Guten Morgen, ich habe seit einiger Zeit Probleme mit Blähungen, vor allem in der Abendzeit, im Bett drückt mein Bauch, das es fast schon schmerzt! Was soll ich tun, meine Ernährung ist besonders auf Kohlenhydrate, Eiweiß und wertvolle Fette ausgelegt, daran würde ich also ungerne viel ändern!
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Hast du tagsüber genügend Bewegung? Durch Bewegung ist auch der Darm im Bewegung. Bei langem Sitzen fehlt diese und der Verdauungsprozess gerät ins Stocken und nach Bewegung kommt er in Gang, dadurch vielleicht auch das schmerzhafte Drücken. Auch ausreichend Trinken hilft, evtl. über ein paar Tage mal etwas mehr trinken, ca. 3 Liter

Flatulenz (v. lat. flatus „Wind, Blähung“) bezeichnet die Aufblähung des Magens bzw. des Darms durch normalerweise bei der Verdauung gebildete Gase (z.B. Methan, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Schwefelwasserstoff und andere Gär- bzw. Faulgase) mit zum Teil reichlichem Abgang von Darmgasen. Sitzen diese Darmgase fest, kann es zu schmerzhaften Bauchkrämpfen kommen.
Die Flatulenz ist abzugrenzen von einer übermäßigen Gasansammlung im Verdauungstrakt ohne wesentlichen Abgang von Darmgasen, die als Meteorismus bezeichnet wird.
Das Auftreten einer Flatulenz wird vor allem durch die Ernährung bestimmt. Eine deutliche Steigerung der Gasproduktion kann z. B. durch Hülsenfrüchte bewirkt werden, da sie Trisaccharide enthalten, die vom Dünndarm nicht verwertet werden können und sich erst im Dickdarm durch die Darmflora zersetzen. Auch bei Milchallergie (Unverträglichkeit gegenüber Kuhmilcheiweiß), Histamin-Intoleranz und Lactoseintoleranz (Unverträglichkeit gegenüber Milchzucker) kann es zu starker Flatulenz kommen, dann auch z.T. verbunden mit Durchfällen.
Weitere Ursachen oder zumindest Verstärker der Flatulenz sind:
übermäßiger Konsum von Alkohol (besonders Bier),
Nikotin
zu viel Kaffee
frisches Brot
ganzer artikel > http://de.wikipedia.org/wiki/Flatulenz

Bei einem Familienmitglied begann das auch so.
Eine gründliche Untersuchung ergab dann, dass sich "plötzlich" eine Laktoseunverträglichkeit entwickelt hatte, die zu einer Ernährungsumstellung zwang.

Was viele Menschen nicht bedenken: Auch Obst kann solche Folgen haben. Frisches, also nicht gekochtes Obst sollte man möglichst nur auf nüchternen Magen essen und danach eine halbe Stunde warten, bevor man andere Nahrung zu sich nimmt. Mit anderen Speisen zusammen bildet rohes Obst zu viel Säure, was entsprechende Folgen hat. Deshalb ist es auch kontraproduktiv, frisches Obst als Dessert zu essen. Also Obst möglichst morgens/vormittags essen, nicht abends.