Ist das wirklich eine sinnvolle Sache?
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Bei ausgewogener Ernährung für gesunde Menschen sind sie total überflüssig und erleichtern nur den Geldbeutel. Einen Mangel kann nur ein Arzt feststellen und dann Empfehlungen geben.

Nein, sie können einem gesunden Körper sogar schaden. Nur wer einen Mangel hat und bei dem es ein Arzt für notwendig hält, sollte auf sowas zurückgreifen. Ansonsten reicht eine ausgewogene Ernährung.
Hannibal1970 am 26. Mai 2008 14:52 DH
Andreas Volkmann am 27. Mai 2008 17:19 Was heißt "DH"?
Andreas Volkmann am 27. Mai 2008 18:10 Ich stimme zu: (künstliche) Vitamine können schaden. Das überraschende Ergebnis der "Finnland-Studie" an 33.000 Rauchern war nach sieben Jahren 1994: in der Kontrollgruppe ohne Vitmine war die Sterblichkeit wie zuvor. In der Placebo-Gruppe ging die Sterblichkeit um 7% zurück (zeigt den hohen Wert, den wir Vitaminen zuordnen). In der Verum-Gruppe, die Vitamin A und Vitamin E, Radikalenfänger und damit sehr gesund - nahm die Sterblichkeit um 20% zu! (s. PubMed, die öffentlich zugängliche Bibliothek aller wissenschaftlichen Studien). Die Amerikaner wollten postwendend beweisen, dass die Erkenntnisse falsch sind. Die CARET-Studie, bei der 22.000 Rauchern und Asbestexponierten Vitamin A und E verabreicht wurde, musste nach drei Jahren gestoppt werden, weil in der Verumgruppe die Sterblichkeit um 18% und die Krebsrate um 28% anstieg. Fazit der Wissenschaft: Vit A und E können sich für Raucher und Asbestexponierte in gewissen Dosierungen negativ auswirken. Mein Fazit: Künstliche Vitamine wirken sich für jeden Organismus negativ aus! Bei Rauchern merkt man es nur früher. Deshalb sollte man künstliche Vitamine - und dazu gehört auch Orthomol - auf jeden Fall vermeiden. Eigentlich gehören sie nach diesen Studien von Amts wegen verboten, sollte man meinen, aber die Pharmalobby ;-)

Ich bin da nicht so ablehnend wie anscheinend viele. Z.B. betreibe ich viel Sport und nehme deshalb jeden Tag Magnesium, sonst bekommte ich Muskelkrämpfe. Die Sachen von Orthomol sind teilweise sehr gut, z.B. wenn man Vegetarier ist oder wenig Fleisch ißt, kommt es oft zu Vitamin B Mangel. Nichts einzuwenden ist gegen Enzyme aus frischen Obt wie z.B http://www.juiceplus.ch/index.php Ich spreche das alles mit meinem Arzt durch und habe einen gut durchdachten Ernährungsplan, aber wie gesagt mit Nahrungsergänzungsmitteln. Ist leider alles nicht billig. Seitdem ich das so mache (einige Jahre) bin ich nicht mehr kranck gewesen, nicht den kleinsten Schnupfen. Es muß eben alles durchdacht sein und ist eine Geldfrage, aber von vornherein ablehnend ist auch nicht richtig.

Auf alle Fälle sind Nahrungsergänzungen eine gute Sache. Nur sollte man vorher wissen wo der Mangel liegt der dazu führt Nahrungsergänzungen zu nehmen. dann sollte man bei der Firma des Herstellers die Herstellung erfragen. Es gibt verschiedene Verfahren der Herstellung. Kein Risiko ist bei den Produkten von unicity zu erwarten. Die Firma ist schon seit Jahren der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge. Platz eins der Weltrangliste ist das Gütesiegel. Ich nehme verschiedene Päperate von Unicity. Dazu gehören auch Obst und Gemüsekapseln. Unsere Produkte sind nicht mehr Sonnengereift sonder reifen in den Fillialen nach. Sie können also gar nicht mehr die Vitamine haben wie frisch aus dem Garten.

Ist Blödsinn, wenn Du Dich vernünftig ernährst. Nahrungsergänzungsmittel braucht man nur bei Mangelerscheinungen (z.B. durch Krankheit.)

