Frage von xxtypingxx, 56

Was tun depressive Leute alles?

Wie fühlen die sich und so

Antwort
von MuellerMona, 53

Man fühlt sich unglaublich leer und lustlos. Die Welt scheint irgendwie farb- und freudlos. Du gehst zum Beispiel nach draussen und dort würde das schönste Sommerwetter herschen... und du könntest dich darüber nicht freuen... als könntest du die Wärme der Sonne nicht spüren/wahrnehmen. Dadurch fehlt dir auch die Motivation, irgendetwas zu machen... weil dir alles so sinnlos erscheint.

Diese Leere kann sich wie ein Schmerz an, den du nicht mitteilen, ausdrücken kannst. Ein Schmerz den kein Mensch sehen kann... manchmal sehnt man sich dann nach "Verletzungen" welche von anderen Menschen gesehen werden können. Um endlich diesen undefinierbaren inneren Schmerz überdecken zu können... und endlich den anderen Menschen zeigen zu können, wie sehr du leidest.

Man fühlt sich unglaublich schlecht... und kann sich manchmal selbst nicht erklären, warum man sich so leer und schlecht fühlt. Diese Leere kann einem aus dem Nichts überrumpeln.

Ich denke, sowas ist für Menschen, welche solche Situationen noch nie erlebt haben, sehr schwer nachzuvollziehen.

Antwort
von jumper121, 56

Ich hatte mal Depression. Also ich habe das gefühl,dass es nicht mehr so ist. Jedenfalls habe ich mich davor immer traurig/lustlos undso gefühlt. Ich musste fast bei jeder sache weinen. Aber das ist zum glück seit langem nicht mehr so ^^

Antwort
von Ninmer, 41

Depressionen sind etwas sehr schlimmes. Als ich vor 2 Jahren stark an Depressionen gelitten habe fühlte ich mich zuerst immer als wäre ich nicht ein Teil dieser Welt und als würde mich niemand wahrnehmen oder es kümmert sich niemand ob ich überhaupt lebe oder nicht. Ich war dann öfters einfach ganz ruhig. Dann begann die Phase in der ich nur geweint habe. Immer und wegen allem. Es war echt schlimm und dann kam die "Leere". Ich habe nichts gespürt und das war fast das schlimmste. Ich konnte kaum Schlafen, falls ich schlafen konnte und am Morgen aufwachte hatte ich das Gefühl, dass ich nur ein paar Minuten geschlafen habe. Ich konnte nicht mehr zur Schule gehen, ich lag auf meinem Bett und starrte Wände an. 

Depressionen sind auf jeden Fall ernst zu nehmen und man sollte immer vorsichtig sein was man einer depressiven Person sagt, die sind meist sehr verletzlich. Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen

Antwort
von MrsAntwort, 54

Sie fühlen sich extrem schlecht, Eventuell verlieren sie ihr sogar ihre Freunde. Dass sie noch in depressiver um acht und sie sich dann eventuell Ritzen... Erst zu einer Sucht werden kann und die dann in die Klinik, was sie auch nicht so geil finden..

Antwort
von jennywonfer, 52

Kein Bock auf nichtsmehr... lustlosigkeit, antriebslosigkeit,... sowas und sie liegen meistens nur im Bett und starren ins leere...

Antwort
von Ruru135, 38

Außenstehenden fällt es häufig schwer, die vielschichtigen Dimensionen und vor allem die Realität der Krankheit "Depression" zu erkennen. Immer wieder hören wir Menschen sagen: "Die sollen sich mal zusammenreißen", oder: "Die wollen nur Aufmerksamkeit", oder: "Über eine solche Phase kann man hinwegkommen."

Menschen, die nie unter Depressionen gelitten haben, verstehen aber oft nicht, dass das schlichtweg nicht möglich ist. Hinzu kommt, dass eine Depression genau wie Schizophrenie, Demenz und Burnout psychisch bedingt ist - die Symptome sind manchmal aber nicht offensichtlich genug, um die Krankheit festzustellen.

Und das, obwohl die Depression nicht gerade eine seltene Erkrankung ist. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind 350 Millionen Menschen weltweit betroffen.

Viele werden allerdings unzureichend behandelt - auch in Deutschland, wie eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung zeigt.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass vor allem nahestehende Personen die Eigenheiten und Verhaltensweisen von Menschen mit Depressionen zu verstehen und zu deuten lernen.

Hier sind 10 Dinge, die Menschen mit Depressionen Ihnen sagen möchten:

1. "Meine Depressionen sind eine echte Krankheit."

Weil eine Depression psychisch bedingt ist und die Symptome von außen weder sichtbar noch greifbar sind, nehmen viele Menschen die Krankheit nicht ernst und können die Probleme der Betroffenen häufig nicht nachvollziehen.

Depressionen sind eine psychische Erkrankung - sie entstehen aber nicht ohne Grund, sondern weil dem Gehirn Chemikalien wie Serotonin, Dopamin, Adrenalin oder Noradrenalin fehlen. Das führt zu einem extremen seelischen Ungleichgewicht.

2. "Ich versuche, die Krankheit zu überwinden."

Viele glauben, eine Depression sei leicht zu überwinden, nur eine Phase, die irgendwann vorbei ist - und von heute auf morgen ist man wieder glücklich.

Wie anders die Realität aussieht, beschreibt Jamie Flexman in seinem Blog:

"Wenn die Depression dich im Griff hat, wird das Leben zu Wasser. Die Luft um dich herum wird zu Wasser, die dich mit seinem Gewicht lahmlegt und selbst die einfachsten Aufgaben sind auf einmal schwierig. Du fühlst dich träge, geistig wie körperlich und nichts kann dich daraus befreien."

