Frage von datari, 147

Was spricht gegen die Eingliederungsvereinbarung beim Arbeitsamt?

..?

Antwort
von Gerneso, 96

Was sollte denn dagegen sprechen? Jemand der (Langzeit-)arbeitslos ist und Leistungen vom Amt in Anspruch nimmt, sollte doch daran interessiert sein, dass man ihm hilft sich wieder ins Arbeitsleben einzugliedern.

Für viele ist es ja schon eine große Herausforderung zu regelmässigen Zeiten aufzustehen, sich ausgehfertig zu machen und mehrere Stunden am Tag irgendwo beschäftigt zu sein. Da ist so eine Maßnahme sehr gut um überhaupt wieder in der Lage zu sein ein eventuelles Jobangebot überhaupt die ersten Wochen durchhalten zu können.

Leistungsempfänger sollten also dankbar für diese Unterstützung sein!

Kommentar von beangato ,

Leistungsempfänger sollten also dankbar für diese Unterstützung sein!

Ach ja?

Ich hab in 24 Jahren keinerlei Unterstützung bekommen - weder damals vom AA noch später vom JC.

Kommentar von Gerneso ,

Du bist seit 24 Jahren arbeitslos?

Kommentar von Gerneso ,

Ich hab in 24 Jahren keinerlei Unterstützung bekommen

Hast Du denn mal aktiv dort gesagt was Du gerne machen möchtest? Deine Aussage kann ich so für mich nicht bestätigen, ich war einmal kurz (1 Monat) arbeitslos.

Im Dezember bei der Arbeitsagentur arbeitslos ab April des Folgejahres gemeldet und gesagt, dass ich aktuell bereits freigestellt sei und dass ich die Zeit gerne nutzen würde mein Business-Englisch aufzumöbeln, da ich ja jetzt mal Zeit für sowas habe.

War überhaupt kein Problem und man hat mir sofort angeboten ab Januar in Vollzeit so einen Kurs zu machen. Fand ich top korrekt und habe mich gefreut. Hatte ja zu dem Zeitpunkt auch schon sehr lange in die Kasse eingezahlt und war der Meinung, jetzt kann ich auch mal was bekommen.

Ich habe den Kurs also schon 3 Monate auf Kosten der Arbeitsagentur besuchen können, bevor ich überhaupt in den ALG1-Bezug kam, da ich ja bis Ende März noch volle Gehalt bekam.

Ende April habe ich dann die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden und Anfang Mai dann den neuen Job angefangen.

Die Arbeitsagentur hat mich voll bei meinen Ideen unterstützt und ich hatte freie Wahl, ob ich und was ich gerne machen möchte.

Kommentar von beangato ,

Ich schicke Dir ein Kompli.

Antwort
von Ellen9, 92

Es spricht nichts dagegen; denn wenn es keine Eingliederungsvereinbarungen geben würde, wäre die Wahrscheinlichkeit höher, dass sich bedeutend weniger um Arbeit bemühen würden. Die Ämter müssen sich absichern; denn man kann froh sein, dass man Unterstützung für den Lebensunterhalt bekommen kann (Miete etc.); auch wenn nicht alle Sachbearbeiter/innen sich Kunden gegenüber objektiv und fair verhalten; wogegen man jedoch vorgehen kann und sollte.

Kommentar von GoldMoralRecht ,

Niemand muss sich um Arbeit bemühen. Das ist jeden seine Sache.

Erst recht dann nicht, wenn der Staat ohne Zusatzleistungen ( Riester Rente usw. ) keine gerechte Altersrente garantieren kann.

Kommentar von DerHans ,

Du kannst je gerne deine MEINUNG verkünden. Dann musst du dich aber nicht über vernünftige Antworten aufregen.

Selbstverständlich muss man sich darum bemühen, von der staatlichen Hilfe frei zu kommen.

Antwort
von beangato, 101

Nur der ALG-II-Empfänger bekommt Pflichten aufgedrückt, von Seiten des JC kommt gar nichts (eigene Erfahrung).

Kommentar von blumenkanne ,

doch alg2 und dein antrag wird bearbeitet.

Kommentar von beangato ,

Das ALG II muss man auch ohne EGV bekommen, ebenso wie der Antrag bearbeitet werden MUSS.

Wenn ich recht entsinne, musste ich bei meinem Erstantrag 2005 noch gar keine EGV abschliessen.

Kommentar von GoldMoralRecht ,

kanne:  Ein Alg 2 Antrag wirkt unabhängig von einer EGV .

Antwort
von DerHans, 84

Gar nichts.

dabei werden ja eigentlich nur die Obliegenheiten noch einmal wörtlich festgelegt, die du ohnehin zu beachten hast.

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