Frage von loveonlyU, 89

Was tun bei längeren,splissanfälligen Haaren(ohne Spitzen schneiden)?

Hi Leute,ich weiß,dass man in diesem Fall die Spitzen schneiden muss,was ich auch machen werde.Da ist aber noch ne Weile hin und ich wollte wissen,ob es etwas wie ÖL,SHAMPOO oder ÄHNLICHES für das Haar gibt,OHNE PARABENE.

Ich freue mich auf eure Antworten ;-)

Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Beauty, 47

"Spitzen schneiden" bringt gar nichts. Der Spliss muss komplett ab, es darf nichts davon übrigbleiben, sonst frisst er sich sofort wieder weiter.

Und danach jede Strapaze unterlassen: Nicht glätten, nicht bürsten, nicht frottieren, nicht heiß föhnen, nicht färben. Nur mit einem milden Shampoo waschen und schonend trocknen. Und natürlich eine gute Pflege mit hochwertigen Silikonölen.

Antwort
von Andreawidmer, 61

Blödsinn schneit den Spliss hinaus, ist die einzige wirksame Methode ich habe ihn auch abschneiden müssen. Jetzt kann ich nicht einmal mehr einen Pferdeschwanz machen. Aber nur so kannst du Spliss besiegen.

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 16

Es gibt definitiv keine Öle, Shampoos oder gar Spülungen, etc., die irgendwas GEGEN Spliss ausrichten oder Spliss verhindern können und sobald die Haarspitzen gespaltet sind, fängt die Uhr an zu ticken  ....  denn der Spalt in den Haaren erweitert sich mesit relativ zügig weiter nach oben in die Haarlängen  .... und dann muss irgendwann einfach nur noch mehr abgeschnitten werden.

Mit Ölen kannst Du lediglich dafür sorgen, dass Deine Haarspitzen immer so geschmeidig wie möglich sind und je geschmeidiger sie sind, desto weniger schnell spalten sie sich gleich bei den geringsten Berührungen, wenn sie z.B. irgendwo anstoßen, denn dann geben sie logischerweise mehr nach.

Zu den Ölen dann noch etwas weiter unten ein paar Detail-Infos.

Wer sich gleich mit quasi frischem Spliss zum fachgerechten Spliss-Schnitt begibt, verliert beim reinen Spliss-Schnitt kaum bis gar nichts an Haarlänge und wer sich dann noch an ein paar wichtige Maßnahmen im Umgang mit den Haaren und der Haarpflege hält, kommt für gewöhnlich mit 2, 3 bis max. 4 reinen Spliss-Schnitten pro Jahr gut aus.

Selbstversuche würde ich sein lassen, denn mit der falschen Schere, der falschen Scherenhaltung und/oder -führung kannst Du eher noch mehr Schaden anrichten.

Die häufigsten selbst generierten Spliss-Ursachen lassen sich deutlich bis massiv reduzieren:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle geeignet
... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-,
Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen
verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.

Die Öle können Spliss natürlich auch weder vollständig verhindern, noch "reparieren", aber sie machen die Haarspitzen absolut geschmeidig und je geschmeidiger die sind, desto mehr geben sie von sich auch nach, wenn sie irgendwo anstoßen und spalten sich nicht gleich bei den geringsten Berührungen.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte, konzentrierte Wirkstoffe.  Durch das Verdünnen relativiert sich aber auch automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Und wenn Du natürlich geschmeidges und glänzendes Haar züchten
willst, beherzigst Du nicht nur eine gesunde Ernährung und den stabilen
Flüssigkeitshaushalt Deines Körpers, sondern auch die täglichen Bürstenstriche.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

So solltest Du dann immer geschmeidiges Haar haben, das weniger bis
gar nicht "bruchanfällig" ist und mit max. 3 - 4 Spliss-Schnitten pro
Jahr locker auskommen können.

In meinem Online-Ratgeber rund um Haare und Kopfhaut (Link auf meiner
Profilseite) findest Du auch spätestens alle zwei Wochen ein weiteres,
interessantes und fachlich fundiert aufbereitetes Thema. Ich setze mich
schon seit 32 Jahren für Haare ein, denn niemand muss wirklich kaputtes
Haar bzw. Haare haben, mit denen er/sie nicht glücklich ist.

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Früher wußten Mütter und Großmütter noch bestens über Haarpflege Bescheid und haben deren Wissen auch immer weitergegeben. ;-)

Antwort
von MonikaDodo, 46

Kokosöl in die Spitzen massieren... Braucht man nur wenig!

Antwort
von luibuii, 40

Ich bekomme sehr leicht Spliss und habe schon so ziemlich alles ausprobiert aber kaputte Haare kann man leider nicht wieder reparieren.
Am besten Haare schneiden und dann jedes Mal nach dem Waschen ein Öl benützen das hilft sehr

Antwort
von angy50000, 39

Butter komplett verbrennen lassen, dass dann abkühlen und ins Haar schmieren hilft gegen spliss !

aber Achtung es riecht nicht gut

Antwort
von Sandraaaa15, 38

Das ganze Zeug was man in die Haare tun kann bringt nichts
Vielleicht ein splissschnitt ohne spitzen schneiden

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