Angeblich knirsche ich nachts mit den Zähnen. Was soll ich dagegen tun?
Da hilft der Zahnarzt. Er kann dir eine Knirschschiene anfertigen. Das ist so etwas wie eine Zahnklammer bzw. ein "Über- Gebiss".
Vorteil: Man hört die Mahlbewegungen im Schlaf nicht mehr und der übermäßige ungleichmäßige Abrieb des Zahnschmelzes wird verringert.
Geh zum Zahnarzt und laß dir eine Beißschiene anfertigen. Dann entsteht weniger Druck auf die Zähne, die Zähne können so nicht mehr aneinander reiben. Schont die Zähne und es ist auch für die Gesundheit "entspannender". Oft haben Zähneknirscher auch morgens Kopfschmerzen, weil die Muskulatur so verkrampft war über Nacht.

Zum Zahnarzt gehen. Die Ursache hierfür kann sehr vielfältig sein. In der Regel ist es dann so, dass die Zahnstellung zueinander -aus welchen Gründen auch immer- nicht optimal aufeinander abgestimmt ist.

wenn es jahrelang besteht, geh zu einem behandler der klassischen homöopathie, da gibt es für jeden besonderen typ das passende mittel, auch für nächtliches zähneknierschen.
agnostiker am 5. August 2007 11:33 Sei mir nicht böse: ich halte Deinen Tip für gefährlich! Dies ist zuallererst ein Thema für einen guten Zahnarzt (Beißschiene). Dann sollte man vielleicht auch daran denken, dass psychosomatische Störungen vorliegen können. Denn es muss ja einen Grund dafür geben, warum geknirscht wird. Auch dafür gibt es spezialisierte Ärzte. Und wenn das alles nichts hilft: dann bin ich mit dem Tip einverstanden.
Patron am 6. August 2007 10:07 vom wesen der methode klassische homöopathie weisst du vielleicht nicht so viel, kann das sein? sie ist zb ganzheitlich in ihrem denken und therapieren, erstreckt sich also sowohl diagnostisch als auch therapeutisch auch auf psychische gegebenheiten. das symptom des nächtlichen zähneknirschens ist in einigen der homöopathischen arzneimittelbilder enthalten, und da gibt es auch konkrete erfahrungen dazu, seit mehr als 200 jahren...
agnostiker am 6. August 2007 12:33 Schön, dies zu hören. Dennoch bleibe ich als unverbesserlicher Wissenschaftler dabei, dass eine schulmedizinische Behandlung immer Vorrang vor Methoden hat, welche wohl auch systematisch vorgehen; deren Anerkennung aber nicht immer gegeben ist. Aber wir sollten dies Frage hier nicht als Basis für eine Auseinandersetzung über den Sinn oder Unsinn von Homöopathie verwenden.
Patron am 8. August 2007 15:40 agnostiker sind per definition als wissenschaftler nicht verbesserlich. ich bin auch wissenschaftler gewesen, das ist man ja automatisch, wenn man in deutschland abitur macht (abitur = zeugnis der reife = ausweis der fähigkeit zu wissenschaftlicher arbeit). aber ich war als wissenschaftler zum glück verbesserlich, durch erfahrungen, persönliche gute erfahrungen mit homöopathie als behandlungsmethode. angesichts der hohen verdünnungen, in denen zweifellos nicht irgendeine substanz das ist was wirkt, wurde mein naturwissenschaftliches weltbild ins wanken gebracht. da muss doch irgendetwas sein, wenn nicht substanzen, was dann? ich weiss nicht so recht, was es ist, und der begründer der methode, hahnemann, wußte es selbst auch nicht, sprach allenfalls ganz vorsichtig von einer "geistartigen wirkung der arzeney". das ist nix für agnostiker, zugegeben.
Hallo abc100, oftmals kommt Zähneknirschen von "inneren Verspannungen". So auch bei mir. Mir haben dagegen Entspannungsübungen u.a. aus dem Yoga geholfen. Ich habe mir dabei das Buch "Sanfte Entspannung bei Zähneknirschen" von Petra Schwarz, Joy-Verlag, zu Hilfe genommen. Grüße und eine gute Besserung BerndZ