Hallo erstmal, Ich habe 2 kinder 12 und 7 Jahre, meine Tochter ist 12 Jahre alt, in letzter Zeit bitte ich Sie mir im Haushalt zu helfen, sie soll es ja später auch mal selbständig machen können. Dabei gibt es immer nur Diskussionen, egal bei was sie macht, sei es Staubsaugen 2x die Woche, ab und zu abtrocknen und natürlich ihr Zimmer aufrräumen. Ich denke nicht dass das zuviel ist oder ?? Trotzdem mault sie jedesmal und macht es nur wiederwillig und jedesmal kommen die gleichen Argumente wie z.b" ich bin doch erst 12, keiner meiner Freunde macht das, für was muss ich das lernen kann ich ja später noch," .....u.s.w Jetzt wollte ich mal einige Meinungen hören was andere Familien machen und wie sie das in der Woche einteilen, um zu sehen wie ich dass am besten für uns regeln kann. Über viele Antworten würde ich mich sehr freuen .... :-)
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Völlig normal, dass Kinder deswegen rumheulen. Ich musste schon mit 8 oder so im Haushalt mithelfen, und hab auch dauernd rumgejammert.
Haushaltsarbeit gehört aber zu einer guten Erziehung dazu (finde ich) und mit 12 Jahren sollte sie so langsam anfangen.
Rummauln tut man auch noch mit 18 Jahren deswegen ^^

Es schadet keinem Kind, wenn es im Haushalt hilft und merkt, dass sich das Geschirr nicht von alleine reinigt und auch der Teppich nicht über Nacht durch Zauberhand oder von den Heinzelmännchen gesaugt wird. Mein Sohn ist 6 Jahre und "muss" seit 2 Jahren regelmäßig beim Müll runtertragen helfen, Altglas zum Container, Geschirr wegräumen etc. Jeder sollte seine Aufgaben haben und die regelmäßig erfüllen.

Ich war früher auch so ;) Aber wenn ich eine 12jährige Tochter mal habe, dann würde ich sie auch mithelfen lassen. Das ist schon in Ordnung was du machst.

Ich musste als Kind jeden Tag abtrocknen und mich sonst nur um mein Zimmer kümmern. Ich fand´s toll aber im Nachhinein würd ich sagen ein bisschen mehr hätt ich schon machen können. Also was du verlangst ist sicher nicht zu viel.
kinder sind echt heute zu verwöhnt. mein sohn ist 8 und trocknet ab, hält sein zimer in ordnung und wenn ich ihm was sage, z.B. handtücher falten, macht er es. ist für ihn auch net die schönste arbeit aber er tut es dann. setz dich durch. mit 12 ist man nicht zu klein, sondern nur zu faul
kinder sind echt heute zu verwöhnt. mein sohn ist 8 und trocknet ab, hält sein zimer in ordnung und wenn ich ihm was sage, z.B. handtücher falten, macht er es. ist für ihn auch net die schönste arbeit aber er tut es dann. setz dich durch. mit 12 ist man nicht zu klein, sondern nur zu faul
ich musste das auch machen in meiner junged.....da kam noch zusaätzlich das bad mit dazu.....und es hat mir bestimmt nicht geschadet...aber du könntest schauen das du deiner tochter daran freude bereitest..lass sie musik dazu hören oder macht es gemeinsam damit es nicht ganz so langweilig ist.

