kann!

Wenn ich mich zum Beispiel auf ein Forum berufe, in dem Menschen sich über schief gegangene Operationen austauschen, bedeutet das auch nicht, dass dadurch bewiesen wird, dass jede OP schief gehen muss. Es ist schon sehr erstaunlich, was man alles an den Haaren herbei ziehen kann, wenn es einem genehm ist. Zum Glück fällt nicht jeder darauf rein. Es gibt auch noch Leute, die logisch denken können

Kommentar von CalicoSkies ,

Falls du meine Kommentare oben nicht gelesen haben solltest: Über die statistische Häufigkeit von Negativ- und Positivberichten gibt es Studien.

Der Link von Bravo erweckt den Eindruck, es gäbe nur Positivberichte - was leicht durch Negativberichte widerlegt werden kann.

Ich habe an keiner Stelle von einer statistischen Relevanz gesprochen - ich wollte nur aufzeigen, dass es nicht nur positive, sondern auch genug negative Erfahrungen gibt.

Mir daher (jetzt nicht mehr so offensichtlich wie im ersten, bereits gelöschten Beitrag) zu unterstellen, ich würde Leute mit Absicht irreführen oder würde "nicht logisch denken können" ist nur eins, nämlich Polemik.

Ich habe dir oben in über 10.000 Zeichen Tipparbeit die wissenschaftliche Studienlage klar dargestellt - wenn jetzt engolmaster darauf mit "Fakten sind ihm egal" kommt (wurde ebenfalls gelöscht) und du mir jetzt mit Polemik kommst, anstatt dich sachlich mit mir auseinanderzusetzen, dann kann ich leider auch nichts mehr tun.

Der Unterschied ist immer noch, dass es sich bei meiner Einstellung zu diesem Thema um Fakten, und nicht um subjektive Meinungsaussagen handelt... und wenn du dich mit denen nicht auseinandersetzst, kannst du auch meine Haltung nicht kritisieren.

Antwort
von Vanillehornchen, 187

Dann kann sein das deine Vorhaut zu eng ist...viele lassen sich dan beschneiden wie mein Kumpel weil es ihm beim sex gestört hat und es tat ihm auch weh...tut es dir auch weh?

Kommentar von Lukas24350 ,

ja schon. Ist eine Beschneidung dann ohne Probleme möglich ?

Kommentar von nixawissa ,

OP!!!! Oder Vorhaut nach vorne ziehen, abschneiden, fertig! Ne Quatsch! Aber so wird's bei einer OP gemacht! Ist harmlos diese OP!

Kommentar von CalicoSkies ,

Die Beschneidung ist nicht harmlos, sondern eine relativ große OP mit einer hohen Komplikationsrate und starken Nachteilen.

Kommentar von Vanillehornchen ,

Ja ist ganz normal viele Jungd habeb das! einfach zum Arzt und das wird schon ^^

Kommentar von Vanillehornchen ,

Klar jeder hat glaub davor angst (hätte ich auch 😅) aber die OP ist harmlos nur weis ich nicht genau ob du dan in einer vollnakose bist oder ob nur dein penis betäubt wird und dan zack vorhaut ab :D aber das wird dir der arzt schon genauer erklären. Aufjedenfall wird es dan besser und du kannst ohne schmerz sex haben

Kommentar von CalicoSkies ,

Eine Beschneidung ist wegen einer Vorhautverengung unnötig.

Eine Beschneidung bringt zahlreiche Nachteile mit sich, insbesondere in sexueller Hinsicht - und sie ist hier gar nicht erforderlich!

Kommentar von Matzko ,

Eine Beschneidung ist wegen einer Vorhautverengung unnötig.

Wer behauptet das und wer will das so genau wissen?

Kommentar von CalicoSkies ,

Eine Beschneidung ist die ultima ratio bei einer pathologischen Vorhautverengung.

Vorher werden alle anderen Therapiemöglichkeiten versucht (Dehntherapie, Salbentherapie, erweiternde Vorhaut-OPs) - und hier liegt aufgrund des Alters des Fragestellers eine sogenannte physiologische Phimose vor, die eine Behandlung sowieso unnötig macht.

Daher ist meine Aussage, dass hier eine Beschneidung unnötig ist, völlig richtig :)

Expertenantwort
von CalicoSkies, Community-Experte für Vorhaut, 180

Servus Lukas,

Keine Sorge: Das ist kein Problem :)

Wie ich deinen Fragen entnehmen kann bist du 15 oder 16 - es ist so, dass eine Vorhautverengung von Geburt an besteht und erstmal völlig nromal ist; bei den meisten Jungen löst sich die in der Pubertät von alleine (meistens bis zum 13. oder 14. Lebensjahr), aber es gibt auch Fälle wo es länger dauert.

Ein Arztbesuch ist da nicht nötig - bei dir handelt es sich nicht um eine Krankheit, und damit brauchst du nicht zum Arzt und musst es auch nicht zwangsläufig behandeln lassen :)

Wenn du es natürlich behandeln willst (ist ja schließlich relativ nervig, vor allem wenn du Sex haben möchtest) dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, das zu tun :)

Die einfachste Behandlungsmöglichkeit ist eine sogenannte Dehntherapie, wo die Vorhaut regelmäßig zurückgezogen wird, damit sie sich weitet - das tut nicht weh und hilft ziemlich schnell.

