Also ich habe ein ernstes Problem: Ich wohne in einer Dachwohnung, in der es letzten Sommer bis zu 35° warm war und das bei unter 20% Luftfeuchte. Die Heizkosten werden bei mir mit Verdunstungsröhrchen gemessen. Die Werte waren dieses Jahr, obwohl es so mild war/ist doppelt so hoch wie in den Vorjahren, ich habe jedoch eher weniger geheizt. Natürlich sehe ich es nicht ein im Sommer wie ein Hund zu leiden und im Winter dafür noch zu bezahlen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wie kann ich mich dagegen wehren???
Da hilft nur die Modernisierung (Isolierung) des Hauses.
Da hilft nur die Modernisierung (Isolierung) des Hauses.

Die gestiegenen Heizkosten in 2006 kommen zum einen durch den Mehrverbrauch in den ersten 5 Monaten des Jahres, du erinnerst dich, dass es bis Ende Mai sch... kalt war, und zum anderen durch die gestiegenen Öl- bzw. Gaspreise. Vergleiche erstmal den Verbrauch mit dem Vorjahr 2005. In Liter für das Öl bzw. m³ für das Gas. Die Flüssigkeit in den Röhrchen verdunstet bei 35 Grad noch nicht merklich. Ich glaube also nicht, dass du für den warmen Sommer bezahlst. Wenn du es genau wissen möchtest, lies die Röhrchen einfach jeden Monat zum 31. selbst ab. Dann kannst du sehen, wieviel im Sommer verdunstet, und hast eine Handhabe gegen den Vermieter. Eine Mietminderung wird sicherlich ins Leere gehen, da du die Wohnung so gemietet hast, wie sie jetzt ist. Es hat sich also nach Einzug kein Mangel eingestellt.
Isolieren ist kein Allheilmittel.Wo nichts reinkommt,geht auch nur schwer wieder etwas raus.Will sagen,wenn der Raum richtig aufgeheizt ist nach einer Hitzewelle,braucht er auch länger um wieder abzukühlen und ich sitze länger in einem Brutkasten.
Endlich ein Leidenkumpane, mein Mitleid!

Also als erstes sind die Heizkostenverteiler nach dem Verdunstungsprinzip immer mit einer so genannten Kaltverdunstungszugabe über die "Nullmarkierung" hinweg mit Flüssigkeit befüllt. Zum zweiten ist die Verdunstung der Flüssigkeit durch warme Sommertage ehr als gering einzustufen (wegen der Kaltverdunstungszugabe). Außerdem mag es ja durch aus sein, dass geringfügig auch durch heiße Sommertrage etwas mehr Verdunstet (gerade im Dachgeschoss) allerdings entstehen dadurch keine Kosten, weil die Heizungsanlage damit nichts zu tun hat. Es entsteht eine Verbrauchsanzeige ohne dass dieser Anzeige Kosten für zum Beispiel Erdgas usw. gegenüber stehen. Diese Sommeranzeige ist als relativ zu betrachten. Fazit: Anzeigefortschritte bei Heizkostenverteilern infolge heißer Sommertage stellen keinen Fehler dar. Es handelt sich vielmehr um systembedingte Eigenschaften, die vom Nutzer in Kauf zu nehmen sind. Dies wurde auch von Gerichten bereits mehrfach bestätigt. Derartige Verbrauchsanzeigen werden durch abnehmende Strichpreise ausgeglichen. Immer wiederkehrende Behauptungen, Mieter müssten höhere Heizkosten zahlen, obwohl die Heizung abgestellt sei, sind daher nicht richtig. Auch ein Kürzungsrecht kann hier nicht geltend gemacht werden, da die Heizkostenabrechnung die gesetzlichen Vorgaben voll und ganz erfüllt.
Zu den antiken Röhrchen gibt es Gerichtsurteile, dass bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Röhrchen der Verbrauch reduziert werden kann. Viel Spaß beim Nachweisen, dass es so ist...
Hallo pinky, hast du dafür irgendwelche Belege, also Quellenangaben und so weiter (wo man dies einmal genauer nachlesen kann)? Ich halte die Aussagen von FrankSchulze9 für nicht richtig. Es ist so, wir wohnen seit ende Februar in unserer "neuen" Wohnung. Ende März wurden die Röhrchen getauscht und bis heute haben wir schon etwas verbraucht (ich führe das sehr wohl auf die warmen Tage zurück). Wohl bemerkt, die Heizung (im Bad) ist nie an, im Winter und im Sommer nicht. Denn durchs Duschen wird es automatisch warm und die Wäsche hängt ohnehin im Keller.
Ich glaune, dass liegt nicht in seiner Hand, so wie es sich anhört wohnt er zur Miete und befürchtet, dass er durch den Sommer betrogen wurde.
Da muss er den Vermieter um die Isolierung bitten oder die Mietminderung durchführen!