Frage von Unknownnot24, 156

Was spricht für oder gegen Gott?

Es interessiert mich sehr, eure Meinungen zu lesen!

Antwort
von Ryuuk, 41

Für einen Gott? Nichts. Es gibt keine substantiellen Belege für die Existenz eines Gottes, nichts was geprüft und als objektiv korrekt bezeichnet werden kann.

Und das ist auch schon alles was gegen Gott spricht, die totale Abwesenheit jeglichen Beweises seiner Existenz. Denn, wenn es keinen Beweis gibt das eine Behauptung wahr ist, dann ist diese Behauptung höchstwahrscheinlich auch nicht wahr. Gott ist da keine Ausnahme.

Antwort
von Undsonstso, 98

Das sieht jeder mit eigener Subjektivität, ob etwas dafür und was dagegen spricht (bzw. anders herum)...

Wir sind Menschen, die in Wolken oder in sonst was i-welche Figuren erkennen.... So ist es meines Erachtens kein Wunder, dass es genügend Menschen gibt, die für Glaube offen sind.

Antwort
von kami1a, 86

Hallo! Wissenschaftlich spricht eher wenig für Gott und sonst hängt es davon ab wie man ihn genau interpretiert und was man dann daraus macht. 

Ich wünsche Dir alles Gute.

Antwort
von Viktor1, 77

Hallo,

meinst du dafür (oder dagegen) daß Gott ist - oder daß Menschen ihn brauchen.
(zu beiden Aspekten erfolgten hier Antworten)
Genau genommen - von außen betrachtet - garnichts. (ich bin Christ !!)
Aber ist (war) dies mit einem Auto nicht genauso ?
Wer es nicht kennt ist in der ähnlichen Situation. Diese hatten wir ja vor hunderten von Jahren, auch wenn die Vorstellung davon - einem sich selbst bewegenden Objekt (Fahrzeug) mit dem man leicht selbst Ortswechsel vornehmen konnte wohl präsent war aber diese Möglichkeit doch nur den "Göttern" zugedacht werden konnte.
Der Vergleich mag "hinken", aber es beschreibt die subjektive Situation.

Menschen suchen Erklärung für das Sein (manche auch Sinn !) wobei die wissenschaftliche Komponente auch nur beschränkt hilfreich ist. Dies zeigt sich z.Bsp. in der "Urknall"- Theorie welche bis zu einem Anfangspunkt meint, alles erklären zu können - danach nichts.
Viele sehen gerade in unsere Beschränktheit  der Erkenntnisse und oder der sich durch die Forschung immer weiter erschließenden "Geheimnisse" (wobei jede Erkenntnis weiter neue Fragen aufwirft) ein Wirken, welches sich weder faktisch noch dem Sinne nach ohne "göttliche Komponente einer Erklärung erschließt.
Auch das exklusive menschliche Bewußtsein mit seiner implizierten Möglichkeit der Interpolation und Extrapolation der Seins-Gegebenheiten und deren (freien) Wertungen kann nicht  notwendigen Gesetzmäßigkeiten zugeordnet werden.
Auch hier kann  eine geistige (göttliche) Komponente gedacht werden, welche nicht widerlegbar ist aber sehr wohl "Wahrscheinlichkeit" nicht ausschließt.

Ich will mich hier nicht weiter einlassen weil es den Rahmen sprengt.

Gruß Viktor

Antwort
von Philipp59, 38

Hallo Unknownnot24,

ich möchte hier die Dinge schildern, die aus meiner Sicht für einen Gott sprechen.

Stell Dir einmal vor, Du würdest eine Galerie betreten, in der die Werke eines unbekannten Künstlers ausgestellt sind. Keines seiner Werke weist eine Signatur auf. Es existiert von diesem Künstler weder ein Bild noch eine persönliche Aufzeichnung. Es gibt auch niemanden, der diesen Künstler je gesehen oder  persönlich kennengelernt hat. Würdest Du nun daraus schließen, dass es diesen Künstler vielleicht  niemals gegeben hat? Aber da sind doch seine Werke, die Dich letztendlich davon überzeugen, dass es ihn geben muss oder dass dieser zumindest irgendwann gelebt haben muss.

Diese im Grunde zwingende Logik wendet man zwar immer dann an, wenn man von Menschen gemachte Dinge entdeckt (z.B. bei archäologischen Ausgrabungen), doch wenn es um Gott geht, dann reicht es vielen Menschen nicht, seine Werke als hinreichenden Beweis für seine Existenz gelten zu lassen. Wo liegt also das Problem? An einem Mangel an Beweisen? Ist nicht die uns umgebende Welt voll von Werken dieses größten "Künstlers" aller Zeiten? Welches seiner Werke trägt denn nicht den Beweis von Genialität und überragender Intelligenz?

