Hallo meinerseits,
ich möchte meinen Freund nicht im Stich lassen. Er hat mir gestern ein großes Problem geschildert - das ihm sehr Beschäftigt. Er ist 28 Jahre alt und als Projektmanager gut anerkannt und ein Profi in seinem Fach. Sein Problem ist, dass er bei Meetings, Vorträge und Gespräche mit anderen fremden Personen ziemlich aufgeregt ist. Das würde sich bei ihm auch äußerlich bemerksam machen.
Eine Situationen die er mir schilderte: • Bei einem wichtigen Meeting sollten sich erstmal alle Vorstellen, er bekommt permanent einen roten Kopf und hat Herzrasen, leise Stimme • Im Meeting selbst traut er sich nicht einmal was zu trinken, weil ihm das unangenehm ist, wenn seine Hände zittern • Beim Geschäftsessen, musste er sogar mal rausgehen weil er beim gemeinsamen Prosten, von jetztgleich mit dem Kreislauf zu tun bekam • Wie gesagt er ist eigentlich ein Profi und eine Vorbildfunktion und sonst total gelassen, dennoch meint er sich durch solche Situationen unwohl zu fühlen und sich selbst mit den geschilderten Symtome in Aus zu schießen.
Welchen Rat kann ich Ihn geben?
Ich würde ihm raten darüber mit einem Arzt zu sprechen. Sowas kann unterschiedliche Gründe haben. Die meisten sind psychisch und auch behandelbar. In seiner Position ist sowas äußerst störend und beeinträchtigt die Berufstätigkeit nicht unerheblich. Es wäre schade wenn das seine Karriere behindert.

vielleicht sollte er mal einen retorik kurs an einer Volkshochschule belegen..das nimmt ihm die anspannung...hat mir auch geholfen
Es gibt spezielle Therapien bei solchen Fällen. Sie lernen, richtig damit umzugehen, vielleicht auch gelassener zu werden. Er sollte mal mit seinem Arzt darüber sprechen.

er muss versuchen offener zu sein, und vielleicht sagt er auch einfach das er aufgeregt ist zu seinen kollegen

Ich persönlich glaube nicht, dass Du Ihm nur mit einem gutem Ratschlag weiter helfen kannst.Vielleicht sollte der diesbezüglich mal einen Therapeuten aufsuchen. Ich denke das "Problem sitzt tiefer.

Eine Verhaltenstherapie kann hier Abhilfe schaffen. Man sollte sie in einer Gruppe besuchen, dort werden solche Situationen "geübt" das bringt echt ganz viel. Einzelgespräche sind auch sehr wichtig...
Hatte ich ihm auch schon geraten, er meinte das er die Behandlungskosten evtl. selber tragen müsste.
Das kommt darauf an. Sollte er unter einer Angststörung oder ähnlichem leiden und es tatsäschlich krankhaft sein, zahlt es die Kasse. Ist es noch nicht krankhaft helfen auch weniger drastische Maßnahmen. evtl wirklich Rhetorikkurse, oder Entspannungsausgleich oder oder
danke dir, werde heute Abend mit ihm sprechen