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Was stimmt: Evolutionstheorie oder Adam und Eva?

gefragt von Mercedesf200 am 09.02.2009 um 10:56 Uhr

Hallo,

ich habe mir oft die Frage gestellt, was nun stimmt. Von der einen Seite hört man, dass Gott den Menschen erschaffen hat und die ersten Menschen Adam und Eva sind. Dochauf der anderen Seite wird im Biologieunterricht von der Evolutiontheorie des Charles Darwins gesprochen. Wenn z. B. die These von Adam und Eva stimmen sollte (was ca. 2,2 Milliarden Menschen glauben) wird die Theorie von Darwin in Frage gestellt. Jedoch wenn die These von Herrn Darwin stimmt, ist die das meistgekaufte Buch der Welt ein Märchenbuch. Kann mir jemand helfen das zu verstehen?


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flamingstar
beantwortet von flamingstar am 9. Februar 2009 10:57
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Sieh die Bibel als ein Märchenbuch an. Die Evolutionstheorie ist wissenschaftlich.

Kommentar von 0fd3c70d865bd54c49a0583bf753c97csmallKaemmerer am 9. Februar 2009 11:02

ist relativ, um die Bibel richtig zu verstehen muss man Theologie studiert haben, man darf nicht alles wörtlich nehmen, nur weil man es nicht richtig versteht!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Februar 2009 11:04

Na, das lass aber mal nicht die "Rechtgläubigen" hören, die ziehen Dir Dein satanisch allegorisches Fell über die Ohren ;-)

Kommentar von Simple_avatar8smallflamingstar am 9. Februar 2009 11:04

Am Anfang war das Wort und das Wort war Gott? Verstehst du denn die Bibel? Es geht um Glauben und nicht um die Wissenschaft.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Februar 2009 11:06

Ja, das gerade dieses Zitat ist die frühe Prophezeiung der Entdeckung der Superstrings ;-)

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 23:26

Lieber flamingstar! "Am Anfang war das Wort (logos)" scheint mir eine Schwäche der Übersetzung zu sein. Im Griechischen hat "logos" mehr Möglichkeiten der (Be-)Deutung, u.a. "Vernunft", "Sinn", "Kraft". Für uns heutige Menschen, im vorliegenden Fall deutschsprachige, ist "Geist" oder "Bewußtsein" eigentlich treffender. "Am Anfang war das Wort" trifft für den Fall zu, in dem sich ein Mensch das erste Mal mit dem Begriff (Wort) "Gott" bewußt - "von ganzem Herzen und mit ganzer Seele und all seiner Kraft" - befaßt und zum Beispiel um Rat, Hilfe, Beistand bittet. DANN trifft es dreifach zu: "Am Anfang war das Wort" (nämlich das gesprochene oder ghedachte Wort des Ratsuchenden) und das Wort war "bei Gott" (nämlich im Bewußtsein des Ratsuchenden) und "Gott" war das Wort. Für den Aspekt der Erschaffung der Welt ist das Wort "Wort" nicht sinnvoll anwendbar. Da müßte dann das Wort "Geist" oder "Bewußtsein" - oder "Kraft" (Energie) her.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 23:14

Lieber Kaemmerer, wenn man Theologie studieren muß, um die Bibel zu verstehen: warum wird sie dann ohne Zugangsberechtigung jedem, der sie kaufen kann, ausgehändigt? Und dann steht - soweit ich das als Nicht-Theologe beurteilen kann - nichtmal der entsprechende Hinweis vorne drin! Verdammter Nepp!! (Aber die wichtigsten Sachen in der Bibel verstehe ich jetzt dennoch - äätsch!)

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 9. Februar 2009 11:12

die Wissenschaft ist aber nur eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung und auch nicht beweisbar. Beweise gibt es nur in der Mathematik

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Februar 2009 11:17

Auch deren Beweise sind nur gültig innerhalb der mathematischen Axiome ;-)

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 17:40

"Märchenbuch" ist nur zum Teil richtig. Viele Geschichten in der Bibel haben diesen Charakter, aber es stehen eben auch ganz andere Dinge drin: Geistige Gesetze, ewige Wahrheiten, konkrete Lebenshilfekonzepte (was mir so im Moment einfällt).


Moritz111
beantwortet von Moritz111 am 9. Februar 2009 11:03
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Philosophische Frage, toll. Ich glaube Beides stimmt. Adam und Eva ist die Kurzform und mit Namen versehene Entstehungsgeschichte, um sie den Menschen begreiflich zu machen. Dabei sind die 7 Tage der Schöpfung Gottes nicht mit unserer Zeitrechnung 7 Tage zu verstehen, sondern in Jahrtausenden. Erdgeschichtlich gesehen befinden wir uns demnach am 6 Tag, als Gott die Menschen eschaffen hat, denn Zeitgeschichtlich gesehen, sind "wir Menschen" das Jüngste, was die Natur (Gott????) seit der Entstehung der Erde hervorgebracht hat. Wäre zu vergleichen mit der "Aufklärung" bei Kindern: Bienchen und Blümchen sind sooooo leicht zu verstehen, die biologische Fortpflanzung lässt unsere Schüler heute oftmals verzweifeln, weil sie sie einfach nicht kapieren.


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 9. Februar 2009 13:57
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Da keiner von uns dabei war, muss man sich entscheiden, wem man GLAUBEN möchte.


Testbildfreund
beantwortet von Testbildfreund am 9. Februar 2009 11:11
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Du solltest die Evolutionstheorie freilich ebensowenig blind glauben wie die Bibel - immerhin gibt es genügend zweifelhafte Punkte in Darwins unvollständiger Theorie, die unsererseits auch nur durch unvollständige Indizienketten gestützt wird (so beruht beispielsweise die gesamte Theorie auf lediglich 200 Schädelfunden INSEGESAMT!!) - aber verstehe mich bitte nicht falsch: Auch wenn Funde wie der "Homo floresiensis" immer wieder die alte Darwin'sche Theorie in Frage stellen und erweitern, sollte dies keineswegs zum Kurzschluss-Fehlschluss führen, der Bibel den Vorzug zu geben.
Für die biblischen Thesen gibt es rein faktisch nicht ein einziges Indiz, was jedoch völlig abseits jeden Sachkerns ist: Die Bibel wollte ursprünglich ja niemals als Welterklärungsmodell verstanden werden, sondern ist lediglich eine über JAHRHUNDERTE entstandene Anthologie urbaner Mythen, kultureller Modelle und sozialer Normative, die sich aus Erzählungen, Metaphern und Mundpropaganda konstituieren...
Was ich meine, ist demnach: Behalte dir Skepsis gegenüber jeglicher etablierten These und versuch nicht, nur schwarzweiße Antworten zuzulassen - stelle nicht Evolutionstheorie der Bibel gegenüber, weil dies in etwa so wäre, wie den Film "Nixon" von Oliver Stone der historischen Person Nixon gegenüberzustellen; und bedenke stets, dass ein Gegenbeweis für das eine kein eindeutiger Beweis für das andere ist! Also: Halte dir die Grauzonen offen, denke kritisch und lass Zwischenräume zu!!

Kommentar von Jabba am 11. Februar 2009 16:49

Eine sehr schöne Antwort.

Vor allen Dingen sollte man die beiden nicht gegenüber stellen, da die Evolution nicht die Entstehung des Lebens erklären soll, sondern lediglich die Entstehung der Arten.


