Frage von panzschi, 26

Was tun bei falschem Verdacht?

Was gibt es alles für Möglichkeiten bei falschem Verdacht? Ich weiß definitiv das ich etwas nicht getan habe. Was.mir vorgeworfen wird. Die Polizei sagt es war eine Person namens B... Doch ich habe den Namen A... Beispiel ist blöd. Aber der Beweis den die Person C... Hat zeigt einen anderen Namen. Nicht meiner..
Die ganze zeit denkt die Person das ich es war. Doch das stimmt nicht. Ich habe immer schon ärger mit der Person gehabt.. Was kann ich dagegen tun????? Auch Möglichkeiten ohne Anwalt Bitte.. Und mit was muss /kann dann die Person die die falsche Richtung Dinge unterstellt rechnen.... Danke schon mal

Antwort
von SoDoge, 13

Es ist schwer, das genauer zu beurteilen, wenn die eigentliche Situation aus der Schilderung wenig bis nicht hervorgeht.

Grundsätzlich bist du als Beschuldigter nicht in der Beweispflicht. Dir müsste eine Schuld nachgewiesen werden, du musst du nicht deine Unschuld beweisen. Im Zweifel gilt eher die Unschuldsvermutung. 

Einen Straftatbestand der falschen Verdächtigung gibt es, aber da hier wie gesagt haufenweise Informationen zum Sachverhalt fehlen bleibt es fraglich, ob das hier erfüllt wurde. 

https://dejure.org/gesetze/StGB/164.html

Kommentar von panzschi ,

Was für Informationen fehlen?  Es genügt das ich es nicht war. Es fehlen die nötigen Beweise.  Mir geht es auf den Nerv ständig Post zu bekommen und immer drauf hoffen zu müssen das nichts kommt.. Das ich für etwas beschuldigt werde für das ich nichts kann.  Da kann ich doch sicher was gegen tun?  gegeanzeige oder anderes eventuell... Irgendwas gibt es da doch.... 

Kommentar von SoDoge ,

Zum Beispiel was bisher die Anhaltspunkte für einen Tatverdacht waren und wodurch dieser erregt wurde. Möglicherweise ist es auch bloß eine Form eines Irrtums, in dem Fall kannst du niemanden für die falsche Verdächtigung verantwortlich machen und da es dir darum geht, wäre es hilfreich, wenn man (wie gesagt) nun tatsächlich wüsste, wie es zu dieser Situation überhaupt kam. 

Dass du das nicht warst, reicht nicht, um das mal so auszurücken. Wenn es zu viele Anhaltspunkte/Indizien gibt und das Verfahren weiter läuft, dann wäre es unter Umständen sehr wohl ratsam, doch einen Anwalt hinzuzuziehen, einfach um sich gegen diese Sache zu schützen und sich von der Täterrolle zu distanzieren. Das hängt aber wiederum von der Sachlage ab.

Und ein gegen dich laufendes Verfahren kannst du nicht unterbinden oder stoppen, da gibt es nichts. Eine "Gegenanzeige" in diesem Sinne gibt es nicht, das wäre bloß ein separates Strafverfahren, das deines nicht als solches beeinflusst. Aber da nach wie vor fraglich ist, ob du überhaupt gegen irgendwen Anzeige erstatten kannst, ist und bleibt das unklar.

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