Frage von jovetodimama, 834

Was stört viele eigentlich so an den Christen?

Bei Fragen zum Thema Christentum sind hier immer wieder Antworten oder Kommentare zu lesen, in denen die Christen wirklich alles andere als gut wegkommen. Sie werden als "rückständig" und "längst nicht mehr zeitgemäßen Regeln anhaftend" verurteilt, als "religiöse Spinner" verlacht oder als "falsch und verlogen" oder "ungerecht" beschimpft. Es ist auch in Deutschland, ÖSterreich und der Schweiz längst nicht mehr selbstverständlich, ein bekennender Christ zu sein. Das verstehe ich nicht. Kann mir bitte irgend jemand erklären, was viele so stört an den Christen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dovahkiin11, 304

Ich weiß es auch nicht. Die einzige Erklärung, die mir einfällt, ist die. Die Aufgabe im Christentum, Menschen dazu zu ermutigen, sich mit dem Glauben zu beschäftigen, kommt bei manchen vermutlich so an, als würden sich diejenigen für etwas Besseres halten. Dadurch entsteht eine Abneigung und das ständige Bedürfnis, diese Gruppe zu diffamieren. 

Tatsächlich ist meine eigene Erfahrung, dass der Umgang seitens Gläubiger um ein Vielfaches respektvoller und freundlicher sowie toleranter ist als der von den Atheisten, mit denen ich kommuniziere. (Wenn du dafür wiederum meine Begründung lesen willst, gebe ich dir auf Anfrage den Link). Ich habe noch nie etwas erlebt, was den Hass, der einem regelmäßig entgegengeworfen wird, rechtfertigen würde. Aber vielleicht haben alle anderen diese Erfahrung gemacht...

Kommentar von strawcherry96 ,

hab zwar nicht die Frage gestellt aber ich würde wohl gerne diesen Link lesen den du da hast 😁 wäre voll nett :)

Kommentar von KleinerMann234 ,

Ich als Atheist finde es peinlich und unnötig, wie sich andere von "uns" in Online-Foren benehmen. Allerdings kann ich verstehen, warum sie das tun. Ich persönlich will einfach nur in Ruhe gelassen werden mit meinem Nicht-Glauben, leider ist das unmöglich, da man ständig irgendwie damit konfrontiert wird.

Und was einfach nur NERVT, ist dass einige der Christen, bzw das Christentum an sich einige Dinge für sich beansprucht. Ich finde es einfach traurig, dass es Menschen gibt, die denken dass es ohne den christlichen Glauben keine Nächstenliebe geben würde.

Das  und viele weitere, ähnliche Dinge geht einfach auf die Nerven, irgendwann geht dann nunmal die Geduld flöten.

Ich denke Atheisten und Christen sollen einfach aufhören sich gegenseitig mit ihren Meinungen zu nerven, wenn jeder mit sich klarkommt ist doch alles gut.....

Kommentar von KleinerMann234 ,

Aber im Ernst diese Diskussion ist NUTZLOS

Kommentar von KleinerMann234 ,

NUTZLOS!!!!!

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Kommt, Strawcherry^^ Danke für deinen Kommentar

Kleiner, von dem letzten Absatz abgesehen, finde ich deine Antwort sehr vorbildlich. Grundsätzlich teile ich deine Meinung auch. Aber ich finde es durchaus relevant, anderen seinen Lebensweg zu eröffnen, damit dieser evtl auch davon profitieren kann. Aber die Betonung liegt auf eröffnen, und dort vergreifen sich die meisten im Ton. Das Ganze funktioniert nur mit höchstem Respekt, sonst schaltet der andere auf stur. (Darum wird Böhmermann mit seinen Werken bei Erdogan auch nicht viel erreichen...). 

Und wenn der Umgang zwischen beiden funktioniert, können beide profitieren und sogar verschiedene Lebensweisen fusionieren. 

Kommentar von Maisbaer78 ,

Böhmermanns Pamphlet sollte nicht Erdogan bloß stellen, sondern die Heuchelei in unserer Regierung, was ja auch funktioniert hat.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Nein, sie zielte auf Erdogan. An der Regierung hat sie wenig bloßgestellt, der Verstoß gegen das StGB wurde einem Rechtsstaat gemäß an die Gerichte weitergegeben.

Kommentar von Maisbaer78 ,

An der Regierung hat sie wenig bloßgestellt

Bitte? Lebst du auf einem anderen Planeten? Erdogan hätte die Möglichkeit Anzeige zu erstatten. Stattdessen gebietet unsere Kanzlerin, dass es dem Rechtsstaat jetzt erlaubt sei, zu ermitteln und ggf. zivilrechtlich anzuzeigen. Böhmermann hat sich im Übrigen recht gekonnt einige Türen offen gelassen die es nicht so leicht machen dürften, Ihn tatsächlich zu belangen.

Die Kanzlerin hat jedoch Ausweglos gezeigt, dass Sie bereit ist jeden Schritt für einen notorischen Menschenrechtsverletzer, Mörder und Unterdrücker, welcher tausende Journalisten verklagt und teilweise Lebenslang hinter Gitter bringt, nur weil Sie nicht in seinem Sinne berichteten. Der mit unserem Geld Bomben auf Kurden wirft, wenn er angeblich den IS bekämpft. Eben jene Kurden, die tatsächlich gegen den IS antreten.  Der erneut Geld von uns Kassiert um Flüchtlinge "abzufangen" und der anstatt diese zu versorgen, deren Rückreise in Ihr syrisches Kriegsgebiet arrangiert.

Was für Dinge sind denn über Saddam Hussein oder den ehem. iranischen "Präsidenten"  Ahmadinedschad verlautbart worden, in schriftlicher wie bildlicher Form, beides zu jener Zeit nach deutschem Empfinden legitime Staatsoberhäupter.

Kein Hahn hat danach gekräht, obwohl zumindest einer der beiden nicht sein eigenes Volk bekriegte.

Deutschland ist käuflich und Böhmermann hat genau das zeigen wollen. Der Inhalt des Gedichtes ist so unerheblich wie banal, wer Böhmis Talkrunden aus dem Radio kennt, weiss, dass dieser sich einer deutlich gehobeneren Ausdrucksweise zu bedienen weis. Ich bin kein Fan von Ihm, aber mit diesem Schritt hat er sich meine Sympatien gesichert.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Nein, tue ich nicht. Die Regierung hat veranlasst, in einem Rechtsstaat die unabhängigen Gerichte entscheiden zu lassen, anstatt selbst eine Entscheidung zu fällen, die A von den Deals und Abkommen sowie der Sympathie gegenüber Erdogan und der Türkei geprägt wäre, die mit dieser Sache nichts zu tun haben, und die B in erster Linie auf Publicity gezielt hätte. In meinen Augen nachvollziehbar.

Gekonnt ist Ansichtssache. Die schlimmsten Beleidigungen und diffamierungen zu veröffentlichen und dann lediglich ein "so geht es nicht" dranzuhängen, auf so einem sprachlichen Niveau habe ich zuletzt im Kindergarten artikuliert.

Die Regierung macht sich bereits stark dafür, die Paragraphen des StGB, die diesen Fall betreffen, zu streichen. "Jeder" Schritt sieht in meinen Augen anders aus. Erdogans sonstige Taten interessieren mich in dem Zusammenhang nicht. Ich thematisiere die "Werke" Böhmermanns und die Rolle Erdogans in dieser Sache. Genau diese Herangehensweise würde die gesamte Handlung vernebeln und mit Aspekten füllen, die mit dieser Sache nichts zu tun haben. Und genau deswegen heiße ich die Entscheidung der Regierung gut. 

Hier geht es weder um Hussein oder den iranischschen Präsidenten, sondern um ein sog. Schmähgedicht, dass jemand als Anlass zur Anzeige genommen hat. Und ich werde auch nicht anfangen, noch weiter auszuholen.

Böhmermann hat wie jeder Satiriker in 2016 Erdogan auf die Schippe genommen, ich interpretiere dort keine scheinbaren Intentionen hinein, die er gehabt haben soll. Dass ein satirisches Schmähgedicht die Funktion eines Superhelden-Schlags gegen die böse deutsche Gesellschaft haben soll, wage ich zu bezweifeln.

Umso schlimmer, dass sich jemand, der weiß, wie es besser geht, solche Ausdrücke an den Tag legt. Wer Begriffe wie Ziegenf... gegenüber anderen Personen verwendet, hat sich mich als Gegenpartei gesichert. Kommunikationstechnisch ein einziges Desaster (siehe M. Rosenberg), das jede weitere Diskussion hinfällig und aussichtslos macht, verletzend und diffamierend. Fortschritt und Einsicht können einzig und allein auf einer funktionierenden, konstruktiven Kommunikation aufbauen. Diese kann einzig und allein auf einem gleichen Niveau beider Gesprächspartner aufbauen. Und diese kann einzig und allein auf einem respektvollen Ton aufbauen, und der Einhaltung des 1. Paragraphen GG: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dass Ziegenf..., kleine Genitalien und sonstige widerwärtige Aussagen die Würde des Menschen als unantastbar darstellen, stelle ich infrage. Aber das siehst du vielleicht anders. Diffamierung, Beleidigung, Vorführung und Verspottung bewirken bestenfalls nichts, und im anderen Fall eine Distanzierung beider Parteien, Abneigung, Spannung und Hass. Und wer das unterstützt, hat sich meine Antipathie gegenüber seinem Handeln gesichert.

MfG

Kommentar von Maisbaer78 ,

Die Regierung hatte sich schon vor Erdogans Antrag auf rechtsstaatliche Verfolgung gegen Böhmermann gestellt. Warum wurde das nicht auch schon früher im Falle von Kim Jong Il / Un, Saddam Hussein, Assad oder Gadafi getan? Die alle hatten ähnliches und schlimmeres in satirischen Beiträgen über sich ergehen lassen müssen.

Und alle begingen, wie Erdogan, schwerste Menschenrechtsverletzungen in Ihrem Lande. Warum hat ein Regierungsinhaber, der Teile seines Volkes töten lässt, Vertreter der freien Presse inhaftiert, nur weil Sie Kritik an Ihm üben, überhaupt ein Recht auf Rechtsstaat?

Das Böhmermann "Gedicht" hatte nur einen Zweck, die Heuchelei offenzulegen, die hinter den politischen Liebschaften mit der Erdogan-Türkei steht. Und das hat sehr gut funktioniert.

Kommentar von kiniro ,

Siehst du etwa jedem Menschen an seinem Verhalten an, ob er Christ, Moslem, Buddhist oder Atheist ist?

Ich nicht.

Es gibt Menschen, die respektvoll sind und solche, die es eben nicht sind.
Und zwar unabhängig ihres (nicht-)Glaubens.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Meinst du jetzt mich? Nein, tue ich nicht. Ich beziehe mich auf Erfahrungen, aus denen hervorgeht, welcher Überzeugung die verantwortlichen Personen sind.

Sicher, aber ich habe je nach Überzeugung verschiedene Tendenzen bemerkt. Auch innerhalb des Glaubens. Von Moslems habe ich deutlich mehr unangebrachte Kommentare vernommen als von Christen. Dass die Erfahrung repräsentativ ist, behaupte ich nicht. Aber bisher hat sie sich ausschließlich bestätigt. 

Kommentar von jovetodimama ,

Ja, bitte stell den Link noch hier rein. Danke!

Antwort
von randomhuman, 344

Also ich für meinen Teil bin ja kein Christ. Allerdings konnte ich bis jetzt in meiner Umgebung keine große Ablehnung gegen Anhänger von Religionen spüren. Hier im Internet sieht das Ganze natürlich anders aus.

Es kommt aber natürlich auch immer auf den Christ an, wie der sich verhält. Ich habe in meinen Kursen auch Schüler die christlich sind. Allerdings wird das nicht an die große Glocke gehängt und meistens glauben sie auch an die Evolution und wissenschaftliche Erkenntnisse. Sie sehen Gott meistens als Wächter, als gute Seele in ihrem Leben aber nicht als non plus ultra wie bei manchen fanatischen Christen. 

Ich denke das macht den Unterschied. Wenn man auch offen für Kritik oder auch Diskussion ist dann wird man als Christ oder was auch immer kein Problem haben. Wenn man aber z.B. gegen Homosexuelle, Abtreibung ist oder andere schwierige Themen dann wird man als Glaubensanhänger schnell anecken. Deswegen sagt man auch oft altmodisch, weil gewisse Sachen sich nun mal in der Gesellschaft etabliert haben und das muss man akzeptieren. 

Man kann zwar zu allem seine Meinung haben aber dabei darf nicht die Freiheit anderer eingeschränkt werden oder versucht werden andere Menschen aufs schärfste zu überzeugen um sie von ihrem "sündhaften" Verhalten abzubringen. Auch wenn es damit einige gut meinen wollen, ist dem nicht zu raten.

Und das es nicht mehr selbstverständlich ist bekennender Christ zu sein ist jedem selbst überlassen. Da kann man sich aufregen wie man will aber ändern wird das nichts. Man wird meistens eher als religiöser Spinner abgetan... Soviel zu dieser Frage.

Das war jetzt alles sehr allgemein aber vielleicht hilft es ja gewisse Sachverhalte besser zu verstehen. ;)

Antwort
von Panazee, 166

Ich persönlich argumentiere gegen jede Religion. Genau der Gleiche Vorwurf wie von dir kommt auch immer wieder von Moslems. Es ist mir also egal an welchen Gott jemand glaubt.

Ich finde es in der Tat nicht sonderlich zeitgemäß den Regeln eines ca. 2.000 Jahre alten Buches zu folgen. Das mag damals sinnvoll gewesen sein, heute ist es das nicht mehr. Es ist auch nicht sinnvoll den Regeln eines ca. 1.300 Jahre alten Buches zu folgen, damit hier nicht singulär nur das Christentum betrachtet wird. Dieser Punkt gilt für alle Religionen finde ich.

Als "religiöse Spinner" bezeichne ich nur Leute, die extrem dogmatisch sind und jeden Beweise für z.B. Evolution ausblenden und glauben, dass die Erde vor 6.000 Jahren von Gott aus dem Nichts erschaffen wurde.

"Falsch und verlogen" finde ich die Christen, die sich selbst als solche bezeichnen, aber die Grundwerte des Christentums nicht leben. Wie kann man z.B, Christ sein und bei PEGIDA mitmarschieren und dort christliche, abendländische Traditionen vertreten (zu denen auch die Nächstenliebe zählt) und gleichzeitig gegen Ausländer sein? Das ist doch heuchlerisch. Wenn man sich überlegt wo Jesus gelebt hat, dann gewinnt das eine noch größere Dimension. Wenn Jesus heute leben würde, dann würden viele ihm nicht einmal ihren Stall anbieten, geschweige denn eine Herberge sein. Wir haben es nicht so mit der Aufnahme von Menschen aus dem nahen Osten.

Antwort
von Maisbaer78, 141

Die Christen sind immernoch die stärkste religiöse Gemeinschaft in Deutschland und machen nahezu 50% der Bevölkerung aus.

Hier in Bayern ist es leider so, das die Christen sich oft nicht besonders eng an die Ihnen vermittelten Werte halten. Nicht-Christen, alleinerziehende Frauen oder zb. homosexuelle Paare werden vorallem auf den Dörfern geschnitten, schikaniert und ausgegrenzt.

Das kommt vorwiegend von der älteren Generation und dürfte seinen Teil dazu beitragen, dass die christliche Religion an Ansehen verliert.

Zudem ist die Kirche, der sich die meisten Christen zugehörig fühlen, auch Schuld an einer antichristlichen Entwicklung in der Gesellschaft.

Vorallem die katholische Kirche erwirbt in ganz Deutschland in großer Zahl Schulen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen mit Hilfe staatlicher Subventionen, die den vorherigen Betreibern verweigert wurden.

Ist die Kirche einmal Träger einer solchen Institution, bekommt Sie weitere Subventionen, obwohl sie meist nur etwa 3% der Kosten aus eigener Tasche bestreitet. Diese 3% sind der Mindestbeitrag, um den Titel einer "katholischen Einrichtung" behalten zu dürfen.