Auch wenn Menschen mit Depressionen sich ihrer Krankheit bewusst sind und versuchen, sie zu überwinden, kann es oft Jahre dauern, darüber hinwegzukommen.

3. "Ich bin sensibel."

Menschen mit Depressionen nehmen ihre eigenen, aber auch Gefühle anderer sehr intensiv wahr. Dabei besteht die Gefahr, dass sie sich zu sehr in die Gefühlswelt anderer hineinsteigern und irgendwann glauben, das Leid aller Welt laste auf ihren Schultern.

4. "Ich versuche, meinen Schmerz vor euch zu verstecken."

Eine der größten Ängste Betroffener besteht darin, anderen Menschen zur Last zu fallen.

Deshalb versuchen sie ihre Ängste, Qualen und Schmerzen zu verstecken und so zu tun als wäre nichts. Oft wirken Menschen mit Depressionen sogar besonders glücklich, weil sie alles dafür tun, unentdeckt zu bleiben. Das Problem dabei ist, dass nahestehende Personen den Ernst der Lage dann nicht erkennen können und den inneren Hilfeschrei der Betroffenen einfach überhören.

5. "Ich lebe in meinem eigenen Gefängnis."

Blogger Jamie Flexman beschreibt das Gefühl einer Depression sehr plastisch:

"Du bist im Grunde in deinem eigenen Gefängnis eingesperrt und der einzige Zugang zu deinem Gehirn liegt hinter dieser verschlossenen Tür. Manchmal, nur für kurze Zeit, ist es dir erlaubt, herauszukommen und deine Beine zu strecken, aber du weißt, dass das nur vorübergehend ist. Schließlich musst du doch in deine Zelle zurückkehren und darauf warten, dass du noch einmal eine Chance bekommst, wie ein normales Mitglied der Gesellschaft zu funktionieren."

6. "Ich habe Depressionen - aber auch ganz normale Interessen und Leidenschaften."

Menschen mit Depressionen haben häufig besondere Talente, Leidenschaften und Fähigkeiten. Im Stadium einer nicht lebensbedrohlichen Depression können sie entgegen des verbreiteten Irrtums auch normal arbeiten gehen.

Weil sie aber auch häufig unter Panikattacken und Stress leiden, fällt es ihnen besonders schwer, sich für etwas zu begeistern oder an das eigene Können zu glauben. Ihnen fehlt der Lebensmut und Antrieb, sich die eigenen Talente wieder vor Augen zu halten.

7. "Ich habe Angst, zu versagen."

Eine der offensichtlichsten Ängste von Menschen mit Depressionen ist die Versagensangst. Wir alle kennen die Angst, nicht gut genug zu sein, doch bei Depressiven übersteigt sie alles und wird zu einem ständigen, schmerzhaften Begleiter.

8. "Ich habe zwar Depressionen, aber ich bin nicht verrückt"

Menschen mit Depressionen sind nicht verrückt - zumindest nicht verrückter als Menschen mit körperlichen Erkrankungen. Aber sie haben es bedeutend schwerer. Bei jeder körperlichen Krankheit ist es ein Leichtes, sich für ein paar Tage krank zu melden. Aber haben Sie schon einmal versucht, sich wegen Depressionen freizunehmen? Genau.

9. "Ich möchte behandelt werden wie jeder andere auch"

Lexi Herrick beschreibt das Gefühl in ihrem Blog:

"Wer den Rest der Welt vor seinen persönlichen Dämonen schützt, tut dies nicht, um die Wahrheit zu verschweigen. Menschen die ihre Depressionen lieber für sich behalten, tun dies, um sich zu schützen. Um ihre Herzen zu schützen. Um die Menschen in ihrem Umfeld zu schützen. Um das Wahrwerden ihrer Träume zu schützen."

Genau wie alle anderen, wollen auch Menschen mit Depressionen so akzeptiert werden, wie sie sind.

10. "Ich habe Angst, verlassen zu werden"

Depressiven Menschen fällt es häufig schwer, sich anderen gegenüber voll und ganz zu öffnen. Denn sie riskieren, dass derjenige mit ihrem dunklen, schwermütigem Seelenleben nicht zurechtkommt und sich abwendet. Weil sie Angst haben, von geliebten Menschen abgewiesen zu werden, verheimlichen die Betroffenen häufig, wie schlecht es ihnen wirklich geht.

Lexi Herrick schreibt: "Nichts kann einen Menschen mehr verletzen als die Erkenntnis, dass der hässlichste Aspekt seiner Persönlichkeit einfach zu viel ist, als dass ein geliebter Mensch damit umgehen könnte."

Kommentar von 775smutje ,

Du sprichst einem ehemals betroffenen aus der Seele, ich hatte alles bis auf Panikattacken. 

Kommentar von by4nn ,

Das ist die beste Beschreibung

Kommentar von MuellerMona ,

Ein guter Beitrag... jedoch schade, dass es sich um einen kopierten Text zu handeln scheint... und keine Quelle angegeben wurde.

Der Text wurde nämlich schon hier veröffentlicht:

http://www.huffingtonpost.de/2015/01/20/depression-leben-depressive-menschen_n_6...

Antwort
von Xazzit, 54

Kennst du das Gefühl, wenn du kein Bock zu lernen hast oder irgendwas zutun? So, nur den ganzen Tag.

Antwort
von DerErpel, 49

Ich bin seit ca 2 jahren depressiv... ich hoffe ich komme jemals wieder aus dieser situation raus. Psychische krankheiten sind das schlimmste was es meiner meinung nach gibt

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