Frage von tinelo21 09.06.2008

Was steht im Führungszeugniss bitte dringend antworten

  • Antwort von Mietnormade 09.06.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Was steht im polizeilichen Führungszeugnis:

    Solltest Du mal ernsthaft mit der Polizei in Konflikt geraten und es zu einer Verurteilung gekommen sein (Diebstahl, Unterschlagung o.ä.), so wäre das im Rahmen eines Vorstrafenregisters darin vermerkt.

    Vorstrafe bezieht sich wohl auf Deine 20 Tagessätze: Vorausgesetzt, im Register ist keine weitere Strafe eingetragen, wird eine Verurteilung bis zu 90 Tagessätzen Geldstrafe oder bis zu drei Monaten Freiheitsstrafe nicht ins Führungszeugnis aufgenommen (wohl aber ins Zentralregister, aus dem jedoch nur bestimmte Behörden Auskunft erhalten).

    Mach Dir keine Sorgen.

  • Antwort von butz1510 09.06.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich denke, es steht drin (denn bei Belegart 0 steht m.E. alles drin, was jemals war) aber auch bei der Stadt arbeiten Menschen, die ihr Gehirn benutzen und sehen, dass das schon lange her ist. Vielleicht wirst Du ja noch danach gefragt. Bis dahin solltest Du eine schlüssige Antwort parat haben.

  • Antwort von Rolfe 09.06.2008

    siehe Gesetzestext:

    § 32 Inhalt des Führungszeugnisses

    (1) In das Führungszeugnis werden die in den §§ 4 bis 16 bezeichneten Eintragungen aufgenommen. Soweit in Absatz 2 Nr. 3 bis 9 hiervon Ausnahmen zugelassen werden, gelten diese nicht bei Verurteilungen wegen einer Straftat nach den §§ 174 bis 180 oder 182 des Strafgesetzbuches.

    (2) Nicht aufgenommen werden

    1. die Verwarnung mit Strafvorbehalt nach § 59 des Strafgesetzbuchs,

    2. der Schuldspruch nach § 27 des Jugendgerichtsgesetzes,

    3. Verurteilungen, durch die auf Jugendstrafe von nicht mehr als zwei Jahren erkannt worden ist, wenn die Vollstreckung der Strafe oder eines Strafrestes gerichtlich oder im Gnadenweg zur Bewährung ausgesetzt oder nach § 35 des Betäubungsmittelgesetzes zurückgestellt und diese Entscheidung nicht widerrufen worden ist,

    4. Verurteilungen, durch die auf Jugendstrafe erkannt worden ist, wenn der Strafmakel gerichtlich oder im Gnadenweg als beseitigt erklärt und die Beseitigung nicht widerrufen worden ist,

    5. Verurteilungen, durch die auf

    a) Geldstrafe von nicht mehr als neunzig Tagessätzen,

    b) Freiheitsstrafe oder Strafarrest von nicht mehr als drei Monaten

    erkannt worden ist, wenn im Register keine weitere Strafe eingetragen ist,

    Also: 20 Tagessätze szehen definitiv nicht drin, wenn keine weitere Eintragung im Strafregister enthalten ist.

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