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Was tun bei psychischer Belastung?

gefragt von sillesille am 19.12.2008 um 10:06 Uhr

Hallo! Mein Vater leigt zur Zeit im Krankenhaus und keiner weiß was genaues-und das kurz vor Weihnachten. Jeden Tag heißt es auf neue: abwarten. Das macht mich totsl fertig! Ich schlafe nicht, bin hibbelig, genervt, nervös... Bei der Arbeti kann ich mich kaum konzentrieren. Wie komme ich am besten damit klar?


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anonym
beantwortet von doris11 am 19. Dezember 2008 10:08
2x
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Johanniskraut,oder Baldrian macht etwas ruhiger,ist rein pflanzlich.Keinen Kaffee und Alkohol!

Kommentar von Ea8cb9007dff41f07e4710c9bd38c790smallEppendorf am 19. Dezember 2008 10:11
Wobei Johanniskraut ein paar Wichen benötigt um überhaupt wirken zu können.
Kommentar von doris11 am 19. Dezember 2008 10:13

Wichen??

Kommentar von Ea8cb9007dff41f07e4710c9bd38c790smallEppendorf am 19. Dezember 2008 10:15

Das o liegt auf der Tastatur direkt neben dem i. Kann ja mal vorkommen, dass aus den paar Wochen ein paar Wichen werden.

;-)

Kommentar von doris11 am 19. Dezember 2008 10:16

na,..so hab ich das nicht gemeint,..hätte ja sein können das es bei der Homäopathie auch sowas gibt....brauchst ja nicht gleich beleidigt sein...

Kommentar von Ea8cb9007dff41f07e4710c9bd38c790smallEppendorf am 19. Dezember 2008 10:18

Wenn ich beleidigt gewesen wäre,

hätte ich kein

;-)

an die Antwort gehängt. :-)


cheekyanne
beantwortet von cheekyanne am 19. Dezember 2008 10:08
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also ... es gibt einen bestimmten tee in der apotheke , der halt so ein wenig ruhigstellend ist. meine mutter hatte in der letzten zeit auch viel stress und hat sich den geholt, das gesagmte wohlbefnden ist b esser geworden und sie ist auch am tag nicht mehr so hibbelig ... sondern ist sehr ruhig. kann ich empfehlen


blumenschnegge
beantwortet von blumenschnegge am 19. Dezember 2008 10:09
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wenn du mit jemanden reden kannst ,tu es es hilft dir. alleine damit fertig zu werden is schwer. jede minute denkst du daran.


cialiana
beantwortet von cialiana am 19. Dezember 2008 10:10
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REALISTISCH hin schauen, also nicht schon verrückt machen, bevor überhaupt eine Diagnose gesichert ist! Desweiteren ablenken mit Arbeit, Haushalt und Sport. Evtl. Homöopathie oder Bachblüten. Kopf hoch, nix wird so heiß gegessen wie's gekocht wird!


andreamaria
beantwortet von andreamaria am 19. Dezember 2008 10:10
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Ich kenne das Gefühl ... meine Mutter lag vor einem Jahr im Krankenhaus und da konnte auch am Anfang keiner sagen wie das ausgehen wird.

Mir hat geholfen, darüber zu sprechen und mich mit Arbeit abzulenken. Gut ist dabei Arbeit, die man mit dem Händen, also körperlich verrichtet. Studieren und lesen konnte ich in dieser Zeit nicht- da driftet man gerne im Kopf ab ...

Ich habe einfach so ne Art Meditationstechnik angewand und mich bei der Arbeit ganz auf die Arbeit selbst konzentriert, immer Schritt für Schritt, ohne groß in die Zukunft zu denken.

Das hilft auch, mit der Sitation klar zu kommen, da man dabei auch etwas Abstand bekommt, den man so nicht hat, wenn eine geliebte Person so leidet.

Ich wünsche Dir viel Kraft und ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen


sunnytime07
beantwortet von sunnytime07 am 19. Dezember 2008 10:11
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Vielleicht solltest Du Dich krank schreiben lassen und bei extremer Belastung ein natürliches Beruhigungsmittel Dir verschreiben lassen. Denn sonst bist Du ja auch nicht wirklich eine Hilfe für Deinen Dad. Ich würde Dir noch gerne ein Entspannungsbad empfehlen, damit Du seelisch etwas runter kommst, eventuell Musik ( hilft mir immer). Doch Du mußt entscheiden was Dir hilft in Stresssituationen. Alles Gute für Dich und Deinen Vater....


anonym
beantwortet von heikephs am 19. Dezember 2008 10:27
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Körperlich kannst Du Magnesium nehmen, das wird viel verbraucht bei Streß und macht es noch schlimmer, wenn es fehlt. Nimm magnetrans forte aus der Apotheke!

Ansonsten:

http://missionswerk-heukelbach.de/index.php?option=combookshelf&task=details&book=1948&Itemid=69&page=&searchphrase=&area=all-mwh&searchCategoryId=12&searchtype=fulltext

Hier kannst Du ein Heftchen lesen (oder kostenlos bestellen) mit dem Titel: "Dennoch geborgen". Für kranke Menschen, um ihnen Hoffnung zu vermitteln. Vielleicht hilft es Dir weiter. Klick es doch einfach mal an!

