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Was tun bei aggressivem Hund?

gefragt von IlyanaIlyana am 15.08.2009 um 12:54 Uhr

Einer der Hunde, mit dem ich öfters mal Gassi gehe, ist ein bisschen stürmisch aber eigentlich ganz lieb. Das Problem ist nur, dass er, sobald er einen anderen Hund sieht, total durchdreht und total böse bellt, knurrt und die Zähne fletscht. Er reagiert dann auch kaum noch auf Kommandos und ich habe manchmal echt Schwierigkeiten ihn zu halten. Hat jemand einen Tipp, was ich machen kann, damit das aufhört? Ist ein Labrador - Mädchen, 5 Jahre alt.


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Buddysuperdog
beantwortet von Buddysuperdog am 15. August 2009 13:06
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Hilfreichste Antwort

So etwas aus der Ferne zu beurteilen und einen vernüftigen Rat zu geben ist schwierig. Ist der Hund auch, wenn die besitzer das Tier ausführen? Gibt es Ursachen...wie Beißattacken und ähnl. die der Hund als Anlaß nimmt so zu reagieren? Wie wurde bisher auf diese Attacken reagiert? Hast Du selber irgendwelche Erfahrung mit Hunden, die schweirig waren, oder ist es Dein 1. Erlebniss? Wie hoch ist der Ausbildungsstand dieses Hundes, wurde eine Hundeschule/verein besucht? Ich hätte bestimmt noch einige Fragen auf Lager, um mir wirklich ein Urteil und Hilfestellung ab zugeben... so aus dem blauen Dunst ist es sehr schwierig. Generell sollte man den Hund ablenken und die Situation üben, aber das geht nicht von jetzt auf gleich und sollte bei einem großem Hund am besten zu zweit trainert werden. Gibt es eine Hundeschule oder Hundeverein in der Nähe. Vielleicht können die Dir weiter helfen. Bitte ansonsten die Besitzer Dir dieses Training mit dem Hund zu ermöglichen, so haben alle was davon. es gibt auch Hundeverhaltenstrainer, die vor Ort die Lage trainieren...muß ja nicht gleich jemand aus dem Fernsehn sein...die kochen auch nur mit Wasser ...wenn Du magst darst Du mir gerne eine Mail schreiben um etwas mehr über die problematik zu erfahren. Wo wohnst Du, evtl kenne ich Ansprechpartner in Deiner Nähe wenn Du möchtest...mail es mir einfach

LG eine Hundebeklopte mit Hundeblut in den Adern

Kommentar von Ce175d51ce0e2f7d18846385b9e6b762smallBuddysuperdog am 15. August 2009 13:16

...kein Wunder wenn das Tier so lange alleine bleiben muß...ich könnte mir vorstellen, dass das Tier absolut unterfordert ist und seinen Übertrieb so äußert. Spielt die Hündin gerne mit etwas???? Labis sind doch sehr verspielt und lieben zu aportieren, versuch mal die Hündin so zu motivieren, anschließend dieses tolle Spielzeug zum Ablenken einsetzen, immer rechtzeitig bevor der Hund anfängt zu explodieren, gib dem Hund "Kopfarbeit". der Hund muß lernen und verknüpfen a) da kommt das tolle "Frauchen" bei der ist immer was tolles los b) uhi die weiß aber genau was sie will, da pass ich mal lieber auf wenn sie as sagt c) für´s Aportieren laß ich das Agressive verhalten sofort weg....ich liebe meinen Kong d) Nachbar´s Hunde sind doch gar nicht so übel, später...wenn die vorherigen situationen geklappt haben: schaue ich doch mal ob wir nicht mal Bekanntschaft schließen können Das alles geht nicht von heute auf morgen und fordert Geduld. ich hoffe die besitzer helfen Dir ein wenig und sei es nur in Sachen finaz. Unterstützung für ein Training Good Luck...

Kommentar von 6a9d975eb9b19faef8210a9830353f25smallDogRabbit am 16. August 2009 21:18

DH Buddysuperdog


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swissdog
beantwortet von swissdog am 15. August 2009 12:55
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sein herrchen/ frauchen sollte mit ihr in die hundeschule und den grund für das verhalten herauszufinden und unter kontrolle bringen, bevor du sie wieder ausführst


anonym
beantwortet von ordrana am 16. August 2009 14:46
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für scheinbare agressivität gibgt es viele gründe. leider werfen menschen es meist alles in einen topf, obwohl hunde untereinander sehr wohl unterschiede zwischen aggression und aggression eines artgenossen unterscheiden können. in frage kommen viele dinge, wie unsicherheit, angst, dominanz, mangelnde auslastung, sowohl körperlich als auch geistig, schmerzen, fehlverknüpfungen, übersprungshandlungen,..... die liste kann man ewig fortsetzen, wirklich helfen kann dir bei deinem problem wohl leider niemand hier aus dem netz. das korrigieren eines "aggressiven" hundes erfordert viel fingerspitzengefühl und erfahrung. bitte befolge hier keinen dir gegebenen rat, es könnte für andere oder euch gefährlich werden. einzig und allein der tip zu einem guten trainer oder einer guten hundeschule sollte angenommen werden. alles andere bitte sofort wieder vergessen.