Fangen wir einmal ganz von vorn an. Wissenschaftler glauben Beweise dafür gefunden zu haben, dass alles mit einem "Urknall" angefangen hat. Aber was war vor diesem Urknall und warum sollte es ihn überhaupt durch Zufall gegeben haben? Jedenfalls bildete sich der Grundbaustein, die Materie, aus der sich schließlich die Sterne und Planeten bildeten. Von Anbeginn an lief jedoch alles nach festgelegten Gesetzmäßigkeiten ab, die seitdem im gesamten Universum Geltung haben. Wenn es also feste Naturgesetze gibt, die so gemacht sind, dass letztendlich eine komplexe Welt entstehen konnte, in der alles funktioniert, wie könnten dann diese ohne einen Gesetzgeber entstanden sein?

Nachdem sich also im Verlauf großer Zeiträume die Sterne und andere Himmelskörper gebildet hatten, vereinigten diese sich zu ganzen Sternenhaufen, den Galaxien. Von denen soll es unglaubliche 125 Milliarden oder mehr geben! Die Galaxien sind allerdings nicht wahllos im Weltraum verteilt, sondern bilden sog. Galaxienhaufen. Diese wiederum unterliegen einer noch höheren Ordnung und sind als Superhaufen angeordnet. Wäre in einem Universum, in dem ausschließlich Kräfte des Zufalls herrschen, eine solche Ordnung zu erwarten?

Irgendwann in einer späteren Phase entstand unsere Erde. Ist es einfach Zufall, dass die Erde in einer "bewohnbaren Zone" der Milchstraße liegt, da sie genau die richtige Konzentration an chemischen Elementen, die für das Leben notwendig sind besitzt? Wäre sie z.B. weiter weg, dann kämen zu wenige dieser Elemente vor, wäre sie dem Zentrum der Milchstraße zu nahe, dann bestünde ein erhöhtes Vorkommen tödlicher kosmischer Strahlung.

Auch hat die Erde die genau die richtige, d.h. lebensfreundliche Umlaufbahn zur Sonne ( 150 Millionen Kilometer). Wäre sie nur etwas weiter von der Sonne entfernt, wäre sie von Eis überzogen, bei geringfügiger größerer Nähe zur Sonne würde ihre Oberfläche glühen.

Ach ja, dann ist da ja noch der freundliche "Nachbar" der Erde, der Mond. Wir sind richtige Glückspilze, dass wir ihn haben! Er trägt zu einer stabilen Erdachse bei. Ohne ihn würde die Erde wie ein Kreisel anfangen zu eiern und könnte sogar zur Seite kippen.Nicht zu vergessen sind auch die für die Ökologie der Erde so wichtigen Gezeiten, die der Mond erzeugt. Ist es vernünftig anzunehmen, dass der Zufall an all das "gedacht" hat?

Dann gibt es da noch die "Schutzschilde", die die Erde umgeben und die für die dauerhafte Existenz von Leben auf der Erde unabdingbar sind. Da der Weltraum durch seine tödliche kosmische Strahlung und einen andauernden galaktischen "Kugelhagel" eine Bedrohung für das Leben auf unserer Erde darstellt, gibt es zum einen das Magnetfeld der Erde - es hält die volle Intensität kosmischer Strahlung ab und schützt uns vor potentiell tödlichen Gefahren der Sonne - zum anderen die Erdatmosphäre - auch sie filtert z.B. durch das Ozon bis zu 99 Prozent der gefährliche Ultraviolettstrahlung und verhindert weitgehend den Einschlag von Meteoriten auf die Erdoberfläche. Dank dieser genialen Schutzmechanismen können wir uns auf unserer Erde ziemlich sicher fühlen.

Wenn auch somit alle Bedingungen für Leben auf der Erde vorhanden waren, muss doch das Leben dann irgendwie entstanden sein. In der Schule haben wir gelernt, dass in einer "Ursuppe" irgendwann die Grundbausteine des Lebens entstanden seien, aus denen dann schließlich die erste lebende Zelle entstanden sei. War es aber wirklich möglich, dass hier der Zufall die Rolle eines Schöpfers übernommen hat? Ist es denkbar, dass eine erste lebende Zelle durch die zufällige Anordnung von Molekülen entstehen konnte?