als selbst durch jahrelange hausarbeit geschädigtes kind rate ich dir:lass sie alles machen was nur geht!!!!!^^nein im ernst,vllt. kann sie arbeiten erledigen die ihr auch etwas spass machen?z.b. einkäufe erledigen,im garten helfen oder irgendwie sowas
nur ein tipp mein sohn sagte nur einmal andere kinder brauchen dies und jenes nicht...... meine antwort wenn du gerne wie andere kinder behandelt werden möchtest streiche ich auch alles was du darfst und sie nicht und bei pflichten genauso mein sohn hat dies verstanden und dieser satz ist in den letzten 3 jahren nie wieder gekommen viel erfolg

ich musste schon mit 9 im Haushalt mithelfen, da meine Mutter Alleinerziehend und voll Berufstätig war. Am maulen war ich immer, das ist bei jedem Kind so! Ich musste abtrocknen, Treppe fegen, manchmal das Bad putzen und mein Zimmer sauber halten. Hinzu kam, dass ich ab meinem 12. Lebensjahr meine Wäsche selbst bügeln musste. Ds halte ich jedoch für übertrieben in dem Alter! Aber geschadet hat es mir sicherlich nicht;-)
Swisspol am 23. Juni 2009 09:09 Da gebe ich Dir Recht was das Bügeln angelangt,Denn meine Kinder wollten dies zwar übernehmen, aber das machte ich schon meinen Hemden zu liebe selber.Sie mussten sonst schon viel helfen.Ich war Allein Erziehender Vater.
du fängst ganz schön spät an, finde ich. mit 8 mussten meine schon alleine staub wischen, staubs saugen, blumen gießen, müll runter bringen oder brötschen holen. auf jedenfall wurde schon mit 3 oder vier angefangen spielerisch jeden abend das zimmer aufzuräumen. das maulen beim aufräumen wird mit privilegiensentzug bestraft bei uns.

Ja so ist das mit den Kindern, Ich bin allein erziehender Vater zweier Mädchen gewesen.Und habe dies Herum Motzen schnell im griff gehabt, Denn jede Woche wollten meine Mädels Sack Geld haben, und nur wer seine Hausarbeiten erledigt hatte, und ich war in dieser Sache Unerbittlich, den als Vater gibt es sachen im Haushalt, die ein Mann nur Ungern, erledigen will. So zum Beispiel die Zimmer meiner Mädchen waren für mich von Anfang an kein Thema. Die mussten schon aus Privatsphäre der Mädchen für mich Tabu sein. Das hiess aber auch Aufräumen und Staubsaugern. Ausser dem musste das Badezimmer ebenfalls von den Mädels Gereinigt werden.Den der Platz der mir in meiner Wohnung noch selber gehörte war gerade mal mein Schlafzimmer,und dies wurde von mir Gereinigt. Die Stube war ein Gemeinschafts Raum, und der wurde abwechslungsweise von allen Geputzt. Die Wäsche wurde von meiner Grossen Tochter Gewaschen, und von mir Geglättet. Nur so war es möglich alles unter einen Hut zu bringen. Nun zum Alter auch ein 7 Jähriger kann sein Zimmer selber Sauber halten.Je früher um so besser. Also keine Scheu sie sind im Recht und Kinder haben zwar viele Rechte, aber auch Pflichten. Denn anreizt mit dem Sackgeld ist sehr wirksam. Und ansonsten gibt es immer wieder mal Auseinander Setzungen. Ruhig bleiben kurz Erklären und dann weglaufen,und warten was Passiert. Gruss aus Zürich Swisspol Schweiz
Hallo, meine ist erst 3jahre alt aber sie will jetzt schon alles machen hilft mir beim putzen und räumt ihr kinderzimmer schon selbst auf ohne das ich was sagen muss noch habe ich keine probleme! Ein tipp von mir immer ermutigen je früher man anfängt um so leichter hat man es dann später denn nur wer es spielerich an geht hat erfolge. Gruß Naddel
unterwegs am 23. Juni 2009 14:18 auf jeden fall ist das so. trotzdem geht's mit 3 viel leichter als mit 12. denn mit 3 wollen sie uns noch in alllem nachahmen. da ist das aufräumen noch rollenspiel. das kann man natürlich nutzen um gewohnheiten mit freude zu trainieren. das gibt ein gutes fundament für die schwierige zeit die so ungefähr mit 12 beginnt.
Hallo!