Kommentar von Ce175d51ce0e2f7d18846385b9e6b762smallBuddysuperdog am 16. August 2009 15:22

DDH...so sehe ich das erfahrene Hundeführerin auch, Danke für deinen Komentar

Kommentar von ordrana am 16. August 2009 15:45

danke für den DH. ;) ich spreche aus erfahrung und mußte das mit meinem erstenj hund selbst durchmnachen. er war leinenaggresiv und es hat viele trainer und tips verschlissen, bevor wir eine lösung/einen auslöser gefunden hatten. nach dem beseitigen des auslösers war das thema gegessen und mein hund ist mittlerweile die ruhe selbst, egal ob der andere hund uns ankläfft, ob es rüde oder hündin, kastriert oder nicht,... ist. sollte sich die aggressivität steigern (bei uns biß hannibal irgendwann wild durch die gegend und erwischte teilweise auch den HF) ist der lösungsweg definitiv der falsche, ihr solltet sofort einen anderen auslöser in betracht ziehen oder einen anderen weg wählen. ein guter trainer kennt mehr als nur ein problem und einen pasenden lösungsweg. ein guter trainer schießt sich nicht auf eine einzige richtung ein, sondern zieht alle möglichkeiten in betracht und wir anhand von anderen situationen ausloten ob ein dominanzproblem, angst, unsicherhiet,... pvorliegt. dafür braucht es keinen anderen hund, sondern lediglich einfache übungen um deine bindung zu deinem hund zu sehen ist die gut, kommen auslöser welche auf bindungsproblemen basieren gar nimmer in frage.

Kommentar von chynah am 16. August 2009 21:22

DH! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!!! Sehr richtige Antwort!!!!


brunhilde45
beantwortet von brunhilde45 am 15. August 2009 12:57
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ablenken ablenken ablenken und die Reaktion einfach abmildern,ignorieren....DAS gerade ist ja das Problem..der Hund wird narrisch,Du selber hektisch.

War das Tier schon mal in einer Hundeschule,ist sie sozialisiert,kennt sie den Umgang mit anderen Hunden? Wenn nicht,such einen guten Tierpsychologen auf...und geh mit ihr regelmässig zum Training.

Ein unterbeschäftigter nicht ausgelasteter Hund vekümmert geistig und körperlich und zeigt u.Umständen nicht erwünschte Verhaltensweisen,wobei ich diesen SAtz nicht auf eure Hündin beziehe,die ich nicht kenne.

Kommentar von 10f7601b10c4bab44171b89deb8091b7smallIlyana am 15. August 2009 13:01

Ja, das ist mit ein Problem. Die Besitzer kümmern sich nicht genug um sie. Sie sitzt manchmal von Morgens bis Abends alleine in der Wohnung und langweilt sich und kommt nur raus, wenn ich sie abhole. Sie tut mir schon sehr Leid. In der Hundeschule und so war sie wohl früher aber die Besitzer haben keine Zeit und keinen Nerv dort hin zu gehen. Es gibt wohl eine Hundeschule in der Nähe aber ohne Auto komme ich dort nicht hin und eine andere Verbindung gibt es leider nicht. Sonst würde ich das ja noch übernehmen. Es war schon oft die Rede davon, sie einfach abzugeben, dabei kann sie ja nichts dafür, sondern die Besitzer. Weiss wirklich nicht, was man da machen könnte ansonsten.

Kommentar von 018bb69faebbd68b1331c0132cdea242smallbrunhilde45 am 15. August 2009 19:14

das ist schon beinah Tierquälerei,wobei ich die Besitzer nicht verstehen,denn ein Labrador ist ein schmusiger gefälliger Hund,lieb und anhänglich.

Willst Du ihn nicht übernehmen?

Kommentar von 10f7601b10c4bab44171b89deb8091b7smallIlyana am 17. August 2009 14:37

Würde ich ja gerne machen aber leider darf ich in meiner Wohnung keine Tiere halten. Habe auch nur sehr wenig Platz 35qm und kann mir auch finanziell leider kein Tier leisten, da ich nur Hartz IV bekomme.