Nichtchristliche Angestellte müssen dann gemäß dem Kirchenarbeitsrecht ihre Anstellung aufgeben und sich eine andere Arbeitsstelle suchen. Christliche Angestellte müssen mit massiven Lohneinbußen und einer nicht unerheblichen Beschneidung Ihrer Arbeitnehmerrechte rechnen.

Dies wird von der Kirchengemeinde stillschweigend akzeptiert, ohne dass sich je Widerstand in größerem Umfang geregt hätte. Natürlich färbt auch das
negativ auf das  Image der Christen im Allgemeinen ab.

Antwort
von woflx, 246

Die Frage ist berechtigt, da die entsprechenden Leute in aller Regel gegenüber Vertretern anderer Religionen wesentlich nachsichtiger sind, selbst wenn diese ein Wertesystem vertreten, das von diesen Personen eigentlich rundweg abgelehnt wird.

Eine Erklärung könnte die Beobachtung sein, daß jemand, der mit einer früheren Überzeugung gebrochen hat, diese in Folge dann oft mit nicht nachvollziehbarer Härte verfolgt.

Möglicherweise ist die ablehnende Haltung aber auch Ausdruck eines unterschwelligen schlechten Gewissens wegen der Abkehr von einer einstigen christlichen Erziehung.

Antwort
von suziesext06, 260

je nun, wenn einen was an den Christen stört, dann sollte man doch besser DEN fragen, der sich so äussert, oder?

Andererseits gibt es schon auch Religionskritik  auf etwas höherem Niveau als blosses "sich gestört fühlen". In so einem Fall, wenn man jetzt selber gläubig wäre, und jemand bringt sachlich begründete Kritik vor und pöbelt nicht bloss, dann sollte man sich schlauerweise das durchaus mal durch den Kopf gehn lassen.

Jede Religion ist ne menschliche Institution, und KEIN Menschenwerk ist erhaben über alle Kritik. Kann ziemlich gut sein, dass einer Reihe Leute, die nicht einfach bloss gehässig sind, sondern intelligente Vorbehalte haben, nicht so sehr der Glauben, sondern die Früchte des Glaubens missfallen. Und dann sollte doch der Gläubige sich nicht rausreden, sondern sehr demütig in sich gehen und Gewissenserforschung machen, ob da was dran ist an der Kritik und was er ändern sollte, nicht wahr?

Das gilt übrigens für Moslems nicht weniger als für Christen.

Kommentar von Rosenblad ,

Deine Aussagen gelten fast für alle Religionen - auch manchen Buddhisten, wenn ich mir die Repressionen gegen die Rohingya anschaue. Vielleicht kann man noch die Jainisten ausnehmen und indigene Völker- da bei letzteren der Begriff und noch mehr die Praxis von Religion eine existentielle Gemeinschaftsbedeutung zugeschrieben bekommen muss.

Antwort
von Etter, 80

Also ich kann da nur aus meiner Warte sprechen.

Ich habe wenig Probleme mit Christen ansich. Wo ich fuchsig werde ist, wenn die Leutchen versuchen mich zu diskreditieren, weil ich nicht ihren Glauben teile ("Satanist" war bisher z.B. ganz witzig, wobei "Ignorant" eher das Evergreen darstellt).

Ebenso springe ich schnell mal drauf an, wenn jmd. versucht Gott mit Wahrscheinlichkeit zu begründen oder mit Wissenslücken.

Persönlich habe ich allerdings keine Probleme mit Gründen wie "Es gibt mir Sicherheit", "Es gibt mir Rückhalt", "Ich glaube an ein Leben nach dem Tod". Im Endeffekt also zu ziemlich alles was nicht versucht Glauben auf logischer Basis zu begründen.

Beleidigungen ansich, egal von welcher Seite, sehe ich als Eingeständnis, dass man keine Argumente/keine Ahnung hat. Ich bevorzuge lieber eine Mischung aus Humor und Rückzug, wenn man merkt, dass die Diskussion sinnlos ist.

Antwort
von Eselspur, 275

Kritik gibt es auf unterschiedlichem Niveau - und richtet sich nicht immer auf das selbe.

  • Christentum steht für viele für Religion überhaupt, das heißt wir sind angewiesen auf den ganz anderen, wir brauchen Gott.
  • für manche meint Christentum einfach etwas Irreales: Manche Christen unterstützen leide diese Meinung und es wird fälschlich die Meinung vertreten, es gibt einen Gegensatz zwischen Vernunft und Wissenschaft auf der einen Seite und Christentum un Aberglaube auf der anderen Seite.
  • Christentum hat eine Geschichte - und zwar eine Geschichte, die auch blutig gewesen ist. Wer Stoff zum Kritisieren suchen möchte, findet reichlich.
  • Christentum meint, dass wir unser Glück nicht machen können, sondern uns von Gott beschenken lassen dürfen. Dass geht manchen gegen den Strich!
  • Christentum nimmt Stellung: Es ist Christen nicht egal, wie die Welt gestaltet ist. Das ruft naturgemäß auch Kritik hervor. 

Ich denke, wichtig ist zu sehen, dass manche Kritik berechtigt ist. Oft beruht Kritik auf mangelndem Wissen - da können wir informieren. Manchmal ist Kritik auch ein Schutz, weil sich Menschen nicht mit Jesus und seiner befreienden Botschaft auseinandersetzen möchten. Immer sollen Christen freundlich auf Kritik reagieren und auch wenn bestimmte Positionen abgelehnt werden - Kritiker werden nicht einfach abgelehnt.

Kommentar von Verjigorm ,

Stellung nimmt doch so gut wie jeder... Nur haben die Christen absolut nicht immer Recht, propagieren dies aber gern. Ich finde die Welt so schon widerwärtig genug, aber vor einer rein christlichen Welt schauderts sogar mich noch ganz erheblich...

Kommentar von Eselspur ,

Stellung nimmt mit Sicherheit nicht so gut wie jeder. Üblicherweise wird unangenehmen Themen ausgewichen. Kirchen und christliche Gemeinschaften wenden sich konkret den Bereichen zu, die vielen unangenehm sind und antworten mit Hospizen im Bereich des Ende des Lebens, mit Hilfsprojekten im Bereich unserer angeblichen Überforderung durch Asylsuchende u.s.w. - Also um mit deiner Sprache zu sprechen: Christen finden sich nicht mit der Widerwärtigkeit unserer Welt ab, sondern sie tun was dagegen.

Natürlich haben wir nicht immer recht - dass das aber "propagiert" wird, ist mir neu. 

Kommentar von jovetodimama ,

Genau das würde mich interessieren: Wie stellst Du Dir eine rein christliche Welt vor, dass es Dich vor ihr ganz erheblich schaudert? Wie, glaubst Du, wäre so eine Welt? Welche Gesetze, welche Strafen würden gelten? Was gäbe es widerwärtiges, das es so jetzt noch nicht gibt?

Die christliche Welt, wie ich sie mir vorstelle, hätte so gar nichts mit dem zu tun, was man so landläufig und vielfach zu Recht mit dem Christentum bzw. den Christen verknüpft. Ich könnte weinen vor Sehnsucht nach dieser Welt meiner Träume und weiß doch gleichzeitig, dass auch ich mich noch lange nicht so verhalte, wie es in dieser Welt allgemein üblich wäre...

Antwort
von Undsonstso, 118

Vorab: Ich bin konfessionslos und sehe mich als Ignostiker.

Das hindert mich aber nicht daran, jedem seine (Nicht)Glauben zuzugestehen. Ich habe keine Probleme damit, dass es Menschen gibt, die an einen bestimmten Gott glauben und dass Glaube ihnen Wegbegleiter und in schlimmen Situationen auch Trostspender ist.

Ebenso ist es für mich legitim, wenn Atheisten von der Nichtexistenz Gottes überzeugt sind.

Es ist einfach eine Frage der Toleranz, beiden Seiten eine Daseinsberechtigung zu geben - zumindest für mich ist das so.

Wer Christen beschimpft ist vermutlich ein verbiesterter Atheist. In meinen Augen leben Atheisten auch eine Art Glauben (sie glauben eben nicht an Gott), denn sie können die Nichtexistenz auch nur nicht beweisen.

Eigentlich fehlt ein neuer Lessing, der eine neue Version von "Nathan der Weise" schreibt, eine Version zugeschnitten auf die heutige Zeit, den Atheismus einbindend.

Antwort
von wollyuno, 77

eigendlich nichts,soll jeder machen wie er will,solang er mich nicht bekehren will.bin schon lang ausgetreten und fühl mich frei und hab keinen mehr der mir ein schlechtes gewissen einreden will da ich das und jenes nicht mache.bin mal sehr gut kath.erzogen worden mit viel druck und zwang durch bescheuerte eltern die den mist geglaubt haben

Antwort
von Dackodil, 151

1. Ihre penetrante Art zu missionieren

2. Ihr Anspruch die absolute Wahrheit und den einzig wahren Gott gepachtet zu haben.

3. resultiert aus 1. und 2. Ihre Intoleranz Andersgläubigen und Ungläubigen gegenüber

Kommentar von greenhorn7890 ,

Das mit dem Missionieren können Atheisten oder Andersgläubige inzwischen mindestens genauso gut. Wenn nicht sogar bereits besser. 

Kommentar von Dackodil ,

Nicht ablenken.

Es macht die eigene Respektlosigkeit nicht besser, wenn man mit dem Finger auf andere zeigt.

Kommentar von greenhorn7890 ,

Stimmt. Die Respektlosigkeit der anderen aber genauso wenig, wenn man davon ablenkt.

Antwort
von JustNature, 132

Christentum gibts auf vielen Ebenen, daher muß man differenziert antworten.

Dieser antike Glauben ist, wenn man ihn historisch/naturwissenschaftlich untersucht, ein blamables Konglomerat aus hunderttausenden Widersprüchen. Ein geschichtlich gewachsener Unfug aus völlig unwissenschaftlichen Zeiten, den man nun nicht mehr sanieren kann und einreißen müßte.

Insofern tun mir Leute, die heute noch tief volksgläubig sind, vor allem LEID, weil sie völlig unnötig in Angst vor Höllenstrafen leben und Dinge versäumen, die das Leben schön machen.

Ansonsten habe ich durchaus Sympathien für Leute, die ein stilles, für andere unschädliches Christentum führen.

Etwas ganz anders sind fanatisierte Propagandisten und Fundamentalisten, die es auch im Christentum gibt. Die machen z.B. hartnäckig die Internet-Foren unsicher, reden dauernd den Leuten Höllenangst ein und versuchen sie, zu Bußübungen zu bekehren.

Verheerend wirkt das verweltlichte Politiker-Christentum, das z.B. Merkel praktiziert. Sie leitet aus angeblichen Jesusworten ("Nächtenliebe") ein Recht bzw. eine Pflicht ab, daß wir Deutsche für die ganze Welt sorgen müssen. So war das niemals im Christentum gemeint. Der Jesus (ein Wanderprediger, KEIN GOTT) verlangte damals, daß man "in der Gemeinde", in Galiläa milde Gaben für Bettler geben solle - vor allem meinte er sich selbst und seine Jüngertruppe damit. Nie aber forderte er, ganze Völkerschaften ins Land zu rufen und bis Grabstein durchzuversorgen.

Wieder was ganz anderes ist der Klerus an sich, der längst weiß, was für ein abwegiges Zeug er den Leuten verkauft. Er hat es über die Jahrhunderte bestens verstanden, sich mit dem Staat zu vernetzen Milliardenvermögen aufzuhäufen und sichere hohe Einkommen über ihn zu erzielen. All das ist nicht mehr zu rechtfertigen und müßte weg. Man könnte noch bücherweise darüber schreiben aber für hier soll es genug sein.

Kommentar von comhb3mpqy ,

warum ist die Angst vor der Hölle ihrer Meinung nach unnötig?

Kommentar von JustNature ,

Weil die Hölle eine Drohkonstruktion aus dem Irrenhaus ist.

Eine Hölle, so wie sie althergebracht als Schreckgespenst verkündet wird (ewige Feuersqualen) ist naturwissenschaftlich ein Absurdum und auch logisch völlig unmöglich. Schmerz empfinden kann nur ein lebender menschlicher Körper und nicht eine ihm angedichtete "feinstoffliche Seele".

Irrenhäusig ist auch die Gedankenkonstruktion, daß es einen unendlich liebenden Gott gäbe, der seine Geschöpfe für oft nichtige Dinge (z.B. hat mal ein Fluchschimpfwort ausgesprochen oder war mit einer Prostituierten im Bett....) auf ewige Zeiten im Feuer rösten läßt. Ohne daß dies irgendeinen Sinn hätte...

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich kenne Gründe/Argumente, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Man kann im Internet ja mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen oder "Mädchen begegnet Jesus" (ohne Anführungszeichen). Auch wenn es hier, zumindest beim zweiten,denke ich mehr um den Himmel geht.

Kommentar von JustNature ,

Ich bin kein Schüler. Und ich kann nicht jedem einzeln das riesige Wissensgebiet auseinandersetzen. Ende.

Kommentar von danhof ,

Ein grober Kategorienfehler, an den Glauben und die Bibel naturwissenschaftliche Maßstäbe anzulegen.

Und die eigenen Interpretationen und Schlussfolgerungen sind auch ein bisschen gewagt. Beispiel: 2 Milliarden Christen auf der Welt sind davon überzeugt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Sie schreiben, er war nur ein Wanderprediger.

Kommentar von JustNature ,

Verwirrbeitrag von "danhof", den man sich hätte sparen sollen.

Selbstverständlich darf an alles, von dem behauptet wird, daß es existiert, naturwissenschaftlicher Maßstab angelegt werden. Denn es wird ja von den Glaubenwahnführern auch erwartet, daß Menschen im Hier und Jetzt den abstrusen Vorschriften gehorchen.

Weiterhin sind mit Sicherheit nicht 2 Milliarden Menschen von Jesus und "Gottessohnschaft" "überzeugt".

Die meisten lassen die Glaubenssosse resignierend über sich ergehen mit der Einstellung "das kapiere ich eh nie, aber wenn ich nicht opponiere, habe ich meine Ruhe". Im Übrigen ist Religion eine Massenpsychose - da reichen selbst 2 Milliarden Leute als Tatsachenbeweis nicht aus.

Jesus war selbstverständlich nur ein Wanderprediger und hat niemals beansprucht, "Gott zu sein". Das läßt sich selbst aus der erschreckend verfälschten Bibel heute noch belegen.

Antwort
von scatha, 266

Nicht alle Christen gehen mit ihrem Glauben auf gleiche Art um. Was sicherlich störend ist, wenn jemand mit missionarischem Eifer sein Weltbild anderen versucht aufzudrücken und so tut als ob sein Glauben der einzig selig machende wäre, während alle anderen Ungläubige und dem Satan verfallen sind. Solche Leute gibt es übrigens in jeder politischen, religiösen und philosophischen Glaubensrichtung.
Deswegen ist der Glaube an sich nicht schlecht. Ebenso schlimm sind übrigens selbsternannte "Realisten", die meinen, die physische Materie wäre das einzige das existiert und alles was irgendwie auf Geist und Seele hindeutet, versuchen, niederzumachen.

Kommentar von Garfield0001 ,

was meinst du, als was ich schon betitelt wurde obwohl ich nur meine Sichtweise dargelegt habe (kein "ihr kommt alle in die Hölle " oder so)! finde ich traurig

Kommentar von jovetodimama ,

Hast Du Lust, Garfield0001, einmal ein paar solcher Wortwechsel, so wie sie stattgefunden haben, hier zu posten? Ich würde sehr gerne lesen, was Du da schon erlebt hast.

Kommentar von Etter ,

Ich brechs mal herunter:

Was das missionarisch, religiöse "Ungläubiger", "Satanist", "Du brennst in der Hölle" ist, ist das missionarisch, atheistische "Ignorant", "Idiot", "Träumer".

Das wären zumindest die mir bekannten Aussagen.

