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Was spricht gegen die Abschaffung von 'Standby'?

gefragt von wirtwird am 28.04.2007 um 10:41 Uhr

Es wird geredet über die Abschaffung von standby. Was sind wirklich Vorteile? Wozu braucht man eigentlich Standby.


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soust
beantwortet von soust am 28. April 2007 10:58
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Hab noch nichts von "Abschaffen" gehört. Ein Gerät für einen kürzeren Zeitraum in Bereitschaft zu halten ist sicher eine nützliche Sache, da dauerndes Ein- und Ausschalten sicher mehr Strom verbraucht. Aber Fernseher, PCs, Kaffeemanschinen usw. ständig auf Bereitschaft zu schalten kostet halt Unmengen von Strom, bis zu 11% in einem durchschnittlichen Haushalt, wie es heißt. Das ist doch wirklich völlig unnötig. Zwar hat hier vor einiger Zeit jemand geschrieben, er müsste dann sein wasimmereswar jedes Mal eine Stunde lang neu laden, aber sowas ist wohl eher die Ausnahme. Also: standby nur mit Überlegung, das meine ich dazu.

Kommentar von bassposaunist am 28. April 2007 18:35

Kannst du ein Beispiel nennen, bei dem der Ein- und Ausschaltvorgang mehr Strom verbraucht als Stand-by?

Kommentar von 622a0a9071a62222d3609db9c8991a7fsmallsoust am 28. April 2007 19:09

Na ja, kalt erwischt: außer Röhrenfernsehern und Glühbirnen (bei denen man natürlich nicht von Bereitschaft reden kann) kenne ich keine überzeugenden Beispiele. Also argumentiere ich wohl besser mit der Empfindlichkeit von Geräten, ich vermute einfach mal, dass es z.B. für einen PC besser ist, zwei Stunden durchzulaufen als etwa dreimal rauf- und runtergefahren zu werden.


anonym
beantwortet von klinsi am 28. April 2007 10:51
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vielleicht das lästige aufstehen, wir sind ja im zeitalter der fernbedienung, und ohne standby muss man immer zum gerät hin und es per hand einschalten. wegen mir kann das gern wieder so kommen, wie die letzten statistiken zeigen sind die deutschen eh zu dick.


soust
beantwortet von soust am 28. April 2007 11:05
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Fortsetzung wg. Zeitüberschreitung: Abschaffen ist kontraproduktiv, aber eine zeitliche Begrenzung des Bereitschaftsmodus bei Geräten, für die das sinnvoll ist, wäre m. M. genauso wünschenswert wie ein Geschwindigkeitsbegrenzer für Lieferwagen.


anonym
beantwortet von MarieLuise am 28. April 2007 10:56
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Also ich finde es auch nicht dramatisch, das Gerät am Gerät selbst auszuschalten. Ich kenne das noch von früher und es hat mir nicht geschadet!!


anonym
beantwortet von kbra01 am 28. April 2007 11:35
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Mein Vater schaltete den Fernseher immer mit dem Netzschalter aus, wenn Werbesendungen kamen. Dies sehr oft. Fazit: mindestens vier Reparaturen während eines Jahres. Die Bildröhre wird immer wieder entmagnetisiert und die Röhrenheizfäden verschleißen enorm. Bei CD-Player und Cassettendeck habe ich mir einen Schnurzwischenschalter in die Netzzuleitung eingebaut, gleichzeitig eine Entstördrossel-Kondensatorkombination dazu, damit das Schaltkrachen beim direkten Schalten des Netztrafos unterbunden wird. So habe ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Standby ist nur dann sinnvoll, wenn man mal kurz unterbricht, sonst nicht. Der Digitalwecker hat einen Klebestreifen über die Fotozelle geklebt bekommen, damit die Helligkeit bei Tageslicht nicht so hoch gesteuert wird. Dadurch konnte ich die Lebensdauer der Digitronröhre erhöhen. Der Wecker läuft bei zudem so minimiertem Stomverbrauch jetzt ohne Unterbrechung 25 Jahre lang.



demosthenes
beantwortet von demosthenes am 28. April 2007 15:47
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Ich wäre ja schon froh, wenn meine Geräte nicht NUR das Stand-by hätten, sondern auch noch einen ganz normalen Schalter für An/Aus, damit ich nicht immer den Stecker rausziehen oder eine schaltbare Steckerleiste dazwischensetzen muss.

Bei meiner Satellitenanlage hätte ich ohne Stand-by allerdings ein Problem, da dort ohne "Saft" die ganze Programmierung verschwände - da müssten in Zukunft dann wenigstens Pufferbatterien eingebaut werden.


anonym
beantwortet von lorenz am 28. April 2007 11:56
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Beispiel Drucker: Ein Drucker ist die meiste Zeit im Standby. Die Stromersparniss ist geringer als die Kosten für die Tinte welche jedesmal ins Tintenleitsystem geleitet wird ohne das gedruckt wird. Beispiel Fernseher: Da macht ausschalten nur wirklich Sinn wenn er dann längere Zeit ausbleibt. Die modernen Geräte sind so konstruiert das andauerndes ausschalten so wie früher denen eher schadet.

Stereo Anlage, PC auch Laserdrucker ist sinvoll diese völlig auszuschalten. Kaffeevollautomaten: Muss am sich überlegen da die Aufheizphase am meisten Strom verbraucht. Die guten Geräte sind so gut isoliert das die mit einem minimalem Stromaufwand die benötigte Temperatur halten können. Die kurzen Aufheizintervalle welche benötigt werden sparen hier aber mächtig Strom. Aber nur bei dem der viel Kaffee trinkt. Wer nur ab und zu eine Tasse trinkt macht die Maschine besser aus.

Ich habe eine Stereoanlage welche 25 Jahre alt ist. Die kennt kein Standby aber eine verzögerte Einschaltung das kein Schaltknacks ensteht hat diese auch schon.


anonym
beantwortet von bassposaunist am 28. April 2007 18:40
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Meine Stereo-Anlage ist auch die ganze Zeit auf Stand-by, da ansonsten die Uhrzeit nicht angezeigt werden kann. Nur durch Stand-by kann ich die Anlage auch als Wecker nutzen.

Kommentar von Plumbum am 28. April 2007 21:51

ein teurer Wecker. Ich würde mir einen Funkwecker besorgen. Läuft 1 Jahre mit einem Akku.


anonym
beantwortet von Plumbum am 28. April 2007 22:15
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Falls jeder dieses unnötige Standby könnte man 1,5 Kraftwerke abschalten. Ich habe schon vor Jahren folgende Maßnahmen unternommen: Eine Schaltung zwischen Stecker und Steckdose. sie schaltet erst Spannung auf das gerät wenn die Fernbedienung betätigt wird. Eine Stromversorgung für die ganzen Kleinen Netzteile. Die Versorgung der Geräte wird durch ein getaktes Netzteil mit verschieden Spannungen an den Ausgängen übernommen. Diese Billige Japan Netzteile setzen mehr als 70% ihrer Leistung in unnützer Wärme um.

Ergebnis: Die Stromrechnung ist um 25 % geringer


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