Nun gibt es über 100 Aminosäuren, jedoch sind nur 20 für die Proteine des Lebens erforderlich. Außerdem treten sie in zwei Strukturen auf: "rechtshändige" und "linkshändige" Moleküle. Die 20 Aminosäuren, aus denen die Proteine der Lebewesen bestehen, sind alle "linkshändig". Wie wahrscheinlich ist es denn, dass auch nur ein einziges für das Leben notwendige Proteinmolekül durch Zufall in einer Ursuppe entstehen konnte? Berechnungen haben ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit gegen Null geht. Doch sollte sich trotz dieser großen Unwahrscheinlich einer zufälligen Entstehung tatsächlich ein für das Leben notwendige Protein von selbst gebildet haben, dann ist man damit von einer Zelle noch sehr weit entfernt. Das wäre in etwa damit zu vergleichen, dass ich von einer hochkomplexen Fertigungsanlage einer Fabrik eine einzige Schraube besitze.

Selbst eine "einfache" Zelle weist derart komplexe Strukturen auf, dass diese sogar jede von Menschen konstruierte Maschine bei weitem übertrifft. Der in der Fachwelt bekannte Molekularbiologe Michael Denton schrieb einmal über die Genialität einer solch "einfachen" Zelle folgendes: "Die Molekularbiologie hat gezeigt, daß selbst die einfachsten lebenden Systeme auf der Erde, die Bakterienzellen, überaus komplex aufgebaut sind. Obwohl die winzigsten Bakterienzellen unglaublich klein sind, ... ist jede Zelle eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist" (Michael Denton, "Evolution: A Theory in Crisis", Seite 250).

Diese wenigen Beispiele zeigen nur ausschnitthaft, dass all die vielen "Werke der Natur", wie sie genannt werden, den Stempel göttlicher Urheberschaft in sich tragen. Im Grunde braucht man für ein rein naturalistisches Weltbild sogar mehr Glauben, als für den Glauben an die Existenz eines Schöpfers. Wieso? Weil für den Glauben an die zufällige Entstehung von Materie und Leben echte Beweise fehlen, die Hinweise für Planung und Intelligenz jedoch überwältigend groß sind.

LG Philipp

Antwort
von Liyahal, 25

Das ganze Universum so komplex wie es ist mit seiner ganzen Vielfalt kann doch nicht zufällig entstanden sein oder ? :)

Antwort
von xXPatte92Xx, 156

Ich selbst glaube nicht an Gott aber ich denke viele Menschen brauchen diesen glauben an eine Person die über unser Schicksal entscheidet um zb nehmen wir mal eine Krankenschwester: wenn sie zb sieht wie eine Person ich drücke es mal krass aus am Kopf verletzt wird und ins Krankenhaus muss und sie finden dort einen Gutartigen Tumor und diese Person so geheilt werden kann. Ist das für gewisse Personen eine Erklärung dafür das im leben alles einen sinn hat. Es gibt da villt auch bessere beispiele aber das fällt mir gerade so aus dem Stehgreif ein.

Kommentar von 666Phoenix ,

Na, bei dieser Denkweise steppt doch der "Bär"!

Eine Krankenschwester kann wie jeder Mensch an wen auch immer glauben! Wenn sie keine Ahnung hat von der Medizin, also von ihrem Job (was ich hier mal übertrieben darstellen möchte), dann hilft ihr und ihren Patienten auch kein einziger Gott, keiner von den vielen aus der Menschheitsgeschichte! Der würde dann, wie hier so oft anzutreffen, sagen: Hei, ich habe Dir einen freien Willen gegeben! Wenn Du zu doof bist, damit Deinen Job zu machen, dann ist das nicht meine Schuld! Kannst "dann" aber trotz dieser Doofheit  bei mir vorbei kommen, wir finden schon ein Plätzchen für Dich im großen Dschungel von Hölle oder auch Paradies! Glaube an den Unsinn z. B. aus der Bergpredigt meines Adoptivsohnes Jesus (aus der Wüste von Nazareth), der da angeblich verkündete: "Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich." 

Wenn also jemand stirbt an einem Hirntumor (auch meine Mutter starb an einem solchen), dann sollte jeder, der mit Gott in Verbindung steht, diesen zuallererst fragen, warum er bei einigen seiner "Schöpfungsgestalten" solche Qualen und solchen unsinnigen Quark zulässt und bei einigen nicht - obwohl er ja angeblich alle Menschen liebt!

Auf eine Antwort von selbigem (nicht von seinen irdischen Apologeten und nicht von seinen Missionaren hier auf Erden und schon gar nicht von seinem Fussvolk in den Kirchen hier rundherum!) wäre ich sehr gespannt! Bisher: NADA! "Er" antwortet einfach nicht - wahrscheinlich weil er meine Fragen gar nicht beantworten kann! 