Ich habe 6 Kinder 14, 12, 2 mal fast 8 und 2 mal fast 3 Jahre alt. Bei mir ist es so das alle Kinder mit Helfen. Die beiden Großen teilen sich wöchentlich den Küchendienst, auch Staubsaugen oder andere Kleinigkeiten werden ab und an von den Kindern mit erledigt. Sogar die Kleinsten decken schon den Tisch mit oder räumen Ihre Spielsachen selber wieder auf. Ich finde es wichtig das die Kinder lernen Aufgaben im Haushalt zu erledigen. Den nur so lernen Sie was Teamwork und Verantwortung heisst. Kinder können alles machen man muss nur eben drauf achten das Sie Spass an der Sache haben. Ich arbeite auch oft mit dem Belohnungssystem. Wenn Sie was von mir wollen müssen Sie mir was anderes dafür geben. Denn so funktioniert das Leben.

ich bin alleinerziehend, habe aber einen freund. zur zeit mache ich eine umschulung, aber selbst wenn ich das nicht machen würde bin ich der meinung, das mein 9 jähriger sohn aufgaben erledigen kann und soll. er hat jeden tag eine aufgabe z.b. saugen(die ganze whg), geschirrspüler ein und ausräumen, katzenklo säubern- schliesslich wollte er sie auch, müll runtrbringen und 2mal die woche zimmer aufräumen. ich habe nachdem es die erste woche ohne meckern angelaufen ist habe ich sein taschengeld einwenig erhöht-was nicht abgeprochen war und dass ganze läuft jetzt seit 2 monaten ohne grosse diskussionen. ich denke kinder sollten mit eingebunden werden in die geschehnisse im haushalt, so lernen sie es nicht als selbstverständlich zu sehen und was man tut zu würdigen.
Ich hab mit 16 im Haushalt immer noch so gut wie nichts gemacht und kann mich heute selbständig nennen. Lass doch deine Tochter einfach, wenn sie nicht will ;)
Also mit 16 immer noch nichts machen, davon halte ich gar nichts, ich habe eine Nichte die ist mittlerweile 19, die musste auch nie mithelfen, heute kann sie so gut wie gar nix, ist schlampig ohne ende, kann nicht kochen, keine Wäsche waschen u.s.w und sowas soll meiner Tochter nicht mal später passieren :-)
guten morgen miss1912
Ich bin kleinkinderzieherin und arbeite in einem Montessori-Kinderhort, wiedereinstieg nach 30 jahren.
Wir haben kinder ab zwei jahren die in der Kinderküche mithelfen zu kochen, d.h. Salatsauce zubereiten , nach bildrezept, Früchte klein schneiden und Gemüse für eine Früchtegemüseteller, da schneiden 3-jährige mit scharfem Messer unter Aufsicht. Selbstverständlich waschen sie ihre Utensilien selber ab und räumen auf. Du siehst also es ist nie zu früh zum lernen und mithelfen. Es kommt nur auf die Motivation an. Versuchs doch mal mit "du darfst mir das helfen, nicht du "musst". oder "was möchtest du lieber tun, die Spülmaschine ausräumen oder staubsaugen".
Aus meiner privaten Erfahrung muss ich sagen, dass ich meine Tochter auch immer rausgehalten habe um sie nicht zu überfordern, nun ist sie 25 und kann nicht kochen. Sie ist mit ihrem Freund zusammengezogen und ruft ständig an, wie mach ich das und das. Haben sie Besuch bekommt sie Panik. Gott sei dank ist ihr Freund sehr verständnisvoll, aber nicht alle sind so.
Sag deiner Tochter, liebe geht auch durch den Magen und selbst heute inder Zeit der Emanzipation ist es wichtig dass man seine Sachen selbst in Ordnung bringen kann. Alles was du früh lernst, musst du später nicht mehr. Das ist ein sehr grosser Schatz, denn wenn es erst ein muss wird, ist es sehr schwer, sich der neuen Situation zu stellen, und dann fehlt meistens auch die zeit dazu.
