Frage von GPXeqter, 64

Was tun bei einem vorraussichtlichen Zwangsumzug?

Meine Familie (ich 21, meine schwester 27 und meine Mutter) sind 2015 in eine neue Wohnung gezogen. Wir leben alle bisher vom ALGII. Ich gehe seit einem Jahr zur Schule um meine Abschlüsse nachzuhohlen und grad fängt für mich ein abschließender Prüfungssemester an. Meine Mutter leidet unter schwere Depressionen seit Jahren wegen dem Tod meines Vaters der noch relativ kürzlich verstorben ist und ihrer Bruder. Logisch dass ihre Seelischer Zustand seit unserem jetztigen Umzug verschlimmert hat sowie meine. Meine Schwester ist nun ausgezogen (OKt 2015) und die Wohnung müsste zu groß oder zu teuer für die Arbeitsagentur sein trotzdem habe ich keinen Bescheid erhalten über eine Mahunng oder sonstiges. Meine Schwester wurde überall abgemeldet keine Frage.

Meine eigentlich Frage nun ist:

Kann ich auch ohne jegliche Papiere einen ärztlichen Bescheinung vom Arzt meiner Mutter erbitten dass sie nicht in der Lage wär noch einen Umzug in der vorraussichtlichen Zukunft zu schaffen? kann sie mit so einem Brief dann den Umzug verhindern? Ich habe Prüfungssemester und kann noch einen zweiten Umzug (den ich damals auch alleine bewältigen musste) nicht noch eins ertragen.. Gibt es irgendwelche Nachteile die aufkommen können wenn der Umzug wirklich ausgeschlossen wäre, zB. Das der Grundbedarf gemindert wird? Können die mich von der Wohnung schmeißen?

Vielen Dank vorraus für alle Antworten die ich erhalte

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
von FantaFanta76, 38

Das kann Erfolg haben, wenn die Wohnung ein ganz kleines bisschen teurer ist, als zu zweit gestattet (20€ zB). Ansonsten natürlich nicht. Ihr solltet euch allmählich umschauen, dann wird es ja auch nicht soooo stressig.

Antwort
von experience56, 30

Hi, ich versuche gerade mich da durch zu kämpfen, was du geschrieben hast... So wie ich das verstehe, hat euch das Amt ja gar nicht aufgefordert, euch eine andere Wohnung zu suchen. Und selbst, wenn das irgendwann einmal kommen sollte, muss das ja auch nicht sofort sein, denn eine neue Wohnung müsste ja auch erst einmal gefunden werden. Zu dem anderen Teil der Frage: Es könnte hilfreich sein, wenn deine Mutter wegen ihrer Depressionen einen Arzt aufsucht und sich behandeln lässt. Dann habt ihr nämlich eventuell ein Argument, das gegen einen weiteren Umzug spräche. Wenn das aber kein Arzt weiß, wird es schwierig!

Antwort
von Wonnepoppen, 32

Was meinst du mit "ohne jegliche Papiere"?

ist mir nicht ganz klar!

Kommentar von GPXeqter ,

dass man noch keine mahnung oder papiere bekommen hat dass man umziehen soll.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Danke!

dann solltet ihr erst mal abwarten, was vom Arbeitsamt kommt!

erst dann sehen, was man  machen  kann!

Evtl. auch mit Hilfe eines Anwalts?

Dafür gibt es beim Gericht einen Beratungsschein für sozial Schwache!

Antwort
von Bloodlord2003, 37

ich glaube, mit der unzumutbarkeit des wohnungwechsels, gibt es nur im mietrecht, nicht im sozialrecht


also wenn jetzt der vermieter euch kündigen wollte, wäre das nichtig, wenn ein umzug euch nicht zuzumuten wäre

aber im sozialrecht gibt es das nicht, glaube ich

ansonsten mit dem arzt sprechen, ja


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