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Was tun bei Verbrennungen durch Quallen?

gefragt von Kaefer am 11.06.2007 um 16:47 Uhr

Wir waren am wochenende in Holland an der Nordsee. Dort gab es sehr viele Feuerquallen. Da ich mich ncoh gut an eine schmerzhafte Begegnung mit diesen Viechern erinnern kann, wüsste ich gern, was man tun kann, wenn man mit einer Feuerqualle in Kontakt gekommen ist?

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Gesundheit x 60.459 Quallenplage x 2 Was tun bei Verbrennungen durch Quallen? x 1

anonym
beantwortet von occident am 11. Juni 2007 16:57
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Wer beim Baden im Meer mit Feuerquallen in Berührung kommt, sollte die von Nesselungen betroffene Haut mit Essig oder verdünnter, maximal 10%iger Essigsäure oder einfach Meerwasser übergießen, rät der Schweizer Allgemeinmediziner Dr. Thomas Walser aus Zürich auf seiner Homepage.

Anschließend werden die an der Haut haftenden Tentakelreste nach Auftragen von Rasierschaum oder einer Paste aus Backpulver mit einem Messerrücken oder der Kreditkarte abgestreift. Danach immer die Haut mit Eis kühlen!

Weisen Sie Ihre Patienten auch darauf hin, daß die lokale Therapie mit Süßwasser und Alkohol über Osmose auch noch die letzten Nesselkapseln auf der Haut zur Entladung bringt. Gleiches gilt fürs Abreiben der Haut mit Sand oder dem Handtuch.

Quelle: aerztezeitung.de


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 11. Juni 2007 18:00
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Essig ist sicher gut, aber sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit Soventol-Gel gemacht, dass ja "eigentlich" für Mückenstiche und Verbrennungen gedacht ist.


Mismid
beantwortet von Mismid am 11. Juni 2007 17:01
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wenn man schon Konatkt hatte, hilft wohl Essig. Der steht in Australien in Kanistern an jedem Strand rum. Vermeiden kann man den schmerzhaften Kontakt wenn man Nylonstrümpfe beim schwimmen trägt .. zumindest an den Beinen


anonym
beantwortet von mitzi am 11. Juni 2007 16:56
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ich habe bei unserem letzten Italienurlaub gesehen, wie man die Wunde mit Essig betupft hat, und danach mit einem kühlen Umschlag, oder mit einem Gel kühlen! Aber die Kleine hat geschrieen wie am Spieß!

Kommentar von Boldtbregu am 11. Juni 2007 18:08

Das war mit Sicherheit - jenseits von Schmerzen - auch der Schreck bei dem Kind. Dass Essig gut hilft, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen; die Proteine, aus denen das Nesselgift besteht, werden durch die Säure zersetzt.


anonym
beantwortet von Weltreisender am 12. Juni 2007 19:27
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Nesselzellen funktionieren nur im nassen Umfeld, trockener Sand trocknet die Nesselzellen aus und stört somit die Funktion. Der Druck im Inneren der Zellen kann sich nicht mehr aufbauen und die Zellen können das Gift nicht mehr abfeuern. Nach einiger Zeit den Sand von der Haut schaben, siehe link von krubi. Nur das Abreiben mit nassem Sand verschlimmert die Verbrennungen, da dann die noch aktiven Nesselkapseln gezündet werden. Also in jedem Fall etwas warten bis die Stelle ganz trocken ist.


krubi
beantwortet von krubi am 12. Juni 2007 14:50
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