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 11. Februar 2009 00:22
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Einfach mal aufrichtig und unvoreingenommen über beides intensiv nachdenken und herausfinden was letztendlich am wahrscheinlichsten ist.
Ich sage nur: von nichts kommt nichts (bzw. kann gar nichts kommen...


Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 18:07

Das mit der "Wahrscheinlichkeit" halte ich für problematisch. Die Frage ist zunächst mal auch, mit welcher Art von Wahrnehmung, Bewußtsein und Denken man auf die Dinge schaut und wie man das Wahrgenommene deutet (!). Denn nur das Deuten macht in unserem Bewußtsein die - scheinbare - Realität! Man kann die Geschichte von Maria, Josef und Jesus als "historisch" (und wahr) deuten, als "Lüge" - oder z.B. auch als "symbolisch". Unabhängig von der evtl. historischen Wahrheit kann diese Geschichte dann auf der symbolischen Ebene eine sehr, sehr wichtige Wahrheit sein und kolossale Bedeutung haben. (Für den, der sich dieser Dimension öffnet).


kaesbrot
beantwortet von kaesbrot am 9. Februar 2009 10:58
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Hatte mir schon Sorgen gemacht, daß diese Frage heute nicht gestellt wird.

Du mußt das für dich selbst entscheiden? Gefällt dir die Wahrheit oder doch das Fiktive? :)

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 18:41

Die Bibel ist nicht "fiktiv" - ihre Wahrheiten offenbaren sich zum Teil in direkter Sprache ("Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"), zum Teil in symbolischen Darstellungen, die entweder von der rechten Hirnhälfte direkt und ohne Umweg über den Intellekt verstanden und nutzbar gemacht werden können - oder man muß mit dem Verstand zunächst mal die "Symbolsprache" lernen, dann kann man diese Art Geschichten auch mit der linken Hirnhälfte verstehen und sich nutzbar machen. Bei den Inhalten geht es - kurz gesagt - um die geistig-spirituellen Entwicklungspotentiale des Menschen.


WOLF1961
beantwortet von WOLF1961 am 9. Februar 2009 11:07
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Hallo Mercedesf200,
Stelle einen Wissenschaftler und einen Kirchenmann die Frage. Von jedem wirst Du nur seine Sichtweise hören.
Darwin legt seine These fest das es immer eine bessere Auswahl zustande kommt in Laufe der Zeit.
wie ist es heute mit den Menschen?
Auch die Radonanalyse hat sich als falsch rausgestellt. Es wurde in einen Experiment festgestellt dass das untersuchte Millionen Jahre alt sein sollte. Doch es war nicht älter als Anfang des 19. Jahrhundert.
Erdöl soll sehr lange gebraucht haben sich zu lagern. Es wurde aber schon im Labor viel schneller (mit einen riesen Aufwand zwar) entwickelt. usw. usw.
Die Bibel wird in Zweifel gestellt weil die Zeitangaben einfach nicht stimmen können.
Warum? Wir legen einfach menschliche Maßstäbe an. Deswegen ist es für uns unglaubwürdig dass die Welt in "7 Tagen (korrekt 6 Tagen)" erschaffen wurde.
Es wird in der Bibel erwähnt das zum Siege Israel die Sonnen angehalten wurde. Wissenschaftler haben dieses nun bestätigt. usw. usw.
Es ist einfach eine Glaubenssache aus meiner Sicht heraus. Ich bin Christ und glaube an die Bibel, aber auch an die Wissenschaft.
Strom kann ich nicht sehen, weiß aber das es gutes und schlechtes tun kann, und wie es funktioniert.
Sollte ich das mit der Bibel erklären? Das wäre doch weltfremd.
Gruß aus Hagen


aleph
beantwortet von aleph am 9. Februar 2009 11:00
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Die Evolutionstheorie ist ein von wissenschaftlichen Fakten untermauerter Erklärungsversuch - die Bibel ist eine kindgerechte (aber sehr vereinfachte) Beschreibung der komplexen Evolution.

Einfach die Bibel nicht allzuwörtlich nehmen und die Evolutionstheorie damit nach Belieben würzen - dann passt es schon!


anonym
beantwortet von kgunther am 11. Februar 2009 06:06
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Wenn Du Christ bist, ergibt sich zwischen den Aussagen der Religion, der Bibel, und den Erkenntnissen der Wissenschaft überhaupt kein Widerspruch!

Die Bibel, was ist das eigentlich? Es ist ein Buch, in dem nicht fertige ewige Wahrheiten fertig aufbereitet zu finden ist, sondern die Beschreibung, wie das Christentum aus archaischen Wurzeln entstanden ist. Dies ist der tiefere Grund, warum die christlichen Kirchen den Ballast des Alten Testaments als "Heilige Schrift" anerkennen, obwohl das AT doch ein religiöses Geschichtsbuch einer ganz anderen, dem Christentum diametral entgegengesetzten Religion darstellt.

Das muß man vorausschicken, wenn man über die Frage "Wissenschaft oder Bibel" nachdenken will. Für den Christen ist Gott der ("Heilige") Geist selbst, die analytische Denkfähigkeit in der Welt, und die finden wir nur im (göttlichen) "Menschensohn", Christus war Mensch und damit göttlich. Für Christen ist "Gott" nichts anderes als Geist.

Dieses Ergebnis steht aber ganz am Ende der (so hört man) viele Jahrtausende umfassenden Bibel. Demnach ist gar nicht vorgesehen, daß man als Christ alles "glaubt" und nachlebt, was in den älteren Teilen der Bibel steht. Sonst müßte man mit der (in Wahrheit noch viel älteren) Mythologie der Genesis auch den jüdischen (antichristlichen) Gottesbegriff übernehmen, das ethnozentrierte Sittlichkeitsgesetz der Juden und ihre Völkermorde des Alten Testaments.

Für den Christen sind also nur die Sätze von Jesus Christus als Glaubenssätze maßgeblich, die Dreifaltigkeit, der Gottesbegriff des (Heiligen) Geistes.

Daher ist der Christ sehr wohl von seiner Religion her ermächtigt, dem Geist, der Erkenntnis zu folgen und sich ihrer zu bedienen, während in der (auf uralte, weit vorbiblische Mythen zurückgehende) Genesis die "Frucht der Erkenntnis" ja noch eine vom Stammesgott der Juden aus Eifersucht verbotene Frucht war. Denn der Mensch des Alten Testaments vertraute einem Gottesbegriff, der ihm die Erkenntnis verbieten konnte, während der Christ die Erkenntnisfähigkeit selber als göttlich setzt.

Richtig an den Erzählungen über die Entstehung des Lebens und der Arten ist (für den Christen)nicht das, was in der Genesis steht, sondern das was der erkennende Geist darüber herausfindet. Und das ist die wissenschaftliche Lehre von der Entwicklung der Arten, die Entwicklungslehre, die Darwin zuerst entworfen hat und die bis heute tausendmal bestätigt und in keinem Jota widerlegt wurde.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 23:48

Deiner Aussage: "Wenn Du Christ bist, ergibt sich zwischen den Aussagen der Religion, der Bibel, und den Erkenntnissen der Wissenschaft überhaupt kein Widerspruch!" möchte ich widersprechen: Erstens könnte man die "Wissenschaft" auch als eine "Religion" bezeichnen; ihre Anhänger glauben nämlich, dass die Welt nur aus dem besteht, was man gemeinhin "Materie" nennt und in drei Aggregatzustände einteilt: fest, flüssig, gasförmig. Neuere - auch wissenschaftliche - Erkenntnisse sprechen allerdings für einen v i e r t e n Aggregatzustand: "energieförmig". Das sind dann keine Atome mehr, sondern die kleinen "Nichtse", Quarks genannt, die man entweder als Masse oder Strahlung identifizieren kann. Für mein Verständnis ist das die Ebene und Qualität von "Geist", von dem Descartes gesagt haben soll, dass er "völlig beziehungslos neben der Materie" existiere. Aber das wurde ja auch schon vor den Quantenphysikern mehrfach widerlegt. Christen, so verstehe ich das, glauben aber schon immer an die Ebene und Qualität des Geistes, der in der "Materie" steckt und mit ihr über den "Heiligen Geist" verbunden ist.