Also keine Bange, was deine Tochter heute machen kann ist nie zuviel und ..."ordnung ist das halbe leben"...

Also ich finde auch das das ganz normal ist. Ich mußte mit 12 Jahren alleine den Haushalt machen ,weil meine Mama als ich in dem alter war verstorben ist,und war mit 16 komplett selbstständig und bin ausgezogen.Ich sage nicht das sie jetzt auf einmal alles übernehmen soll aber ein paar arbeiten wie du schon erwähnt hast halte ich für durchaus akzeptabel. Logisch das sie sich wehrt,wer will schon gerne Hausarbeit machen wenn er spielen könnte. Ich würde ihr versuchen zu erklären das du das auch nicht unbedingt gerne machst aber es eben gemacht werden muss und je später sie es lernt umso schwieriger wird es.
Also meine Kinder mussten schon ab 6 Jahren mit Kleinigkeiten mithelfen. Irgendwann dann regelmäßig. Inzwischen sind die zwei in der Mitte 17 (Mädchen) und 15 (Sohn)Jahre alt Die jüngste ist mit 1 Jahr noch zu klein, die Älteste wohnt nicht mehr zu Hause). Samstags am Hausputz beteiligt sich beide und sie haben feste Aufgaben die allerdings rotieren, wie Küche, Wohn- und Esszimmer putzen, Bad putzen, Zimmer aufräumen. Unter der Woche wird von Ihnen die Spülmaschine ein- und ausgeräumt und der Getränkedienst übernommen. Hinzu kommenunregelmäßige Mithilfe beim Fenster putzen, Gartenarbeit, Müll rausbringen, Wäsche aufhängen, bügeln und sonstiges. Baby versorgen ist freiwillig, machen aber beide gerne.

hallo, mach dir nicht all zu viele Gedanken deswegen. Es ist völlig normal das deine Tochter rumjammert und gerade in diesen alter. Du musst bedenken das sie lieber mit ihren Freunden spielen will als ihr Zimmer aufräumen. Doch du musst ihr deutlich machen das erst die Aufgaben dran sind die du ihr aufgegeben hast und dann kann sie raus zum spielen oder sonst etwas in ihrer Freizeit machen. Meine älteste Tochter ist gerade erst 6 Jahre alt geworden und auch sie musst bestimmte Aufgaben erledigen bevor sie raus darf. Dazu gehört auch ihr Zimmer aufräumen oder ihr Badezimmer sauber machen. Aber auch Kleinigkeiten wie z.B. Rucksack auspacken und die Sachen schon mal für den nächsten morgen einpacken muss sie machen bevor sie das macht worauf sie Lust hat. Es sied die Kleinen Dinge die unsere Kinder lernen müssen bevor sie groß werden. Das gehört zum erwachsenen werden dazu. Rede mit deiner Tochter in Ruhe darüber und mach ihr klar das du ihr nicht hinterher putzt. Das bestimmte Sachen im Haushalt sie mit dir zusammen erledigen muss. Das sie auch Aufgaben übernehmen soll. Das wenn sie etwas von dir erwartet, du auch etwas von ihr erwartest. Ich war bis vor einem Jahr noch alleinerziehend von drei Töchtern. Und meine Älteste hat den ganzen Stress der Trennung mitbekommen und sehr unter den harten Erziehungsmethoden damals von ihren Erzeuger gelitten. Manche würden sagen das sie noch zu jung war und ist um so etwas begreifen und zu verarbeiten. Doch ich habe mich mit ihr vor einigen Monaten zusammen gesetzt und ihr erklärt das ich sie brauche und in mancher Hinsicht auf ihre Hilfe im Alltag