Frage von NewHorizon 13.04.2011

Was tun, bei Unentschlossenheit in der Berufsfindung und Berufswahl?

  • Antwort von amdros 13.04.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie sollen Außenstehende Euch helfen können, zumal ja von Eurer Seite schon allerhand unternommen wurde!!

    Gibt es nicht auch eine Möglichkeit in einer burfsorientierten Beratungsstelle nach einem Rat zu fragen?

    Wenn Euer Sohn so unentschlossen ist, wird es mit Sicherheit für jeden schwer ihn zu einer Entscheidung zu raten!

  • Antwort von RHWWW 17.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    hilfreich finde ich immer eine PRO- und Contra-Tabelle: es wird nie eine 100%-Lösung geben. So lässt sich aber die Lösung mit den größten Vor- und geringsten Nachteilen finden. Mit 30 wird das Alter immer mehr ein Problem. Arbeitgeber werden auch immer fragen, wann er zuletzt Tests und Prüfungen gemacht hat. Man kann das Lernen auch verlernen!

    Habe ich das richtig verstanden, dass er mit 30 zu Hause lebt und sich Gedanken macht, was er werden könnte? Zahlt er zu Hause Kostgeld? Ggf. müsste er sich dann zumindest einen 400-Euro-Job suchen. Ggf. auch ankündigen, dass die Kosten für Unterkunft und Verpflegung demnächst nach Kopfzahl aufgeteilt werden. Wenn er das nicht zahlen kann, wird er ausziehen müssen. Das erhöht auf jeden Fall die Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung. http://www.kabeleins.de/doku_reportage/hotel_mama/
    Ein Beruf hat auch etwas mit Geld zu tun? Wie wäre die finanzielle Situation, wenn ein Elternteil plötzlich nicht mehr berufstätig wäre (Arbeitslosigkeit oder gesundheitliche Gründe)?

    Häufig ist es hilfreich, an bisherige Erfahrung/Ausbildung anzuknüpfen. Wenn er eine kaufmännische Ausbildung hat, kann er sich sich bei Werbeagenturen, Radio- und Fernsehsendern etc. für den Bürobereich bewerben. Wenn er einmal dort arbeitet, bekommt er auch meistens vorzeitig alle Stellenangebote zu sehen. Ggf. kann er dann auch Kollegen fragen, wie diese seine Fähigkeiten einschätzen, und sich intern bewerben.

    Je länger er nichts tut, um so schwieriger wird es. Die Fakten eines Lebenslaufs lassen sich für die  Vergangenheit nie mehr ändern!!  Es ist heute eher die Ausnahme, dass man einen Beruf sein ganzes Leben ausüben wird.

    Sucht er bundesweit oder nur regional? Ggf. bei der Berufsberatung erkundigen, ob bei einer eigenen Wohnung wegen des entfernten betrieblichen Ausbildungsplatzes Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe bestände.

    Viel Erfolg bei den anstehenden Entscheidungen des Sohnes!

    Gruß

    RHW

     

  • Antwort von Scaramouche59 13.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also grundsätzlich sind Ratschläge meist mehr "Schläge", als sie Rat bieten.

    Und dann wirkt die Frage auch wie die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau - größtmöglichen Spaß (Befriedigung) bei möglichst Null Risiko. Davon mal abgesehen, dass sich Berufsbilder in sich selbst innerhalb einer Generation mehrfach verändern, ist auch die Idee der Suche nach etwas Endgültigem problematisch. Das früher oder später nur auf Frust hinaus laufen kann.

    Mir scheint hier eher ein psychologisches Problem vorzuliegen, dass auch keine Fach- und/oder Berufsberatung lösen kann. Eurem Sohn scheint mir am ehesten damit geholfen, sich darüber Gedanken zu machen, was ihn eine Entscheidung zu fällen behindert. Möglicher Weise bedauert er seine ursprüngliche Berufswahl, in der er nun kein Fortkommen mehr sieht.

    Es ist müßig sich über die eigenen Entscheidungen der Vergangenheit zu grämen, statt sich vielleicht einzugestehen einen Fehler gemacht zu haben und angesichts dessen nach vorn zu schauen, wenn's denn überhaupt ein Fehler war.