Oder aber: ES GIBT IHN GAR NICHT!?

Kommentar von Haldor ,

Wenn du von der christlichen Religion nichts hältst, dann wende dich doch anderen Religionen zu. Die haben für solche tragischen Fälle, die du anführst, pragmatische und durchaus einleuchtende Erklärungen parat. Z.B. der Buddhismus: Es ist halt schlechtes Karma aus dem Vorleben, das man mit sich herumträgt. Falls man gutes Karma im jetzigen Dasein sammelt, sieht es im nächsten Leben schon wieder anders aus. Die Liebe Gottes gibt es im Buddhismus nicht, nur das knallharte Gesetz des Karmas! Natürlich wird man für solche Erklärungen auch keinen Beweis antreten können, denn seit Kants Erkenntnistheorie weiß man, dass Phänomene wie Gott, Sinn des Lebens, Unsterblichkeit der Seele, Leben nach dem Tod, Ewigkeit u.a.m von unserer Vernunft nicht erklärt werden können, da diese Dinge nicht zu unserem Erfahrungsbereich gehören. Nur was sinnlich erfahrbar ist, kann von der Vernunft „behandelt“ werden. Das Übersinnliche gleicht einer weißen Fläche, die man mit allen möglichen Erzählungen ausfüllen kann, aber keine der Erzählungen kann Anspruch auf Richtigkeit erheben.

Kommentar von xXPatte92Xx ,

Wenn ich dich beleidigt haben sollte tut es mir leid es war nicht meine Absicht, ps diesen Kommentar habe nicht ich sondern mein Sohn geschrieben da mein Laptop kein Passwort hat wieso auch ich viel selbst aus allen Wolken als ich das lesen musste. Ich schreibe meine Passwörter auch in ein kleines Buch. Naja der Mensch wird wohl nur aus Schaden klug ich hoffe du bist nicht mehr sauer. Meine Sichtweise zu Gott sieht da anders aus, Ich selbst glaube das man Gott in der Liebe der Menschen wieder erkennt weil liebe ein macht ist die Berge versetzen kann. Falls mein Sohn dich beleidigt hat, bitte sei nicht böse.

Antwort
von comhb3mpqy, 50

Ich glaube an Gott. Ich habe Sachen erlebt, die mich glauben lassen und in der Bibel stehen viele erfüllte Prophezeihungen. Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte findest du im Internet, frag mich, wenn du sie suchst. Du kannst dich ja auch mal mit dem Thema Nahtoderfahrungen beschäftigen.
Ich finde diese Welt ist sehr gut durchdacht, ich glaube nicht, dass sie aus Zufall entstanden ist, ich glaube, dass sie geplant wurde.

Kommentar von Ryuuk ,

Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden

Es ist aber auch schwer zu Erklären, wie imaginäre Menschen gesund werden.

Antwort
von Haldor, 39

Für Gott sprechen einige unerklärliche Phänomene (Atheisten behaupten zwar immer, die könnte man alle irgendwann auch erklären, aber das sind m.E die Behauptungen von Ignoranten).

Unerklärlich ist das Phänomen der Zeit. Sie hat keinen Anfang und läuft in die Ewigkeit hinein.

Dann ist die Herkunft der Naturgesetze unerklärlich. Wer hat sie entworfen und zur Wirksamkeit geführt? Seit wann gibt es sie? Ein Atheist müsste sagen: die waren schon immer da. Also verbinden wir mit der Herkunft der Naturgesetze auch das Phänomen der Ewigkeit. (Selbst der Agnostiker Ernst Haeckel musste zugegen: das Naturgesetz ist Gott!) - Schließlich: woher kommt die Naturkraft, die Lebensenergie? „Sie bleibt als das schlechthin Unerklärliche stehen!“ (Schopenhauer). Atheisten und Materialisten gehen von der Naturkraft einfach aus. Aber wer sorgt dafür, dass wir uns bewegen, dass wir denken, dass die komplizierten Verläufe unseres Organismus so wohl aufeinander abgestimmt funktionieren? Das ist unerklärlich.

Was spricht gegen Gott? Eigentlich gar nichts! Dass Gott sich nicht bemerkbar macht, dass wir ihn rational nicht erklären können, hängt mit der Konstruktion unserer Vernunft zusammen. Sie hat für das Übersinnliche, wo sich Gott aufhält, keine Erkenntnisinstrumente.

Antwort
von Fantho, 47

Gott lässt sich nicht per Ratio begreifen...

