Frage von privateLee, 88

Was tun bei menschenverachtenden Äußerungen und Flüchtlingshetze?

Ich bin 19 und gehe in einem Dorf in ein Fitnessstudio. Leider kann ich mich kaum noch aufs Training konzentrieren, da dort erwachsene Männer durchgehen mit rechten und menschenverachtenden Kommentaren über Flüchtlinge um sich werfen. Heute kamen wieder Aussagen wie "..wenn man mal was sagt, ist man gleich ein Nazi.." und "...ankommende Flüchtlinge direkt erschießen...". Unterstützt werden diese durch billige Halbwahrheiten und zum Teil einfach nur völlig absurden Fehlinformationen.

Ich kriege so eine Wut, wenn ich das höre, aber bisher habe ich einfach nur meine Klappe gehalten. Wisst ihr was man da machen kann? Ich habe das starke Gefühl mit diesen Menschen kann man sich nicht wirklich auf eine Diskussion einlassen, da sie nur hören, was sie hören wollen. Sind solche Aussagen strafbar und kann ich ihnen Anzeige androhen? Habt ihr andere Ideen, wie man sich dazu äußern könnte bzw. wie ich agieren sollte.

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 53

Sind solche Aussagen strafbar und kann ich ihnen Anzeige androhen?

Aussagen, wie "...ankommende Flüchtlinge direkt erschießen...", KÖNNEN strafrechtlich relevant sein. Grundsätzlich kannst du hier Anzeige erstatten.

Eine "Anzeige androhen" ist hingegen irgendwie sinnlos. Entweder machst du es. Oder du lässt es. "Drohen" bringt hingegen gar nix.

Ich habe das starke Gefühl mit diesen Menschen kann man sich nicht wirklich auf eine Diskussion einlassen, da sie nur hören, was sie hören wollen.

... eine Eigenart der Menschen. Oder bist du davor gefeit? 

Versuchst du wenigstens, dich objektiv zu verhalten? Oder hast du nicht auch eine Meinung, die bereits festgelegt ist, ganz egal, was passiert und/oder gesagt wird?

Habt ihr andere Ideen, wie man sich dazu äußern könnte bzw. wie ich agieren sollte.

Höre genauer zu. Informiere dich über Tatsachen. Bilde dir deine eigene Meinung.

"Un- & Halbwahrheiten" werden in beiden Lagern verbreitet.

Beispielhaft sei der "Pirincci-Aufreger" genannt. (Also der Typ, der "KZ" sagte.) Mittlerweile mussten ZDF, NDR, SPIEGEL ONLINE und diverse andere Zeitungen und Fernsehsender Unterlassungserklärungen abgeben und Widerrufe veröffentlichen, weil sie in ihrer "Berichterstattung" VORSÄTZLICH GELOGEN hatten. 

Nun könnte ich fragen: Wusstest du das auch? Hat auch das Einfluss auf deine Meinung genommen? Oder ist dir nur die verlogene Hetze bekannt, die die Medien selbst erfunden und dann verbreitet haben?

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Heute kamen wieder Aussagen wie "..wenn man mal was sagt, ist man gleich ein Nazi.."

Bleiben wir mal auf dem Boden der Tatsachen:

Als Pegida noch ein ziemlich überschaubares Trüppchen war, hatte die "große Politik" eine gute Chance, sich mit ihnen demokratisch auseinanderzusetzen: 

Solange die Meinungsfreiheit gilt - und hier ist EINZIG das Strafgesetzbuch und nicht die persönliche Meinung Dritter maßgeblich -, gehört in einer Demokratie jede Meinung auf den Tisch; ganz egal, wie wenig sie dir, mir oder irgendwem sonst passen mag. DAS ist eines der wenigen Merkmale, das unsere "Parteien-Diktatur" noch von "normalen Diktaturen" trennt. 

Doch was tat man stattdessen? "Mit solchen Leuten redet man nicht!", "Sowas muss man hartnäckig ignorieren!" und "Wie? Du willst mit 'denen' reden? Bist du ein Nazi, oder was?!" Auf letztgenannte Weise wurde Gabriel angegangen, als er ankündigte, sich ausnahmsweise mal demokratisch verhalten und sich mit Abgesandten der Pegida zu Gesprächen treffen zu wollen.

...