    Da fällt mir eine Weisheit einer Kollegin ein: "Wir suchen uns stets die Berufe und Tätigkeiten, in denen wir am meisten lernen können." Demnach könnte es auch sein, dass er in seinem ursprünglichen Berufsfeld "ausgelernt" hat und nun was neues ansteht.

    Vielleicht ist es aber auch grundsätzliche Angst vor der Zukunft in existentieller Hinsicht. Keine Ahnung. Wie gesagt, ich würde mich an seiner Stelle an einen Coach und/oder Therapeuten wenden. Mit Coach meine ich einen echten Coach, keinen verkappten Fachberater, der mit Ratschlägen Schaumschlägerei betreibt. Ein guter Coach hiflt, wie ein Therapeut auch, selbst Lösungen zu finden, denn darum geht es im Leben letztendlich - für sich selbst (eigene Entscheidungen inklusive) die Verantwortung zu übernehmen und zu tragen.

    Als Eltern tut ihr gut daran, ihn aus euren Fittichen zu lassen. Er ist mit 30 ein absolut erwachsener Mensch. Auf keinen Fall Vor- und oder Ratschläge erteilen. Helft ihm, sich selbst zu orientieren, zu finden und last but not least zu entscheiden.

    Und by the way: Nichts ist beständiger, als die Veränderung.

  • Antwort von SamantaSalzig 13.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ooooohh! das problem kenn ich ja soooo gut! ich bin zwar erst 8e klasse, aber da müssen wir ja schon das profil wählen (Naturwissenschaftlich o. sprachlich)! Und das wirkt sich ja meistens auf die berufsentscheidung aus bzw. auf die berufswahl o. auch andersrum! tja und ich habs so gemacht, dass ich erst mal geguckt hab, was meine stärken sind und was ich gerne mach und mag. dann hab ich recherchiert und gefragt und was nich alles und dann hab ich mich erst entschieden. ich hab auch viele programme, die von der schuele aus gingen, in anspruch genommen. das hat es mir sehr leicht gemacht!

    viel glück!         LG Sam

  • Antwort von inamuc 13.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Problem kann ich gut verstehen - mir ging es ähnlich nach dem Abi. All die Möglichkeiten erschlagen einen schier. Es ist toll, dass man all diese Möglichkeiten hat - aber gleichzeitig wächst die Angst, womöglich die falsche Entscheidung zu treffen. Und oft ist es eben genauso, wie Du beschreibst, dass das, was man eigentlich gerne machen würde, keine besonders guten Berufsaussichten hat.

    Trotzdem würde ich Deinem Sohn raten, dass er sich für das entscheiden soll, was ihm sein Gefühl sagt, da ich denke, dass man nur in dem richtig gut sein und glücklich werden kann, was einem auch liegt. Es hilft doch nichts, sich für immer und ewig zu verbiegen, und dann sein Leben lang zu sagen "hätte ich doch nur". Wenn man gut ist in dem, was man tut, und mit Einsatz und Euphorie dabei ist, dann denke ich, dass man auch einen Job finden wird.

    Eine gute Alternative für Euren Sohn könnte vielleicht ein Medientechnik-Studium sein. Dort lernt er nochmal verschiedene Bereiche genauer kennen und kann sich dann für einen entscheiden. Immer gut ist, als Sicherheit etwas BWL hinzuzunehmen (entweder ist das im Studium sowieso bereits mit integriert, oder man belegt selbst noch Kurse). Das macht sich im Lebenslauf immer ganz gut und öffnet im Notfall die Tür für alternative Jobs, z.B. in der Marketing-Abteilung von Unternehmen, wo ja auch kreative Leute gebraucht werden. So kann man notfalls die Zeit überbrücken, während der man noch auf der Suche nach seinem eigentlichen Traum-Job ist.

    Viel Glück!

