Was spricht für und gegen Wiedergeburt?

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17 Antworten

Für Wiedergeburt spricht, liebe(r) MyFishhAurely,

dass du - wenn Du Deine Sachen noch nicht aufgeräumt hast und vorher stirbst, Du die Sachen hinterher - d.h. im nächsten Leben - aufräumen kannst.

Dagegen spricht, dass du - wenn Du Deine Sachen noch nicht aufgeräumt hast und vorher
stirbst, Du die Sachen hinterher - d.h. im nächsten Leben - aufräumen
MUSST.

Diese Antwort ist durchaus ernst gemeint - Dahinter liegt die Idee des Karma der Buddhisten:

Du schaffst Karma durch Deine Handlung im Jetzt.

Du kannst dem Karma aber nicht durch Tod entkommen, denn es begleitet Dich ins nächste Leben... - gut oder schlecht....

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Kommentar von Giustolisi
01.08.2016, 09:46

dass du - wenn Du Deine Sachen noch nicht aufgeräumt hast und vorher stirbst, Du die Sachen hinterher - d.h. im nächsten Leben - aufräumen kannst.
Das ist die Behauptung um die es geht, aber kein Grund anzunehmen, dass sie stimmt. Die Frage war ja ob es überhaupt so etwas wie ein nächstes leben gibt und das ist eben nicht der fall.

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Wenn es bei der Frage darum geht, ob es eine Wiedergeburt nach dem Tod gibt: Im Christentum glaubt man an ein Leben nach dem Tod. Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Weitere Gründe, um an Gott zu glauben findet man z.b. wenn man mich fragt oder wenn man auf mein Profil geht.

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Logik, Sinn und Verstand. Es macht überhaupt keinen Sinn...

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Kommentar von Mark1616
02.08.2016, 15:30

Es macht ja viel mehr Sinn an ein allmächtiges Wesen zu glauben, welches sich dafür interessiert in welche Hautfalten du deine Fleischpeitsche steckst.

Wie man tatsächlich so naiv sein kann wird sich mir wahrscheinlich nie erschließen. Schade das du niemals merken wirst wie falsch du gelegen hast. Dir würde ich das wirklich gönnen. ;)

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gibt es in einer ganzen Reihe Religionen, mit unterschiedlichen Begründungen.

Für uns Buddhis ist das 'Wiederwerden' kein Glaubenssatz, sondern vor allem ne Meditationsaufgabe: du sollst das eherne Gesetz des Karma wahrnehmen, also welcher untrennbare Zusammenhang zwischen deinen Taten, Einstellungen, Vorlieben und Abneigungen besteht und wie sie sich auf dich und deine Persönlichkeit zurück auswirken.

Man soll verstehen lernen, dass das Karma ein Strom von Information ist über deine Persönlichkeit, der auch über den körperlichen Tod hinaus erhalten bleibt, sich in ein neues senkt und es quasi wie ein altes Erbgut umgibt. Wir sprechen nicht von einer wiedergeborenen Seele, sondern im Neugeborenen entwickelt sich ein eigenes imaginäres Ich, vordefiniert durch altes Erbgut, das gut und hilfreich oder arg belastend sein kann.

Aus diesem Karma-Gedanken sollst du für dein jetziges Leben eben den Schluss ziehen, dass jede Information über deine positiven oder negativen oder ignoranten Entscheidungen erhalten bleibt, nichts vergisst das Karma. So ein Gedanke hat den Vorteil, da ist kein Gott, der dich gängelt und angeblich lohnt oder straft. Sondern du hast alles selber in der Hand, deine Entscheidungen sind die deinen, und wirken nicht bloss nach aussen, sondern immer auch auf dich selber zurück.

Aus der Sicht des Biochemikers Rupert Sheldrake ist das buddhistische Karma ein morphogenetisches Feld.

http://www.sheldrake.org/deutsch/morphische-felder

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Beispielsweise spricht ziemlich dagegen, dass heute mehr Menschen auf der Erde leben als jemals gelebt haben.