Kommentar von scatha ,

Du brauchst eigentlich nur hier bei GF in der religiös-philosophisch-esoterischen Ecke zu stöbern, da findest Du eine ganze Menge hitziger Debatten.

Kommentar von scatha ,

...Ach, ich sehe gerade, diese Frage hier ist auch schon in ebendiesem Stadium :p

Antwort
von zahlenguide, 54

du hast sicherlich schon gemerkt, dass wenn eine organisation eine krise hat, dass dann alles in diesem zusammenhang runter gemacht wird - ich nenne nur zwei beispiele "ADAC" und "VOLKSWAGEN" - alles was die derzeit tun, wird ins Lächerliche gezogen.

Genau das selbe passiert, wenn in den Medien "Christentum", "Katholiken" oder ähnliche Begriffe vor kommen, denn gerade bei den Katholiken gibt es eben beträchtliche Skandale - man denke nur an die Geistigen, die Jungen vergewaltigt haben sollen oder an Sprüche des vorigen Papstes, das Kondome Sünde seien usw. usw.

Die meisten Katholiken halten allerdings von den Sprüchen Ihrer geistigen Führer wenig und führen einen individuellen Glauben durch, der an das Christentum angelehnt ist.

Ich selbst vor vielen vielen Jahren (lang ist's her) ein Jahr stark gläubig und habe mich ebenfalls damals am Christentum orientiert.

Schon damals fand ich es sehr peinlich, wenn dann andere Christen z.B. im Schulunterricht hatte ich ein christliches Mädchen, aufgrund Ihres Glaubens die Evolution abstritten - ich meine Dinosaurier gab es nun mal. Das abzustreiten macht keinen Sinn. Das dann Leute kommen uns sich über solche Haltungen lustig machen, die auf veraltete Ansichten im Christentum beruhen, dann werden Witze wohl erlaubt sein.

Antwort
von KnusperPudding, 238

Viele atheistische Personen sind eben fest davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt, und dass den gläubigen doch die Augen geöffnet werden müssten: "Wieso glauben die an so einen Quatsch?".

Leider haben diese Personen einfach nicht den nötigen Respekt um zu sehen, dass ihre gehässige Art einfach unangebracht ist. - Sie können gerne ihre Meinung haben, aber es ist nicht immer sinnvoll diese radikal und hässlich zum ausdruck zu bringen.

Solange mich eine Religion nicht negativ beeinflusst, akzeptiere ich diese Religion, auch wenn ich nicht deren Überzeugungen teile. Zumal ich auch indirekt davon profitiere (Feiertage).

Schön dass du glauben kannst, ich kann es nicht. Aber das ist auch gut so, dass sowohl du als auch ich hier frei entscheiden können.

Kommentar von randomhuman ,

Aber ist es nicht in gleichem Maße umgekehrt. Viele Christen wollen Atheisten die Augen öffnen. Jeder versucht doch irgendwie sich zu rechtfertigen und zu beweisen was besser ist oder nicht? Ob das nun gut ist lasse ich jetzt mal offen.

Respekt, Anstand und ein fairer Umgangston ist immer wichtig aber manche Themen erhitzen nun mal die Gemüter. Besonders wenn es einen emotional betrifft. Aber an sich stimme ich mit ihren Aussagen überein.

Kommentar von KnusperPudding ,

Aber ist es nicht in gleichem Maße umgekehrt. Viele Christen wollen Atheisten die Augen öffnen

Diese Aussage würde ich mit jain kommentieren. Ich nur extrem wenige Christen kennen gelernt, die mich überzeugen wollten. Die meisten haben mich respektiert, und ich sie. War ein prima auskommen. Das waren jedenfalls meine Erfahrungen, vielleicht hast du andere gemacht.

Dass ab und zu mal ein Thema eine offene Wunde anspricht, so ist das nun mal. Ich verstehe absolut die Ansicht. 

Danke für deinen Kommentar.

Kommentar von randomhuman ,

Das stimmt natürlich. Ich sollte sagen einige wenige Christen. Da hast du absolut Recht. Persönlich hatte ich noch nie Probleme mit Christen, nur im Internet eben. 

Ich danke ebenfalls. ;)

Kommentar von keineideekeinei ,

Solange mich eine Religion nicht negativ beeinflusst

ich sag nur homoehe

Kommentar von KnusperPudding ,

Auch wenn ich nicht schwul bin, bin ich für die Gleichberechtigung von Homosexuellen. Kein Thema. Aber beeinflusst mich das jetzt wirklich negativ?

Ein Homosexueller der nicht heiraten darf, bekommt diverse Steuerprivilegien nicht, die bei einem Hetero Paar dazu gedacht sind um eine Familie mit Kindern zu gründen und zu finanzieren. - Was ich wiederum für ein plausibles Argument halte, was ich den Gegnern zuschreibe. - Allerdings ist das eher ein Ärgernis, als dass mich das wirklich negativ beeinflusst. Das würde ich höchstens als herumheulen betiteln. 

Mir schon klar, dass vor allem bei Geld die Schreie groß sind. 

Kommentar von keineideekeinei ,

es geht nicht um geld... im gegenteil, homosexuelle können genauso gut kinder bekommen wie heterosexuelle

es geht um gleichberechtigung

es gibt nunmal ein paar zeilen in der bibel (an die sich nunmal viele christen halten) in denen was gegen homosexualität gesagt wird

das nenne ich nunmal negativen einfluss von religion

oder denkst du echt das wenn wir ne linke partei an der spitze hätten, es hier immernoch keine homoehe gäbe?

Kommentar von KnusperPudding ,

homosexuelle können genauso gut kinder bekommen wie heterosexuelle

Aber nicht als Gemeinschaft. Höchstens mit Fremdbefruchtung oder Adoption.

es gibt nunmal ein paar zeilen in der bibel (an die sich nunmal viele christen halten) in denen was gegen homosexualität gesagt wird

Ja, aber die Kirche "lernt dazu". Immerhin gibt es schon lange keine Hexenverbrennungen mehr, und selbst der Papst sagt:

"Wenn jemand schwul ist, wer bin ich, über ihn zu urteilen?"

Ich hoffe wir reden im übrigen von der Standesamtlichen Ehe, nicht von der Kirchlichen.

Wie gesagt: Ich bin nicht gegen eine Homoehe, aber ich verstehe die aktuellen Gründe, warum man sich dagegen weigert.

Kommentar von Verjigorm ,

Das ganze Geschiss um die Homoehe (die ich im Übrigen befürworte) wäre nicht, hätten die Kirchen die Ehe nicht institutionalisiert...

Kommentar von KnusperPudding ,

Ja, das stimmt allerdings. Jedoch finde ich das positiv, wenn ich an andere Länder mit anderen Religionen denke, bei denen die Hochzeit mit Kindern gang und gebe ist. 

Da kommt's mir einfach hoch. Bin ich froh dass es bei der Kirchlichen Angelegenheit eigentlich nur ein paar Euros geht.

Kommentar von comhb3mpqy ,

warum können Sie denn nicht glauben?

Kommentar von KnusperPudding ,

gut gefragt... wenn man bereits mit einem Glauben aufwächst, glaubt man zunächst einfach dran ohne irgendetwas zu hinterfragen. - das war immer der "stille Begleiter". 

Irgendwann passieren Dinge im Leben, da frägt man sich, wenn es so einen gütigen da oben geben soll, wieso lässt er dann solche Dinge geschehen? Und dann geht es weiter: Warum wurden in dessen Namen so grausame Dinge angerichtet? Für mich war das irgendwann so befremdlich, dass ich einfach nicht mehr glauben konnte, dass da etwas "höheres" ist.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube an Gott. Sie können sich ja mal mit einigen Meinungen von Theologen beschäftigen, warum es Leid gibt.

Falls Sie Gründe/Argumente haben möchten, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich fragen. Oder Sie schauen mal bei meinen hilfreichen Antworten vorbei, da findet man auch Argumente, warum ich an Gott glaube. Falls Sie daran interessiert sind.

Kommentar von KnusperPudding ,

Ich bedanke mich zunächst für Ihre Worte und dem Versuch mich noch umzustimmen, denn ich habe den Eindruck als täten Sie dies aus guter Absicht heraus und nicht um mich "zu bekehren".

Ich habe mich durchaus mit der Thematik auseinander gesetzt, warum es auch unter Gott "Leid" gibt. Und habe mir auch diverse Szenarien angehört, jedoch keine dieser Theorien war für mich eine befriedigende Antwort. 

Das alleine ist es nicht. Es gibt zudem auch einfach nichts, was mich überzeugen würde.

Wir leben mittlerweile in einer Welt, die sich immer mehr zum negativen Entwickelt. Aus der Ferne betrachtet ruinieren wir unseren Planeten mit der explosiven Bevölkerungsdichte, die in knapp 10-10 Jahren um 1/3 angestiegen ist. Wir beuten die natürlichen Ressourcen aus. 

Menschen hierzulande splitten sich in zwei Gruppen: Flüchtlings-Befürworter und Gegner, die sich mit grässlichen Aktionen gegenübertreten. Sich gegenseitig mit Faschismus und Schuldgefühlen des zweiten Weltkrieges vorwerfen.

Dieselbe Gesellschaft die für eigene Aktionen nicht mehr Verantwortung übernehmen möchte und sich mittlerweile fast immer in der Opfer-Rolle drängt.

Das einzige was ich in so einer Situation machen kann ist, nicht mich auf einen Gott zu verlassen, sondern mich auf mich zu verlassen. So ist es meine Aufgabe auch Verantwortung für mich zu übernehmen. So zu leben, dass ich es nicht bereuen muss gelebt zu haben. Mir reicht es schon, die Menschen, die ich mag, glücklich zu machen. 

Und dafür will ich weder einem Gott schuld zu weisen, noch ihn für irgendwas verantwortlich machen für Dinge die nicht so toll liefen, noch ihn als Grund sehen warum das geklappt hat.

Ich bin durchaus religiös ausgewachsen und kenne daher diverse Geschichten aus der Bibel. - Viele Dinge sind ein guter Ansatzpunkt, weshalb ich auch sage: Ich kann nicht glauben, aber ich wundere die, die es können. Es ist schön für gute Dinge in den Himmel zu kommen. Es gibt viele Vorbilder die gutes getan haben wie St. Martin / Franz von Assisi, etc. Was ich auch absolut positiv sehe. 

Jedoch bin ich gleichzeitig davon überzeugt, dass wenn es einen Jesus je gegeben hätte, der als Gottes Sohn unsere Erde besucht hätte, es dessen Wunsch war, nicht jeden Sonntag in die Kirche zu gehen, jene mit viel Gold und Prunk auszustatten, sondern einfach gut den Mitmenschen gegenüber zu sein. Eine Existenz die so gütig ist, wie ein Gott, besteht sicherlich nicht darauf, dass man ihn huldigt, sondern eher, dass man mit seinen Kreaturen mit entsprechendem Respekt entgegnet. Hieran sehe ich nichts falsches. 

Kommentar von danhof ,

Dafür muss ich mal ein "fettes Like" aussprechen... und das als Christ :-)

Eigentlich könnte man den Text 1:1 klauen, Jesus einbauen und ihn dann als Plädoyer FÜR den christlichen Glauben verkaufen :-)

Es gibt in der Bibel Beispiele dafür, dass sich selbst Jesus aufgelehnt hat gegen die Schriftgelehrten. Gegen die, die genau wussen, wie man wann zu beten und zu arbeiten hat. Er sagte "Die Menschen sind nicht für die Gesetze gemacht, sondern die Gesetze für die Menschen". Er heilte am Sabbat, eine absolute Frechheit damals. Er ließ die nervigen, störenden (Peter Lustig hätte gesagt "klebrigen") Kinder zu sich kommen. Er sprach mit H*ren und Zöllnern, gab sich mit ihnen ab, heilte sie. Eine Schande! Und sein eigener Stammbaum ist auch nicht gerade edlen Geblüts.

Er predigte Nächstenliebe, Demut, Verantwortung und Liebe. Was wir in der Welt sehen, ist leider allzuoft das Gegenteil.

Kommentar von KnusperPudding ,

Danke, hatte eher gedacht es schaut niemand mehr in den Kommentar-Bereich den ich so 'zugemüllt' habe.

Ich wollte eigentlich nur meine Sicht als 'ungläubiger' erklären. Genauso 'verurteile' ich keine Gläubigen. Und so wie es ist, funktioniert es für mich ganz gut. 

Antwort
von ButlerJames, 125

Zunächst mal kleiden die Verfasser von Kommentaren im Internet ihre Meinung gern in besonders heftige Worte. Das ist ein allgemeines Problem, was sich aktuell z.B. in der Flüchtlingsdebatte bemerkbar macht. 

Was mich persönlich, als Nichtgläubigen, stört, sind Gläubige(nicht nur Christen), die Angehörige anderer Religionsgemeinschaften oder Nichtgläubige abwertend betrachten und behandeln. 

Und was mich noch mehr stört, ist die Selbstgerechtigkeit und Verlogenheit der katholischen Kirche, vor allem im Umgang mit den tausenden Mißbrauchsfällen. Aber das ist eine andere Diskussion. 

Kommentar von scatha ,

"Flüchtlingsdebatte" : politisch gewollte Hetze
"Verlogenheit der katholischen Kirche" : sie muß ihren Status wahren, und diskutiert deswegen "unpassende" Vorfälle möglichst nicht - das Handicap des Alphas.

Antwort
von Chaoist, 252

Sie werden als "rückständig" und "längst nicht mehr zeitgemäßen Regeln
anhaftend" verurteilt, als "religiöse Spinner" verlacht oder als "falsch
und verlogen" oder "ungerecht" beschimpft.

Solche Aussagen lehne ich ab. Das ist keine gute Gesprächskultur.

Es herrscht Religionsfreiheit. Das beinhaltet auch, dass sich jeder Mensch von aller Religion fern halten darf, wenn er das möchte. Einige FundamentalistInnen ( auch christliche ) wollen diese Freiheit aber erheblich einschränken.

Ausgehend vom Absolutheitsanspruch ihres Gottes und ihrer Schrift, verlangen sie auch von jenen Menschen die nicht ihrem Glauben angehören, sich an ihre "Gesetze" ( = Dogmen ) zu halten. Diese religiösen Gesetze sind zum Teil tatsächlich veraltet. Auch sind große Teile religiöser Lehren schon lange von der exakten Wissenschaft widerlegt oder weit genauer beschrieben.

Um es nochmal klar zu machen:
Es darf jeder Mensch so leben wie er möchte, auch wenn das nach 2.000 Jahre alten regeln ist, so lange ich nicht dazu gezwungen oder gedrängt werde.

Des weiteren sehe ich es sehr problematisch und erhöhten Diskussionsbedarf, wenn religiöse Vorschriften gegen das geltende Gesetz oder gar gegen das Menschenrecht stehen. Hier meine ich, hat sich die Religion immer unter zu ordnen.

Kommentar von Garfield0001 ,

welche Teile der religiösen Lehre ist wissenschaftlich widerlegt?

Kommentar von KleinerMann234 ,

Vieles, z.B. das Alter der Erde

Kommentar von Chaoist ,
  • Das geozentrische Weltbild. Es war die Wissenschaft, die zu der Erkenntnis führte, dass die Erde um die Sonne kreist, nicht umgekehrt.
  • Die Schöpfung - im Speziellen die Schöpfung des Menschen. Aus dieser Geschichte leiten nicht wenige Gläubige ab, dass die Frau sich dem Mann unter zu ordnen hat, da sie ja aus seiner Rippe geschaffen wurde. Die Evolutionstheorie ermöglicht hier eine gesellschaftliche Gleichstellung.
Kommentar von scatha ,

...wobei man bedenken muß, daß Mythologie (und genau das ist der biblische Schöpfungsbericht) sich nicht so sehr auf physische Gegebenheiten fokussiert sondern eher eine Symbolik ist um geistige Welten zu beschreiben. Stichwort: Archetypen

Kommentar von Chaoist ,

Das ist eine sehr interessante Sichtweise, die aber viele nicht teilen. Sie nehmen es wörtlich, bzw. so wie es in das Weltbild Gruppenführung passt.