  • Antwort von schildi 13.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    warum sollte Fotograf keine Zukunft haben er kann sich ja immer weiterbilden bloß anfangen muss er erst einmal

  • Antwort von Jepol 13.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das Problem bei der Entscheidungsfindung ist m.E. dass zuviel geredet und zu wenig strukturiert wird. Deshalb empfehle ich ein großes Blatt kariertes Papier (oder auch auf dem PC ein Kalkulationsblatt anlegen)

    Dort trägt man in der ersten Spalte alle seine Fähigkeiten / Interessen ein. Daneben in der 2. Spalte fügt man einen Wert zur  Gewichtung (Skala 1-10) ein wie stark man sich in der jeweiligen Fähigkeit fühlt.

    Dann folgen in den weiteren SpaltenKöpfen all die Berufe die einem attraktiv erscheinen.

    Unter jedem dieser Berufe sollten sich zwei Spalten befinden. In die erste trägt man wiederum einen Wert ein (Skala 1-5) wie stark einen der Beruf in Bezug auf die jeweilige Fähigkeit anzieht und welche Aussichten man dadurch erwartet. In die jeweils zweite Spalte unter dem Beruf multipliziert man den Wert aus der Gewichtung (der Fähigkeit) mit dem Wert der Gewichtung Beruf ergibt.

    Auf diese Weise erhält man, wenn man die ermittelten Gewichtungen zu dem jeweiligen Beruf aufaddiert einen Gesamtwert, mit dem man die verschieden Berufe in eine Wertskala auflisten kann. 

    Viel Spass bei der Ermittlung des Wunschberufes.

  • Antwort von vincent 13.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wendet Euch doch mal an, biz.de, und laßt euch dort beraten.

  • Antwort von ragglan 13.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    er kann sich um praktikas bemühen. nach einer woche kann er schon man sehen, ob er vielleicht eine weitere woche sich den beruf anschauen möchte und kann das praktikum, wenn die stelle das auch möchte verlängern ... so könnte er auch auf einen zukünftigen ausbilder stossen. ähnlich wie eine bewerbung die stellen anschreiben, die ihm gefallen könnten und darim um die möglichkeit eines praktikums bitten.

  • Antwort von coeleste 13.04.2011

    abwarten,bis ne einsicht kommt

  • Antwort von DerHans 13.04.2011

    In der letzten Zeit war es ja leider so, dass die jungen Leute nehmen mussten was sie bekommen konnten. Scheinbar ändert sich das jetzt langsam. Er soll sich wirklich intensiv um einen Beruf in seinem Wunschbereich suchen. Kostenlos arbeiten (soenánnte Praktika" führen leider nur zum nächsten kostenlosen Praktikum. Darauf sollter sich grundsätzlich nicht einlassen

  • Antwort von moansti 13.04.2011

    Wenn er sein Abitur doch nicht hat, dann wäre es doch gut mal zu überlegen ob er nicht auf eine FOS gehen will und sein Abi macht (In dem Fall am Besten die FOS Gestaltung). Danach kann er ja evtl. Kommunikationsdesign oder Fotodesign bzw. Illustration studieren. Da hätte er dann viel viel größere Chancen mal in eine Werbeagentur/Verlag unterzukommen. LG

  • Antwort von rudelmoinmoin 13.04.2011

    für unentschlossene leute gibt es keine ratschläge,weil sie ja nicht wissen was sie wollen,das liegt/lag an den eltern, bei der erziehung, weil da immer gesagt wurde

    >lass man, das mach ich schon< und das wirkt sich heute aus, bis hin zu >hab kein bock< und darum fehlt der entscheidungssinn

  • Antwort von kitoma 13.04.2011

     

    Schon bei einer Berufs Beratung gewesen!

    Wenn er gerne und gut Fotografien kann, dann ist es doch nicht schlecht eine Berufsausbildung als Fotograf zu machen, es ist ein kreativer und interessanter Beruf und hat viele Facetten!

    Dann, kann man immer noch danach zu sehen, ob man  in die Medien Welt gehen will oder freiberuflich!