Alle Hinweise auf die Welt, die Natur, die Heiligen Schriften, die Religion(en) etc pp.

sind rationale, mitunter auch missverstandene Hilfsmittel, lassen aber Gott nicht (be)greifen, (in sich) wahrnehmen, verstehen usw. usf.

Gruß Fantho

Antwort
von 3plus2, 23

Das Universum, die Sonnen, die Planeten, das Leben, wer hat es gemacht, die Menschen können das nicht, also muss es doch was bzw. einen geben der das kann und den nenne ich Gott

Antwort
von chrisbyrd, 36

Ich kann nur beschrieben, warum ich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw..

Ob man das als Religion bezeichnen kann, weiß ich nicht genau. Mir ist es nicht wichtig, was christliche Kirchen und Gemeinden lehren, da häufig viele eigene Lehren und Traditionen zu finden sind. Wichtig ist mir, alles anhand der Bibel zu überprüfen, wie es die Beröer gemacht haben (Apostelgeschichte 17,11).

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Kommentar von BloodmoonY ,

Nur setzen alle diese beweise vorraus das es einen Gott gibt, und diese Frage versuchen wir zu klären. Du kannst keinen neutralen Beweis aus der Bibel vorbringen im Bezug auf diese Frage.

Antwort
von Maxassin, 85

irgendwer (ich weiß nicht den name nicht mehr) hat mal eine "kosten nutzen rechnung für den glaube an gott" gemacht und heraus gekommen ist: glaubst du an ihn und es gibt ihn= kommst in den himmel , gibt ihn und glaubst icht an ihn = hölle, gibt es ihn nicht ist es egal. alao hast du im endeffekt das bessere preisleistungsverhältniss wenn du an gott glaubst

Kommentar von Unknownnot24 ,

hab ich auch gesehn. aber da frage ich mich ein mensch kann doch gut sein obwohl er nicht glauebig ist. warum soll gott ihn dann in die hoelle schicken. wuerde gar nicht passen.

Kommentar von Ryuuk ,

Weil, zumindest nach Katholischer Doktrin, der Glaube an Gott das einzige Kriterium ist. Solange man an Gott glaubt und Jesus akzeptiert, kommt man in den Himmel und jeder der es nicht tut kommt in die Hölle. Es ist vollkommen egal, was für ein Mensch du warst und wie du dein Leben gelebt hast, Glaube ist der einzige entscheidende Faktor.

Kommentar von Georg63 ,

Richtig - diese Doktrin ist seit 1500 Jahren dazu da, die Macht der Kath. Kirche zu sichern. Mit Gott hat das nicht viel zu tun. Der muss nur als Strohmann herhalten.

Kommentar von Ryuuk ,

Man nennt das Pascals Wette, nach dem Französischen Philosphen Blaise Pascal.

Das Problem mit der Wette ist, das selbst wenn du an Gott glaubst, du an den falschen Gott glauben könntest. Zum Beispiel könnte auch Allah der echte Gott sein, und dann wärst du als Christ immernoch aufgeschmissen.

Kommentar von Unknownnot24 ,

Gut erklärt ! Aber der Schluss macht für mich keinen Sinn. Ein Beispiel : 2 Personen 1 Person hat in ihrem leben viele Menschen getötet und viele andere schlimme Dinge. Und ist natürlich nicht gläubig. Die andere Person ist auch nicht gläubig. Aber führt ein "normales" Leben. Ohne sich etwas zu Schulden kommen lasse. Ist hilfsbereit usw. Obwohl die beiden Personen nicht gläubig sind, kann man diese doch nicht vergleichen. Also Gott würde dann quasi beide gleichsetzen, weil er sie in die Hölle schickt. Für mich vollkommener Schwachsinn.

Antwort
von wespe13, 39

Wer hat es gemacht, das Universum, die Sonnen, die Planeten, das Leben, die Menschen können das nicht, ergo muss es doch das was geben der/die das kann und der/die nenne ich Gott.

Antwort
von tuilaai, 38

Allah ist guetig , ueberall und schaue nach Euch.

Kommentar von wespe13 ,

das Allah nach uns schau, das glaube ich nicht, warum lässt er den soviel Kriege zu und in seinen Namen morden

Kommentar von tuilaai ,

Allah kann den Menschen nicht daran hindern, anderen Menschen in seinem Namen zu töten. Er hat Menschen den Verstand und die Intelligenz dazu gegeben, das nicht zu tun, aber Menschen benutzen das nicht!

Kommentar von 3plus2 ,

@ tiulaai  und warum sieht er denn das Morden der IS nicht

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