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was tun bei der erziehung meiner jähzornigen tochter

gefragt von yvonne77 am 24.02.2008 um 18:05 Uhr

hallo

ich habe eine 9 jährige tochter,bin verheiratet aber nicht mit ihrem vater das uns erhebliche probleme macht. sie akzeptiert ihren stiefpapa einfach nicht. er tut wirklich alles für sie. meine kleine hat zu ihrem richtigen vater alle 14 tage kontakt nur er hat kein interesse. er verspätet sich, hält keine versprechen ein und dafür gibt sie meinem mann und mir die schuld. sie schreit uns an und lässt nicht mit sich reden. verschwindet im zimmer und dreht völlig durch.sie akzeptiert keine verbote und will behandelt werden wie erwachsene. hat sie dennoch fernsehverbot oder dgl. brüllt sie wie am spies. sind mit unserem latein am ende. hat wer tip


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Reply


valvetvipe
beantwortet von valvetvipe am 24. Februar 2008 18:10
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da hilft nur eine Familientherapie. Such Dir eine gute und fachkundige Hilfe.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 24. Februar 2008 18:09
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Ich halte zwar überhaupt rein gar nichts von Schlägen in der Erziehung aber dennoch habe ich den Eindruck, daß hier bei Zeiten mal eine auf das Hinterteil gesetzt, einige Probleme im Keim erstickt hätte. Wie mir scheint, genießt das Kind Narrenfreiheit, wohl auch wegen der Trennungsgeschichte. Aber wenn sie so aggressiv und jähzornig ist, wie geschildert, helfen wohl nur noch ein Kinderpsychologe oder gleich Frau Saalfrank!

Kommentar von sumebe am 24. Februar 2008 18:14

Ohja, hätte die Dame ihr Kind mal vorbeugend geschlagen, wäre es sicher nicht so weit gekommen... Gehts noch?

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 24. Februar 2008 18:20

Halt dich doch einfach bedeckt, wenn Du nicht verstehst, was Du ließt! Hier hat keiner was von "vorbeugend geschlagen" geschrieben! Aber zur rechten Zeit ein Klaps auf den Hintern hat noch keinem geschadet! Dabei geht es nicht um das Schlagen oder Mißhandeln und auch nicht darum jemanden Schwerzen zuzufügen. Es geht hier rein um das Signal "bis hier hin und nicht weiter"! Und das haben die Eltern eindeutig versäumt! Vergleiche es meinetwegen mit dem Zerplatzen eines Luftballons. Das ist dann ebenso eine Metapher für ein Signal!

Kommentar von Nordfriesin am 25. Februar 2008 16:46

Sprry aber mit Psychologie hast Du Dich ganz sicher noch nicht befasst! Sonst würdest Du wissen das Bestrafungen (dazu gehört auch Gewalt jeglicher Art)lediglich Angst und somit ein Ausweichverhalten entstehen. DAS EIGENTLICHE PROBLEM DER FAMILIE IST DAMIT NICHT GELÖST!!! Das Kind fühlt sich vom Vater ganz klar vernachlässigt und sucht ein Ventil es abzulassen...da ist ihre täglich anwesendene Mutter und IHR TYP genau richtig! Das Kind steckt voller Frustration, Enttäuschung und Traurigkeit! Die Mutter muss einen Weg zu ihr finden! DAS SIGNAL von dem Du geschrieben hast sollte nicht heissen "DU BENIMMST DICH SCHLECHT DU KRIEGST EINE AUF DIE FRESSE!!!!"

sondern:

"MEIN SCHATZ, ICH WEIß DU BIST WÜTEND! DU BIST ENTTÄUSCHT ABER ICH BIN FÜR DICH DA UND WIR MÜSSEN ZUSAMMENHALTEN!" Das Kind braucht Halt und jemand der sie auffängt nach der Trennung ihrer Eltern!