Und wie steht es heute? Die Berichterstattung ist voll von Behauptungen der "Volksverhetzung", des "Hasspredigens", Theorien, es würde sich "hauptsächlich um Ultra-Rechte" handeln, die "vorrangig sowieso NPD wählen oder mit ihr sympathisieren".

Dummerweise stimmt das auch. Allerdings nur zu 4%, wie Studien ergaben. Die restlichen 96% sind so sehr "bürgerliche Mitte", wie es nur irgend geht; jeder 9. von ihnen wählt sogar normalerweise CDU. Sie haben (zumeist) gut bezahlte Jobs; sie sind (zumeist) gut und sehr gut gebildet. 

Und diese Leute sind irritiert. Denn sie ordnen sich selbst keineswegs den "(Neo)-Nazis" zu. 

...

Woher kommt es also? 

Und hier habe ich nur eine einzige Frage: Pegida feierte ja bekanntlich vor einigen Wochen seinen "1. Geburtstag". Das ist EIN GANZES JAHR, in denen die Leute von der "hohen Politik" ignoriert, beschimpft und verleumdet wurden. ... Auch strafrechtlich relevante Lügen wurden verbreitet. Auch in den "seriösesten Medien", wie ZDF, NDR oder SPIEGEL.

... Kannst du dir also vorstellen, dass die Leute nur aussprechen, was längst Wahrheit geworden ist?

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Die eigentliche Tragödie ist, dass man einander nicht zuhört. Dass man vorverurteilt. Dass man sich die Ohren zuhält. Dass man sich benutzen lässt. 

... Und damit meine ich nicht nur die "Pegida-Demonstranten" und den "Pegida-Stammtisch", sondern auch - und, da es in ihrer Kernverantwortung liegt, ganz besonders - "den Rest der bürgerlichen Mitte".

Es gibt kein "Absolut richtig hier! --- & --- Absolut falsch da!" 

Sie alle haben gute und schlechte; richtige und falsche Argumente. Sie alle benutzen die Demagogie und - wenn man den Parteien- und Medien-Auftrag mal für eine Sekunde ernst nimmt - auch die Volksverhetzung, um Meinungen gegeneinander aufzuwiegeln.

Und es wäre Aufgabe der Vernunft, die Argumente zu finden und zu sammeln. Die guten von den schlechten zu trennen; die "aufgeheizte" Stimmung zu berücksichtigen... und vor allem NACH DEN URSACHEN ZU SUCHEN; und sich nicht an Symptomen aufzuhalten.

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Lass es mich in einer Frage auf den Punkt bringen:

Wenn die Integration schon bei "unterschiedlichen Meinungen" scheitert und versagt; wie kann man dann noch hoffen, dass sie bei "unterschiedlichen Kulturen" gelingen könne?

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Kommentar von michawok ,

Respekt........

Eine der besten, sachlichsten Aussagen die ich hier in letzter Zeit zu diesem Thema gelesen habe.

Antwort
von MiaMaraLara, 74

Da musst du wohl die Leute immer unterschiedlich einschätzen, mit manchen ist eine Diskussion wirklich kaum möglich (so kommt mir es vor)

Wenn du allerdings in einer Diskusion geräts, vertritt immer deine Meinung und lass dich nicht runter buttern, bleib dabei sachlich.

Solang es Worte sind, kann find ich jeder denken und sagen was er will.

Anders wär es, wenn jemand z.B. einen Andern in deinem Fitnessstudio anpöbelt, da er den Andern für einen Flüchling/Ausländer/andere Art von Minderheit hält. Da sollte man immer dazwischen gehen (oder wenn man sich das nicht traut Hilfe holen)..

Wenn wirklich Dinge gesagt werden wie "die solte man erschießen" kannst du auch direkt die Polizei verständigen bzw. Anzeige erstatten. Ich weiß ja nicht was manche Menschen bewegt so über andere Menschen zu reden. Widerlich.

Antwort
von TUrabbIT, 63

Interessant ist dazu der Artikel 130 StGB: http://dejure.org/gesetze/StGB/130.html

u.a. : 

„wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet“

Was darunter fällt gilt als Volksverhetzung und ist Strafbar. Solange jedoch nur eine negative Meinung geäußert wird ist dies wahrscheinlich noch mit der Meinungsfreiheit abgedeckt.