Eine andere Behandlungsmöglichkeit ist eine Salbentherapie, wo eine Kortisonsalbe täglich auf die Vorhaut aufgetragen wird - auc hdas wirkt relativ gut :3

Dehn- und Salbentherapien zusammen haben eine Wirksamkeit über 95% - eine operative Therapie ist nur in sehr seltenen Fällen nötig.

Ich würde an deiner Stelle daher einfach mal versuchen, deine Vorhaut zu dehnen - eine Anleitung von mir findest du bspw. hier: https://www.gutefrage.net/frage/ab-wann-ist-es-phimose?foundIn=answer-listing#an...

Sollte das je nicht funktionieren (was relativ unwahrscheinlich ist), dann kannst du dir eine freiverkäufliche Kortisonsalbe aus der Apotheke holen - ein Arztbesuch ist da immer noch nicht notwendig.

Erst wenn das Beides nicht funktioniert hat, dann solltest du einen Arzt aufsuchen - ggf. damit er dir eine stärkere Kortisonsalbe verschreiben kann; eine OP ist wirklich nur im Ausnahmefall notwendig. :)

Von einer Beschneidung rate ich dir so oder so ab - wenn man operiert, operiert man heutzute vorhauterhaltend - d.h. man erweitert die Vorhaut mit einem Schnitt und entfernt sie nicht; eine Entfernung der Vorhaut hat zahlreiche Nachteile - besonders in sexueller Hinsicht (die Vorhaut enthält viele Nerven und eine Entfernung führt zu einer starken Lust- und Empfindlichkeitsminderung)

Ich würde dir daher wie schon gesagt zu einer Dehntherapie raten - dan nschauen wir mal weiter :)

Lg

Kommentar von CalicoSkies ,

PS: Schau auch mal hier, zu den Nachteilen die ich genannt habe:

Sofern Männer dies beurteilen können, da sie erst im Erwachsenenalter beschnitten worden sind, berichtet die signifikante Mehrzahl über spürbaren Sensibilitätsverlust.[12] Eine großangelegte Sensitivitätsstudie aus den USA, bei der Berührungsempfindlichkeit des Penis objektiv durch speziell kalibrierte Messinstrumente untersucht wurde, konnte belegen, dass durch Beschneidung die fünf empfindlichsten Stellen des Penis irreversibel entfernt werden.[9]

Die nach der Beschneidung noch verbleibende Sensitivität liegt vorwiegend in der Eichel. Diese restliche Sensitivität wird, infolge der Entfernung der schützenden Vorhaut und der damit verbundenden Keratinisierung der Eicheloberfläche, weiter reduziert. Diese Desensibilisierung des Penis infolge des Verlustes an erogenem Gewebe einerseits und des zusätzlichen Empfindlichkeitsverlustes des noch verbliebenen erogenen Gewebes aufgrund der Keratinisierung der Glans andererseits zeigt sich auch in einer nachweisbaren Verminderung des sexuellen Vergnügens.

http://flexikon.doccheck.com/de/Beschneidung#Sexuelle_Auswirkungen

Ich würde dir daher auf jeden Fall von einer Beschneidung abraten - und kann nicht verstehen, wieso dir hier jemand solch eine Op empfehlen kann ^^

Kommentar von CalicoSkies ,

Und hier nochmal wegen den Behandlungsmethoden:
http://flexikon.doccheck.com/de/Phimose#Therapie

Lass dich nicht von den Antworten beirren wie "lass einfach abschneiden" oder son Zeugs - die haben keine Ahnung von der Thematik, wenn sie sowas schreiben. :)

Wenn du noch Fragen hast, meld dich einfach!

Kommentar von Matzko ,

Dass "die keine Ahnung haben" ist eine Behauptung, die nicht beweisbar ist, denn auch CalicoSkies kann nicht wissen, ob bei den Antworten eigene Erfahrungen oder theoretische Annahmen zugrunde liegen.

Kommentar von CalicoSkies ,

Warst du nicht derjenige, der sich in einer anderen Antwort mal drüber ausgelassen hat, wie unverantwortlich es ist, Therapievorschläge zu geben?

Warum machst du es dann selbst?

Kommentar von Matzko ,

Ich gebe keine Therapievorschläge wie Sie, sondern teile in erster Linie meine Erfahrungen mit. Der Fragesteller kann aus allen erhaltenen Informationen seine eigenen Schlüsse ziehen, im übrigen auch zu den entsprechenden, oft unnötigen Disputen und Kommentarergänzungen. Manchmal ist weniger mehr!

Kommentar von Lukas24350 ,

aber weißt du was das Problem ist das ich die Dehntherapie nicht durchhalte weil ich nicht genug Ausdauer hab gibt es irgendeine Möglichkeit ausser die dehntterapie

Kommentar von CalicoSkies ,

Jep, du könntest beispielsweise ne Kortisonsalbe benutzen - da musst du nur die Salbe jeden Tag auftragen, das ist dann auch schon alles :)

Wie stark ist dein Problem denn genau? Im schlaffen Zustand gehts komplett zurück?

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