Kommentar von kgunther am 14. Februar 2009 12:20

Die Fortentwicklung der Wissenschaft geht ständig und unaufhaltsam vor sich. Es gibt keine Fragestellungen, die davon ausgeschlossen sind (Ausnahme: bestimmte Strafgesetze, die eine Analyse bei Strafe verbieten). Deshalb ist es nicht sinnvoll, die Wissenschaft mit "Glauben" gleichzusetzen. Gerade die Erkenntnisse, die Du anführst (etwa Quarks), zeigen, daß wissenschaft dynamisch ist und sich ständig weiterentwickelt. Für den Christen ist Gott Geist (nicht: Quarks), und daraus erwächst für ihn die Ermächtigung, sich seines Geistes ("Frucht der Erkenntnis") zu bedienen. Dabei können die Gedanken sich auf die Entstehung der Arten richten, oder auf eine Interpretation der Bibel, oder auf den Inhalt der christlichen Lehre.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 00:00

Zweitens erhebt sich die Frage, was ein "Christ" ist, was denkt/glaubt der, was hat er für ein Weltbild. Es gibt so viele "christliche" Gruppierungen; und dann gibts wohl auch noch Menschen, die keiner solchen Gruppierung angehören, sondern ihr eigenes Welt- und Gottesb8ild haben. Drittens ist die Frage, was "die Aussagen der Religion" sein sollen: Die Inhalte der Bibel oder die Verlautbarungen der Kirche, des Papstes? Angeblich ist er unfehlbar - aber es mehren sich die Anlässe für Zweifel... und sind die Aussagen der Religion die Originalaussagen, wie sie in den Schriften stehen oder die Deutungen - und wer darf deuten, wer hat die Autorität dazu - und wer vergibt die...? Fragen über Fragen - und nichts ist klar oder sicher...

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 22. April 2009 05:32

Na, das ist der Versuch, das Christentum zu entschulden, wie die Banken in der gegenwärtigen Finanzkrise von ihren Verbindlichkeiten entlastet werden sollen. Aber das Christentum ist nicht etwa der Auffassung des Judentums "dianmetral" entgegengesetzt, nein, es ist lediglich eine Variante des Judentums. Wie auch der Islam auch nur ein weitere Abwandlung ist. Schau doch mal all diese Religionen an, die orientalischen Ursprungs sind und auf niedergeschriebenen Büchern basieren: sie alle verlangen die freiwillige Unterwerfung des Menschen unter den Machanspruch des jeweiligen Eingottes, sie alle beschönigen Gott und leugnen seine negativen, destruktiven Seiten. Diese werden in Hilfskontruktionen, in die jeweiligen Teufel, ausgelagert. Alle wollen sich auf Kosten der anderen Religionen ausbreiten. Welchen besonderen Unterschied siehst du zwischen den dreien? Ich kann keinen bedeutenden erkennen,höchstens Differenzen in den Feinheiten, wie zwischen drei Mittelklassewagen von BMW, Mercedes und Toyota.


Chadja
beantwortet von Chadja am 11. Februar 2009 08:30
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das ist reine glaubenssache. wer glaubt dass es einen gott gibt, der glaubt auch, dass der mensch von gott erschaffen wurde. Die wissenschaftler stellen alle die existenz gottes in frage, sonst würden sie ja nicht behaupten, dass der mensch vom affe abstammt. Mal ehrlich: ich habe noch nie gesehen, dass aus einem affe ein mensch wurde. Dass sich der mensch schon oft zum affe machte, dass seh ich alle tage, Und reintheoretisch dürfte es dann heute auch keine affen mehr geben, wenn aus jeder affensorte ein mensch entstehen könnte.


anonym
beantwortet von renewalter am 12. Februar 2009 09:28
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Selbstverständlich hat die Bibel recht mit der Historie von Adam und Eva. Dies aus folgender Begründung:

  1. Eines haben Darwin und die anderen Begründer der Evolutionslehre gemeinsam. Der Stärkere setzt sich durch. Die Entwicklung erfolgte zufällig und durch natürliche Auslese. Siehe www.trisomie21.de/darwin.html. Die Lehre von Darwin ist geschickt mit Halb- wahrheiten durchsetzt. Die Eigenschaft Liebe existiert bei Darwin offensichtlicht nicht. Diese passt nicht in seine Lehre.
  2. Darwin setzte sich mit dem anerkennen der Naturgesetze ein veritables Eigentor, indem er mit Naturgesetzen gegen die Wunder Jesu argumentierte.

    Er übersieht mit seiner Anerkenntnis der Naturgesetze mit welchen er gegen die Wunder Jesu argumentiert, daß Evolution nur OHNE gesetzliche Grundlage möglich ist. Offensichtlich war ihm jedes Mittel recht um die Schöpfungslehre in diskreditieren.

  3. Die biblische Prophetie und die Naturgesetze sind das Fundament der an Gott Glaubenden. An denen scheitert die Evolutionstheorie.
Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 19:28

Ich finde den Grundgedanken von "Evolution" durchaus richtig und zutreffend. Dass es immer der "Stärkere" ist, der sich durchsetzt, ist mir zu einfach. Es ist wohl oft nicht der (körperlich) "stärkere", sondern der, der es - auch unter Einfluß seiner anderen Fähigkeiten - hinkriegt, sich besser an die Natur und Bedingungen anzupassen. Die "Wunder" Jesu können nicht wirksam mit "wissenschaftlichen" Konzepten widerlegt werden, weil sie nicht beanspruchen, physikalisch wahr zu sein; sie sind aber "symbolisch" wahr.

Kommentar von renewalter am 14. Februar 2009 09:07

Faktum ist, daß Evolution eine reine Hypothese ist. Die Wunder Jesu sind real wahr, von Symbolik ist nichts zu erkennen. Da sind ja eine Menge Zeugen zu den Wundern Jesu in der Bibel zu finden, welche dies klar stellen. Naturgesetze und die erfüllten Prophezeihungen manifestieren dies. Korrektur: Die Wunder Jesu sind real wahr!


anonym
beantwortet von newtrucker am 9. Februar 2009 10:58
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Evolution! Ganz klar!!!


Ishariot
beantwortet von Ishariot am 9. Februar 2009 10:58
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Ich persönlich glaube das die Bibel ans sich nur ein Märchenbuch ist... das einem vorschreiben will was gut und was schlecht ist :P

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 23:51

Hört sich an, als meintest du, die Bibel bestünde nur aus den 10 Geboten (?).

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 14. Februar 2009 00:20

Nein. Auch daraus Homosexuelle in tötungsabsicht vom Berg zu stoßen und ungehorsame Kinder zu steinigen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 02:23

Das ist so - wenn man der Bibel denn glaubt...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 14. Februar 2009 02:28

Entspricht es Deiner Meinung?

