Was tun bei einer weichen Wand unter der Tapete?

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2 Antworten

Coole Idee, ein Geräusch via Youtube allen zugänglich zu machen :) 

Das klingt auch für mich nach einer Dämmtapete aus wahrscheinlich wenigen mm Styropor. In den meisten Fällen eine ganz schlechte Idee für eine Dämmung. Die kalte Wand wird feucht und die Wärme im Raum kann diese Feuchtigkeit nicht mehr aufnehmen (weil Styropor keine Feuchtigkeit durchlässt), also bleibt es zwischen Wand und Dämmung feucht und führt meist zu Schimmelbildung  (Luise erklärte es schon). 

Lieber komplett abnehmen und die Wand neu Glätten und Streichen. 

Oder eine korrekte Innendämmung anbringen, was aber mehrere cm Raum Verlust und eine Menge Arbeit mit entsprechenden Kosten bedeutet. Das wäre der Einsatz von "Steinen" aus entsprechendem Material, die vollflächig auf das vorhandene Mauerwerk geklebt und anschließend verputzt werden. 

Eine Dämmtapete kann aber auch mal lange Zeit gut gehen und die Wand ist zumindest glatt. Viel gedämmt wird dadurch ja nicht, und wenn die Wand ansonsten frei steht und es in kalter Jahreszeit gut geheizt und gelüftet wird und die Wand selbst offen genug ist, daß die Kondensations-Feuchtigkeit gar nicht so weit eindringt bzw. wieder nach außen abgegeben werden kann… Viel Konjunktiv halt ;) 

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Wahrscheinlich ist dort eine Isoliertapete unter der Tapete. Und meist ist es besser, die abzumachen. Es kann bei Innendämmungen zu Schimmelpilzen hinter der Tapete kommen, weil die Wand zwar besser gedämmt ist, aber dadurch kalt bleibt und dann dort Wasserdampf kondensieren kann.
Das werdet ihr aber sehen, wenn Ihr die Tapete abmacht und hinter die Isoliertapete auf die Wand schaut.

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