Kommentar von scatha ,

"Gruppenführung" - also wenn ein Weltbild politischen Zwecken dient, kann es mit der Wahrheitssuche nicht weit her sein.

Kommentar von Chaoist ,

Unter Umständen hast du da recht. Das wollte ich aber eigentlich nicht unterstellen. Wie soll ich sonnst allgemein die "Oberste Position einer Religiösen Strömung" beschreiben.

Kommentar von scatha ,

Ich vermute, die braucht man sogar, damit alle Mitglieder einer Gemeinschaft ein gemeinsames begriffliches System haben, so daß sich ein Gruppengeist bilden kann. Wahrscheinlich gehört auch ein gewisser Glaube dazu, daß dieses Archetypische Symbolsystem/Weltbild/ diese Mythen oder wie man es sonst nennen mag, wahr ist, wenn ein Mitglied diesem Gruppengeist zugehören soll. Dieser Ansatz ist ein völlig anderer, als der Wissenschaftliche. Das hat auch nichts damit zu tun, daß es hier um "feinstoffliche" Zusammenhänge geht und in der Physik um "grobstoffliche" - denn es gibt auch bei der Beschreibung feinstofflicher Welten eine wissenschaftliche Methode. Wer einen Gläubigen verlacht, versteht diesen Unterschied nicht, und ist wahrscheinlich selber gläubig, nur innerhalb eines anderen Weltbildes- ohne aber sich dessen bewußt zu sein.

Kommentar von comhb3mpqy ,

man kann sich ja mal mit den Meinungen der Kirchen beschäftigen, was diese zur Evolutionstheorie sagen. Man kann Glauben und Wissenschaft miteinander verbinden. Es gibt auch Menschen, die sich mit der Evolutionstheorie beruflich beschäftigen und an Gott glauben.

Kommentar von scatha ,

Ist ja auch kein Widerspruch.

Antwort
von Solaris80, 25

Was bedeutet es für dich, bekennender Christ zu sein?

Mich persönlich stören alle Religionen, deren Gläubigen meinen sich in die Angelegenheiten anderer Leute einmischen zu müssen, indem sie andere zwingen wollen, sich an ihre Glaubens- und Moralvorstellungen halten zu müssen!

Und neben dem Islam fällt das Christentum nun mal auch besonders damit auf.

Die Themen Abtreibung, Sex vor der Ehe, Sex aus Spaß (Verhütung), offene Beziehungen, Homosexualität, usw. sind alles Dinge in die sich kein anderer Mensch einzumischen hat.

Ich bin der Meinung, jeder Mensch hat das Recht zu tun und zu glauben was er will, wenn dadurch niemand anderer geschädigt wird.

Christen sollen von mir aus gerne glauben, dass andere Menschen für das was sie tun in die Hölle kommen, das ist ihr gutes Recht, aber sie haben kein Recht sich in den Glauben oder Unglauben anderer einzumischen, genauso wenig wie Gläubige jeder anderen Religion.

Antwort
von Maxipiwi, 198

Das sind Leute, die selber an nichts glauben und dann meinen, alle anderen müssten genau so sein oder schlimmer noch als dumm abzustempeln. 

Die können sich nicht vorstellen, dass es Sinn macht an Gott zu glauben, da ja alles rational erklärbar ist. 

Ich würde mich nicht als Christ bezeichnen, aber ich finde es schön, an etwas glauben zu können. Man sollte jedem seinem Glauben lassen, oder das wenigstens respektieren. 

Du musst dich vor solchen Leuten nicht rechtfertigen. 

Kommentar von Maisbaer78 ,

Du musst dich vor solchen Leuten nicht rechtfertigen. 

Das gilt im Umkehrschluss aber auch für Atheisten und Andersgläubige. Gerade hier im Forum haben sich auch Christen aller Konfessionen nicht gerade mit Ruhm bekleckert, wenn Sie Ihre Auslegung von Toleranz und Respekt dargelegt haben.

Antwort
von DreiGegengifts, 175

Was stört viele eigentlich so an den Christen?

  • die Naivität des Theismus
  • der oft vorhandene Wunsch dieser Menschen sich in die Privatsphäre anderer einzumischen (z.B. beim Thema Ehe bei gleichgeschlechtlichen Paaren, Verurteilung von Homosexualität, Missionierung )
  • der ausgeprägte Konservatismus
  • die ideologischen und dogmatischen Züge
Kommentar von 1988Ritter ,

...sprich die klare Linie.

Kommentar von Verjigorm ,

Man kann natürlich auch alles schön reden ;)

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ob gleichmäßig  oder ungeichmäßig rückständig ist in dem Zusammenhang nicht Gegenstand meiner Betrachtung.

Antwort
von healey, 96

Gib mal Suchbegriffe wie " Christenverfolgung " in die Suchmaschine ein. 

Antwort
von Christian45xxx, 139

Ich würde es einfach mit dem Wort Sündenbockprinzip erklären. Es stört nicht wirklich jemanden, aber da man ein gemeinsames Thema zur Unterhaltung braucht hackt man einfach mal drauf rum. Deine aufgezählten Äußerungen habe ich übrigens noch nirgends gehört.

Kommentar von keineideekeinei ,

genau, schließlich interessiert es ja keinen wenn in meiner schule kreuze hängen oder jemand jemand anderes nicht heiraten kann, einfach so

genau... genau...deshalb sollten alle schön die klappe halten

Kommentar von Christian45xxx ,

Falls du bisher nicht wusstest was Polemik ist, jetzt hast du ein Beispiel dafür.

Antwort
von Zischelmann, 45

An den Lehren von Jesus stört sich mit Sicherheit niemand.Seine Lehren sind ein Ausdruck höchster Nächstenliebe und geben Kraft.

Woran sich Menschen stören ist:

- Fanatismus ohne Liebe

-Heuchelei und Doppelmoral

-Elitedenken und extreme Dogmen

-Menschen Angst machen und manipulieren statt die Ehrfurcht vor Gott und dem Leben zu lehren

-Hass oder Spott gegenüber anderen Religionen oder anderen Christen gegenüber

-Menschen ausgrenzen und verdammen

- Verbote einmal(als Gottes Wort) predigen und ein paar Jahre später wieder als ungültig bezeichnen

-Äußerlichkeiten zählen statt der Mensch mit seinem individuellen Charakter

-Fanatische Predigen und Höllenangst machen und bestimmen wer in die Verdammnis kommt

Sogar unter Evangelikalen gibt es keine Solidarität.

Da werden auch die einen gegeneinander ausgespielt-weil sie "zu milde" sind..

Antwort
von 1988Ritter, 170

Es ist halt so, dass man die Konfessionen alle einfach als pauschales Christentum über den Kamm schert.

Die Vorbehalte resultieren im Großen und Ganzen aus Negativschlagzeilen der letzten Jahre, und diese betrafen zu fast 100% die katholische Kirche.

Ich als orthodoxer Christ habe überhaupt gar keine Probleme, und wenn ich mich als orthodoxer Christ öffentlich zu erkennen gebe, dann habe ich eher den Eindruck des Erstaunens, was dann auch direkt dadurch bestärkt wird, dass man mich zu meiner Konfession befragt.

Kommentar von KleinerMann234 ,

Das Problem ist, dass diese Vorbehalte von allen Gruppen gegen alle Gruppen angewandt wird.... somit geht dieser Kreislauf des gegenseitigen Missverstehens immer weiter und weiter, nur weil ein paar leicht zu beleidigende Seelen beider Seiten sich nicht zurückhalten können und ihre Meinung nicht für sich behalten können. Klar macht es wütend wenn die eigene Meinung wegen Aussagen des Anderen ins wanken gerät, oder der andere nicht richtig zuhört. Daher sollte man andere nicht damit Belästigen, wenn man mit Kritik und co nicht umgehen kann.Das gilt für BEIDE Seiten.

Kommentar von Rosenblad ,

Ich als ortodoxer Christ  

Wenn ich mir die Frage erlauben: Српска Православна Црква/Srpska Pravoslavna Crkva?

Kommentar von 1988Ritter ,

Ochi....ein paar Meter weiter........:-)))

Kommentar von scatha ,

Nur WIR haben die wahre rechte Lehre (orthodox = rechte Lehre)

Kommentar von Rosenblad ,

Und welche davon:


Kirche von Konstantinopel (Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel)
Autokephale Orthodoxe Kirche von ganz Albanien (Erzbistum von Albanien)
Autokephale Orthodoxe Kirche von Alexandria und ganz Afrika (Patriarchat von Alexandria)
Kirche von Amerika (Erzbistum von Amerika)
Kirche von Bulgarien (Patriarchat von Bulgarien; bulgarisch-orthodoxe Kirche)
Autokephale Orthodoxe Kirche von ganz Georgien (Patriarchat von Georgien; georgisch-apostolisch-orthodoxe Kirche)
Autokephale Orthodoxe Kirche von ganz Griechenland (Erzbistum von Griechenland; griechisch-orthodoxe Kirche)
Autokephale Orthodoxe Kirche von Jerusalem und ganz Palästina (Patriarchat von Jerusalem)
Autokephale Orthodoxe Kirche von ganz Polen (Erzbistum von Polen; polnisch-orthodoxe Kirche)
Autokephale Orthodoxe Kirche von Antiochien und dem ganzen Morgenland (Patriarchat von Antiochien; rum-orthodoxe Kirche)
Kirche von Rumänien (Patriarchat von Rumänien; rumänisch-orthodoxe Kirche)
Kirche von Moskau und ganz Russland (Patriarchat von Moskau und ganz Russland; russisch-orthodoxe Kirche)
Kirche von Serbien (Patriarchat von Serbien; serbisch-orthodoxe Kirche)
Autokephale Orthodoxe Kirche von ganz Tschechien und der Slowakei (Erzbistum von Tschechien und der Slowakei; tschechisch-slowakisch-orthodoxe Kirche)
Kirche von Zypern (Erzbistum von Zypern; zypriotisch-orthodoxe Kirche)

Mazedonisch-orthodoxe Kirche
Orthodoxe Kirche Bessarabiens
Montenegrinisch-Orthodoxe Kirche
Ukrainische Autokephale Orthodoxe Kirche
Ukrainische Autonome Orthodoxe Kirche
Ukrainisch-orthodoxe Kirche - Kiewer Patriarchat
Türkisch-Orthodoxes Patriarchat
Französisch-Orthodoxe Kirche
Abchasisch-Orthodoxe Kirche
Kroatisch-Orthodoxe Kirche
Moldauisch-Orthodoxe Kirche
Weißrussisch-Orthodoxe Kirche


Altorthodoxe Pomorische Kirche
Orthodoxe Altritualistische Kirche
Russisch-Orthodoxe Altritualistische Kirche
Russisch-Altorthodoxe Kirche


Armenisch-Orthodoxe Kirche (Heilige Armenische Apostolische Orthodoxe Kirche)
Äthiopisch-Orthodoxe Kirche
Eritreisch-Orthodoxe Kirche
Koptisch-Orthodoxe Kirche (Ägypten)

Britisch-Orthodoxe Kirche
Syrisch-Orthodoxe Kirche
Syrisch-Orthodoxe Kirche (Indien)
Syrisch-Orthodoxe Kirche von Europa
Assyrische Kirche des Ostens

Kommentar von Rosenblad ,

"1988Ritter" -nach Westen oder Osten - die "Auswahl"  ist ja doch relativ groß.

Kommentar von 1988Ritter ,

Von hier aus gesehen Süd-Ost.

Kommentar von Rosenblad ,

Македонска Православна Црква/Makedonska Pravoslavna Crkva?

Kommentar von 1988Ritter ,

Hellas ???

Kommentar von Rosenblad ,

Εκκλησία της Ελλάδος - das sind dann aber ein "paar Meter" weiter weg - Mazedonien lag dazwischen.

Antwort
von Verjigorm, 71

Religion ist die Zuflucht eines schwachen Geistes.

Davon abgesehen ist Religion oft genug die pure Heuchelei, getreu dem Motto "Wasser predigen, Wein saufen". Zusätzlich dazu auch noch Horte der Intoleranz, dann aber auch oft von Toleranz daherlabern. Wenns dann aber darum geht, Toleranz zu zeigen, wird beschämt zu Boden geblickt und mit den Füßen gescharrt.

Religion ist so unnötig wie die Menschheit an sich...

Kommentar von jovetodimama ,

Das macht mich traurig, was Du da schreibst. Wenn das wahr wäre - was ich nicht hoffe! - dann wäre es das Beste, die Menschheit würde schnellstmöglich kollektiven Selbstmord begehen.

Glücklicherweise spüren wir (fast) alle - unabhängig davon, ob wir einen Glauben haben - dass DAS NICHT das Beste, sondern so ziemlich das Schlimmste wäre, was passieren könnte. Traurigerweise siehr es trotzdem manchmal so aus, als würde die Menschheit genau DARAUF zusteuern.

Wenn eine Religion - egal, welche - wirksam dazu beitragen könnte, DAS zu verhindern, wäre sie im wahrsten Sinne des Wortes not-wendig (und nicht, wie Du schreibst, un-nötig). Wenn es eine Religion gäbe, die DAS verhindern könnte, und es gäbe nur eine einzige, die das könnte, dann wäre genau diese Religion nötig.

Kommentar von Verjigorm ,

Die Menschheit ist so unwichtig, unser Verschwinden würde das Universum nicht mal jucken...

Kommentar von Etter ,

Naja sieh es mal so: Was haben wir der Natur bisher angetan? Wir roden Wälder, vertreiben Tiere aus dem natürlichen Lebensraum und rotten Arten (nahezu) aus. Beispiele dafür wären Tiger, Wölfe, Luchse und Bären wenn ich mich nicht täusche.

Die letzten 3 betreffen auch DE. Ich erinnere da mal nur an Bruno im Jahr 2006. Immerhin scheinen sich Luchs und Wolf langsam wieder einzuleben.

Wenn man sich z.B. mal die Umgebung um Tschernobyl anguckt, dann sieht man, dass die Natur vergleichsweise zu zuvor wieder auflebt. Dafür haben die Tiere da halte die Strahlung, welche vom Menschen verursacht wurde.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/tschernobyl-25-jahre-danach-bluehende-la...

Rein sachlich betrachtet wäre die Natur also vmtl. besser ohne Menschen dran.

Kommentar von comhb3mpqy ,

meiner Meinung nach ist Religion nicht unnötig. Ich schreibe auch Gründe/Argumente als Antworten unter Fragen, warum ich an Gott glaube.

Kommentar von Etter ,

Darf jeder sehen wie er will. Ich sehe selbst die Existenz im Allgemeinen als sinnlos an.

Kommentar von comhb3mpqy ,

darf ich fragen, warum Sie die Existenz als sinnlos ansehen?

Kommentar von scatha ,

Klingt sehr nihilistisch.

Antwort
von halloschnuggi, 142

Die Christen die ich kenne, sagen das sie Christen sind, mehr machen sie aber nicht für ihr Glauben. Also ? Was soll ich schon gegen sie haben, jedem das seine.

Antwort
von kiniro, 101

Ich habe nichts gegen Christen, solange sie mich nicht mit ellenlangen ewig gestrigen Bibeltexten erschlagen.

Ich lasse ihnen ihren Glauben und sie sollen mir meinen Frieden lassen.

Antwort
von Kuestenflieger, 89

viel geschrieben , bis her ; nur welche christen meinen sie ?

unter dem titel gibt es gut hundert sekten und größere gemeinschaften .

Kommentar von jovetodimama ,

Gute Gegenfrage!

Genau das würde ich gerne herausfinden, welche Christen genau, also vielleicht nicht unbedingt welche Konfession, aber welche Art von Christen bzw. Christen mit welcher Wesensart offenbar so unsympathisch wirken und warum...

Ich denke mir manchmal, die müssen doch irgendwas falsch machen, denn daran, Gott über alles und den Nächsten wie sich selbst zu lieben, kann doch so viel unsympathisches eigentlich nicht sein...

