Frage von magiclelo, 21

Was tun bei Beinverspannung?

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Antwort
von miezekatz1234, 13

Ursachen

Durch Überanspruchung kann es zu muskelkaterähnlichen Beschwerden kommen. Ein untrainierter Körper weist eine mäßig ausgeprägte Muskulatur auf. Durch sportliche Aktivitäten oder Bewegungsmuster, die der Muskulatur fremd sind, entstehen Mikroläsionen, in denen sich Endprodukte der Stoffwechselaktivität des Körpers ansammeln. Hierdurch entstehen Schmerzen, die jedoch nach wenigen Tagen wieder verschwunden sind. Die Klinik ist vergleichbar mit einem nicht aufgewärmten Muskel, der plötzlich stark belastet wird. Die Schmerzen lassen sich durch wärmende Bandagen, kurze Bäder und Lockerungsübungen rasch mildern. Die zu den Schmerzen führende Aktivität sollte dabei bis zum Verschwinden der Symptomatik jedoch gemieden werden.

Eine weitere Ursache für Schmerzen in den Beinen ist die Verspannung der Muskulatur, z.B. durch Schonhaltung oder Fehlhaltung bzw. Bewegungsmangel. Eine Massage der Wadenmuskulatur, Wärmeanwendungen und leichten Bewegungsübungen lockern die meisten Verspannungen, wodurch auch die Schmerzen rasch nachlassen. Krämpfe in der Beinmuskulatur drohen immer dann, wenn z.B. bestimmte Mineralien im Körper fehlen. Magnesium dient der regelhaften Muskelfunktion, indem es die Nervenimpulse zur Entspannungsphase des Muskels initiiert. Durch den Mangel (z.B. durch Flüssigkeitsmangel, falsche Ernährung) bleibt der Impuls aus, der Muskel verharrt in der Anspannung und verkrampft (= akuter Schmerz). Hier ist vor allem die Wadenmuskulatur betroffen, daneben zeigen sich die Krämpfe auch im Oberschenkel, wo sie einen reißenden oder ziehenden Charakter aufweisen können. Durch eine ausreichende Magnesiumzufuhr können die Krämpfe verhindert werden.

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