Wenn Du andere Themen suchst, klicke auf "Literatur", und unter "Kategorien" auf Infohefte.

Da gibt es reichlich Auswahl. Unverbindlich und überkonfessionell.


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 19. Dezember 2008 10:43
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Viel hilft schon mal Folgendes:

Dir selbet gestatten, dass es Dir in dieser wirklich schwierigen Situation nicht gut geht, und Du angespannt (und was auch immer) bist.

Du musst nicht perfekt sein, und Du bist es auch nicht.


"Bei der Arbeit kann ich mich kaum konzentrieren."

Kollegen und Vorgesetzen informieren, was los ist; dann können sie Dich und Deine momentane Verfassung besser einordnen und nehmen Aussetzetzer nicht krumm. Wer es doch tut, der ist halt verständnislos oder schlecht erzogen.

Bei der Arbeit (und privat) alles, was vergessen gehen könnte notieren.


Medikamente nur wenn nötig (klären, ob sie die Fahrsicherheit beeinträchtigen), Alkohol meiden.

Schönes Buch kaufen oder aus dem Schrank holen und gemütlich lesen. Buch auch ins Krankenhaus mitnehmen.

Wie wäre es mit einem Reisebericht? z. B.: www.klicktipps.de/segeln.php


grisu05
beantwortet von grisu05 am 20. Dezember 2008 14:53
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Glaubst Du an Gott? Ich bespreche solche Probleme immer mit ihm. Mir hilfts.


Bea26
beantwortet von Bea26 am 20. Dezember 2008 23:13
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Hallo sille

das hört sich sehr schlimm an, denn es ist einfacher mit einer Diagnose klarzukommen, wo man weiß wo man dran ist und wo man ansetzen kann.

Manchmal gibt es Situationen im Leben, wo man scheinbar auf der Stelle tritt. Es liegt etwas schreckliches "in der Luft", nur weiß man nicht was und wie man es am besten anpacken kann. Da kommen dann so Gefühle auf, wie Du sie im Moment hast. Das macht Angst, unsicher, hilflos, traurig und wütend zugleich.

Da hilft oft nur eins: die Situation annehmen wie sie ist. Ich weiß, dass das sehr schwer ist. Aber sobald Du diese Ängste und alles was damit zusammenhängt los lässt und vielleicht (wenn du gläubig bist) hoch schickst, wird es Dir besser gehen und der ganze Druck, der auf Dir lastet, fällt. Du darfst Dich nicht verantwortlich fühlen für das, was jetzt passiert und Dich auch nicht schlecht fühlen, weil Du nicht helfen kannst. Aber das ist etwas was nicht stimmt, denn Du hilft Deinem Vater ja indem Du bei ihm bist, für ihn da bist.

Und du darfst und solltest auch mal Zeit für Dich ganz allein nehmen. Ein schönes warmes Bad nehmen, schöne Geschichtetn lesen, Kinobesuch, lecker Essen kochen, Kerzen aufstellen, Duftlampe an (Düfte können die Psyche auch beruhigen oder anregen, je nachdem was man möchte). Es gibt so viele ganz einfache Dinge, die Du tun kannst. So kannst Du Kräfte tanken, die Du brauchst und das ist auch für Deinen Vater gut. Er hat nichts davon, wenn Du total übermüdet, vielleicht sogar verweint an seinem Bett in der Klinik erscheinst. Er wird Dir sicher bestimmt gern zustimmen, wenn Du mal sagst, dass Du mal einen Tag nicht kommen kannst, weil Du so müde bist und etwas Zeit für Dich brauchst.

Ich weiß, dass ich das als Patientin in der Klinik lieber hören würde, als einen Menschen da sitzen haben, der nur noch als Häufchen Elend da sitzt und Angst um mich hat. Da würde ich mir sehr schlecht bei vorkommen, vielleicht sogar schuldig fühlen.

Da sogar Deine Arbeit darunter leidet, wäre es vielleicht ratsam zu Deinem Hausarzt zu gehen, damit er Dich ein paar Tage krankschreibt. Dann hast Du diese Last im Moment nicht mehr, denn auch wenn die Arbeit sonst Spaß macht, so kann sie zur großen Last werden. Und bevor da irgendwas schief läuft, wäre eine Krankschreibung im Moment das Beste für Dich, damit es Dir nachher nicht noch schlimmer geht.

Wichtig sind auch Gespräche. Hast Du eine gute Freundin, guten Freund oder Verwandte mit denen Du reden kannst? Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit bei caritativen Einrichtungen und wenn Du es nicht gern persönlich magst, kannst Du die Telefonseelsorge anrufen oder denen auch per mail schreiben, das geht alles. Aber ich finde, dass persönliche Gespräche am besten sind. Du siehst Deinen Gesprächspartner und er/sie reicht dir auch ein Taschentuch, wenn mal Tränen kommen. Und das ist völlig in Ordnung und das wird Dir auch gut tun, denn dann fühlst Du Dich nicht nur nicht allein, sondern auch getragen in einer schweren Zeit. Und ich kann Dir wirklich versichern, dass das wirklich hilft.

Ich hoffe für Dich und wünsche Dir, dass alles wieder gut wird.

Liebe Grüße, Bea26


Floeckli
beantwortet von Floeckli am 19. Dezember 2008 10:07
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