Und dann denke ich mir wieder, die müssen doch irgendwas richtig machen, denn Jesus wurde ja auch gehasst und schließlich gekreuzigt dafür, dass er so war, wie er war...

Antwort
von najadann, 37

Die Christen und auch andere Glaubensgenossen stören mich ganz und gar nicht, sie agieren ja auch eher unscheinbar im Stillen. 

Da fallen die Muslime durch ihre teils rückständigen mittelalterlichen Ansichten wesentlich ungemütlicher auf.

Was mich aber allgemein etwas stört, egal bei welcher Glaubensform; 
ist der blinde Glaube  ohne Logik, ohne Sinn, ohne ein winzig kleines Hinterfragen, einfach weil es da vor längst vergangener Zeit einmal von einem Menschen (mit einer Intelligenz von damals) aufgeschrieben wurde. 

Die Autoren der heiligen Schrift, machen es sich natürlich auch sehr einfach.

Sure 2:2: „Dies ist die Schrift, an der nicht zu zweifeln ist, geoffenbart als Rechtleitung für die Gottesfürchtigen.“

 Sie versetzten mit solchen Aussagen, verängstigte Gläubige in Angst und Schrecken nur schon daran zu denken,,... geschweige den daran zu zweifeln. So werden dann die schönsten Kindermärchen zur wortwörtlichen Wahrheit katapultiert. Adam & Eva, sprechende Schlange, Arche Noah mit all den wunderbaren Tiergeschichten, Jungfrauengeburt bis hin zu Jungfrauen im Paradies, Naiv wie ein kleines Kind wird alles bedenkenlos verputzt.

Mein Tipp; Gehirn einschalten, ...dann wird alles gut.
Ansonsten gibts nix zu meckern  :-)


Kommentar von comhb3mpqy ,

meiner Meinung nach ist die Bibel kein Märchen. Wenn man Gründe/Argumente haben möchte, warum ich an Gott glaube, dann kann man mal auf mein Profil gehen und bei den hilfreichen Antworten vorbeischauen. Ob Sie das machen, das ist Ihre Sache.

Antwort
von Andrastor, 122

Was stört mich und die Welt an Christen:

1.) Sie stellen Behauptungen auf ohne diese zu beweisen und verlangen das man diese Behauptungen bedinungslos glaubt. z.B.:

"Es gibt Gott"

"Es gibt den Himmel"

"Es gab Jesus"

2.) Sie richten ihre Leben nach einem Buch das in der Bronzezeit verfasst wurde und verlangen dass man dasselbe tut, liefern jedoch keinerlei Beweise für die Richtigkeit der Aussagen dieses Buches.

3.) Sie propagieren ihre Glaubensvorstellung mit Angst (Hölle) und hängen den Menschen eine Karotte vor die Nase (Himmel) ohne jedoch zu beweisen dass es derartiges gibt.

4.) Sie mischen sich aktiv mit ihrem Glauben in politische und ethische Fragen ein und verlangen dass man Gesetze so ändert, dass sie ihren Vorstellungen entsprechen mit der einzigen Begründung es sei der Wille ihres Gottes. Wieder bar jeglicher Beweise.

5.) Sie meinen ihr Glaube sei der einzig richtige ohne dies zu untermauern.

6.) Sie propagieren polarisierendes Denken und reden den Menschen ein es gäbe so etwas wie "gut" und "böse"

7.) Sie verschließen sich wissenschaftlichen Erkenntnissen oder stellen diese ohne jegliche Gegenbeweise in Frage.

8.) Sie erlauben keinerlei Kritik an ihrem Glauben, ihrer Religion oder ihrer Art zu leben, nehmen sich aber das Recht alle anderen wegen genau dieser Punkte zu kritisieren.

9.) Sie sind nicht bereit die Verbrechen ihrer Religion einzusehen, verurteilen aber andere (Religionen) aufs schärfste wegen ihrer Vergehen.

10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.

Es sei dazugesagt dass diese Punkte NICHT auf alle Christen zutreffen. Man kann Menschen nicht über einen Kamm scheren, wie es so schön heißt.

Kommentar von Hamburger02 ,

Da hast du mir einiges an Schreiberei erspart, das wären auch meine Argumente gewesen.

Solange mich Christen in Ruhe lassen und ihren Glauben als Privatsache betreiben, würde mich das überhaupt nicht stören. Davon sind wir aber noch weit entfernt und die Christen versuchen sich über ihre Organisationen nach wie vor, ins Leben andere Menschen einzumischen, wenn z.B. die Kirche Gesetze nach Ihren Maßstäben fordern, die aber für alle und nicht nur für Christen gelten sollen. 

Außerdem bestehen die Christen, z.B, die RKK nach wie vor darauf, ihre Privilegien zu behalten, was bedeutet, dass die Kirchen auch von den Steuergeldern von Atheisten finanziert werden. 

Dann stört mich noch enorm die Heuchelei und Bigotterei. Die RKK ist z.B. die reichste Organisation in Deutschland mit einem ungeheuer großen Besitz, der zudem oft auf recht zweifelhafte Art in den Besitz der Kirche gekommen ist. Wenn es aber um Entschädigungen für Missbrauchsopfer geht, rücken sie kein Geld oder nur widerwillig welches unter Druck raus. Sie predigen Wasser und trinken Wein. 

Persönlich empfinde ich es auch als Beleidigung meines Verstandes, wenn die Märchen der Bibel als absolute Wahrheit verkauft werden sollen.

Kommentar von Andrastor ,

Ramen!

Kommentar von ButlerJames ,

Was hat das mit japanischer Nudelsuppe zu tun?

Kommentar von Andrastor ,

Pastafaristen (Kirche des fliegenden Spaggethimonsters) beenden ihre Gebete nicht mit "Amen" sondern mit "Ramen".

Kommentar von Garfield0001 ,

zu 1) ich kann von früh bis spät Behauptungen aufstellen ohne sie beweisen zu müssen :-). Problem ist dass man diese Behauptungen nicht mit naturwissenschaftlichen (!) Methoden nachweisen kann. Aber Naturwissenschaften sind ja nicht das einzige was es gibt. Wie will man zb das "Nichts" um unser Universum Naturwissenschaftlich beweisen? Und: ich verlange nicht dass du meine Behauptungen glaubst. ich verlange nur dass du die ernsthaft anhörst. genauso wie ich jahrelang die Evolution hören musste. zu 2) was meinst du unter Richtigkeit? nenne mir eins der 10 Gebote, die ihre Gültigkeit verloren hat. Mord und Diebstahl steht heute noch unter Strafe, Ehebruch und andere Dinge bereiten auch heute Probleme. Kurioserweise finde ich aber wenn es um christliche Feiertage geht. DIE werden nicht abgelehnt. Ganz im Gegenteil. zu 3) Hölle hat nichts mit angst zu tun. nur mit logischen Konsequenzen. genauso wie ich meinen Kindern sagen würde dass sie nicht morden sollen - ansonsten kommen sie in den Knast. dann sage ich es ihnen nicht, damit sie Angst bekommen, sondern das Leben des anderen mehr achten. tun sie es nicht, ist das einfach eine Konsequenz. zu 4) Christen sind auch Menschen und Staatsbürger. warum sollen sie sich NICHT einmischen dürfen? dann dürfen sich Moslems auch nicht einmischen. Jeder mischt sich doch mit dem ein, was er für gut erachtet. der eine bei Abtreibung, der andere bei Forschung, der nächste bei Einhaltung der aktuellen 10 Gebote. zu 5) das tun aber nicht nur Christen. schau dir den Islam an oder die Zeugen Jehovas. zu 6) gibt es also kein gut und böse? und das einreden ...das machen doch viele - egal ob religiös oder nicht zu 7) Dinge, die nicht materiell nachweisbar sind kann auch ich nicht nachweisen. heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt. und niemand stellt die Gravitation oder so in Frage. das ist also verallgemeinernd. zu 8) stimmt nicht wirklich. ich bin immer offen für Kritik (mit dem recht, dabei zu bleiben). wie ist es aber wenn man Atheisten kritisiert mit ihrer Meinung? oh oh wie kann man nur zu 9) es ist schlimm was im Namen der Religion passiert ist (und auch außerhalb. ich glaube kaum das wirkliche Christen die erste Atombombe abwerfen wollten). das heißt aber nicht dass man das, was einige Menschen im Namen der Religion getan haben mit der Religion gleichsetzen darf. Die Kreuzzüge sagen etwas über die "gläubigen" aus, aber nicht über die Bibel und das, was Gott sagt. zu 10) oh. im erfinden von antworten sind andere noch besser. braucht man nur dir vielen Theorien anzuschauen über das erscheinen von Materie... und warum untergraben diese antworten (kannst ja gern mal ein echt gutes Beispiel bringen) die Neugierde des Menschen?

Kommentar von Whitekliffs ,

Andrastor

das wollte ich bei der letzten Diskussion schon fragen: 

kannst du denn beweisen, dass es keinen Gott gibt?

Kommentar von Andrastor ,

@whitekliffs:

1.) Wer eine positive Behauptung aufstellt (also nach dem Prinzip "es gibt....") ist verpflichtet diese zu Beweisen. Kann kein Beweis erbracht werden, dann ist die Behauptung als nichtig anzusehen.

Oder anders ausgedrückt, wenn ich dir sage ich habe ein Einhorn in meiner Hosentasche, ist das eine Lüge, bis ich das Gegenteil beweisen kann.

Das bedeutet die Last der Beweisführung liegt nicht bei jenen die sagen es gäbe keinen Gott, sondern bei jenen die behaupten es gäbe einen Gott.

Nichts desto Trotz gibt es unzählige Beweise gegen Gott. Ein einfaches Beispiel liefert uns die Bibel.

Gott wird als allmächtig beschrieben. Mit Allmacht kommt Allwissenheit und Allgegenwärtigkeit. Dennoch zeigt Gott einen Lernprozess im alten Testament, nämlich bei der Geschichte mit Noha, der Sintflut und dem Regenbogen.

Ein Wesen das jedoch bereits über alles mögliche Wissen verfügt, ist unfähig zu lernen. Somit ist dies ein Widerspruch und Gottes Existenz ist widerlegt.

um nur ein Beispiel zu nennen.

Kommentar von Maisbaer78 ,

@Andrastor

So einfach ist das nicht.

1.) Wer eine positive Behauptung aufstellt (also nach dem Prinzip "es gibt....") ist verpflichtet diese zu Beweisen.

Die Beweispflicht gilt auch dann, wenn du das Prinzip des Gegenübers als Falsch darstellst.

Kommentar von Andrastor ,

Falsch!

Schonmal von Russels Teekessel gehlört? Wenn nicht google mal.

Nach deiner Aussage gibt es Murkeldingenns, weil ich es sage dass es sie gibt. Denn du kannst mir nicht beweisen dass es sie nicht gibt.

Das ist falsche Logik und eine schwache Verteidigung der religiösen Lügen.

Wer behauptet etwas existiert muss das beweisen. Bis dieser Beweis erbracht ist, ist die Behauptung als null und nichtig anzusehen.

Es ist tatsächlich so einfach.

Kommentar von Maisbaer78 ,


Wer behauptet etwas existiert muss das beweisen. Bis dieser Beweis
erbracht ist, ist die Behauptung als null und nichtig anzusehen.

Nein, du erkennst offenbar nicht den Unterschied zwischen einer passiven Negation und einer aktiven.

Wenn du für dich entscheidest, dass es Gott nicht gibt, bist du niemandem einen Beweis schuldig.

Du praktizierst aber den aktiven Weg. Du gehst auf Gläubige zu und sagst, "was du denkst ist falsch".  Für diese Aussage bleibst du in der Beweispflicht, um so mehr, als dass du von Gläubigen Beweise für Ihren Glauben einforderst. 

Wenn ein Gläubiger auf dich zu käme und dir sagte, du seiest auf einem Irrweg weil du nicht seinen Glauben teilst, begeht er eine aktive Negation und muss das untermauern können.  Wenn er einfach nur glaubt und dich damit nicht behelligt, muss er dir einen Furz beweisen, und vice versa.

Kommentar von Andrastor ,

FALSCH

Egal ob passiv oder aktiv negiert wird, die Beweispflicht liegt immer bei der Person, welche die postitive Aussage gemacht hat.

Sprich solange ein Gläubiger nicht beweisen kann, dass das was er/sie sagt stimmt, kann diese Aussage mit aktiver wie passiver Negation erwidert werden.

Ausserdem geht es hier nicht um die Menschen die "einfach nur glauben". Wenn jemand "einfach nur glaubt", bekommt das niemand mit. Erst wenn diese Person diesen Glauben anderen kommuniziert, erfährt man erst das und woran sie glaubt und wird damit behelligt.

Du hast insofern Recht, wer seine Theorien für sich behält muss sie nicht beweisen. Aber um diese Personen geht es ja hier nicht.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Du hast Russels Teekessel nicht verstanden.

Ich hab ne Aufgabe für dich. Beweise mir die Gravitation und deren Kausalität zur Masse eines Körpers.

Wenn du einen Ball fallen lässt, fällt er dann zu Boden oder bewegt sich alles um dich herum auf den Ball zu? Was ist deine Ansicht zu dieser Interpretation und was ist die Begründung dafür?

Wann immer eine Behauptung aufgestellt wird, muss diese beweisbar sein. Deine positive Behauptung ist, dass du es besser weisst als dein Gegenüber. Du musst einen Beweis dafür erbringen oder bist moralisch zum Schweigen verpflichtet.


Aber um diese Personen geht es ja hier nicht.

FS hat in keinster Weise Einschränkungen dazu getroffen, ob diese Christen bekennend und progressiv sein sollen. Es geht um christlich geprägte Menschen im allgemeinen. Du bist es, der progressiv ist. Du stellst eine Behauptung auf. Du bist in der Beweispflicht.

Dein eigenes Beispiel.

"Murkeldingens existiert, weil ich du mir nicht das Gegenteil beweisen kannst"

vice versa                  

"Murkeldingens existiert nicht, weil du mir nicht das Gegenteil beweisen kannst".

Beides sind Behauptungen die eine unbelegbare Aussage treffen. Warum verdient die eine in deinen Augen eine größere Würdigung, solange keine negativen Konsequenzen daraus resultieren.


Ich sage, es existieren keine anderen Menschen außer dir, alles spielt sich nur in den Grenzen deines Bewusstseins ab. Muss ich dir nicht beweisen, ich negiere ja nur. Also habe ich Recht und was auch immer du jetzt sagst, es kann nur eine Bestätigung meiner Ansicht sein, oder nach deiner Interpretation, FALSCH!

Kommentar von Andrastor ,

Du hast Russels Teekessel nicht verstanden.

Offenbar hast du Russels Teekessel nicht verstanden, ich empfehle dir den Stoff nachzuholen.

Ich hab ne Aufgabe für dich. Beweise mir die Gravitation und deren Kausalität zur Masse eines Körpers.

Klar. Zu deiner Information bin ich kein Physiker, hast du auch andere Beispiele?

Wenn du einen Ball fallen lässt, fällt er dann zu Boden oder bewegt sich
alles um dich herum auf den Ball zu? Was ist deine Ansicht zu dieser
Interpretation und was ist die Begründung dafür?


Wenn du einen Ball fallen lässt, fällt er dann zu Boden oder bewegt sich
alles um dich herum auf den Ball zu? Was ist deine Ansicht zu dieser
Interpretation und was ist die Begründung dafür?

Der Ball fällt zu Boden und nicht umgekehrt alles auf den Ball zu.

Begründung: Durch die Trägheit der Körper die sich auf den Ball zubewegen würde man spüren dass man sich in Bewegung befindet und man könnte es an der Umwelt erkennen.

Das ist die einzige Begründung die ich für dieses Beispiel habe, ich bin wie gesagt kein Physiker.

FS hat in keinster Weise Einschränkungen dazu getroffen, ob diese Christen bekennend und progressiv sein sollen.