ShaneMcCutcheon
beantwortet von ShaneMcCutcheon am 15. August 2009 12:57
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Reagiert er wirklich agressiv oder ist er "nur" überdreht vor Freude, dass er andere Hunde trifft. Im ersten Fll solltest du einen anderen Weg gehen, dreh dich um oder auf die andere Straßenseite. Im zweiten Fall sollte der Hund öfter mal mit anderen Hunden toben können. Für beide Fälle ist eine Hundeschule gut. Sprich mit den Besitzern darüber, ob sie euch eine bezahlen, damit du besser mit ihm umgehen kannst.

Kommentar von 10f7601b10c4bab44171b89deb8091b7smallIlyana am 15. August 2009 13:03

Spielen mit anderen ist nicht so einfach, weil sie Leinenpflicht hat. Sie hat schonmal jemanden gebissen, wenn auch nur im Spiel. Die Leute haben sehr übertrieben. Ist schon doof.

Kommentar von 2b239edf2c06ca5d2ba2b5a61eac9ebdsmallShaneMcCutcheon am 15. August 2009 13:08

In einer Hundeschule gilt dies Leinenpflicht nicht unbedingt. Wenn der Trainer es dort verantworten kann, darf er da auch ohne Leine spielen. Danach muss er aber wieder an die Leine.


AnnaCullen
beantwortet von AnnaCullen am 15. August 2009 12:55
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ich würde die Besitzer fragen was die dagegen tun. Notfalls: Maulkorb. (Obwohl ich diese Teile gresslich finde)


anonym
beantwortet von haiko am 15. August 2009 13:12
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gehst du immer dieselbe strecke mit dem hund ? revierverhalten - strecke wechseln.

im übrigen ein sehr sehr untypisches verhalten für einen labrador.

ich habe auch eine labradorhündin, der kannst du die zähne beim fressen klaun !


anonym
beantwortet von lou13 am 15. August 2009 12:58
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Genauso reagierte mein Hund auch immer (10 Jahre alt) und darauf hin ging ich zur Hundeschule. Das Verhalten hat sich ziemlich geändert und die Spaziergänge sind sehr locker. Kennst du das Buch "Braver Hund"? Diese Buch ist super! (Katharina von der Leyen)


HHSthp
beantwortet von HHSthp am 15. August 2009 12:58
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Wenn der Hund sich losreißt, wer haftet dann? Erkundige dich am besten beim Besitzer was da gemacht werden soll.


Miezmaunz
beantwortet von Miezmaunz am 15. August 2009 20:19
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Befreie ihn von der Leine! Das macht die Hunde echt agressiv! Wirst sehen, ohne Leine wird er sich komplett anders benehmen!

Kommentar von Simple_avatar2smallDalmatinchen am 15. August 2009 22:21

ilyana gehört der Hund nicht und aus rechtlicher Sicht wäre es sehr bedenklich, den Hund ohne Leine laufen zu lassen. Unsere beiden Dalmis sind an der Leine auch alles andere als Lämmchen - trptz Hundeschule! ( Kampfpunpkthunde ), ohne Leine auf übersichtlichem Areal - kein Problem! Das Problem liegt wohl bei den eigentlichen Besitzern - der Hund ist absolut unterfordert!


anonym
beantwortet von bccm57 am 16. August 2009 10:03
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Vermutlich hat der Hund entweder als junger Hund zu wenig Kontakt zu Artgenossen gehabt und ist daher schlecht sozialisiert, oder er hat viele schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht. Die Leute sollten einen guten Hundetrainer hinzuziehen. Der wird zunächst herausfinden, woran es liegt und dann mit dem Hund an dem Problem arbeiten. Allerdings kostet das natürlich zeit, Mühe und - vor allem - Geld. eine andere Lösung gibt es aber nicht, und so ist der Hund eine Gefahr - für sich, andere Hunde und den, der mit ihm spazieren geht!


anonym
beantwortet von blip2208 am 16. August 2009 11:56
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Wenn er sehr aggresiv ist solltest du vielleicht auch mal eine Therapie beginnen. Schau dir das aber mal vorher genau an: http://www.doga-info.de/DOGA-Seiten/doga-hundeyoga.html Es hilft wirklich und der Hund wird ruhiger und ausgeglichener


DogRabbit
beantwortet von DogRabbit am 16. August 2009 21:21
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Wie die anderen schon gesagt haben, ab in die Hundeschule! Mein Tipp, wenn du sie nicht halten kannst: Am Halsbald festhalten. Je weiter der Hund von dir entfernt ist, desto weniger Kontrolle hast du über ihn!


kreativerHund
beantwortet von kreativerHund am 18. August 2009 18:59
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Geh an ihnen vorbei g, aber ich wuerde mich mal mit dem Herrchen unterhalten, und eine Loesung finden.


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