Ich habe nämlich noch immer nicht ganz raus was Du glaubst.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 03:16

Wahrscheinlich erkennst du das ganz richtig, denn ich hänge nicht irgendeiner bekannten Lehre an, sondern habe im Laufe vieler Jahre mein ganz eigenes Bild entwickelt. Das ist natürlich auch nicht mit wenigen Worten zu beschreiben. Ich kann nicht einfach sagen: Ich gehöre zu den....oder ich bin Schüler von... Ich habe schon seit Urzeiten nichts einfach ungeprüft -übernommen, sondern mir die Mühe gemacht, jeden einzelnen Puzzlestein meines Weltbildes genau anzusehen bzw. selber zu zeichnen... Ob Gott ein strafender oder liebender Gott ist, hängt auch davon ab, was man in den Begriff "Gott" hineininterpretiert: universelle Energie, universelles Bewußtsein, Das ganze Universum incl. aller Materie, Naturgesetze, die bedingungslose Liebe, die Lebensenergie, kollektives Unbewußtes, Überbewußtsein... hechel...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 14. Februar 2009 03:19

"...sondern mir die Mühe gemacht, jeden einzelnen Puzzlestein meines Weltbildes genau anzusehen bzw. selber zu zeichnen"

Wunderbar. So auch ich.

Trotzdem die bitte an der anderen Stelle weiterzumachen.


deFleescha
beantwortet von deFleescha am 9. Februar 2009 10:59
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Die Evulotionstheorie erscheint mir durchdachter... Da hat sich jemand mehr Mühe gegeben als bei der Schöpfungstheorie. Hört sich irgendwie zu märchenmäßig an... Welt in 7 Tagen schaffen und so...

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 9. Februar 2009 11:15

als wenn es einen Gott gibt der wie Welt erschaffen hat, dürften die 7 Tage ja kein Problem sein

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 11. Februar 2009 00:18

Mit den 7 Tagen sind ja auch keine 24 Std.-Tage gemeint, wie wir sie heute kennen, sondern es können tausende von Jahren sein.
So dauert z.B. der 7. Tag - der Tag an dem Gott von seiner Schöpfungstätigkeit ruht - noch an.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 18:14

Wir sind aber ganz kurz vor Beginn des achten Tages, an dem der Schöpfer wieder ran muss, weil seine Geschöpfe am siebten alles zu Klump gefahren haben...

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 13. Februar 2009 18:51

So sieht es aus!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 00:15

Zu den sieben Tagen der Schöpfung: Ich glaube, da diese Zahl eine - sehr - wichtige symbolische Zahl ist, nämlich das Symbol der Vollkommenheit, wurde ganz bewußt sie von unseren weisen Vorfahren für die Darstellung des Schöpfungsprozesses gewählt. Erstens geben - symbolische - Zahlen in (vielen) Geschichten den Hinweis, daß es sich um eine symbolische Darstellung handelt (und nicht um konkret- wissenschaftliche oder historische) und zweitens wurde hier die sieben gewählt um deutlich zu machen, dass Gott die Schöpfung vollendet erschaffen hat. Außerdem "ruhte" er noch am siebten Tag! Also deutlicher kann man es nicht mehr zeigen. Gottes Werk war eindeutig vollendet!! Er sah, dass es gut war. So seh ich das auch...

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 14. Februar 2009 19:23

Das kommt noch dazu, DH!


Husband
beantwortet von Husband am 9. Februar 2009 11:01
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Die Bibel ist halt das Märchenbuch mit dem besten Marketing der Welt. Und das seit langer Zeit!


Kommentar von 863e597d08b0699f94297a7a625ea0c1smallJoeWied am 12. Februar 2009 23:05

Nein, es ist nur eine verständliche Kürzung der Evolution.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 01:51

und vor allem auch der Zivilisation! Und daraus können wir echt was für uns schöpfen (wir sind ja schließlich auch alle Schöpfer...)

Kommentar von 863e597d08b0699f94297a7a625ea0c1smallJoeWied am 15. Februar 2009 22:26

Kann dem nur zustimmen. Die Bibel und der Glauben ist das Hilfsmittel, das in Zivilisationsstufen entstanden ist, wo man sehr viel wusste, aber vieles nicht erklären konnte. Und genau das zeichnen Bibel und Artefakte (Stonehedge, Pyramiden, Golder Hut von Schifferstadt http://de.wikipedia.org/wiki/GoldenerHutvon_Schifferstadt) auf.


anonym
beantwortet von fritzbecker am 9. Februar 2009 11:01
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Reine Glaubensfrage! Zu verstehen gibt es da nichts. Wie es tatsächlich war, wird der Mensch wahrscheinlich nie in Erfahrung bringen.
.
Ich glaube an die Evolutionstheorie, weil sie mir nachvollziehbarer erscheint.

Kommentar von 863e597d08b0699f94297a7a625ea0c1smallJoeWied am 12. Februar 2009 23:06

Im Wort Glauben versteht man: nicht WISSEN

Kommentar von fritzbecker am 13. Februar 2009 08:58

Absolut richtig! ... Glauben setzt Wissen nicht voraus. Glauben kann man an vieles und wissen muss und kann man nicht alles.


anonym
beantwortet von Noel1994 am 9. Februar 2009 11:01
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Natürlich die Evolutionstheorie...Sehr realistisch dass ein Typ den wir Gott nennen aber nicht mit den Sinnen erfassen können eine ganze Welt schaffen kann... Außerdem müsste vor Gott irgendwer dagewesen sein der Licht λογοσ und alles weitere definiert hat

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 02:35

>>ein Typ den wir Gott nennen aber nicht mit den Sinnen erfassen können eine ganze Welt schaffen kann...<< Der moderne Mensch ist sich großmehrheitlich nicht bewußt über die Bandbreite seiner Wahrnehmungsmöglichkeiten. Als GEist-Energiewesen, die wir nach meiner Auffassung sind, sind wir auch so etwas wie eine Antenne für ... Energie-Schwingungen. Die werden uns allerdings nur bewußt, wenn wir nicht von diesen Dingen - in der rechten Hirnhälfte - abgetrennt sind, und das sind leider sehr, sehr viele; und das ist so wegen der kollektiven Neurose in der zivilisierten Gesellschaft. Gott ist Energie, Schwingung; Bewußtseins-Energie und wir können Gott in unserem eigenen Bewußtsein wahrnehmen... >>Vor Gott<< braucht nichts dagewesen zu sein. Er ist "der Ewige", das "Sein" schlechthin - das (so verstehe ich das) immer da war und immer sein wird. Nur der rationale Verstand kann ohne die Vorstellung von Dualität, von Anfang und Ende, Ursache und Wirkung nicht leben. Aber es gibt noch etwas anderes; eine andere Ebene des Denkens als nur in Entweder-Oder-Logik. Sowohl-als-auch-Logik zum Beispiel. Gott ist nicht unbedingt nur dies oder nur das - sondern evtl. dies UND das. Wahrscheinlich ist er ALLES.


holodeck
beantwortet von holodeck am 9. Februar 2009 11:02
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Das konsequente Ausblenden von Tatsachen und "Realitäten" außerhalb des von Gott inspirierten Wortes der Bibel ist nicht zu verstehen - nur noch zu diagnostizieren ;-)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 11. Februar 2009 09:59

:-)) Sehr schön ausgedrückt!!