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Kommentar von Viktor1
01.08.2016, 00:10

Das würde nicht dagegen sprechen. Es ist ja damit nicht gesagt, daß es nicht auch "Neugeburten" gibt. Außerdem wird damit nicht unbedingt "Seelenwanderung" verstanden und wenn, dann auch von Mensch zu Tier und umgekehrt.

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Kommentar von Maarduck
02.08.2016, 03:06

Beispielsweise spricht ziemlich dagegen, dass heute mehr Menschen auf der Erde leben als jemals gelebt haben.

Fakt: Ungefähr jeder 20. Mensch der je geboren wurde ist noch nicht gestorben. Aber was könnte man denn daraus schließen, wenn das für z.B. 80% der Menschen wahr wäre? Dann wären wohl einige zuvor ein Tier gewesen. Oder?

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Es spricht reingar nichts für die Wiedergeburt, aber alles dagegen. So etwas wie ein Leben nach dem Tod ist nur ein kindlicher Wunschtraum.

Früher glaubten die Leute noch es gäbe eine Seele, die im Herz wohnt und dass man mit dem Herz denkt und fühlt. Sie glaubten, die Seele wäre es, die einem Menschen erst zu einer Person macht und dass sie nach dem Tod davon schwebt, um wiedergeboren zu werden oder im Jenseits der jeweiligen Religion zu landen.
Diese Menschen glaubten auch, dass das Gehirn nur dazu da wäre, um Schleim zu produzieren und dass das Herz das Blut produziert.

Heute wissen wir es besser. Wir wissen, dass das Blut im Kreis fließt und dass das Herz nur die Pumpe ist, die es in Bewegung hält. Es gibt Menschen, die gar kein Herz haben und durch Maschinen am Leben erhalten werden. Diese Menschen fühlen und denken immer noch, der antike Glaube kann also als widerlegt betrachtet werden. 

Wir wissen inzwischen, dass das Gehirn die Informationen verarbeitet und speichert, die uns zu den Personen machen, die wir sind. Stirbt der Mensch, stirbt auch das Gehirn und damit gehen alle gespeicherten Informationen, der Mensch hört dann einfach auf zu existieren. 

Trotzdem hängen noch viele Menschen an der kindlichen Vorstellung einer Seele, die den Körper überlebt, auch wenn das natürlich Blödsinn ist, denn bisher gibt es keinen Hinweis auf so etwas wie eine Seele .
Sie glauben es wahrscheinlich, weil sie sich so nicht mit ihrer Sterblichkeit auseinandersetzen müssen. 

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Kommentar von xxXJaSmInxx
01.08.2016, 12:08

stimmt nicht.

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Würde etwas 100%ig wissenschaftlich dafür sprechen, würde es solche Fragen nicht immer wieder geben.

Ich muss aber auch gestehen dass auch nichts 100%ig dagegen spricht.

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Kommentar von Giustolisi
01.08.2016, 09:43

Es spricht nichts auch nur 1%ig dafür und es müsste eigentlich gar nichts dagegen sprechen, denn gegen die Existenz von Einhörnern spricht auch nichts 100%ig.

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Was für eine Frage!

Sie ist ebenso sinnvoll wie

"Was spricht dafür oder dagegen, dass unsere Körper sterben?"

oder

"was spricht dafür oder dagegen, dass die Sonne abends untergeht?"

oder

"Was spricht dafür oder dagegen, dass Regen nass ist?"

Der Unterschied besteht doch nur darin, dass wir Tod, Sonnenuntergang und nassen Regen mit unseren materiellen Sinnen direkt wahrnehmen können.

Die meisten Menschen sind so wissenschaftsgläubig, dass sie blind alles akzeptieren, was Wissenschaftler mit ihren eingeschränkten Sinnen, und Instrumenten wahrnehmen können, bzw, was ihrer Vorstellungsgabe entspringt. Die meisten "wissenschaftlichen" Theorien werden nie bewiesen, bleiben so lange anerkannte Theorien, die sogar in Lehrbüchern verbreitet werden, bis sie von neuen abgelöst werden. 

