Was tun bei versicherungsbetrug?

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8 Antworten

Erst mal, zum eigentlichen Problem... Die Versicherungsgesellschaft wird bei einem Betrug durch einen Ausschließlichkeitsvermittler oder auch einem Makler alles daran setzen den Fall aufzuklären und normalerweise ein kulante Lösung anbieten mit der die geschädigt leben kann.

Was aber viel wichtiger ist als der relativ kleine Beitrag einer PHV ist der Vertrauensbruch des Agenten.

Solche Leute sollen und müssen angezeigt werden. Sie sind es die unseren Ruf schädigen. Den Ruf der vielen ehrlichen und  fleißigen Kollegen die mit ehrlicher Beratung ihr Geld wert sind.

Ich würde mich eine Anzeige Eurerseits ganz herzlich bedanken.

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Kommentar von RudiRatlos67
25.11.2015, 14:17

Bevor ihr eine Welle macht muss allerdings geklärt sein, ob nicht Deine Bekannte durch einen Maklervertrag alle Vollmachten an einen Makler übertragen hat. In dem Fall hat der Makler das Recht dazu

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Wenn die Unterschrift gefällscht wurde ist es definitiv illegal und da kann man auch rechtlich dagegen Vorgehen. Es ist aber etwas anders wenn deine Freundin eine Vollmacht unterschrieben hat dass ein anderer in ihrer Vertretung die Unterschrift setzen darf, dann ist es legal.

Wenn es um genug Geld geht, sollte sie aber mal einen Anwalt aufsuchen und sich beraten lassen. Wenn es wirklich illegal war kann sie dann natürlich Strafanzeige stellen.

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Zur Polizei denke ich mal.Aber bekommt die dann ihr Geld Rückführend zurück oder bleibt sie auf die Kosten sitzen.

Die Polizei ist nicht dafür da zivilrechtliche Forderungsansprüche durchzusetzen. Durch die Strafanzeige (zusätzlich den Vermittler an die BAFIN melden), wird erstmal strafrechtlich ermittelt, was ggf. zu einer Anklage wegen Betrugs und Urkundenfälschung seitens der Staatsanwaltschaft führen könnte.

Sie sollte sich aber direkt an die Versicherung wenden und unter Angabe des Aktenzeichens bei der Polizei den Vertrag anfechten (nicht kündigen!) und der Forderung widersprechen. Alle Abbuchungen der letzten 13 Monate sind von der Bank zurück gebucht zu verlangen, da niemals ein gültiges SEPA-Mandat erteilt wurde (die 8 Wochenfrist greift hier nicht, selbst wenn unwissende Bankmitarbeiter das behaupten).

Alles was sich nicht zurückbuchen lässt vom kriminellen Vermittler mit Frist von 1 Woche erstattet fordern. Verstreicht die Frist umgehend gerichtliches Mahnverfahren einleiten.

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Hallo,

es handelt sich in diesem Fall nicht um Versicherungsbetrug, sondern um Urkundenfälschung. Das sind unterschiedliche Straftatbestände.

Im vorhinein muss geklärt werden, ob deine Freundin eine Maklervollmacht unterschrieben hat, welche einen Versicherungsmakler zum Abschluss von Versicherungsverträgen für seine Kunden legitimiert. Das hat Einfluss auf die Argumentation deiner Freundin.

Erst einmal sollte bei der Polizei eine Anzeige erstattet werden, damit ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden kann, sofern es sich tatsächlich um Urkundenfälschung handelt. Im zweiten Schritt ist ein Kontakt zum jeweiligen Versicherer erforderlich, denn dieser muss über die Unstimmigkeiten in Kenntnis gesetzt werden. In der Regel sollte dieser kooperationsbereit sein. Natürlich steht hier die Rückforderung der Beiträge im Vordergrund.

Abgesehen von dieser unseriösen Vorgehensweise, wenn es so war wie es geschildert wurde, ist eine Privathaftpflichtversicherung nur zu empfehlen. Eine entsprechende Beratung sollte dahingehend noch einmal genutzt werden.

Ich bitte allerdings deine Freundin darum noch einmal in sich zu gehen. Es ist leider oft belegt, dass Verbraucher sich nach dem Abschluss von Versicherungsverträgen eher selten an den Inhalt erinnern und nach einem Jahr ist es schwer ein Beratungsgespräch zu rekonstruieren. Es gibt für solche Fälle im übrigen ein Beratungsprotokoll in dem festgehalten sein sollte, was besprochen wurde. Dieses muss deiner Freundin ausgehändigt worden sein, ansonsten wäre das ein weiterer Verstoß seitens des Vermittlers.

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Sie sollte erst mal die Versicherung anschreiben und den Fall schildern.

Je nach dem, was dabei rauskommt, kann sie immer noch Anzeige erstatten.

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Unterschrift der Bekannten nachgemacht oder einen leserlichen bzw. unleserlichen Namen unterzeichnet??

Das ist 'ne wichtige Info - und egal was, VERSICHERUNGSBETRUG war es keinesfalls!

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Kommentar von Oliviadarling
25.11.2015, 15:57

Ich weiß es war ne urkundenfälschubg

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Ich würde das der Versicherung melden, danach Anzeige erstatten wegen Urkundenfälschung und dann abwarten was passiert!

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Das ist aber kein Versicherungsbetrug, sondern Urkundenfälschung. Und ja, das kann man zur Anzeige bringen.

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