Frage von AngeSchaed, 84

Was stört euch an einem Fantasy/ScieneFiction Roman?

Ich schreibe Fantasy und Science Fiction als Hobby und verschlinge viele Bücher. Direkt ein Buch publizieren möchte ich momentan nicht. Aber mir ist durch mein Hobby und das viele lesen eines ins Auge gesprungen.

Viele Bücher ähneln sich einfach in ihrem Grundaufbau. Es sind besonders im Fantasy Bereich immer die selben Kreaturen. Da ist Charakter A, er/sie verliebt sich in Charakter B und vielleicht sogar Charakter C. Der Plot wird zu einer Trilogie oder schlimmeren auseinander gefrimmelt und es entstehen dadurch Atempausen die den Leser langweilen.

Deswegen zur eigentlichen Frage, was wünscht ihr euch von einem guten Sciene Fiction / Fantasy Buch und was ist euer größtes No-Go?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rocker73, 64

Science fiction bedeutet wissenschaftliche Fiktion, ich erwarte also etwas neues, einzigartiges was es in der Zukunft geben wird, jetzt aber noch nicht existiert, was aber auch plausibel erklärt wird.

Andererseits musst du herasfinden was du schreiben willst und dich nicht immer auf andere spezialisieren, das wird dich auf Dauer nicht glücklich machen!

LG

Kommentar von AngeSchaed ,

Ich schreibe sowieso nur was mir gefällt und mir einfällt. Einer der Gründe wieso ich voerst nur für mich schreibe. Ab und an lade ich nur selten etwas online hoch. :)

Mich hat nur mal interessiert wie da die allgemeine Meinung aussieht. Immerhin finden diese immergleichen Bücher ja auch ihre Fans. Was mich ab und an doch wundert.

Denn wie du sagst gerade Science Fiction sollte von neuen Ideen getrieben werden. 

Vielen Dank auf jeden Fall für deine Antwort

Kommentar von Rocker73 ,

Gerne, hier mal ein paar Bücher die dich inspirieren können

2001 Odysee im Weltraum, die letzte Generation von Arthur C Clarke

Träumen Androiden von elektrischen Schafen?, das Orakel vom Berge von Philip K Dick

Fremder in einer fremden Welt, starship troopers von Robert A Heinlein

Aber auch die Reise zum Mittelpunkt der Erde, in 80 Tagen um die Welt von Jules Verne und H G Wells Krieg der Welten.

LG

Kommentar von AngeSchaed ,

Vielen Dank für die lieben Tipps die kommen auf meine Leseliste.

Kommentar von Rocker73 ,

Gerne und danke für den Stern!

Antwort
von EierBrei, 34

Es sollte meiner Meinung nach unbedingt realitätsnah sein und am besten in unserem Universum/unter anderem von Menschen handeln. Ich zum Beispiel finde es schade, dass es bei "Star Wars" keine Menschen gibt, mit denen man unsere eigenen Fortschritte direkt vergleichen könnte ( Star Trek allerdings ist eine meiner Lieblingsserien/Filmreihe - egal welcher Ableger/Captain )

Ich würde mich freuen von dir und deinen Büchern irgendwann mal zu hören.

Kommentar von AngeSchaed ,

Ich bin auch Star Trek Fan, vielleicht kommt daher ja die Liebe zu dem Thema. Star Wars gucke ich auch aber nicht so gerne, ich mag einfach die Idee von Star Wars nicht.

Vielleicht wirklich weil es da keine richtigen Menschen gibt. Das ist ein guter Gedanke bin ich nie drauf gekommen. Vielen Dank.

Irgendwann ringe ich mich noch dazu durch einmal richtig in Papierform zu veröffentlichen, aber bis dahin feile ich noch ein wenig an meinen Fertigkeiten!

Antwort
von Shinjischneider, 31

Es gibt einige Tropes die, unabhängig vom Genre, einfach nur nerven.

Missverständnisse weil die Leute einfach nicht miteinander sprechen.
Leute die sich plötzlich komplett atypisch verhalten.
Intelligente Charaktere die sich wie Idioten benehmen (der Oberbösewicht der den Helden leben lässt etc.)

Kommentar von AngeSchaed ,

Missverständnisse sind doch wunderbar um Plots auszubauen und in die Länge zu ziehen. Nicht wahr? (Achtung Sarkasmus)

Da hast du leider Recht zu dem Punkt der Oberbösewicht lässt den Held leben kommt noch das viele sich nicht trauen jemanden umzubringen. Ich mag Bücher bei denen ich nicht weiß wer bis zum Ende überleben wird.

Vielen Dank für deine Antwort.

Kommentar von Shinjischneider ,

Sie sind zumindest der einfachste Weg um das Ganze in die Länge zu ziehen.

Nichts gegen Missverständnisse, aber sie müssen gut begründet sein. Teilweise verstehen 2 Leute etwas komplett unterschiedlich und weil für beide absolut klar ist, was gemeint wäre, merken sie es erst viel später.

Aber das setzt auch einen Grundcharakter voraus, dass die beiden Charas generell sehr selbstsicher sind und Dinge eher weniger in Frage stellen.