Das ist Haarspalterei höchster Güteklasse. Es ändert außerdem nichts an der Korrektheit meiner Antwort auf die Frage.

Beides sind Behauptungen die eine unbelegbare Aussage treffen.

Alles was existiert lässt sich beweisen. Das ist ein Grundgesetz unserer Welt. Demnach ließe sich Murkendginenns beweisen, wenn es tatsächlich exisiteren würde.

Warum verdient die eine in deinen Augen eine größere Würdigung, solange keine negativen Konsequenzen daraus resultieren.

Es geht hier nicht um die Konsequenzen welche eine Behauptung mit sich bringt, sondern einzig und allein um die Behauptung selbst. Dein Argument ist zudem sehr schwach, weil wir die negativen Auswirkungen des Glaubens an Gott bereits oft erlebt und dokumentiert haben.

Weiters ist der wahrscheinlichere Fall derjenige, der die größere Würdigung verdient.

Wenn ich behaupte ich hätte ein Auto in meiner Garage ist das ein ungleich wahrscheinlicherer Fall als wenn ich sagen würde ich hätte ein interdimensionalen Wurmlochtransformator in meiner Garage.

Es besteht hier kein Zweifel welche der beiden Aussagen (ungeachtet ihrer Auswirkungen) die größere Würdigung verdient.

Deine Logik ist extrem verquer.

es existieren keine anderen Menschen außer dir, alles spielt sich nur in den Grenzen deines Bewusstseins ab.

Damit triffst du jedoch 2 Aussagen, nicht bloß eine.

a) Behauptest du es gäbe keine anderen Menschen außer mir

b) behauptest du alles was ich erlebe würde sich in den Grenzen meines Bewusstseins abspielen.

Punkt a) lässt sich einfach widerlegen indem du in den Spiegel schaust. Würdest du von dir selbst behaupten nicht existent zu sein müsste ich deiner Aussage keinerlei Beachtung schenken, denn dich gibt es ja nicht. Du widerlegst dich damit selber indem du deine eigene Existenz negierst.

Weiters habe ich mit Menschen außer mir zu tun, was mir als Beweis dass es sie gibt, genügt.

Weiters macht es keinen Sinn das ich hier ganz alleine wäre.

Punkt b) lässt sich ebenfalls einfach widerlegen weil ich neben meinem Bewusstsein ein Unterbewusstsein habe, welches Dinge verarbeitet, die ich bewusst gar nicht wahrnehme. Würden sich diese Dinge allerdings nur in meinem Bewusstsein abspielen, würde ich sie bewusst wahrhnehmen. Die tatsache das es Dinge gibt, dich ich verarbeite obwohl sie mein Bewusstsein übersteigen beweist mir, dass es sie gibt.

Muss ich dir nicht beweisen, ich negiere ja nur

Das stimmt natürlich. Aber dein Beispiel ist ähnlich lächerlich wie wenn jemand behaupten würde es gäbe keine Steine.

Also habe ich Recht und was auch immer du jetzt sagst, es kann nur eine Bestätigung meiner Ansicht sein

FALSCH! ;)

Du solltest nicht versuchen Philospohie in eine logische Diskussion zu bringen, wie du siehst, funktioniert das nicht. Ich würde dir raten weniger philosphisch und dafür logischer zu denken, das wäre angebrachter.

Kommentar von martin7812 ,

Zu deiner Information bin ich kein Physiker, ...

Das war klar. Jeder, der von Physik (oder auch Mathematik) auch nur die geringste Ahnung hat, wird sich immer auf die beiden folgenden Standpunkte stellen:

  • Wenn etwas weder widerlegt noch bewiesen werden kann, so muss man davon ausgehen, dass beide Varianten möglich sind.
  • Wenn man jemandem mit anderer Meinung gegenüber eine Behauptung aufstellt, so ist man in der Beweispflicht - egal, ob es sich um eine "positive" oder um eine "negative" Behauptung handelt.

hast du auch andere Beispiele?

Ich weiß nicht, welches Beispiel "Maisbär" gebracht hätte, aber ohne Ahnung von Physik zu haben, wird es sehr schwierig.

Stell dir vor, wir wären wissenschaftlich und technisch noch auf dem Stand von vor 1000 Jahren und jemand würde die Behauptung aufstellen:

"Es gibt den Kontinent Australien."

Du kannst "Kontinent Australien" durch eine beliebige naturwissenschaftliche Entdeckung ersetzen, die um das Jahr 2606 (Entdeckungsjahr von Australien plus 1000) gemacht werden wird und von der wir heute noch keine Ahnung haben. Ich gehe davon aus, dass du nicht bestreitest, dass es solche Entdeckungen geben wird.

Alle anderen Personen behaupten: "Es gibt Australien nicht".

Da noch keine leistungsfähige Seefahrt und schon gar keine Fliegerei und Raumfahrt existieren, wäre es völlig unmöglich, eine von beiden Behauptungen zu überprüfen.

Da "es gibt Australien" eine positive und "es gibt Australien nicht" eine negative Aussage ist und beide Aussagen nicht überprüfbar sind, müsste es deiner Logik nach als bewiesen gelten, dass Australien nicht existieren kann.

Außerdem muss ich dich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass nicht alle Gläubigen davon überzeugt sind, dass die Existenz Gottes für immer nicht-beweisbar sein wird. Ich kenne mindestens einen, der nicht dieser Überzeugung ist.

Wenn du also damit argumentieren willst, dass selbst Gläubige einräumen, dass man die Existenz Gottes nie beweisen können wird, hast du Pech...

Alles was existiert lässt sich beweisen.

In der Mathematik (Stichwort: "Gödel") kann man beweisen, dass Dinge existieren müssen, deren Existenz man niemals nachweisen können wird.

Meines Wissens gibt es in der Atrophysik bei einigen Dingen ebenfalls die Vorstellung, dass diese zwar mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit existieren müssen, aber mit absoluter Sicherheit niemals nachweisbar sein werden.

Deswegen ist deine Aussage ...

Das ist ein Grundgesetz unserer Welt.

... FALSCH!!!

(Um mal "deine" Schreibweise für dieses Wort zu verwenden.)

Weiters ist der wahrscheinlichere Fall derjenige, der die größere Würdigung verdient.

Da du kein Phsyiker bist, gehe ich davon aus, dass du noch nicht einmal weißt, wie "Wahrscheinlichkeit" in den Naturwissenschaften definiert ist.

Woher willst du also wissen, welche der beiden Aussagen (es gibt Gott / es gibt Gott nicht) die wahrscheinlichere ist?

Im Gegensatz zum Beispiel mit dem Auto und dem Wurmlochtransformator kannst du bei den beiden Aussagen über Gott keine Häufigkeitsaussagen machen, was aber zur Bestimmung einer "Wahrscheinlichkeit" absolut notwendig wäre.

Im Gegensatz dazu kann man beim Beispiel mit dem Auto und dem Wurmlochtransformator die Wahrscheinlichkeiten sogar exakt ausrechnen.

Kommentar von Andrastor ,

@ Garfield.

1. Bitte lerne deine Beiträge in eine überschaubare Form zu bringen. Dieser gigantische Auswurf den du da einen Beitrag nennst, ist an Unübersichtlichkeit kaum zu überbieten.

Also entschuldige an dieser Stelle wenn ich nicht näher auf deinen Beitrag eingehe.

Nur so viel:

ich kann von früh bis spät Behauptungen aufstellen ohne sie beweisen zu müssen

Wenn du allerdings erwartest dass man dir glaubt, musst du diese Behauptungen beweisen. Simple Logik,

Kommentar von martin7812 ,

zu 1) ich kann von früh bis spät Behauptungen aufstellen ohne sie
beweisen zu müssen...

zu 2) was meinst du unter Richtigkeit?

Ich glaube, "Andrastors" eigentlicher Kritikpunkt war, dass es Christen gibt, die von Anderen "verlangen" würden, diese Behauptungen ebenfalls zu glauben bzw. ihr Leben ebenfalls an der Bibel auszurichten.

(Christen, die so etwas von Anderen "verlangen", sind meiner Meinung nach aber nur eine sehr kleine Minderheit.)

zu 5) das tun aber nicht nur Christen. schau dir den Islam an oder die Zeugen Jehovas.

Du hast vergessen zu erwähnen, dass es auch Atheisten gibt, die unter dieses Raster fallen.

Bei Atheisten wird dann oft gesagt: "Es ist wissenschaftlich erwiesen...", obwohl es in Wirklichkeit gar keine wissenschaftlichen Untersuchungen zum entsprechenden Thema gibt.

Daumen hoch für deinen Beitrag!

Kommentar von Andrastor ,

(Christen, die so etwas von Anderen "verlangen", sind meiner Meinung nach aber nur eine sehr kleine Minderheit.)

Das sind sie leider nicht. Diese "Minderheit" ist sogar global betrachtet eine Mehrheit.

obwohl es in Wirklichkeit gar keine wissenschaftlichen Untersuchungen zum entsprechenden Thema gibt.

Ich kann an dieser Stelle natürlich nicht für alle Atheisten sprechen und ich weiß dass es auch hier schwarze Schafe gibt die zu Lügen greifen.

Jedoch gehört dies nicht zum Thema (immerhin geht es in der Frage darum was die Leute an Christen stört) und weiters ist das kein Gegenargument.

Zu sagen: Aber die da machen auch was falsch! Bedeutet nicht dass man selber mit seinen Aussagen/Aktionen im Recht sei.

Kommentar von BigBene ,
B10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.

1.) Sie stellen Behauptungen auf ohne diese zu beweisen...

Glaubensinhalte kann und muß niemand beweisen. Solche unbeweisbaren, aber glaub-baren Behauptungen kennt jede Religion. Wenn Du die Foren aufmerksam liest, wirst Du aber merken, daß es keineswegs die Buddhisten sind, die die Flames abbekommen.

Mal ganz abgesehen davon, daß der Begriff "Beweis" erkenntnistheoretisch sehr schwammig ist. Ein empirischer "naturwissenschaftlicher" Beweis ist eben nicht zwingend (anders als vielleicht ein mathematischer).

und verlangen das man diese Behauptungen bedinungslos glaubt.

Eben nicht. Ich habe noch nicht einen Christen getroffen, der dies von Andersgläubigen verlangt hätte, ganz anders als bei den sogenannten "Skeptikern".

Diese Unterstellung ist der übliche Vorwurf der Atheisten, aber sie trifft ganz einfach für 99,9% der Chriten nicht zu.

2.) Sie richten ihre Leben nach einem Buch das in der Bronzezeit
verfasst wurde und verlangen dass man dasselbe tut, liefern jedoch
keinerlei Beweise für die Richtigkeit der Aussagen dieses Buches

Noch einmal, ich habe noch nie einen Christ getroffen, der so etwas "verlangt" hätte. Auch ist die Bibel für sehr viele Christen durchaus nicht die einzige Glaubensgrundlage, nicht einmal die wichtigste.



4.) Sie mischen sich aktiv mit ihrem Glauben in politische und ethische
Fragen ein und verlangen dass man Gesetze so ändert, dass sie ihren
Vorstellungen entsprechen mit der einzigen Begründung es sei der Wille
ihres Gottes. Wieder bar jeglicher Beweise.

Religion an sich hat einen ethischen Auftrag. Eigentlich ist dies sogar ihr einziger Auftrag. Das gilt für jede Religion in jeder Kultur.

Und es ist gut so. Ich jedenfalls bin froh, daß es in userer Kultur noch ein paar ethische Grundlagen gibt, auch wenn sie (mit dem Christentum) langsam verloren gehen. Man kann Ethik auch ohne Religion philosophisch begründen. Das funktioniert in der Theorie. In der Praxis hat es noch nie funktioniert.

7.) Sie verschließen sich wissenschaftlichen Erkenntnissen oder stellen diese ohne jegliche Gegenbeweise in Frage.

10.) Sie erfinden Antworten auf Fragen und untergraben so die natürliche Neugier des Menschen.

Bis ins MIttelalter hat nur die Religion und bis ins 19 Jhd. hat vor allem die Religion die Menschen dazu motiviert sich wissenschaftlich mit der Natur auseinanderzusetzen.

Die Naturwissenschaten bieten Erklärungen für die mechanische Funktion der Natur. Die Religion "erklärt" soche Dinge höchstens nebenbei, es ist für den christlichen Glauben völlig irrelevant, ob die biblische Schöpfungsgeschichte "wahr" ist, die tatsächliche Weltentstehung in irgendeiner Weise "symbolisch" darstellt oder damit über nichts zu tun hat. Wichtig ist, was ich für mein Leben als Mensch - ethische - daraus lernen kann. Für naturwissenschaftliche Fragen kann ich mich außerdem interessieren, weder der Galube, noch die Kirche noch sonst jemand hiindert mich daran.

Die heutigen "Skeptiker" und "Atheisten" die sich selbst zu Verteidigern der Wissenschaft ernannt haben, untergraben mit ihrem bitteren Ausschließlichkeitsanspruch die natürliche Neugier des Menschen, die sich eben auch auf das Geistige richtet.

Kommentar von Andrastor ,

@BigBene:

Glaubensinhalte kann und muß niemand beweisen.

Man kann sie nicht beweisen, weil es Lügen sind. Aber wer anderen erwartet diesen Inhalten zu glauben MUSS sie beweisen.

Ich habe noch nicht einen Christen getroffen, der dies von Andersgläubigen verlangt hätte,

Was nur zeigt dass du offenbar noch nicht viel von der Welt mitbekommen hast.

Auch ist die Bibel für sehr viele Christen durchaus nicht die einzige Glaubensgrundlage, nicht einmal die wichtigste.

Wie seltsam nur dass dies das einzige Dokument ist aus dem die Christen Informationen über ihrn Gott erhalten können. Wenn sie das nicht als wichtig empfinden, frage ich mich ernsthaft welche Quellesn sie der Bibel vorziehen?

Nachbar Schulz von nebenan vielleicht?

Dieses Argument untergräbt die Intelligenz deiner Mitchristen, ich hoffe du bist dir dessen bewusst.

Religion an sich hat einen ethischen Auftrag

Falsch, Religion versucht Ethik festzulegen.

Aber Ethik benötigt keine Religion um sich zu entwickeln.

Das funktioniert in der Theorie. In der Praxis hat es noch nie funktioniert.

Weswegen sich sämtliche Naturvölker, die keine Religion kennen, auch absolut barbarisch, rauben, morden und vergewaltigen und schaffen es nicht funktionierende Gruppen zu bilden.

Und deshalb gab es auch noch nie religiöse Verbrechen, die unter aller Moral waren und sind.

es ist für den christlichen Glauben völlig irrelevant, ob die biblische Schöpfungsgeschichte "wahr" ist,

FALSCH!

Wenn der biblische Schöpfungsbericht nicht wahr ist, nimmt das dem neuen Testament und damit der Grundlage des Christentums jegliche Bedeutung.

Für naturwissenschaftliche Fragen kann ich mich außerdem interessieren,
weder der Galube, noch die Kirche noch sonst jemand hiindert mich daran.

Du bist ganz schön weltfremd. Hast du mitbekommen was los war bei den Themen Stammzellenforschung, Abtreibung, Gentechnologie, Teilchenbeschleuniger?

untergraben mit ihrem bitteren Ausschließlichkeitsanspruch die natürliche Neugier des Menschen

lächerlicher Versuch meine eigenen Worte gegen mich zu verwenden.

Lächerlich und unkorrekt. Atheisten und Religionsskeptiker FÖRDERN die Neugier des Menschen, indem sie sie dazu motivieren hinter das Geflecht aus Lügen und Indoktrination zu blicken und Antworten zu suchen und zu finden, nicht zu erfinden.

Dabei verschließen sie sich keinesfalls philosophischen Fragen, also dem Punkt "das Geistige" den du angesprochen hast.

Religionen allerdings behaupten bereits alle Antworten zu kennen und das untergräbt die Neugier.

Du demonstrierst hier eine weltfremde und verschlossene Einstellung wie ich sie extremer noch nicht erleben musste. Zusätzlich demonstrierst du mangelndes Verständnis und eine verquere Logik, die jeglicher Beschreibung spottet.