Und nur damit sich nun niemand beschwert, weil ich die Frage nicht beantwortet habe:

Es spricht nichts gegen Reinkarnation und alles dafür. 

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Kommentar von Ryuuk
01.08.2016, 18:34

Himmel, diese Antwort ist so falschrum, ich frag mich ob heute Gegenteiltag ist.

Die meisten Menschen sind so wissenschaftsgläubig, dass sie blind alles akzeptieren, was Wissenschaftler mit ihren eingeschränkten Sinnen, und Instrumenten wahrnehmen können, bzw, was ihrer Vorstellungsgabe entspringt

Anstatt blind irgendeinem dahergelaufenen Guru zu glauben, der behauptet auf mystische Weise erfahren zu haben, dass wir Wiedergeboren werden, bzw. der sich alles einfach ausgedacht hat?

Die meisten "wissenschaftlichen" Theorien werden nie bewiesen, bleiben so lange anerkannte Theorien, die sogar in Lehrbüchern verbreitet werden, bis sie von neuen abgelöst werden. 

Und wieder ein Experte ohne Ahnung davon, was eine wissenschaftliche Theorie ist.

Aber wo wir schon ohnehin schon bei Beweisen sind. Du beschwerst dich das wissenschaftliche Theorien nicht bewiesen sind?

Nun dann habe ich Neuigkeiten für dich: Wiedergeburt ist nicht beweisen. Die Existenz von Seelen ist nicht bewiesen.

Warum lehnst du dich Wissenschaft  als unbewiesen ab, aber glaubst dann blind an etwas für das es keinen einzigen Beweis gibt?

Es spricht nichts gegen Reinkarnation und alles dafür.

Schönen Gegenteiltag!



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Erst einmal könnte man klären, von welcher Art Wiedergeburt du hier sprichst.

Geht es um die Vorstellung, das eine Art ewiges Selbst (Atman) von einem Körper zum nächsten wandert, im Bemühen, irgendwann mit dem Göttlichen (Brahman) zu verschmelzen?

Reden wir von einer Art Leidenstrieb, bei dem unsere Anhaftungen dazu führen, dass wir uns in immer neuen Körpern manifestieren, bis wir diesen Trieb überwinden?

Oder reden wir hier von der Erfahrung einer geistigen Wiedergeburt, einer Art inneren Erneuerung, die man an irgendeinem Punkt seines Lebens macht?

Ich selbst bin Buddhist und stehe all diesen Konzepten von Wiedergeburt sehr skeptisch gegenüber. Letztlich sind sie nur Spekulationen.

Ich persönlich bevorzuge eine andere Interpretation der buddhistischen Wiedergeburtsidee in den sechs Daseinsbereichen, die unter anderem auch vom japanischen Zen-Lehrer Shohaku Okumura vertreten wird.

Demnach ist die Lehre der Wiedergeburt im Buddhismus ein psychologisches Modell unserer Geisteszustände und nicht etwa die Schilderung von Ereignissen nach dem körperlichen Tod.

Auf Wunsch führe ich das auch gerne weiter aus, als Zusammenfassung sollte das aber erst einmal reichen.

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Die Anzahl müsste der Lebewesen müsste doch theoretisch gleich bleiben.
Kann aber auch sein, dass ich falsch informiert bin, und man im Buddhismus nur als Säugetier geboren wird.
Keine Ahnung

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Kommentar von ArbeitsFreude
01.08.2016, 02:48

Als Buddhist kann ich Dir nur sagen, liebe(r) 1900minga: Hast absolut recht:

Doch Buddhismus ist letztlich - als Religion genommen - genauso "mystisch" wie andere Religionen.

Lass es mich so sagen: Man kann das Buddhistische "Leben" als Energie bezeichnen, die beliebig teilbar ist, weshalb die Zahl - je nach ausgerufenem Atomkrieg oder Dschihad variieren kann:(

Doch die Energie geht nie verloren. Somit muss man sich vielleicht mit dem Gedanken anfreunden, dass man wieder geboren wird, es aber je nach Lebensform überhaupt nicht merken wird....