Und oooh mein Gott ja. Stories in denen keine Spannung aufkommt weil man eh davon ausgehen kann, dass jeder überlebt hasse ich.

Darum liebe ich die Scheibenwelt-Romane. Da wird mal schnell in einem Nebensatz einer der Hauptcharas der aktuellen Story umgebracht. (Es gibt 40 Bücher, also kein echter Spoiler ;))

Antwort
von WhoNose, 44

Geht mir auch so

Mich stört es auch wenn etwas einfach aus der Luft gegriffen wird 

An Science fiction fasziniert mich auch der wissenschaftliche Aspekt

Ich persönlich bevorzuge Bücher, die zwar eher Sciencefiction sind mit einem Hauch von fantasy, aber immer noch realistisch genug, dass ich mich mit dem Thema beschäftigen will

Kommentar von AngeSchaed ,

Gerade in neuer Science Fiction fällt mir auf das die Wissenschaft verloren geht. Es schwappt über zu Fantasy und das finde ich schade weil beide bereiche ihre eigenen getrennten Vorzüge haben. Wenn sich die Genres mischen dann muss der Autor das gut rüberbringen. Wie du sagst das man sich auch damit beschäftigen will.

Aber auf jeden Fall vielen Dank für deinen Input zu dem Thema.

Antwort
von Zakalwe, 26

Was stört euch an einem Fantasy/ScieneFiction Roman?

Prinzipiell erstmal nichts, ich liebe gute SF und Fantasy. Was mich stört, ist eher das, was einem heutzutage vor allem als Fantasy verkauft wird. Daher bevorzuge ich eher die Klassiker.

Da ist Charakter A, er/sie verliebt sich in Charakter B und vielleicht sogar Charakter C.

Das hört sich genau nach diesen Teenager-Romanen/Filmen an, auf die ich anspiele. Die kann man genausogut ohne Fantasy- oder SF-Hintergrund vertreiben, da ist alles absolut austauschbar. Da ich kein Teenager mehr bin und man diesen Machwerken absolut anmerkt, dass ihr Zielpublikum eben Teenager sind, stört mich eben genau das daran.

Gute SF ist für mich z.B. das, was Autoren wie Andreas Eschbach machen. Aktuelle Themen gut recherchieren und konsequent weiterverfolgen. Kann dann durchaus schon in naher Zukunft spielen.

Was natürlich nicht heißt, dass ich keine gigantischen Space-Operas mag, die in weiter Zukunft spielen. Wie man an meinem Nicknamen sieht, habe ich die Kultur-Romane eines Iain Banks mit Begeisterung gelesen.

Man sollte halt die menschlichen Interaktionen nicht nur auf das Herz-Schmerz-Gesülze reduzieren und etwas mehr als das zu sagen haben.

Kommentar von AngeSchaed ,

Die typischen Teenager Romane sind wahrlich grausig. Ich kriege schon bei diesen Gedanken eine Gänsehaut und das nicht weil die Story so gut ist.

Mir fällt nur auf das diese Dreiecksbeziehungen leider auch in Erwachsene Literatur gezogen werden momentan und das ein relativ neues Phänomen ist. Ich habe viele Bücher gelesen da gab es keine Liebesbeziehung und das waren mitunter die besten.

Mein Lieblings Buch (neue Fantasy) handelt von einer Blinden, die von einem Drachen erwählt wird, als die ersten Siedler 1532 nach Peru gegangen sind. Das Buch ist spannend und erzählt die Sicht von mehreren Seiten. Es war einfach etwas neues vor allem da hier keine Romanze geschieht.

Ansonsten wie gesagt halte ich mich an Klassiker aber meine Neugier verlangt immer wieder das ich mich aus dem Staub der älteren herauswage und vielleicht doch mal ein neues aufzuschlagen. In der Hoffnung es wäre gut.

Antwort
von thetee99, 22

Ich denke das liegt daran, weil es eigentlich das größte Glück jedes Autors und Verlags wäre, ein eigenes Franchise aufzubauen und eine Kaufgarantie für Nachfolger zu haben, so wie Harry Potter oder Game Of Thrones.

Wenn es sich um "gute", also interessante, tiefgründige, realistische Personen handelt, kann das ja auch Spaß machen, deren Entwicklung detailiert mitzuverfolgen, vorallem wenn man Identifikationspunkte hat, aber meistens merkt man den finanziellen Aspekt daran stärker...

Kommentar von AngeSchaed ,

Da hast du auch wieder Recht, es ist eigentlich schade aber es geht in allen Lebenslagen meist um Geld. Wenn ein Autor gutes Marketing erwischt und es schafft sich Fans aufzubauen bleiben diese auch für die nächsten sieben Trilogien beim Autor.

Vielen Dank für deine Antwort

Antwort
von Shany, 37

Es sollte von Anfang an fesselnd sein zb

Kommentar von AngeSchaed ,

Vielen Dank erstmal für deine Antwort.

Bücher sollten natürlich von Anfang an fesselnd sein das finde ich auch. Besonders schlimm jedoch erschlagen eine Prologe in denen Gott und die Welt erklärt wird. Da vergeht mir meist die Lust am weiterlesen.

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