Kommentar von 6ed7784cf168229614f90cb636eb83f9smallPfaffGu am 11. Februar 2009 19:46

Das konsequente Ausblenden von Wisseschaftlichen Untersuchungen welche die Undenkbarkeit der bisherigen Evolutions "Theorie" (ist in Wirklichkeit eine Behauptung)anprangern scheint sehr beliebt zu sein. Weshalb ist diese "Theorie" nicht falsifizierbar? Est dann würde sie auch wissenschaftlichen Forderungen genügen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 11. Februar 2009 20:18

Wie meinen der Herr?

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 12. Februar 2009 21:57

Oooh, ein neuer Missionar auf GF. Willkommen!
.
So sehr wir uns hier auch über jede neue Spielart christlich missionarischen Eifers freuen ... aber da musst Du mir schon mit ein bisschen mehr kommen als mit hausbackenem Kreationismus, Intelligent Design, gespickt mit ein bißchen Popper und Erkentnistheorie, damit ich Dich nicht gähnend zu den Akten lege. Nur zu, überzeuge mich, dass es Gott gibt ;-)
.
Aber schau vorher hier vorbei, lese und verstehe es, danach können wir gerne weiter reden: http://www.dittmar-online.net/religion/gott/design.html
.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 18:20

Gott existiert oberhalb der materiellen Erfahrungsebene, auf der Geist-Ebene, und die hat Descartes, indem er sie an die Kirche abgetreten hat, aus dem Wissenschaftskonzept herausgetrennt. Ein unnatürlicher, verstümmelnder Akt. Jeder Mensch - wirklich: jeder - kann Gott beweisen, aber immer nur sich selbst. Gott beweist sich jedem einzelnen Menschen - wenn denn der jeweilige Mensch bereit dafür ist. Es ist denkbar einfach: Man braucht sich dieser Seinsebene, dem universellen Bewußtsein, der göttlichen Liebe, Weisheit usw. nur zu öffnen, nur hinzugeben...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 13. Februar 2009 18:32

Descartes mach mal Du Holo...

...

Aber eine Frage hätte ich an ihn:

Ist es Dir bewusst das eine subjektive Erfahrung niemals einen Beweis darstellen kann?

Ich kann mich auch Peyote hingeben, aber dadurch wir der rosa Elephant nicht zur Wahrheit.

Auch nicht wenn es immer wieder ein rosa Elephant ist, immer wenn ich mich Peyote hingebe.

Und, denk mal einer an, auch dann nicht wenn ich trotzdem dass ich noch nicht mal Peyote übrhaupt nehme, oder je genommen habe, ich dennnoch einen rosa Elefanten sehe.

Nichts davon beweist rosa Elefanten.

...

Es ist kein Beweis, das was Du im inneren empfindest. Sicher nicht für einen Gott.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 18:46

Hast du denn diese Erfahrung schon gemacht?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 13. Februar 2009 19:01

Welche Erfahrung? Beschreibe und definiere sie bitte erst für mich.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 19:00

Ich meine die persönliche Erfahrung Gottes in dir...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 13. Februar 2009 19:08

Und ich sagte beschreibe und definiere es erst bitte für mich.

Da wir noch nicht an dem Punkt sind, ob es einen Gott gibt, begebe ich mich erst auf Dein Terrain wenn Du mal definierst wovon hier die Rede ist.

Du hältst es doch füe eine reale Erfahrung, ergo wird es doch kein Problem sein es zu beschreiben.

Also?

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 00:29

Ein "mystisches" Erlebnis, die "unio mystica", sich von Gott gerufen hören/fühlen, beim Namen gerufen, von der "geistigen Welt" / aus der göttlichen Dimension weise Antworten auf Fragen bekommen, sich von dieser Kraft über alle Maßen geliebt fühlen, sich bedingungslos angenommen fühlen/wissen und so... Visionsbilder, Aufenthalte in der "lichten Innenwelt", symbolische Geschichten, innere Begegnungen... Irgendwas in dieser Richtung schon erlebt? Die sprachlichen Möglichkeiten, räume ich ein, sind verständlicherweise begrenzt, weil in der heutigen Gesellschaft sehr, sehr wenig Gelegenheit zum Austausch darüber ist.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 14. Februar 2009 00:50

Wunderbar, danke. Nein das habe ich nicht erlebt.

...

Wenn hier auch Holo die um Lichtjahre kompetentere Ansprechpartnerin ist, so frage ich vorab:

Weshalb glaubst Du hierbei tatsächlich mit einer unbewiesenen Gottheit in Kontakt zu treten wenn hinlänglich bekannt ist, dass Deine Wahrnehmungen als Mensch samt und sonders subjektiv sind?

Du hast keinerlei Fixpunkt außerhalb Deiner persönlichen individuellen Wahrnehmung vorzuweisen, um dieses Erlebnis als Existent und Real zu definieren. Weder für andere noch für Dich.

...

Stichwort Trance, oder Drogen. Auch durch solche Mittel lassen sich Erfahrungen erzeugen, in welcher der Betreffende eine Gottesbegegnung für wahr und völlig real erachtet.

...

Also?

Nicht nur warum sollte ich dies Dir glauben, warum meinst Du selbst dies als wahr betrachten zu können?

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 13. Februar 2009 20:22

@Soli - ist hier neuerdings irgendwo ein Nest?
.
@heureka47 - gilt Deine Hirnhälftentheorie auch für Linkshänder? ;-)
.
Keine Sorge, ich weiß worauf Du hinaus willst. Ich persönlich finde das aber für meinen Geschmack und vollerschöpfend bei Meister Eckhart beschrieben (ausgerechnet Lauster ... kopfschüttel)
.
Dennoch die verbale Präzision gegenüber Soli, die nehme ich Dir nicht ab. Nur zu, ich verspreche Dir, Du wirst mit beiden Hirnhälften synchron von einem Austausch mit ihm profitieren.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 03:22

Halo, Holo!

So, jetzt habe ich auch deinen Kommentar wiedergefunden. Dachte schon, du hättest ihn/dich selbst gelöscht...

>>Keine Sorge, ich weiß worauf Du hinaus willst<< Echt? Sach ma!

>>Ich persönlich finde das aber für meinen Geschmack und vollerschöpfend bei Meister Eckhart beschrieben<< Was denn?

>>(ausgerechnet Lauster ... kopfschüttel) .<< Wieso?

>>Dennoch die verbale Präzision gegenüber Soli, die nehme ich Dir nicht ab<< Erklär mal, ich versteh nich ganz.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 14. Februar 2009 17:43

;-))
.
Fangen wir beim letzten Punkt an: ist nicht zu erklären, nur zu erleben. Eine Kostprobe davon hast Du ja schon in Solis letztem Kommentar erhalten. Also, was macht Dich so sicher, dass Deine Unio Mystica nicht eine endorphingesteuerte "Illusion" ist? Was unterscheidet eine Realität von einer Wahnvorstellung? Rein hirnphysiologisch, versteht sich...
.
Lauster ist für mich Vulgärpsychologie mit ein paar panesoterischen Weisheiten gespickt ...
.
Meister Eckhart ... "Du sollst ganz und gar entsinken deiner Deinheit und sollst zerfliessen in seine Seinheit und es soll dein Dein in seinem Mein ein Mein werden, so gänzlich, dass du mit ihm ewiglich verstehst seine ungewordene Istigkeit und seine ungenannte Nichtheit"
.
Die Unio Mystica ;-)) eben ...


anonym
beantwortet von horstkevin am 9. Februar 2009 11:09
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Solange man nichts zu 100% beweisen kann, kannst Du doch glauben, was Du willst;)

Kommentar von 863e597d08b0699f94297a7a625ea0c1smallJoeWied am 12. Februar 2009 23:06

Die Evolution ist schon seit 150 Jahren bewiesen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 18:22

Das "wissenschaftlich" Beweisbare ist solange unvollständig, wie das Konzept von "Wissenschaft(lichkeit)" die vierte Dimension des Seins, die geistig-energetische, ausblendet, verleugnet. Es gibt halt doch "mehr, als sich unsere Schul-Weisheit träumen läßt".