    Ich sage immer es macht am meisten spass , wenn man sein Hobbie als Beruf machen kann:)

    Gruß Kitoma

  • Antwort von sweetys1992 13.04.2011

    dann soll er doch einfach mal ein praktikum in den verschiedenen bereichen machen und denn lernt er dort ja die berufe kennen und denn kann er sich für den entscheiden den ihm am meisten spaß gemacht hat...!:)

  • Antwort von snugata 13.04.2011

    was sagt euer arbeitsberater dazu?

    der beruf des fotografen ist wirklich leider am aussterben - der hat sich überholt.

    im bereich mediendesign hat er noch möglichkeiten.. wenn er funk und tv favorisiert, dann schreibt doch übers internet verschiedene anfragen an ausgewählte sender. die reagieren auf jeden fall und können euch praxisbezogene tips geben.. vielleicht sogar n angebot :)

    allerdings, wenn er beim fotografieren und in der bildbearb. bleiben will - es gibt auch kunstfachschulen.. (oftmals leider mit hohen schulgebühren)

    alles gute

  • Antwort von sophl89 13.04.2011

    Also der Beruf Mediengestaltung ist seht überlaufen, deswegen würde ich das nicht lerne, denn da ist es später schwierig eine festanstellung zu finden. Auf der anderen Seite, wenn er super Fotos macht, kann er sich am Markt behaupten, denn wer Ihn einstellt schlägt 2 Fliegen mit einer Klappe ( z.b. in einer Werbeagentur, kann er zu seiner gestlatung seine eigenen Bilder machen)

    Reiner fotograf ist auch nicht so toll, aus euren geannten gründen. Obwohl, wenn er sich bewährt kann er als Fotograf auch erfolg haben, das weiß man nie so genau. Ich kann empfehlen, wenn er lernen möchte und nicht studieren, kaufmann für marketingkommunikation. Da ist er Krativ tätig, hat alle weiteren Entwicklungschancen offen, wird es mit der Kreativität nichts hat er immernoch eine kaufmännische ausbildung mit dran;) . (Die Anforderungen kannst du dir ja mal bei berufe.net ansehen)

    Also Fazit eine garantie für den Besten Beruf gibt es nie. Die Arbeitagentur hilft in solchen Fällen auch immer.

  • Antwort von Dackelmann888 13.04.2011

    Er hat doch viele Intressen,Sie befinden sich doch alle in einer großen Gruppe.Da soll Er sich doch bewerben.Wenn Er Gut ist,kann er später innerhalb dieser Gruppe problemlos wechseln,

    egal was Er einmal gelernt hat,die Übergänge sind fließend.

  • Antwort von Darian 13.04.2011

    Also wenn er in diesen Bereichen schon Praktika gemacht hat, müsste er doch eigentlich wissen, was er will bzw. ob ihm diese gefallen haben oder nicht!

    Wenn nicht, heißt es einfach weitersuchen und noch mehr ausprobieren evtl weitere Praktika absolivieren. Ansonsten habt Ihr doch eigenltich schon alle möglichen Wege eingeschlafen (Berufsberatung etc. ) da müsste doch dann jetzt mal was kommen???

    Würde sagen einfach etwas aussuchen und versuchen einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Am Anfang sind wir ja wohl alle erstmal unsicher und müssen sehen was passiert und können uns noch nicht ganz genau vorstellen wie es werden wird!

    Mediengestalter klingt doch sehr gut, kreativ, Werbebranche etc. ;-)

    Viel Erfolg

     

  • Antwort von LouisaNeroli 13.04.2011

    Wenn er sich nicht sicher ist was er genau will sollte er sich vllt. eine ausbildung suchen die möglichst viel von dem umfasst was ihn interessiert, ich kenne das berufsbild des mediengestalters zwar nicht genau, aber wenn Fotographie ein bestandteil der ausbildung ist könnte er später immer noch umschulen oder sich in der richtung weiterbilden und spezialisieren, viele leute im medienbereich kommen aus anderen branchen und viele die aus dem bereich kommen machen nicht genau das was sie gelernt haben.

  • Antwort von Zwuckelle 13.04.2011

    Ein GUTER Fotograf hat immer Zukunft, würde ich jetzt sagen.

    Leider ist es heutzutage eher so, dassman sich nicht immer aussuchen kann, wo man am Ende landet.

    Mediengestalter wäre doch auch nicht schlecht.

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