Ich fürchte da kann man wenig tun, man kann zwar versuchen diese durch Fakten zu überzeugen, aber das dürfte ziemlich mühselig und mit wenig Erfolg gekrönt sein. Am besten ist wohl solange man nicht in dem Gespräch ist diese zu ignorieren und für Einsicht und Weisheit für die zu beten.

Antwort
von OhneRelevanz, 40

Wie einige User vor mir bemerkt haben, sind derartige Aussagen strafbar. Meiner Meinung nach ist wichtiger als die Bestrafung die eigentliche Diskussion mit diesen Bildungsflüchtlingen (manche nennen sie Nazis oder Rassisten, sie selbst nennen sich Wutbürger oder besorgte Bürger), denn allein diese hat eine reelle Chance, ihnen zu zeigen, warum genau ihre sog. "Meinung" strafbar ist.

Eine Diskussion, zumindest ist das so in meiner Erfahrung, ist außerhalb des Internets tatsächlich schwieriger. Wenn ich mit Rassisten oder Fast-Rassisten (latenten Rassisten) spreche und mich mit ihnen über die Flüchtlinge und Ausländer im Generellen unterhalte, merke ich sehr schnell, dass sie weit weniger aggressiv klingen, als bspw. beim Mitbrüllen von Parolen. Oftmals ist durchaus eine ängstliche Zurückhaltung zu erkennen, denn - so denke ich - sie befürchten, dass ihre Äußerungen den Rahmen sprengen und das sie es übertrieben haben. Folglich relativieren sie gerne ihre Aussagen, wobei der Kern - also der rassistische Grundton - kleinlaut beibehalten wird. An einem "Stammtisch" eine Diskussion anzuregen kann allerdings schwer werden, bspw. bist du im Fitnessstudio vielleicht einer der wenigen, die nicht rassistisch denken und so wärst du in einer Diskussion schlicht quantitativ unterlegen (vermutlich wird es aber nicht zu einer Diskussion kommen, sondern eher zu Provokation).

Dies hat unweigerlich zu Folge, dass man selbst die Diskussion führt. Was es meiner Meinung nach schwierig macht zu diskutieren, denn man kann nicht wirklich auf die Argumente der "besorgten Bürger" eingehen, wenn sie diese nicht einmal mehr äußern bzw. sich nicht trauen dies zu tun. Gemäß meinen Erfahrungen kann man ab dieser Stelle nicht besonders viel tun, außer evtl. das Gegenüber aufzufordern noch einmal über die eigene Einstellung nachzudenken, vllt. ist es auch sinnvoll selber Fragen zu stellen, auf deren Antworten man eingehen kann. Wichtig ist und bleibt anzuerkennen, dass selbst der niederträchtigste Rassist immer noch Mensch ist und dass man ihn nach Möglichkeit freundlich und mit Verständnis behandelt. Rassist werden viele eher aus Angst und aus div. Bildungslücken heraus, aber eben nicht aus reiner Boshaftigkeit. Insofern ist es wichtig, seine eigene Wut zu kontrollieren - wobei sie immer noch normal ist. Wenn sie dich aber kontrolliert, dann kann das dazu führen, dass du zu polemisch wirst, vllt. beleidigst oder deiner Seits "Mist" erzählst. Mir geht es dabei nicht anders, denn mich machen derartige Aussagen ebenfalls wütend.

(Dieses Phänomen, dass das Gegenüber die Diskussion mehr oder minder meidet, findet sich im Internet aber seltener. Die Menschen sind, vermutlich wegen der Möglichkeit Informationen nachzugooglen und wegen der Anonymität eher bereit sich zu unterhalten. (Deswegen findet man sehr viel mehr Rassismus und Hetze auch im Internet, als oftmals im öffentlichen Leben.))

Wenn es aber doch zur Diskussion kommt, ist es wichtig, dass man sich gut mit dem Thema auskennt. Die gängigen "Argumente" kennt und eben auch genug Faktenwissen hat, um nicht auf Querfront, Begriffesumkehrungen und Wahrheitsverdrehungen hereinzufallen. Aber immer gilt: Ruhig und geduldig bleiben.

Das ist zumindest das, was die Diskussionen angeht. Dies ist natürlich nur eine Methode auf Hetze zu reagieren. Eine andere Methode wäre die Anzeigen, eine dritte wäre wohl das schlichte Weghören.