angewiesen bin. Klar macht sie nicht iommer das was sie soll, doch ich sehe das in vielen Dingen sie sich bemüht mir zu helfen. Es macht ihr großen Spaß wenn sie am Wochenende morgens denm Frühstückstisch decken darf. Blumen gießen, Staubsaugen und mehr.Aber auch meine kleine die vor drei Wochen drei geworden ist, reißt sich darum mit mir gemeinsam die Spülmaschine ein und aus zu räumen. Versuche mit deiner Tochte gemeinsam Spaß daran zu finden. Und belohne sie ab und zu mal für ihren Fleis. Geh mit ihr Eis essen oder unternimm etwasas ihr Freude bereitet nach einer gemeinsamen Hausarbeit. Zeige ihr die Seiten deiner Arbeit zu Hause. Das auch du viel zu machen und zu tun hast und auch mal lieber etwas unternehmen möchtest anstatt daheim zu putzen. Sie muss langsam begreifen das sie kein Kleinkind ist und und bestimmte Aufgaben übernehmen muss. Doch erwarte nicht das es von heute auf morgen besset wird, alles braucht seine Zeit und das ist nun mal ein nicht so leichtes Alter was sie gerade durch macht. Ich würde gerne mehr über euch erfahren, wie euer Verhältnis zu einander ist und welche Interessen deine Tochter hat. Aber auch was die jüngere angeht. Wie ist der Unterschied bezüglich Häuslichen Aufgaben zwischen den beiden Kindern. Und die Zeit die du unter den beiden aufteilst. Währe schön mehr von dir zu lesen. lg jadwiga
Mit 12 musste ich schon so einige Sachen machen: Staubsaugen, Maschine ein- und ausräumen, abwaschen, abtrocknen, Badezimmer säubern und natürlich mein eigenes Zimmer sauber halten. natürlich mauelt man rum, man hat ja eigentlich was besseres zu tun. Aber ein Wochenplan, wo jeder seine aufgaben hat würde vielleicht helfen. Und man könnte ja mal eine belohnung geben. Zum Beispiel mal ins Schwimmbad gehen oder so. Meistens ist das ein großer ansporn für die kids.
Setzt dich durch!!! Jeder muss mal damit anfangen!!! Und das kann nie früh genug sein. Du musst ihr klar machen, dass du das nicht alles alleine machen kannst. Die Kinder sind heute viel zu arg verwöhnt und kommen leider mit ihrem Dickkopf immer wieder durch!!! Sonst wollen die Kinder immer groß sein und alles machen DÜRFEN, nur da sind sie dann auf einmal noch zu KLEIN.--> Ich sprech aus Erfahrung. Das sind ja immer wieder Widersprüche. Vielleicht kannst du ja auch so kommentieren. Dann darf sie halt mal etwas anderes nicht machen, was SIE will!!! :-)

Meine Meinung ist: Du hättest mit Deiner Tochter früher beginnen sollen, gewisse Aemtlein im Haushalt zu übernehmen. Fange beim 7 Jährigen jetzt schon an, die 12 Jährige ist jetzt schon in der Pubertät und hat sowieso andere Ansichten wie die Mamma,mann müsste bei Kidern schon früh beginnen, spielerisch mit zu helfen, dann machen sie es meiner Efahrung nach später einmal viel lieber, Setz Dich bei Deiner Tochter durch und beziehe die 7 Jährige gerade mit ein, auch wenn es ein Junge ist. Ich habe zwei erwachsene Söhne und die mussten schon früh helfen, ich habe sie eigentlich nie zwingen müssen. Meine 4Jährige Enkelin hilft ihrer Mamma auch schon ganz gern im Haushalt.