Kommentar von martin7812 ,

Man kann sie nicht beweisen, weil es Lügen sind.

Nach der bisher einzigen Definition des Wortes "Glaubensinhalt", den ich jemals von Atheisten gelesen habe und die von sehr vielen Atheisten verwendet wird, ist ein "Glaubensinhalt" etwas, was sich nicht überprüfen lässt.

Wie ich bereits im anderen Kommentar geschrieben habe, lässt sich die Existenz des Universums ebenfalls nicht überprüfen, da man nicht überprüfen kann, ob nicht sämtliche Sinneswahrnehmungen nur Einbildungen sind.

Die Behauptung: "Das Universum existiert" ist somit ebenfalls nur ein "Glaubensinhalt".

Ist diese Behauptung ebenfalls nur eine "Lüge"?

Aber wer anderen erwartet diesen Inhalten zu glauben MUSS sie beweisen.

Richtig. Nur:

  • Wie ich bereits in einem Kommentar geschrieben habe, ist es nur eine sehr kleine Minderheit der Christen, die "von anderen erwartet, diesen Inhalten zu glauben". Mir persönlich ist genau so wie auch "BigBene" kein einziger bekannt, obwohl ich hunderte gläubier Christen kenne.
  • Erwartest du nicht auch von Anderen, dass diese an die Existenz des Universums glauben, ohne dass dieser "Inhalt" bewiesen werden kann?

Stammzellenforschung, Abtreibung, Gentechnologie, Teilchenbeschleuniger

Was Teilchenbeschleuniger und Gentechnologie angeht, glaube ich die Behauptung, dass es Christen gibt, die aufgrund ihrer Religion etwas gegen diese Technologien haben, nicht.

Ich kenne aus meiner Studienzeit sehr viele Christen, die in den entsprechenden Feldern aktiv waren (u.A. einige Doktoranden der Teilchenphysik), während mir kein einziger Christ bekannt ist, der diese Technologien aus religiösen Gründen ablehnt.

Personen, die bestimmte Technologien aus anderen Gründen (z.B. ökologische Gründe oder Sicherheitsbedenken) ablehnen, gibt es sowohl unter Christen als auch unter Atheisten. Das hat dann aber mit der Religion nichts zu tun.

Was das Thema Abtreibung (und einige Teilbereiche der Stammzellenforschung) angeht: Meines Wissens gibt es keinerlei naturwissenschaftliche Argumente dafür, dass ein Embryo noch kein "Mensch" ist.

Falls du ein Argument kennst:

Bitte Link oder Literaturverweis posten.

Falls du keines kennst:

Warum regt man sich so darüber auf, dass es in manchen Ländern für Ehemänner sehr leicht möglich ist, ihre Ehefrauen mit falschen Anschuldigungen zum Tode verurteilen zu lassen, wenn sie ihre Frauen loswerden wollen?

Sowohl bei der Abtreibung als auch bei den entsprechenden Todesurteilen wird schließlich "nur" ein Mensch getötet, weil er einer anderen Person hinderlich ist - nichts Schlimmes also!

Kommentar von Andrastor ,

Bevor du nicht sinnerfassend lesen gelernt hast, werde ich mich hier nicht weiter mit dir befassen.

Ich habe keine Lust mich hier ständig zu wiederholen weil du nicht in der Lage bist zu erfassen worum es in meinen Aussagen geht.

Kommentar von martin7812 ,

mich hier ständig zu wiederholen weil du nicht in der Lage bist zu erfassen worum es in meinen Aussagen geht.

Selbstverständlich habe ich voll erfasst, um was es in deinen Aussagen geht. Nur ein Beispiel:

Ich selbst kenne mindestens 200 Christen im In- und Ausland (hauptsächlich Deutschland und Südamerika aber auch in anderen Ländern) und habe auch schon Texte von über 100 mir unbekannten Christen gelesen, aus denen klar hervorgeht, dass keiner davon einem anderen Menschen die eigene Lebensweise oder gar den Glauben aufzwingen will.

Unter streng-gläubigen christlichen Studenten (röm.-kath.) wurde zu meiner Studienzeit ganz offen darüber geredet, dass man so etwas ganz eindeutig ablehnt. Solche Aussagen werden ab und zu auch von Kirchenoffiziellen gemacht.

Ich habe bisher nur von zwei Fällen in der heutigen Zeit gehört, wo ein Christ von einem anderen verlangt hat, ebenfalls an Gott zu glauben.

Das von dir kritisierte Verhalten tritt also bei 2/302 = 0,7% aller Christen auf, während "nur" 99,3% dieses Verhalten nicht aufweist.

Sorry. Aber jemanden, der 0,7% als "überwältigende Mehrheit" und 99,3% als "kleine Minderheit" bezeichnet, kann ich doch nicht ernst nehmen!

Selbst wenn du 100 Christen kennen würdest (was ich nicht glaube), die alle das von dir kritisierte Verhalten aufweisen, dann würde die von dir als "überwältigende Mehrheit" bezeichnete Gruppe erst 25% und die von dir als "Minderheit" bezeichnete Gruppe noch 75% ausmachen.

Kommentar von Andrastor ,

keine weiteren Fragen. Ich werde mich hier sicher nicht weiter mit jemandem befassen, der das große Bild aufgrund von persönlichen Erfahrungen mit Minderheiten nicht sehen will.

Kommentar von martin7812 ,

Es sei dazugesagt dass diese Punkte NICHT auf alle Christen
zutreffen.

Die meisten deiner Behauptungen treffen sogar nur auf eine sehr, sehr kleine Minderheit der heutigen Christen zu, zum Beispiel:

... und verlangen das man diese Behauptungen bedinungslos glaubt (Punkt 1)

... und verlangen dass man dasselbe tut ... (Punkt 2.)

Sie propagieren ihre Glaubensvorstellung mit Angst (Hölle) ...

Sie propagieren polarisierendes Denken und reden den Menschen ein es gäbe so etwas wie "gut" und "böse"

Sie sind nicht bereit die Verbrechen ihrer Religion einzusehen,

Du müsstest auch was gegen Atheisten, Atomkraftgener, Atomkraftbefürworter, Sportler, Unsportliche und auch sonst gegen jegliche Personengruppe haben, da es in jeder Personengruppe kleine Minderheiten gibt, an denen es etwas auszusetzen gibt.

In Staaten in denen eine Religion zum Machterhalt missbraucht wird, sieht es natürlich anders aus. Da sind diese Kritikpunkte gerechtfertigt. Allerdings muss man dann auch auf den Atheismus schauen, der in einigen Staaten bereits in gleicher Weise missbraucht wurde und für den man die meisten dieser Kritikpunkte (in den entsprechenden Staaten) fast 1:1 genau so anwenden kann wie für das Christentum.

Sie stellen Behauptungen auf ohne diese zu beweisen...
...
Sie meinen ihr Glaube sei der einzig richtige ohne dies zu untermauern.

Wenn es dich bereits stört, dass Leute überhaupt an unbewiesene Behauptungen glauben:

Seit der Antike gilt es als unmöglich, die Behauptung: "sämtliche Sinneswahrnehmungen sind nur Einbildung und die Erde und das Universum existieren überhaupt nicht" zu widerlegen.

Warum stört es dich also nicht, dass es tatsächlich Leute gibt, die "bedingungslos" daran glauben, dass die Erde tatsächlich existiert?

Dass der Punkt "und verlangen, das auch Andere diese Behauptungen glauben" für die meisten Christen nicht zutrifft, ist ja bereits geklärt.

Es gab Jesus

Selbstverständlich kann man auch in Frage stellen, dass der eine oder andere König des Mittelalters jemals gelebt hat. Die entsprechenden Aufzeichnungen könnten ja gefälscht sein.

Wenn die in der Bibel beschribene Person Jesus nicht auf einer realen Person beruhen würde, dann frage ich mich, warum Gegner des Christentums, die bereits wenige Jahrzehnte später auch Schriften verfasst haben, diesen Verdacht nicht gehabt haben.

Sie mischen sich aktiv mit ihrem Glauben in politische und ethische Fragen ein und verlangen dass man Gesetze so ändert, dass sie ihren Vorstellungen entsprechen

Gilt das nicht für alle Personengruppen?

Der Atomkraftgegner will ein Gesetz zur Abschaltung von Kernkraftwerken und ein Politker, der sich für die Gleichberechtigung homosexueller Menschen einsetzt, will die Einführung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften.

Jeder Mensch, der von etwas bestimmten überzeugt ist, wird versuchen, seine Vorstellungen entsprechend in Politik und Gesellschaft einzubringen.

Sie verschließen sich wissenschaftlichen Erkenntnissen oder stellen diese ohne jegliche Gegenbeweise in Frage.

Gegenbeweise gegen was?

Es ist doch interessant, dass ausgerechnet ein atheistischer Mathematiker ein Buch herausgebracht hat, in dem er schreibt, dass er zwar selbst nicht an Gott glaubt, es aber bisher keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Gott nicht existiert und die Wissenschaft dazu keine Aussagen machen kann.

Das Buch ist jetzt zwar bereits ca. 5 Jahre alt, aber ich gehe nicht davon aus, dass sich daran in den letzten 5 Jahren irgend etwas geändert hätte.

Sie erlauben keinerlei Kritik an ihrem Glauben, ihrer Religion oder ihrer Art zu leben nehmen sich aber das Recht alle anderen wegen genau dieser Punkte zu kritisieren.

Zur ersten Hälfte des Satzes: Natürlich. Du willst auch nicht, dass man deine Lebensweise kritisiert.

Zur zweiten Hälte des Satzes: In der Regel wird nur dann kritisiert, wenn durch die kritisierte Lebensweise eine dritte, unbeteiligte Person beeinträchtigt wird.

Kommentar von Andrastor ,

sehr, sehr kleine Minderheit der heutigen Christen zu

Du hast offensichtlich keine Ahnung wie es in der Welt zugeht.

da es in jeder Personengruppe kleine Minderheiten gibt, an denen es etwas auszusetzen gibt.

Wie oben beschrieben geht es hier nicht um Minderheiten, daher ist dies ein Fehlschluss von dir.

...schauen, der in einigen Staaten

Wir reden hier nicht von Minderheiten.

Deine ganze Ausführung ist polemischer Müll.

Warum stört es dich also nicht, dass es tatsächlich Leute gibt, die
"bedingungslos" daran glauben, dass die Erde tatsächlich existiert?

Ganz einfach weil der von dir erwähnte Punkt:

sämtliche Sinneswahrnehmungen sind nur Einbildung und die Erde und das Universum existieren überhaupt nicht

In keinster Weise bewiesen werden konnte und somit null und nichtig ist.

Die Existenz der Erde lässt sich allerings leicht beweisen, schau mal aus dem Fenster.

Wir haben hier also eine Behauptung die nicht bewiesen ist und eine Behauptung die bewiesen ist, ist also nicht schwer sich für eine von beiden zu entscheiden.

Die entsprechenden Aufzeichnungen könnten ja gefälscht sein.

Diese Aufzeichnungen sprechen jedoch in den seltensten Fällen von übernatürlichen Ereignissen und dem fleischgewordenen Schöpfer der gesamten Existenz.

Es ist also nicht schwer hier glaubwürdig von unglaubwürdig zu unterscheiden.

Gilt das nicht für alle Personengruppen?

Nein

Vorstellungen entsprechend in Politik und Gesellschaft einzubringen

Nein. Mit Polemik kommst du hier nicht weit.

dass sich daran in den letzten 5 Jahren irgend etwas geändert hätte.

Womit du es dir natürlich sehr einfach machst. Zum Einen zitierst du eine einzige Person und zum anderen sagst du du wüsstest nichts von Gegenbeweisen. Dann würde ich dir raten unter deinem Stein hervorzukommen und mal ein wenig zu recherchieren.

Natürlich. Du willst auch nicht, dass man deine Lebensweise kritisiert.

Und wieder sinnlose Polemik, du scheinst das ja richtig gern zu haben. FALSCH. Als gesunder, erwachsener und geistig reifer Mensch nehme ich Kritk zur Kenntnis und reflektiere ob sie gerechtfertigt ist und ob es sich lohnt sie umzusetzen.

Ich bitte sogar um ehrliche Kritiken in verschiedenen Bereichen meines Lebens, was du wissen würdest, hättest du dir die Fragen angesehen die ich stellte.

Zur zweiten Hälte des Satzes: In der Regel wird nur dann kritisiert,
wenn durch die kritisierte Lebensweise eine dritte, unbeteiligte Person
beeinträchtigt wird.

FALSCH!

Du kennst das Zauberwort bereits? Genau: Polemik.

Du musst offenbar noch sehr viel über das Leben lernen. Ich rate dir, dich erst in ein paar Jahren wieder an so einer Diskussion zu beteiligen.

Kommentar von Maisbaer78 ,

FALSCH!

Ein Zeichen dafür, dass man nicht debattierfähig ist, ist die wiederholte Komplett-Kapitalisierung von Wörtern wie "FALSCH". Das von dir angefügte Ausrufezeichen machts nicht besser.

Du glaubst dich offenbar auf einer philosophisch höheren Ebene beheimatet, als es deine Gesprächspartner sind, weil du dir einige Denkansätze aus der Suchmaschine gesaugt hast. Dabei vergisst du eines vollkommen. Philosophie ist die Kunst dem Gedanken keine Grenzen und Regeln aufzuerlegen. Du tust genau das Gegenteil, was zeigt, dass du nur lesen, aber nicht verstehen kannst.

Ich schäme mich dafür, auf welche Art und Weise du den Atheismus zu verteidigen suchst. Kein Wunder, wenn Gläubige sich durch uns angegriffen fühlen.

Kommentar von Andrastor ,

Du solltest in diesem Fall lernen auf Inhalte und nicht bloß Worte zu achten. Eine Fähigkeit die dir offenbar mehr als fremd ist.

Keine Ahnung wie du hier auf Philosophie kommst. Hier wird gerade nicht philosophiert, falls dir das entgangen ist.

Ich poste Fakten und logische Schlussfolgerungen, wenn du philosphieren willst, gerne, aber das geht am Thema der Frage und meines Beitrages vorbei.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Ich poste Fakten

Fakten?

Fakten sind belegbare Daten. Du bist nicht im Besitz irgendwelcher Fakten, die du belegen könntest.

Belege mir, dass wir in einer räumlichen Umgebung leben und nicht auf einer planaren. Liefere mir Fakten dazu.

Es gibt nur Glaube und Philosophie. Nichts Anderes.

Dazwischen befindet sich die Wissenschaft, die versucht die Grenzen in beide Richtungen auszudehnen (um zu beweisen dass es zb. einen Gott nicht gibt, muss man auch in dieser Richtung Forschung betreiben). Aber kein Wissenschaftler würde behaupten, er besäße Fakten die eine Nichtexistenz einer per se nicht erforschbaren Macht belegen würden.

Du betreibst Absolutismus in Reinform. Du bist wirklich der beschränkteste Geist, der mir je begegnet ist. In deinem Streben nach Etablierung verwandelst du Persiflagen in "Beweise".

Kommentar von Andrastor ,

Du bist nicht im Besitz irgendwelcher Fakten, die du belegen könntest.

Polemik

Es gibt nur Glaube und Philosophie

Danke dir. Jetzt hast du dich eindeutig als ernstzunehmender Diskussionsteilnehmer ausgeschlossen. Ich hab mich schon die ganze Zeit gewundert warum du dich mehr wie ein Gläubiger als wie ein Atheist anhörst.

Du BIST ein Gläubiger. Allerdings glaubst du offenbar an philosophische Gedankenexperimente und nicht an eine Religion. Was dich nicht wirklich besser macht, im Gegenteil zeigst du alle Tendenzen die ich bei Gläubigen in Diskussionen erleben musste.