Kommentar von 863e597d08b0699f94297a7a625ea0c1smallJoeWied am 15. Februar 2009 22:27

Unvollständigkeit widerlegt nicht die Tatsache.


Mismid
beantwortet von Mismid am 9. Februar 2009 11:11
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Darwin hat vieles falsch gedeutet und viele seiner Ansätze stimmen nicht, das ist erwiesen. Das bedeutet aber nicht daß es keine Evolution gab.

Kommentar von 863e597d08b0699f94297a7a625ea0c1smallJoeWied am 12. Februar 2009 23:07

Aber viele Thesen von Darwin sind belegt. Und deshalb kann man ihm das nicht absprechen.


Nellina
beantwortet von Nellina am 9. Februar 2009 10:57
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Zugestimmt fuer Maerchenbuch!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 18:25

Einiges ist "Märchen" - schönes, tiefgründiges, symbolträchtiges, nützlich-hilfreiches Märchen. Vieles ist aber auch nicht "Märchen" und kann ganz direkt wörtlich genommen werden. Das versteht dann auch jemand, der - aufgrund kollektiver Störung der zivilisierten Menschheit - allein auf die Fähigkeiten der linken Gehirnhälfte reduziert ist. Zum Beispiel: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Aber selbst das macht offenbar der Mehrheit Probleme...


Aristella
beantwortet von Aristella am 9. Februar 2009 10:58
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Evolution. Aber mit einer Prise "Warum" dahinter. Das ist mein Gott - der Zufall, warum alles so ist wie es ist. Die Version der kath. Kirche ist für mich ein Märchen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 19:02

Was ist denn aus deiner Sicht die "Version der kath. Kirche"?


anonym
beantwortet von Memmenie am 9. Februar 2009 10:58
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also ich hab mich auch schon immer gefragt warum adam und eva einen bauchnabel hatten...

Man sollte das denken was man will.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 9. Februar 2009 11:14

woher willst du wissen, daß die einen hatten? Das ist nirgends erwähnt!

Kommentar von Memmenie am 9. Februar 2009 11:34

woher willst du wissen dass sie keinen hatten? Nenn mir die quelle ;-)Auf bildern ist jedenfalls immer einer vorhanden!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 18:26

Die Bilder sind ja erst viel spät

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 00:32

Wollte sagen: Die Bilder sind ja erst viel später entstanden, da gabs keine Modelle mehr mit ohne - Bauchschnabel.


Wolkenheim
beantwortet von Wolkenheim am 9. Februar 2009 10:59
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Hab mal nen Spruch gehört, "Gott ist der Schöpfer der Evolution"

Kommentar von Simple_avatar9smalldeFleescha am 9. Februar 2009 11:01

Klar... weil die Kirche es nicht schafft die Evolutionstheorie zu verunklimpfen, sacht se einfach 'die is von uns, nur heimlich'... ;o)

Kommentar von 2896b4924a24d2822537f3af1759ca2asmallWolkenheim am 9. Februar 2009 11:05

naja,man kann immer alles so oder so sehen....was willst Du sein? ein aus Liebe enstandener Mensch,oder eine zufällige Naturlaune? Ich sag aber klar: Glaube ja !Kirche nein danke!

Kommentar von 863e597d08b0699f94297a7a625ea0c1smallJoeWied am 12. Februar 2009 23:08

Was natürlich mit etwas Ueberlegen überhaupt nicht möglich ist.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 03:25

Einspruch, Euer Ehren! Die Verteidigung hat Zeugen, die den Angeklagten Wolkenheim entlasten!


Kaemmerer
beantwortet von Kaemmerer am 9. Februar 2009 11:00
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Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte.......

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 19:12

Wahrheit - aber auch Falsches/Fehler findet man auf beiden Seiten! In wissenschaftlichen Darstellungen findet man Theorien und Untersuchungsergebnisse für das rationale Denken und für unsere Bezüge zur materiellen Welt; in der Bibel finden wir Informationen und Ermutigungen für unser geistig-seelisches Entwickeln und Leben. Diese Infos in der Bibel sind zum Teil unverschlüsselt geschrieben (z.B. "Liebe deinen nächsten wie dich selbst") oder symbolisch. Dann muß man die Symbolsprache kennen (lernen), um sich die Inhalte nutzbar zu machen. "Wissenschaft" hat sich schon oft geirrt - und weiß auch noch nicht alles über die Welt und findet täglich neues heraus - und die Bibel ist auch schon manipuliert worden: Teile sind herausgenommen worden oder andere Worte eingefügt. Schon bei der Übersetzung der Urtexte hat es, glaube ich, viel Verfälschung gegeben.


knoppert
beantwortet von knoppert am 9. Februar 2009 11:02
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Die Bibel ist für den Glauben und Charles arwin für die Realität. Sieh die Bibel as Metaffa und Teilwahrheit, sie ist älter als des Menschen schrift nur ein Gedanke

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 19:17

Wissenschaft basiert - auch - auf Glauben. Die Anhänger von "Wissenschaft" glauben (zumindest wohl die meisten), daß die Welt nur aus dem besteht, was traditionell "Materie" genannt wird. Das hat Descartes mit seiner Proklamation, dass die Materie beziehungslos neben der Materie bestehe, nicht neu in die Welt gesetzt, es war schon lange eine entsprechende Denkweise in der zivilisierten Gesellschaft, die wiederum entstanden ist aufgrund der Entfremdung des Menschen und seiner inneren Spaltung durch Überbetonung des Intellekts und Vernachlässigung/Verkümmerung seiner Gefühlswelt.


konny27
beantwortet von konny27 am 9. Februar 2009 11:02
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Evolution,obwohl mir immer Adam und Eva beigebracht wurde

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 03:28

Adam und Eva ist entweder für Kinder oder für Menschen, die noch über gesunde Wahrnehmungsmöglichkeiten und Denkfähigkeiten verfügen (also nicht für krankhaft überintellektualisierte, linkshirndominierte Normalneurotiker) bzw. für Erleuchtete, Mystiker, ganzheitliche Lebenslehrer und ähnlich...


Legasthenik
beantwortet von Legasthenik am 9. Februar 2009 11:02
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Evolution würd ich sagen aba wenn man an die bibel glaubt ist doch auch gut


anonym
beantwortet von Rolfp am 9. Februar 2009 11:03
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wenn diese zwei Herrschaften Die ersten Menschen gewesen wären,dann sind wir alle Inzucht.das Erste wäre optionaler.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 13. Februar 2009 19:23

Die beiden sind (symbolische) Stellvertreter für die - symbolische - Darstellung des Entstehens desjenigen Teils der Menschheit, der durch das unterschiedliche Urteilen über "Gut" und "Böse" sich aus dem Paradies, dem Zustand des inneren Seelenfriedens, katapultiert hat. Sie fingen an, Ackerbau zu teiben. Dann kam die Arbgeitsteilung und der Konflikt der Interessen hinzu, der mit Kain und Abel symbolisch dargestellt wird. Und so weiter und so weiter...