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Der Wiedergeburtsquatsch mag zwar "gefühlsmäßig" vielen Menschen eingängig sein. Aber so etwas müßte ja auch irgendwie "technisch" organisiert werden und zwar perfekt.

Für diese technische Realisation bräuchte man ewig funktionierende Datenbanken mit gigantischem Speicherplatz - Festplatten von der Erde bis zum Mond geschichtet. Dazu Realisations-Personal - wohl 1 Milliarde Mitarbeiter - die fernsteuernd Wunder über Wunder vollbringen und ohne jeglichen logischen Knoten "Gerechtigkeit" vollziehen.

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sämtliche "gründe" für eine wiedergeburt, also die religionsgründe, sind mit vielen kleinen beispielen alle widerlegbar..........*g*

es spricht nichts dafür, nur der eigene glauben, der jedoch, wie immer, schwer widerlegbar ist wenn man fanatisch glauben will.............

dagegen spricht alles, denn alle religiösen gründe sind eben widerlegbar und somit bleibt nur noch der glaube = nicht wissen..............:)

viele behaupten immer, dass irgendwer aus früheren leben mit allen details berichtet hat, aber im grunde genommen sind diese angeblichen "details" und früheren leben immer nur im hirn abgespeicherte erinnerungen, die aus allen möglichen dingen stammen, die der mensch im laufe seines lebens irgendwann, irgendwo mal gehört, gelesen, oder in medien (filmen usw.) gesehen hat............das hirn speichert ALLES ab, jedoch erinnert sich der mensch nur an die wichtigsten dinge und irgendwann gibt es dann déjà-vu´s und man erinnert sich an dinge, die man eigentlich "nicht" kennt/weiss.....zudem ist das menschliche hirn eine riesige "fantasie-maschine", es kann sich fast alles vorstellen und wenn man dann an diese dinge glaubt, dann ist es wie in der religion.........man denkt und behauptet, es sei so und lässt sich von eigenen hirn "verarschen"..............:)

und es ist wie in der religion, würden die ganzen märchen von gläubigen, die immer behaupten, jesus oder gott gesehen/gespürt zu haben, wirklich wahr sein, wäre dies der ultimative beweis für die religion..............aber WO sind diese beweise und warum glauben die menschen auch an andere religionen?...........

so ist es auch beim thema wiedergeburt.........:)

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Kommentar von RevatiKKS
01.08.2016, 12:05

So, so, ich kenne da aber jemanden, der sich als zweijähriges Kind plötzlich daran erinnert hat, wie er einige Jahre zuvor gestorben war. Und NEIN, die Eltern hatte nicht einmal einen Fernseher, wo er irgendetwas dementsprechendes hätte sehen können. Im Bekanntenkreis, in der Familie war niemand gestorben, also Tod war auch kein Gesprächsthema.

Das Kind wusste einige Details, die  niemandem sonst bekannt sein konnten. Die Eltern hatten später kurzen Kontakt mit der Witwe und die Parallelen waren wirklich erstaunlich.

Alles natürlich nur Hirngespinste wie du meinst...

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Dafür? Nichts.

Dagegen? Die Tatsache das es nichts gibt, was dafür spricht.

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Alles...nach allem  was bekannt ist wird der Mensch strunz dumm geboren.
Eine Wiedergeburt machte schlicht keinen Sinn, er könnte im nächsten Leben nichts anders machen, mangels Erfahrung oder Wissen.

Da nützte auch der gute Vorsatz nichts "im nächsten Leben würde man alles besser machen".

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Was spricht dafür?

Nichts.

Was spricht dagegen:

Die Tatsache dass die Existenz einer Seele nicht bewiesen wurde.

Dass die meisten Vorstellungen der Wiedergeburt dem Leben selbst den Sinn nehmen dem sie ihn zu verleihen versuchen.

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Dafür oder dagegen spricht die eigene Erinnerungsfähigkeit. Arbeitshypothese ist dann: was sagt Deine? ;)

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Gegen "Wiedergeburt" spricht eigentlich nichts, denn diese kommt von unserem ewigen Gott (1.Kor.15,52; Offb.20,4).

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