Dazu gibt es nicht besonders viel zu sagen. Meiner "Meinung" nach ist niemand dazu verpflichtet 24/7 Menschen vor ihrer eigenen Dummheit zu retten, es ist somit legitim auch nicht auf jeden rassistischen Satz und nicht auf jedes Stammtischgespräch einzugehen. Wenn man aber Motivation und Möglichkeit hat, dann sollte man dies durchaus tun - allein um diesen Personen zu zeigen, dass immer noch eine Opposition zu ihrer "Meinung" existiert.

["Meinung" in Anführungszeichen, da Rassismus keine Meinung ist, aber gerne mit diesem Begriff gerechtfertigt wird.]

Antwort
von ichweisnetwas, 72

Ach ganz im ernst das übliche geplapper der leute muss man eigentlich ignorieren. Dieses ganze gehetze usw ist sowieso nur "smalltalk" weil viele nicht wissen über was sie sonst reden sollen. Aktuell sinds flüchtlinge, damals wars aber auch schon anderes zeugs und es wird immer gehetzt.

Die meisten menschen kümmern sich eben an liebsten um anderer leute dreck statt erstmal vor dem eigenen haus aufzuräumen.

Wenn dich das so sehr stört kannst du natürlich was sagen aber wird nichts bringen ich red da aus erfahrung. Viele sind einfach wütend heutzutage und lenken das auf das jeweils aktuelle thema.

Das beste was du machen kannst ist es selbst einfach besser zu machen. Ich hatte für ne weile bei mir zuhause ne 3 köpfige rumänische familie leben. Waren jetz keine füchtlinge aber kamen neu in dieses land ohne bleibe und alles. Hab dem mann und seiner frau geholfen jobs zu finden usw und die haben schlappe 50 euro miete gezahlt pro monat.

Meine bekannten haben mich teilweise dafür regelrecht verurteilt aber die 3 waren super freundlich und haben hilfe verdient wurden von etlichen anderen leuten aber auch nur immer wieder abgestoßen.

Bewirk selbst etwas das tut gut und dann vergisst man zeitweise auch wie kaputt die menschen eigentlich sind ;-)

Antwort
von Stamera, 74

Kommt halt drauf an was das genau für Leute sind. Ich kenne selber zwei "Gruppen" von Leuten die so denken. Mit den einen kann man sich ganz gut darüber Unterhalten und diese dann zum nachdenken bringen. Die zweite Gruppe ist dann die wo man lieber nichts sagen sollte, da diese dann eher zur Gewalt greifen. 

Wenn ich von Anfang an denke das es nichts bringen wird sich mit der Person/en darüber zu Unterhalten. Dann lasse ich es bleiben oder wenn es mehrere sind. Sich denjenigen raus picken der sozusagen nur "Mitläufer" ist. Nur dazu muss man die Leute auch schon besser kennen. 

Antwort
von Nunuhueper, 14

Meine Idee:

Ob der Fitnessraum als die "Öffentlichkeit" im Sinne des Strafparagrafen herhalten kann, denke ich nicht.

Eine zivile Anzeige kannst Du ja androhen. Vielleicht verstummen dann die anderen, oder sie verdreschen Dich.

Ob dann die Meinungsfreiheit oder eine strafbare Beleidigung der Richter im Gericht sieht, das liegt allein in seiner Macht.

Das alles kostet Dein Geld und Deine Zeit.

Also denk daran, Meinungsfreiheit kann auch bedeuten, frei von Meinung zu sein. Halt einfach Deine Klappe, wenn Du verbalen Unsinn hörst.


Antwort
von Sunshinex333, 88

Solche Aussagen sind strafbar, ja denn das ist Volksverhetzung. geh am besten zuerst zu einem Mitarbeiter des Studios, und sage das es dich stört. Sollten diese nichts unternehmen, Kannst du zur Nor auch zur Polizei. Das gleiche gilt bei Hetzerischen Kommentaren auf Facebook und co. 
https://www.bkms-system.net/bkwebanon/report/clientinfo?cin=12lkabw23re&lang...
Hier kannst du solche hetzer von Plattformen anonym und kostenlos bei der Polizei anzeigen.