Aber wer so eine Eisntellung hat wie Du.......da würde mich wundern wenn Du von dem ein bissel was verstanden hast!!!


anonym
beantwortet von Anie1977 am 24. Februar 2008 18:22
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Familientherapie und Kinderpsychologe erscheinen mir als die schonendste Lösung. Deine Tochter hat mehrere Konflikte gleichzeitig, die eine 9-jährige nicht allein verarbeiten kann. Ihr Papa ist weg, Mamas Aufmerksamkeit muss sie mit dem neuen Mann teilen und dann kommen noch die normalen Machtkämpfe dazu. Kinder wollen ihre Grenzen ausloten. Auch für euch als Eltern kann die Familientherapie eine Hilfe sein, um mit der Situation klarzukommen. Klare Regeln könnt ihr mit dem Therapeuten erarbeiten, um alle friedlich miteinander umgehen zu können.


butz1510
beantwortet von butz1510 am 24. Februar 2008 18:23
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Ich denke, sie lässt ihre Wut an Euch aus, weil sie das bei ihrem Vater nicht kann, da nicht anwesend. Bei Euch fühlt sie sich - so blöd sich das in dem Zusammenhang anhört - vermutlich so geliebt und akzeptiert, dass sie sich "trauen" kann, derartig auszuflippen. Das löst allerdings nicht Euer Problem. Wenn sie wie eine Erwachsene behandelt werden möchte, dann vesuch es doch einfach mal. Erwachsene müssen sich an Absprachen und Kompromisse halten. Sollte das nicht funktionieren, weiß sie ja dann (weil Ihr das vorher vereinbart habt), welche Konsequenzen sie erwarten.


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 24. Februar 2008 18:20
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Ich würde auf jeden Fall mal eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen.




Kommentar von Ontario am 24. Februar 2008 18:33

Erziehungsberatungsstelle aufsuchen wäre ein Weg. Kinder durchleben Phasen in denen sie aufmucken und versuchen festzustellen, wie weit sie gehen können. Haben sie einmal herausgefunden, dass bei gewissem Verhalten die eine oder andere Hürde zu nehmen ist, läuft alles schnell aus dem Ruder. Schlagen halte ich nicht für angebracht. Eher konsequentes Durchsetzen dessen, was sein darf und was nicht. Auch wenn das manchmal schmerzlich ist, weil es doch das eigene Kind ist. Sprechen, erklären, versuchen herauszufinden warum das Kind sich so verhält. Macht man als Erwachsener etwas falsch ? Wenn alles nichts hilft, dann auch mal schmerzliche Verbote, Dinge untersagen die das Kind gerne macht. Auf Dauer hilft das.


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 25. Februar 2008 16:54
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BITTE höre nicht auf den Rat von RBMANNHEIM!!! Deine Tochter fühlt sich selber ganz schrecklich mit ihrem Verhalten aber weiß keinen Ausweg weil sie sich unverstanden fühlt. Da bin ich mir ganz sicher! Geh zu einer Beratungsstelle! Beim Jugendamt gibt es super liebe Familienhilfen und Beratungspersonal. Geh erst mal so hin und erkundige Dich! Sag denen was bei euch los ist und hol Dir ein paar Tips. Ich habe von vielen Eltern schon gehört, dass sie Angst vor das Jugendamt haben....falls es bei Dir der Fall auch sein sollte beruhige ich Dich...die Leute da sind froh wenn man sich rechtzeitig Hilfe holt bevor es böse endet!!! Da freuen die sich beim Jugendamt wenn sie durch ein paar Gespräche eine Familie wieder zusammengefügt haben.

Viel Erfolg!


Batman
beantwortet von Batman am 25. Februar 2008 18:03
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Au Mann RBMannheim, lebst noch im Mittelalter, Problemkind, mal kurz eine hauen und schon ist alles gelöst was? Und wenn die Frau nicht spurt, am besten der auch noch eine. Also mal ehrlich das kanns ja nicht sein. Also Jugendamt oder Erziehungsberatungsstelle, und keine Angst, das die gleich das Kind wegnehmen, dazu müsste schon mehr passieren, als das es eine schwierige Situation in ener Familie gibt. Wir sind hier in Deutschland und das geht nicht so einfach wie die Leute das denken. Dazu müsste das Kind in der Entwicklung eindeutig gefährdet sein durch die Eltern. Und das muss auch noch bewiesen sein. Also nicht durch die Horrormeldungen in manchen Zeitungen ertschrecken lassen, sondern wendet euch an das Jugendamt und sucht Hilfe. Oder an eine Kinder-/Jugendpsychiaterin ( Adressen gibts bei eurer Krankenkasse ), aber die auf Kinder spezialisierten sind selten und meist überlaufen,über das Jugendamt gehts schneller.




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