PfaffGu
beantwortet von PfaffGu am 11. Februar 2009 19:36
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Es gibt zum Feststellen einer Meinung verschiedene Möglichkeiten. 1) Die Theorie genügt wissenschaftlichen Maßstäben. (Das trifft weder auf die Evolutionslehre zu noch auf die Aussagen der Bibel. Nach Karl Popper muß eine empirische Theorie nämlich falsifizierbar sein. Das heißt jede Theorie muß einen Weg aufzeigen auf welchem sie wiederlegt werden könnte.) -> Konsequenz: Wissenschaftlich taugliche Theorien sind also beide Ansichten nicht. Das heißt aber nicht dass sie desshalb nicht wahr sind - sondern nur dass ihre Darlegung bisher nicht den Forderungen nüchterner Wissen schaft genügt. 2) Die Theorie hat (bisher) Teile welchen anderen wissenschaftlichen Positionen direkt entgegensteht. Die Evoltutionstherie steht im Gegensatz zur Erkenntniß daß Informationen (das sind codierte Daten) außschließlich durch Intelligenz erzeugt werden. Weil man davon seit langem überzeugt istd, desshalb werden ja seit ca. 50 Jahren die verschiedenen Himmelsbereiche mit Radioteleskopen nach codierten Daten abgesucht. Fände man entsprechende "Nachrichten" dann wäre nach Auffassung dieser Wissenschaftler auserirdische Intelligenz nachgewiesen. Das Schöpfungsmodel steht meines Wissens, jedoch nicht im Gegensatz zu anderen Wissenschaftszweigen. Jedoch scheint es vielen als wäre dies der Fall. 3) Wie würde ein Richter urteilen? Urteile vor Gericht sind ja keine Wissenschaftliche Fakten, sondern es sind Abwägungen welche mit Wahrscheinlichkeiten operieren. Welcher Fall erscheint dir warscheinlichen: Beispiel: Es wird ein Gemälde einer Schlacht gefunden. In diesem 10x6m großen Gemälde sind viele realistische Details zu erkennen.Aus den Details geht hervor daß es sich um eine Schlacht zwischen Kreuzrittern und Seldtschuken handelt. Jedoch trägt das Bild keine Unterschrift oder Kennzeichen eines Malers. Erklärung A) Das Bild ist schon sehr alt und es muß wohl über tausend Jahre entstanden sein. oder B) Das Bild wurde von einem Kenner, der damaligen Zeit gemalt denn es ethält viele historisch korrekte Details.

Welche Meinung entspricht eher den Beobachtungen bzw. den Wissenschaftlichen Regeln. Welches Modell ist plausibler zu erklären? Um es mit meinem Beispiel zu sagen: Ist jemals ein kompliziertes Bild von "aleine" entstanden? Oder ist es vielmehr so daß je komplizierter eine Konstruktion ein Plan ein Gegenstand ist um so warscheinlicher ist es daß er von einem intelligenten Wesen erschaffen wurde.

Noch ein Hinweis zur Komplexität der Zellen. Alle Zellen enthalten Eiweiße und Proteine. Das einfachste Protein der Menschlichen Zelle muß derart kompliziert gefaltet werden, um seine Schlüsselfunktion entfalten zu können, daß nach Abschätzung eine Programmierers des größten IBM Rechners (im Jahr 2006) die Rechenzeit zur Ermittlung der richtigen Faltung etwa ein Jahr betrug.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Februar 2009 09:11

So viel Text, so einfach zu widerlegen.

Das ist das Uhrmacher- oder Design-Argument.

Faszinierend das im Jahr 2009 noch jemand damit hausieren geht.

...

Wünsche viel Freude bei entweder dem Erkennen Deines Fehlers, oder dem Widerlegen folgender Argumentation:

...

http://www.dittmar-online.net/religion/gott/design.html


heureka47
beantwortet von heureka47 am 13. Februar 2009 17:59
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Im Grunde "stimmt" beides. Es kommt darauf an, mit welchem Verständnis, mit welchem Bewußtsein man auf die Dinge schaut. Wer "streng" (traditionell-konservativ) "wissenschaftlich" schaut, der hat mit den z.T. symbolischen (aber doch unermeßlich wichtigen!) Inhalten der Bibel seine Probleme. Aber Vorsicht: Das normale, typische Konzept von "Wissenschaft" kann nicht alles erfassen, beweisen oder erklären. Es gibt einige Dinge - z.B. im geistig-spirituellen Bereich, die kann sich jeder Mensch nur selbst beweisen - indem er sich der spirituellen "göttlichen" Seinsebene öffnet. "Wissenschaft" beruht aus meiner Sicht auf einer Art "Glaubensbekenntnis": Die Anhänger glauben, daß die Welt nur aus der materiellen Dimension des Seins besteht - die mit den drei Aggregatzuständen von Materie beschrieben wird: fest, flüssig, gasförmig. Die darüberliegende Dimension/Ebene, der "vierte Aggegatzustand" von Materie, der "energieförmige" Zustand, ist von diesem wissenschaftlichen Konzept nicht erfaßt - getreu der Proklamation von René Descartes, daß der "Geist" völlig unabhängig neben der Materie existiere. Und diese Sichtweise - das fangen jetzt neuere wissenschaftliche Zweige an, zu erkennen - ist falsch. Das bisherige, traditionelle Konzept der Wissenschaft stellt sich also weiterhin und immer mehr als ein verstümmeltes, unvollständiges Weltbild heraus!

Was uns unter anderem in der Entwicklung der Zivilisation (seit ca. 5.000-10.000 Jahren) verloren gegangen ist, ist das Wahrnehmen- und Verstehenkönnen von Symbolen, in diesem Zusammenhang hier von symbolischen Inhalten von Darstellungen der Bibel. Aber Vorsicht: Nicht alle Inhalte der Bibel sind symbolisch! Nur der "Eingeweihte" kann sicher in der Bibel navigieren! Die Ursache des Mangels liegt in der Verkümmerung von Fähigkeiten in der rechten Hirnhälfte - wozu es gekommen ist, weil der zivilisierte Mensch seit 100 oder mehr Generationen sich auf die Fähigkeiten der linken Hirnhälfte konzentriert (hat). Wir leiden kollektiv an einer "Überbetonung des Intellekts bei gleichzeitiger schwerwiegender Vernachlässigung der Gefühlswelt". So - fast wörtlich - aber voll sinngemäß z.B. vielschreibender Psychologe Peter Lauster. www.Seelen-Oeffner.de


anonym
beantwortet von luetzelmatt am 20. Februar 2009 14:18
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Naturwissenschaft und biblische Mythen beissen einander nicht; sie haben einander nichts zu beweisen.


anonym
beantwortet von Stefek am 6. Mai 2009 11:57
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ZU DIESEM THEMA HABE ICH BEREITS EINEN SEHR AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL UNTER DEM THEMA: "ADAM u, EVA vs. ARCHÄOLOGIE" GESCHRIEBEN. Mein THEMA lautet: WIE IST DER MENSCH ENTSTANDEN? KANN DIE EVOLUTION TATSÄCHLICH DIE ENTSTEHUNG DES MENSCHEN REIN MATERIALISTISCH/EVOLUTIONÄR ERKLÄREN? WELCHE KONSEQUENZEN UND AUSWIRRKUNGEN HAT DIE EVOLUTION FÜR UNSER LEBEN? Zum Inhalt: 1. Grundsätzliches über die Evolution 2. Evolution im Blickwinkel von Physik und Informationstheorie. 3. Folgen und Auswirkungen der Evolution auf unser Leben.


anonym
beantwortet von Stefek am 6. Mai 2009 13:17
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Ich möchte zu einem Teilnehmer Stellung nehmen, der geschrieben hat: "Sieh die Bibel als Märchenbuch an. Die Evolutionstheorie ist wissenschaftlich."