Meine Kinder waren 8 und 12 und 14 als ich ( wir) geschieden wurden. Ich war berufstaetig. Es wasr klar, dass wir den Haushalt als team bewaeltigen mussten, sollte wenigstens unser praktisches Leben so weitergehen, wie zuvor. Die Kinder sahen ein, dass das nur fair ist. Also teilten wir die Aufgaben auf in "Aemter". Badezimmer + Klo, Waesche mit Buegeln, Staubsaugen und Boeden waschen,Kueche und Abtrocknen. Alles, was sonst noch noetig war (Kochen, einkaufen, Betten beziehen usw) war meine Aufgabe. Die Aemter wechselten jeden Samstag zum naechsten, der sich heftig beschwerte, wenn das Amt nicht picobello uebergeben wurde.Manchmal musste ich helfen, und begeistert waren die Kinder nicht, aber sie haben gelernt ( und ich hab das auch vokalisiert) dass nur, weil jemand Mutter oder Vater ist, die Menschenrechte nicht auf sie oder ihn anwendbar sind: keine Sklavenarbeit, keine Ausbeutung, gleiches Recht fuer alle. Fuer ihre Zimmer mussten sie selber sorgen ( ich hab da auch nicht viel reingeredet. Das Problem hat sich meist selber geloest, wenn in dem Chaos nichts mehr auffindbar war.), und die Raeume, die wir gemeinsam hatten, mussten am Abend von allen aufgeraeumt werden. Dieses System hat ganz gut funktioniert, bis eins nach dem anderen zur Uni gingen. Und ich bin meinen Kindern heute dankbar, dass sie so gut mitgemacht haben. ullabaerle
Ich glaube Du hast unbewust eine Fehler schon am Anfang gemacht. Kinder wollen immer dabei sein - auch schon ganz Kleine - und es wurde ihnen gesagt"laß Du bist noch zu klein". Macht wöchentlich einen Familienrat, der die Aufgaben für die nächste Woche festlegt - alle Familienmitglieder sollten mit ihrer Aufgabe auf dem Plan stehen. Erklärt den Kindern, dass, wenn jeder seine Aufgabe ordentlich erfüllt, mehr Zeit bleibt für die ganze Familie und reserviert z.B. den Samstag Nachmittag für gemeinsame Unternehmungen. -gemeinsam baden gehen, Eis essen, Tierparkbesuch, Kino u.s.w. Auch der oder die 7jährige kann schon den Tisch decken oder abräumen. Wenn Du Deiner 12jährigen Tochter sagst, später musst Du das können, dann versteht sie das nicht - sie ist auch mit 12 noch ein Kind - aber das hier und heute - wir haben dann für uns mehr Zeit und können zusammen was tun- ist eine verständliche Situation für beide Kinder.
Also ich bin auch 12 und ich muss ständig Tisch decken ,gelben Sack rausbringen ,Getränke aus dem Keller holen,Zimmer rausholen ...
das ist ätzend ist aber normal dass man das nicht will
ich glaub du fängst ein bissel spät damit an und hast deshalb etwas mehr gemaule - aber sie wird sich daran gewöhnen, aber biete ihr auch was dafür: denn wenn sie dir geholfen hat, bist du schneller mit deiner arbeit fertig und hast theoretisch zeitüberschuss - für sie!!!!
meine (5 und 7) helfen beide schon - kinderzimmeraufräumen, küche fegen, mal abtrocknen oder spüler ausräumen, mal den sauger strapazieren, erklärte lieblingsarbeit: spiegel putzen, alles kleinigkeiten und nicht sehr regelmäßig aber schon des öfteren, ich denk so lernen sie es von klein an, bisher ohne maulen, bin ja mal gespannt was später wird
Man sollte den Kindern schon im Kindergartenalter kleine Aufgaben im Haushalt übergeben, z.B. Tisch decken helfen, Obst und Gemüse schnippeln etc.
Theoretisch kann sie vieles machen z.B. Spülmaschine einräumen oder falls ihr keine habt von Hand spülen, abtrocknen, Pflanzen gießen, Tisch decken etc.
Das 7 jährige Kind sollte auch kleine Pflichten bekommen.
Eine Familie ist wie eine kleine Firma. Wenn alle zusammen mit anpacken, kommt für alle etwas dabei heraus und man hat mehr Spaß.