Habe folgendes "Problem". Mein Junge geht jetzt in die 5. Klasse Gymnasium. War vorher Klassenbester Es war also mit keinerlei großen Schwierigkeiten zurechnen. Jetzt werden die Noten immer mieser. Aber nicht nur bei ihm, sondern offensichtlich bei der ganzen Klasse. der Durchnitt von Lk`s liegt bei Note 4 - von diktaten mal ganz abgesehen. Aber man muß ja 2 Diktate schreiben - also 2x Noten 4,5,6.... Besonders in Bio ist mir aufgefallen, das der Stoff alleine erarbeitet wird, die Ergebnisse aber nicht verglichen werden, In Musik müssen Musikstücke der Passionsmusik analysiert werden- Das kann doch kaum Stoff der 5. Kl. sein. Was kann man hier noch tun?

Elternbeirat kontaktieren
im schlimmsten Fall Schule wechseln - das hört sich nach einem Leitungs(Direktor) problem an

bei meiner tochter ist seit lehrer wechsel in mathe die note von 2 auf 5 gerutsch, 80% ihrer mitschüler bekommen nachhilfe und dem lehrer kratzt das nicht die bohne.... der elternbeirat war machtlos so haben wir uns ans schulamt wenden müssen nachdem auch der rektor des gymnasiums uns nicht helfen konnte jetzt heben sie ab märz 2 zusatzstunden und nachilfe an der schule ich hoffe dass das mal hilft denn ich bin der meinung das eltern nicht die nachhilfelehrer der nation sind und sich die pädagogen mal mehr ins zeug legen könnten und es nicht auf die leichte schulter nehmen dürfen wenn gleich die ganze klasse so einen einruch hat
In Mathe war er auch schlecht gestartet, aber jetzt schreiben wir wieder 1-en und 2-en, hoffe mal das das so weiter geht. Also so "blöd" kann er nicht sein.
Unser geht auch 5.Klasse Gym, die hatten aber nee sehr gute vorbereitung in der Grundschule. Es ist bei uns durchaus normal das die Noten 2 Noten schlechter werden im Durchschnitt. Die ganze Umstellung ist nicht einfach neue Lehrer, neue Kinder, jeder Lehrer will was anderes wissen und hören. Bei uns gab es in Kunst ne ankreuz Arbeit, kannten die Kinder vorher auch nicht. Wie sieht denn das Zeugnis aus, bei uns zählt mündlich viel mehr als schriftlich.
Halbjahreszeugnis, konnte man noch - eingedenk der Umstellung akzeptieren. Bei uns ist aber gerade wie in D und Ma Blockwertung angesagt: d.h. Klassenarbeiten eine Note (z.B. in D 3 Stück)und der Rest auch 1 Note, und aus diesen beiden ermittelten Noten ergibt sich der Durchschnitt für die endnote. Es nutzen also nichtmal 30 zweier was, wenn die Klassenarbeiten " versaut" sind
Bei uns in NRW ist es seit der Schulreform (G8), also Abi in der 12. Klasse, und den sonstigen Änderungen durchaus normal geworden, dass einige Kinder, die früher durchaus die Chance gehabt hätten es bis zum Abi zu schaffen, lange vorher (Erprobungsstufe) regelrecht ausgesiebt werden. Die Noten werden bei einigen durchaus um 2 Noten schlechter, was dazu führt, dass Kinder, die z.B. in der Sprache oder in Mathe Probleme haben ohne Nachhilfe nicht mehr auskommen oder eben vom Gymnasim runter müssen. Dies ist ein Problem und inzwischen auch bei den zuständigen Politikern und bei unserer Schulministerin angekommen. Wir können zugunsten unserer Kinder nur hoffen, dass sich da bald wieder etwas ändern wird.
Sachsen, also bei uns ist schon immer G 8, daran kanns also nicht liegen. Die Großen habens ja auch geschafft. Allerdings war der Kommentar als unser Großer - der nun schon studiert- nicht ganz ohne Wertung(hinsichtlich der Lehrer die jetzt auf die 5-er losgelassen wurden.

Also, das ist nicht normal. Klar ist der Übergang zum Gymnasium nicht einfach, aber deswegen müssen die Noten nicht so stark runtergehen. Und schon garnicht der Schnitt der ganzen Klasse. Ich würde mir privat mal einen Fachmann(Pädagogen) nehmen und mit dem mal zu dem Direktor wandern. Wenn das nicht hilft, such eine neue Schule(vorher mal erkundigen, welche gut ist) Mein Enkel ist auch zum Gymnasium gegangen, aber solche Notenabfälle gab es da nicht. Sicher sind da auch gute und schlechtere Schüler, aber das ist normal!

Schließe mich den Antworten an, wenn es die gesamte Klasse betrifft!!! Vor allem, die Ruhe bewahren! Der Übergang zum Gymi ist nicht einfach. Auch selbstständiges erarbeiten will erst gelernt werden. Hilfestellung geben, wo er was findet und dann laß deinen Sohn machen, hab Vertrauen in ihn. Mein Kind ist jetzt in Klasse 7, auch mit dem Lehrerwechsel nach 2 Jahren, haben sich viele Probleme von alleine erledigt....alles Gute LG
Erstmal müssen wir bis zu 7. kommen :) und da sehe ich im Moment mehr oder weniger schwarz... Schulwechsel fällt auch flach, jedenfalls was das Gymnasium angeht, das nächste ist 25 km weg oder 15 km im anderen Kreisgebiet - beide mit katastrophaler Verkehrsanbindung von uns aus. Wir wohnen nun mal auf dem Dorf...

Wenn Du sagst, davor war er Klassenbester, bedeutet das wohl 4. Klasse Grundschule! Nun zum Gymnasium ist das schon eine gewaltige Umstellung und man darf nicht erwarten, dass der persönliche Notenschnitt zwagsläufig gehalten wird! Aber wenn das dauerhaft die ganze Klasse betrifft und auch in verschiedenen Fächern, sollte die Elternvertretung das Gespräch mit der Schulleitung suchen. Dass immer größer werdende Teile des Stoffes auch selbst erarbeitet werden müssen ist schon normal. Allerdings wäre es auch normal, die Ergebnisse zu besprechen, da sonst weder Lehrer noch Schüler selbst eine Leistungskontrolle haben. Sprecht mit der Schulleitung. Vielleicht hat der entsprechende Lehrer Probleme. Die müssen gelöst werden. Nur nicht zu lange damit warten. Denn was jetzt versäumt wird, wird schwer wieder aufzuholen sein!
Also mein jüngster ist der 3. von uns, der an das Gymnasium geht. Bei den beiden Großen war das nicht so extrem. Vielleicht merke ich ja auch nur deshalb wie alles schief läuft. 2 Noten schlechter ok, aber hier sind z.T. 4 Noten! Habe nichts gegen selbst erarbeiten, aber dann bitte mit vergleichen..
RBMannheim am 27. Februar 2008 14:53 Wie gesagt, in erster Instanz solltet Ihr da mit der Schulleitung sprechen! Ohne die geht sowieso nichts! Aber nicht zu lange warten! Wenn die Karre erst mal verfahren ist, wird's schwer!