Das sind halt "Nahrungsergänzungsmittel..:" Die sind für Menschen mit bestimmten Mangelerscheinungen vielleicht sinnvoll, aber "Medikamente" gegen irgendwelche Leiden sind das definitiv nicht

Richtig, eigentlich alles Blödsinn und Geldmacherei. Die nennen sich Ernährungsberater, aber was haben Ergänzungsmittel mit Ernährung zu tun.... Eine ausgewogene Ernährung mit vernünftigen Lebensmitteln und einem gesunden Lebenswandel reicht vollkommen aus. Das gesparte Geld würde ich lieber anderweitig ausgeben.
Andreas Volkmann am 27. Mai 2008 17:38 Ich stimme Dir zu. Allerdings mit der Einschränkung, dass es heute nicht mehr ganz so einfach ist, sich gesund zu ernähren. Wusstest Du, dass die Lebensmittelindustrie sich vor einigen Jahren in "Nahrungsmittelindustrie" umbenannt hat... Zurecht, wie viele Spötter meinen, da die Produkte mit Mitteln zum Leben nicht mehr so viel zu tun haben.

Ich möchte mich der Mehrheit anschließen und zustimmen, dass Nahrungsergänzung bei gesunder Ernährung und gesundem Lebenswandel unnötig sind. Die Frage ist vielleicht noch, WAS gesunde Ernährung ist... Ein paar kleine Hinweise zum Nachdenken und eine eigene Meinung bilden: 1. Unser Lebensmittelgesetz erlaubt über 100.000 Zusatzstoffe. Die meisten dieser Stoffe sind auf Unbedenklichkeit überprüft - im Einzelversuch. Wie zehn, hundert oder gar tausend Stoffe gleichzeitig im Körper reagieren, weiß keiner. 2. Obstsaft ist gesund. Frisch gepresst (abgesehen vielleicht wg. Punkt 3...). Jede Erhitzung über 50°C zerstört jedoch die lebenswichtigen Enzyme (siehe "die Wüste lebt": Regen und Enzyme und aus der Wüste wird ein Garten!) 3. Almeria: das größte Obst- und Gemüseanbaugebiet Europas. Fast alle Discounter (Aldi, Lidl, etc.) verkaufen O+G aus Almeria... Die Spanier erlauben Herbizide und Pestizide, die bei uns seit 30 Jahren verboten sind. Wegen der Monokulturen wird das Zeug in fünffacher Menge draufgespritzt und - das Allerbeste - vor dem Erntewagen fährt der Spritzwagen noch einmal her. Und dann kommt noch Wachs drauf, damit man es auch nicht mehr abwaschen kann ;-)
Ich stimme Dir zu: ausgewogene Ernährung macht Nahrungsergänzung überflüssig. Beim Mangel und dessen Feststellung möchte ich Dir widersprechen: die meisten Ärzte kennen nur Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Das sind insgesamt weniger als 100 Substanzen. Sie kennen NICHT die knapp 100.000 anderen Vitalstoffe (Farb-, Geruchs- und Geschmacksstoffe) sowie die lebenswichtigen Enzyme... UND DAS ALLERWICHTIGSTE: die kombinatorischen (synergetischen) Effekte der Zusammenwirkungen dieser Stoffe. Das Problem der Schulmedizin ist das monokausalistische Denken: ALLES MUSS EINE URSACHE HABEN! Und so haben wir einen Vitamin C Mangel, einen Selen-Mangel oder einen Lycopin-Mangel. Immer mehr wird aber deutlich, dass es viel sinnvoller ist, diese Stoffe in ihrer natürlichen Form zu sich zu nehmen - also in Obst und Gemüse - denn als Einzelpräparat. Eben wegen der Synergieeffekte. (Hoffentlich ist das nicht zu expertistisch und kann auch noch von Laien verstanden werden. Ich bitte um Feedback...)
Nun, ich denke, ich habe dich verstanden. Bei meiner Antwort dachte ich auch mehr an die üblichen Ergänzungsmittelchen. Was die von dir erwähnten Vitalstoffe betrifft - da hast du sicher recht, einen normalen Arzt interessieren diese gar nicht. Als Laie ist man hier sowieso überfordert. Synthetisch hergestellten Ergänzungsmittel gegenüber bin ich äußerst skeptisch und stimme dir zu: Obst und Gemüse sind jeder Pille vorzuziehen. Mich ärgert die Geschäftemacherei mit den Nahrungsergänzungsmittel, den Leuten wird suggeriert, man müsse nur eine Pille schlucken und alles wird gut.