Antwort
von Berhamsen, 6

Aufforderungen zur Gewalt sind strafbar. Aber erwachsene Männer.... Also wenn du noch mit einer nicht eingedellter Nase und anderen bleibenden Verletzungen leben willst (oder sterben) solltest du sie lieber lassen und schön weiter trainieren.

Antwort
von turnmami, 53

Setz eine Kopfhörer auf und höre Musik. Dann brauchst du bei anderen Gesprächen nicht mehr zuhören.

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!

Edmund Burke

Kommentar von michawok ,

Und wer zu den " Bösen " zählt , darüber entscheiden natürlich ausschließlich  selbsternannt " Gute " ....., nicht war...?

Kommentar von turnmami ,

Warum muss ich mich in Gespräche im Fitnessstudio einmischen? und wer ist "böse"? Nur weil jemand lästert? Oder nicht meiner eigenen Meinung ist? 

Antwort
von Militaerarchiv, 55

Solche Aussagen kommen durch Angst und Unsicherheit darüber wie man so Mengen bewältigen kann. Zeige ihnen Lösungen und Wege auf wie "wir das schaffen". Dann wird sich das ändern.

Antwort
von hummel3, 41

Mein Tipp:

Halte auch weiter deiner "Klappe"! - Jeder hat nun mal seine eigene Meinung bei diesem Deutschland bewegenden Thema. Und wer sagt uns schon, ob gerade deine Meinung die absolut Richtige ist.

Ich vermute eher, du wirst dich bei einem weiter anhaltenden Flüchtlingsstrom zukünftig noch auf ganz andere Meinungen einlassen müssen. Unsere zerstrittene Regierungskoalition missachtet derzeit mit ihrer Politik der "offenen Tür für Jedermann" einfach den Willen der Mehrheit des Volkes.  

Kommentar von Apfelkind1986 ,

"Flüchtlinge einfach erschießen" ist keine Meinung...

Manche Gestalten sind auch Abends der Meinung, deine Brieftasche würde ihnen gehören. Auch Meinungsfreiheit?

Kommentar von hummel3 ,

"Flüchtlinge einfach erschießen" ist keine Meinung...

Nun übertreibe mal nicht gleich so stark. - "Hunde die bellen, beißen meistens nicht!"

Manche Gestalten sind auch Abends der Meinung, deine Brieftasche würde ihnen gehören. Auch Meinungsfreiheit?

Schlechtes Beispiel! - Der Raub wäre allerdings keine Meinung, sondern ein Straftatbestand.

Kommentar von Apfelkind1986 ,

Nun übertreibe mal nicht gleich so stark. - "Hunde die bellen, beißen meistens nicht!"

Tja, das haben unglaublich viele Menschen 1930-1933 auch gedacht und wurden eines Besseren belehrt.

Der Raub wäre allerdings keine Meinung, sondern ein Straftatbestand.

Das ist Volksverhetzung und der Aufruf zu Straftaten ebenfalls.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Tja, das haben unglaublich viele Menschen 1930-1933 auch gedacht und wurden eines Besseren belehrt.

Das Problem, liebes Apfelkind, waren aber damals nicht die "Extremen", sondern die "Normalen". Es war die "breite Masse der bürgerlichen Mitte", die Hitler den Weg bahnte. Es war die "breite Masse der 'Normalen'", die die Rufe nicht hören und die Fakten nicht sehen wollten; die sich blenden ließen von schönen Sprüchen und leeren Versprechen...

Hätte man damals auf jene "jenseits der Mitte" gehört und die "Normalen" ignoriert, wäre Hitler also mit Sicherheit verhindert worden.

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Das zentrale Problem - damals wie heute - war und ist aber, dass Meinungen verboten werden sollen. Ganz so, als glaube man, sie verschwänden allein dadurch aus den Köpfen.

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Das ist Volksverhetzung und der Aufruf zu Straftaten ebenfalls.

Ein "Aufruf zu einer Straftat" ist es nach der Beschreibung definitiv nicht. Und ob es "Volksverhetzung" ist, lässt sich aus der Beschreibung nicht klar erkennen.

Antwort
von MausiLu, 36

Ich kenne das. Ekelhaft sowas. Jedoch halte ich mich da raus, da man mit so Leuten nicht sachlich argumentieren kann. Ignoriere es einfach.

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