Die Bibel als Märchenbuch zu bezeichnen ist weder eine fundamentierte Aussage noch entspricht sie ihrer menschheitsgechichtliche Bedeutung. Alle unsere westlichen Werte von Gleichheit, Brüderlichkeit, Solitarität und Freiheit gründen sich auf dieses Buch. Dieses Buch hat das Leben vieler Menschen zum positiven verändert. 1. Sie vermittelt dem Menschen grundlegende Werte, 2. Sie gibt Einblick in menschliches Fehlverhalten und dessen Folgen für den Einzelnen und für die Gesellschaft. 3. Sie macht bewußt was Recht und Unrecht ist, was gerecht und ungerecht ist. 4. Sie zeigt auf auf welche Weise menschliche Konflikte gelöst werden können. 5. Sie beeinflußt den Menschen zu einem positiven Verhalten. 6. Sie macht erstaunliche Vorgesagen über Völker, geschichtliche Ereignisse und über die Person Christi. Diese sind wissenschaftlich und historisch überprüfbar. Sie sind ein Beweis für den göttlichen Ursprung dieses Buches. 7. Sie gibt dem Menschen eine klare Zukunftsperspektive. 8. Sie spendet dem Menschen im Leid Trost und Hoffnung. 9. Sie schenkt dem Menschen seine Identität und das Wissen darüber woher er kommt. 10. Sie offenbart uns einen liebenden Schöpfer, der bereit war für die Dummheit und für den Egoismus der Menschen die Rechnung am Kreuz zu bezahlen. Das alles kann uns die so scheinbare beweisbare Evolutionstheorie nicht mitteilen. Sie kann uns keine Identität, keine Werte und keine Hoffnung vermitteln. Was ist das größere Märchen - an den blinden Zufall - oder an einen intelligenten Schöpfer zu glauben? Tatsache ist, dass Nichts von allein entstehen kann. Dafür fehlt jeder wissenschaftliche Beweis. Es ist interessant was die Bibel über jene Menschen sagt, die Gott leugnen: "DIE TOREN SPRECHEN IN IHREM HERZEN: ES IST KEIN GOTT. SIE TAUGEN NICHTS; IHR TREIBEN IST EIN GREUEL." (Psalm 14, 1) Wir Menschen würden gut beraten sein die Bibel ernst zu nehmen, denn dann würde das Leben vieler Menschen anders aussehen und die Welt würde sich in einem ganz anderen Zustand befinden. Denn ständig wird von den Menschen über den Frieden und über die Gerechtigkeit gesprochen, doch sie sind nicht bereit sich an die Ordnung Gottes zu halten. "OH, DASS DU AUF MEINE GEBOTE GEMERKT HÄTTEST, SO WÜRDE DEIN FRIEDEN SEIN WIE EIN WASSERSTROM UND DEINE GERECHTIGKEIT WIE MEERESWELLEN." (Jesaja 48, 18) Einen weiteren Hinweis finden wir in Jesaja 24, 5. Und heute liefert ihnen die Evolution die notwendige Grundlage sich über Gott und seine Ordnung hinweg zu setzen. Doch in Wirklichkeit sägen wir uns damit selber den Ast ab, auf den wir alle sitzen. Alles wir dadaurch relativiert, in Frage gestellt und als Freibrief dafür verwendet, um sich seine eigene Regeln zu geben. Denn gegenüber einem Zufall sind wir nicht verantwortlich und glauben damit machen zu können wass man will. Das ist aber in Wirklichkeit das größte Märchen, das heute viele Menschen glauben. Nur hat dieses Märchen am Ende kein Happy End.


JoeWied
beantwortet von JoeWied am 12. Februar 2009 23:04
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Die wirkliche Diskussion Kirche vs Darwin ist seit beinahe 150 Jahren abgeschlossen...

An deinen 2.2 Millarden Gläubiger zweifle ich sehr, aber tatsächlich gibt es Menschen, die nicht in der Lage sind zwischen Glauben und Wissen zu unterscheiden. Nämlich GLAUBEN heisst nicht WISSEN !

Wenn man die Evolutionstherorie und unsere tatsächliche Geschichte im Detail ankuckt, dann findet man in der Bibel sehr viele Gemeinsamkeiten ! Uebrigens, erst war das Weib und dann der Mann, wenn man davon absieht, dass es noch kein Mensch war.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 14. Februar 2009 00:36

Deine Definition von "Glauben" ist moderner, verkommener, Sprachgebrauch. Ich verstehe "Glauben" im Zusammenhang mit Gott, Religion, usw als "Vertrauen auch ohne ("wissenschaftliche") Beweise".

Kommentar von 863e597d08b0699f94297a7a625ea0c1smallJoeWied am 15. Februar 2009 22:33

Glauben an jemanden / etwas war doch auch früher schon eine Solidarisierung mit einem Wissen. Ob jenes Wissen eine These oder belegbare Tatsache ist, ist eigentlich irrelevant. Da Gott leibhaftig noch von keinem Menschen gesehen wurde, kann man nur glauben, sonst könnte man sagen 'wissen'. (oder kennen) Das gilt demzufolge auch für die Bibel. Schlussendlich kommt es zur Folgerung: Glauben ist nicht Wissen.


anonym
beantwortet von oOmaryOo am 11. März 2009 21:14
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Mir ging es genauso, ich wusste nicht was "richtig" und was "falsch" ist. Aber ich denke die Antwort auf deine Frage ist die: Jeder sollte an das glauben was er für richtig hält! Denn diesen Tag, an dem alle an das gleiche glauben, denke ich, wird es niemals geben. Ich persönlich glaube mittlerweile an die Evolutionstheorie und nicht an Gott, denn die Naturwissenschaft scheint für mich wahrheitsangemessener und glaubhafter. Trotzdem setze ich mich mit diesem Thema sehr gerne und häufig auseinander, halte meine GFS(so etwas wie ein großes Referat) sogar darüber. Denn ich denke Kritik, Meinungsverschiedenheiten und darüber diskutieren ist sehr wichtig. Und das obwohl ich kath. bin, in der Kirche als Ministrantin mitwirke und ziemlich kath. erzogen werde. In meinen Augen scheint die Evolutionstheorie aber einfach weiter zu sein und erforschter als der Glaube an die Schöpfungsgeschichte und das plötzliche Dasein. Weil da gehört viel Glaube, Hoffnung u.s.w. dazu, denn wer weiß ob das was in der Bibel steht stimmt. Das kann niemand mehr nachweisen. So, das war meine Meinung zu diesem Thema. Find's toll das so viele darüber sich austauschen. Macht weiter so und glaubt an das was ihr denkt "wahr" zusein... Eure mary(13) ♥


janosch66
beantwortet von janosch66 am 17. Mai 2009 21:32
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Evolution!!!!! was`n sonst?!


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