Ich rate dir dringend aufzuhören dich mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Offenbar tun sie deiner Psyche nicht gut, du zeigst Realitätsverlust, Megalomanie und unbegründete Aggression.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Polemik

Dein Lieblingswort? :)

Nenne mir Fakten zur Nichtexistenz Gottes. Fakten müssen Beweisbar sein. Du behauptest, Fakten zu liefern, aber an anderer Stelle enthebst du dich der Verpflichtung für deine Behauptungen Belege liefern zu müssen. Das ist in der Tat polemisch.

Du vergisst, dass du mit deinem Gehirn denkst, das Gehirn interpretiert Signale von deinen peripheren und internen Sensoren, vornehmlich Haptik, Optik, Akkustik.

Das gleiche tut der Prozessor in meinem PC auch, aber nur weil ich auf dessen Basis ein Spiel laufen lassen kann, heisst das nicht, das diese Umgebung tatsächlich innerhalb des PC's exisitert.

Wie schon gesagt, du betreibst moralischen Absolutismus. Nichts weiter. Deine Regeln gelten, weil du sagst das es so ist.

Was außer Religion und Philosophie gibt es deiner Meinung nach noch? Realität? Realität ist nur Interpretation. So nimmt zb. jeder Mensch Farben anders war. Würdest du wahrnehmen können wie ich zb. Grün sehe, wäre es für dich vielleicht eher ein Rot oder ein Blau. Alles was du sagen kannst ist das, du hast gelernt das diese Farbe die du da siehst, Rot heißt.

Würdest du behaupten, deine Wahrnehmung ist die einzig richtige?

Liefere Fakten zum Film Matrix. Beweise, dass wir nicht in einer solchen leben. Interpretation.

Würdest du auch nur ansatzweise verstehen, was du da als Argumentationsgrundlage heranziehst, wüsstest du, das wir in Wahrheit keine Ahnung haben, wie die Welt um uns herum tatsächlich gestaltet ist. Alles was wir wissen ist, wie Sie sich für uns Anfühlt nachdem unser Prozessor die Signale ausgewertet (interpretiert) hat. Im Rahmen dieses Wissens erweitern wir unsere Interpretationsmöglichkeit.

Gehen wir tiefer in die Wissenschaft. Multiversa, Raumdimensionalität in 5 und mehr Vektoren.

Für uns sind 3 Raumdimensionen und eine Zeitdimension die einzig mögliche Interpretation unserer direkten Umwelt. Alles andere lässt sich nur durch Mathematik vorhersagen, in kleinem Umfang lässt es sich auch experimentell belegen, jedoch wieder nur im Rahmen unserer Interpretationsmöglichkeiten.

Aber warum machen wir einen Unterschied zwischen einer Raumdimension und einer Zeitdimension. Warum gelingt es uns nicht, zb die Gravitation als eine weitere Dimension in einer einh. Feldtheorie einzugliedern? Es kann, je nach Interpreter unendlich viele Raumdimensionen geben, aber wir sind leider wie ein Wasserfloh in einem sehr sehr kleinen Aquarium. Wir können unsere Umwelt nur soweit erfassen wie uns dafür von der Natur die Möglichkeiten gegeben wurden.

Unser Bild der Welt ist jenes, was uns durch die konstruktive Ausstattung unserer Körper zu erfassen möglich ist. Gäbe es nur Blinde auf der Welt, würde sichtbares Licht trotzdem existieren. Aber niemand wüsste davon, bis er technische Mittel entwickelt, um dies zu entdecken.

Kommentar von Andrastor ,

Danke keine weiteren Fragen. Es hat keinen Sinn mit einem Menschen zu reden der sich jeglicher Logik aufgrund einer Glaubensvorstellung entsagt hat.

Kommentar von martin7812 ,

@Maisbär:

Bei Andrastor scheint etwas bereits dann als "Faktum" zu gelten, wenn er glaubt, dass Beweise vorliegen.

Wenn man dann nachfragt, wo man diese angeblichen Beweise einsehen kann, wird einem unterstellt, man wäre einfach zu faul zum Suchen.

Das ist so wie in der Karrikatur mit dem roten Ball - nur, dass sich Andrastor so wie die "religiöse" und nicht wie die "normale" Person verhält...

Ich persönlich habe den Eindruck, dass er zu der Gruppe Menschen gehört, die glaubt, dass Dinge, die man nicht nachweisen kann, auch nicht existieren können.

Wenn man dann tatsächlich nachweisen kann, dass man die Existenz der Erde nicht beweisen kann (das war mein Beispiel, was sich aber von deinem kaum unterscheidet), würde ja sein Weltbild zusammenbrechen und er müsste sich überlegen, welche seiner Vorurteile, die er für "Fakten" hält, ebenfalls nicht stimmen.

Da ist es doch viel einfacher, sein eigenes Weltbild zu behalten und alle "Gegenbeweise" (wie er selbst es genannt hat) einfach zu ignorieren!

Kommentar von martin7812 ,

Die oben beschrieben geht es hier nicht um Minderheiten, daher ist dies ein Fehlschluss von dir. ... Wir reden hier nicht von Minderheiten.

Die meisten der Kritikpunkte, die du gebracht hast, gelten allerhöchstens für 10% der gläubigen Christen in Deutschland.

(Personen, die nur auf dem Papier Christen sind, betrachte ich fairerweise nicht - dann wäre der Anteil noch geringer.)

Wenn du also nur Kritikpunkte zulässt, die sich auf die Mehrheit der Christen beziehen, hättest du von deinen 10 Kritikpunkten mindestens 7 weglassen müssen.

Ich war in Südamerika und kann dir bestätigen, dass es dort wo ich war nicht anders ausgesehen hat.

Ich habe gelesen, dass es in einigen Teilen der USA anders aussieht. Der Fragesteller wollte aber wissen, warum in Deutschland Christen nicht respektiert werden und nicht, warum das in den USA so ist.

Die Existenz der Erde lässt sich allerings leicht beweisen, schau mal aus dem Fenster.

Dort kann ich mit meinen eigenen Augen die Erde sehen, genau so wie die Jünger am Tag nach der Auferstehung Jesus mit eigenen Augen gesehen haben.

Entweder man muss annehmen, dass es sich in beiden Fällen um Sinnestäuschungen handeln könnte:

Dann kann man die Existenz der Erde nicht beweisen. Ich muss schließlich davon ausgehen, das das, was ich sehe, nur Einbildung ist.

Oder man muss annehmen, dass eine Sinnestäuschung in beiden Fällen ausgeschlossen ist:

Dann ist die Existenz eines Lebens nach dem Tod bewiesen - schließlich wurde Jesus drei Tage nach seinem Tod lebend gesehen - und dein Vorwurf, es gäbe keinen Beweis dafür, ist haltlos.

Ganz einfach weil der von dir erwähnte Punkt ... In keinster Weise bewiesen werden konnte und somit null und nichtig ist.

Die Aussagen "es gibt keinen Gott" und "es gibt kein Leben nach dem Tod" sind bisher genau so wenig bewiesen.

Warum soll es also verwerflich sein, zu behaupten, es gäbe Gott aber nicht verwerflich zu behaupten, es gäbe die Erde.

Diese Aufzeichnungen sprechen jedoch in den seltensten Fällen von übernatürlichen Ereignissen

Hier muss man zwischen zwei Behauptungen von Atheisten unterscheiden:

  • Jesus hat zwar gelebt, aber die in der Bibel aufgeschriebenen Ereignisse sind erfunden
  • Jesus basiert überhaupt nicht auf einer real existierenden Person

Mein Kritikpunkt betrifft lediglich die zweite von beiden Aussagen.

Gilt das nicht für alle Personengruppen?

Nein

Aha.

Welcher nichtchristliche Politiker nimmt bei seinem Handeln nicht seine eigenen Wertvorstellungen zur Grundlage?

Womit du es dir natürlich sehr einfach machst. ... Dann würde ich dir raten ... mal ein wenig zu recherchieren.

Das habe ich bereits getan: Bei der letzten Diskussion habe ich über 1500 Google-Treffer (drei Suchbegriff-Kombinationen, jeweils die ersten 500 Seiten) zum Thema durchgelesen: Nichts.

Du bist es, der sich darüber aufregt, dass Leute öffentlich Behauptungen aufstellen und dann keine Beweise dafür vorlegen - wie zum Beispiel: "Es gibt Gott", "Es gibt einen Himmel" oder "Es gibt Gegenbeweise".

Wenn du für deine Behauptung ("Es gibt Gegenbeweise") keine Beweise vorlegen kannst, bist du kein Bisschen besser als diejenigen, die die ersten beiden Behauptungen ohne Beweis aufstellen.

FALSCH. Als gesunder, erwachsener und geistig reifer Mensch nehme ich Kritk zur Kenntnis und reflektiere ob sie gerechtfertigt ist und ob es sich lohnt sie umzusetzen.

Meinst du, bei Christen ist das anders?

Das, was du da schreibst, gilt 1:1 auch für Christen.

Lediglich die Kriterien, nach denen entschieden wird, ob bestimmte Kritik "gerechtfertigt" ist oder nicht, sind andere.

Der EIGENTLICHE Kritikpunkt, der hinter deiner Aussage steckt, ist: Bei Christen gibt es solche Kriterien.

Aber irgendwelche Kriterien gibt es nun mal auch bei dir.

FALSCH!

Du kennst das Zauberwort bereits? Genau: Polemik.

Einfach so zu behaupten: "Das ist FALSCH, das ist Polemik" kann jeder.

Könntest du mir einige Punkte (*) nennen, bei dem wahlweise die Mehrheit der Christen oder eine der großen Kirchen die Lebensweise eines Nichtchristen kritisiert hat, OHNE dass durch die Lebensweise des Nichtchristen das Leben eines dritten Menschen beeinträchtigt wurde?

Falls du nur wenige Punkte nennen kannst, muss ich davon ausgehen, dass es sich dabei um bedauerliche Einzelfälle und nicht die Regel handelt.

Falls du derartige Beispiele nicht nennen kannst, muss ich davon ausgehen, dass auch dieser Vorwurf ungerechtfertigt ist.

Kommentar von Andrastor ,

gelten allerhöchstens für 10% der gläubigen Christen in Deutschland.

Zeige mir die Statistik die das belegt. Kannst du nicht? Dann müssen wir dieser Aussage keine weitere Aufmerksamkeit zollen.

Der/Die FS hat nach Gründen gefragt warum Christen in einem schlechten Licht dastehen, also nach Gründen warum jemand Christen nicht mögen kann.

Diese habe ich genannt. Keine Ahnung warum du diese Gründe so zu verneinen versuchst.

Dort kann ich mit meinen eigenen Augen die Erde sehen, genau so wie die
Jünger am Tag nach der Auferstehung Jesus mit eigenen Augen gesehen
haben.

Oder man muss (korrekter Weise) annehmen dass die Bibel uns nicht die Wahrheit sagt.

Deine Logik ist so falsch und verzerrt das es schon fast weh tut dein wirres Geschreibsel lesen zu müssen.

Warum soll es also verwerflich sein, zu behaupten, es gäbe Gott aber nicht verwerflich zu behaupten, es gäbe die Erde.

Ich wiederhole mich hier ein letztes Mal, hab jedoch nicht viel Hoffnung dass du es verstehst, ich versuche es so einfach wie möglich zu formulieren um dich nicht zu überfordern:

Es gibt Gott- Keine Beweise- Aussage verwerflich

Es gibt die Erde- Haufenweise Beweise - nicht verwerflich

Kapiert?

Jesus hat zwar gelebt, aber die in der Bibel aufgeschriebenen Ereignisse sind erfunden

Wenn die Ereignisse in der Bibel erfunden sind, ist damit Gott selber auch erfunden. Die einzigen Informationen die wir über ihn haben stehen in der Bibel.

Es wird sicher mal einen Mann namens Jesus oder Joshua gegeben haben, ist ja nicht so als hätte die Bibel da Namen erfunden. Es gab auch einige Männer die Harry Potter geheißen haben und immer noch heißen, aber das bestätigt nicht dass die Bücher von Rowling die Wahrheit wären!

Meinst du, bei Christen ist das anders?

Wir wissen wie mit Menschen welche die christliche Religion kritisiert haben umgegangen wurde und heute noch umgegangen wird, also ja.

OHNE dass durch die Lebensweise des Nichtchristen das Leben eines dritten Menschen beeinträchtigt wurde

Jede/r Atheist. Fertig. Die Lebensweise nicht an den Gott zu glauben hat schon immer auf Seite der Religionen für massive Kritik und oft auch für physische Folgen gesorgt. Und diese Menschen haben (zumeist) niemanden je beeinträchtigt. Ihr einziges "Vergehen" war zu sagen "Ich glaube nicht an deinen Gott".

Kommentar von martin7812 ,

Ich wiederhole es zum letzten Mal ...

Es gibt Gott- Keine Beweise- Aussage verwerflich

Es gibt die Erde- Haufenweise Beweise - nicht verwerflich

Das mit der Erde war wohl etwas zu hoch gegriffen - aber was meinst du, von wievielen naturwissenschaftlichen Tatsachen ich nur aus dritter und vierter Hand gehört habe und die ich trotz Ingenieurstudium an der Uni nicht überprüfen könnte.

Meine Überzeugungen zum Leben nach dem Tod habe ich genau so aus dritter und vierter Hand.

Wäre es verwerflich, wenn ich sagen würde: "Es gibt die Gravitationsrotverschiebung"?

Übrigens: Die meisten mir bekannten Gläubigen (leider ist hier der Anteil allerdings nur knapp über 50%) machen bei Aussagen wie: "Es gibt Gott" ganz klar deutlich, dass es sich dabei nicht um Wissen, sondern um eine persönliche Überzeugung handelt.

Ich selbst habe es übrigens immer als verwerflich angesehen, wenn irgendwer das nicht ganz eindeutig als persönliche Überzeugung dargestellt hat und es so rüberkam, als wäre Wissen gemeint.

Es wird sicher mal einen Mann namens Jesus oder Joshua gegeben haben, ist ja nicht so als hätte die Bibel da Namen erfunden.

Was meinst du, wieviele Atheisten es gibt, die dies in Frage stellen!

Wir wissen wie mit Menschen welche die christliche Religion kritisiert haben umgegangen ... wird

Auf das "wurde" im Satz gehe ich gar nicht erst ein: Ich gehe davon aus, dass du von Staaten sprichst, in denen Religion als Machtmittel missbraucht wurde (das trifft auch auf Deutschland bis ins frühe 20. Jahrhundert zu).

Ich gehe daher nur auf die heutige Situation ein und auch nur auf Staaten, bei denen Religion nicht als Machtmittel verwendet wird.

Ein Beispiel, an dem du den Unterschied hoffentlich erkennen kannst:

Du erfährst, dass deine beiden Nachbarn Strom vom teuersten Stromanbieter beziehen. Der erste sagt, er tut dies, da er ökologisch eingestellt ist und nur dieser Stromanbieter 100% regenerativen Strom garantiert. Der zweite sagt, dass ihm die Umwelt egal ist und er lediglich nicht wusste, dass es billigere Anbieter gibt.

Wenn du dem zweiten Nachbarn den Vorschlag machst, er soll zu einem billigeren Stromanbieter wechseln (der natürlich keinen Ökostrom anbietet), dann ist das eine "Kritik an seiner Lebensweise", für die er dir sehr gerne dankbar sein wird.

Wenn du denselben Vorschlag deinem ersten Nachbar machst, dann wird der mit Sicherheit verärgert über dich sein: Schließlich hat er dir bereits gesagt, dass er ökologisch eingestellt ist und deswegen auch bereit ist, mehr Geld zu bezahlen!

Wenn du auf die Idee kommst, zu behaupten, der billigere Anbieter würde auch zu 100% Ökostrom anbieten, dann wird der Nachbar dir das erst glauben, wenn du ihm die entsprechende Broschüre hinlegst!

... genau so wie wir Gläubigen deine Kritik erst dann akzeptieren können, wenn wir deine angeblichen Gegenbeweise gesehen haben - die du aber nicht vorlegen kannst oder willst.

Kommentar von Verjigorm ,

Punkt 10 gefällt mir am besten... der Rest ist aber auch nicht zu verachten.

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