Frage von Hannes282001, 105

Was spricht für ein Motorrad?

Ich würde gerne ein Motorrad Führerschein mit 16 machen, aber meine Mutter "sperrt" sich so ein bisschen dagegen, d.H. sie würde zu nem Mofa Geld dazu geben aber zu nem Motorrad nicht, weil ist sie dabei nen Mulmiges Gefühl hat. Des weiteren würde sie meinen Großeltern sagen das sie das nicht beführwortet so das die auch kein Geld dazugeben würden... Meine Frage ist jetzt was spricht führ ein Motorrad... Der Sachverhalt ich bin jetzt 15 1/2 geh in die 11. klasse und bin total abhängig von der Bahn und meinen Eltern...

Antwort
von derhandkuss, 42

Ein Mofa birgt mindestens genauso viele Gefahren im Straßenverkehr wie ein schnelleres Zweirad. Mit dem Mofa wirst Du regelmäßig überholt, was an sich schon eine Gefahrenquelle im dichten Stadtverkehr darstellt. Mit einem schnelleren Zweirad kannst Du da besser mit halten, was Risiken minimiert. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.

Antwort
von xttenere, 2

Versprich Deiner Mutter immer Handschuhe....Schutzkleidung (Protektoren ) Helm...Stiefel anzuziehen.

Denn damit wärst Du weit mehr geschützt als auf dem Mofa, wo Du nur den Helm trägst....wenn überhaupt.

Antwort
von Steinschleuder, 37

Was meine Eltern überzeugt hat:
1. Mofa fahren ist VIEL gefährlicher, als Moped oder Motorrad, weil du sehr langsam bist und diese Geschwindigkeit sehr oft unterschätzt wird. Beim Roller mit 50 km/h wird man auch unterschätzt.
2. Du bist unabhängig. Musst nicht mehr das Taxi Mama nutzen und bist auch nicht auf die Bahn angewiesen, also kannst du viele Dinge entspannter angehen.
3. Du kannst schon Erfahrungen im Straßenverkehr sammeln, auch auf Autobahn und Landstraße, was mit dem Mofa schwer wird.
4. Mit Erwerb des A1-Führerscheins beginnt die 2-Jährige Probezeit.
5. Zukünftige Führerscheine werden günstiger, da du weniger Theoriestunden brauchst und der B Führerschein nur noch eine "Erweiterung" deines Führerscheines ist. Bei weiteren Motorradführerscheinen musst du nur noch eine praktische Prüfung machen.

Viel Glück!

Kommentar von Fiete14 ,

Genau diese Argumente haben meine Mom auch überredet :-)

Kommentar von 19Michael69 ,

Also wenn sich seine Mutter von diesen Argumenten hat überzeugen lassen, dann hat er Glück gehabt und es zeigt, dass seine Mutter leider keine Ahnung hat.

Zu Punkt 1 und gerade beim Mofa gebe ich dir ja noch Recht, aber ...

... jeder, der sich mit dem Thema beschäftigt, kennt mehr Fälle von meist selbst verschuldet verunfallten 125ern als durch Übersehen anderer verunfallte Mofas oder Kleinkrafträder.

Unterschätzen stimmt in diesem Zusammenhang nicht, da wenn überhaupt die Geschwindigkeit unterschätzt und dadurch die Vorfahrt genommen wird. Das passiert sicher eher umso schneller das Zweirad ist.

Auch der Rest ist entweder fraglich oder sogar falsch.

Auch mit dem Mofa oder dem Kleinkraftrad ist man unabhängig. Zwar langsamer aber dennoch kein Argument.

Und auch damit kann man Erfahrungen sammeln. Okay, nicht auf der Autobahn. Aber wie viele 125er sieht man auf der Autobahn?

Ob die Probezeit meines Kindes mit 16, mit 17 oder mit 18 beginnt, wäre mir total egal und es ist zumindest kein Argument nur deshalb den A1 zu machen und 125er zu fahren.

Punkt 5 ist in Bezug auf Klasse B falsch und es ist keine Erweiterung!

Es stimmt zwar, dass man weniger Theorieunterricht absolvieren muss, das gilt aber auch schon bei der Fahrerlaubnis Klasse AM (Kleinkraftrad).

Die praktische Ausbildung der Klasse B muss man komplett absolvieren.

Weniger kostet der Führerschein dadurch auch nicht, da der theoretische Unterricht bereits in der Grundgebühr enthalten ist. Bei Besitz einer anderen Fahrerlaubnis wird sie bei den wenigsten Fahrschulen dadurch günstiger.

In Bezug auf die weiteren Motorradklassen ist das zwar richtig, meistens sind aber auch ein paar Übungsstunden erforderlich. Das liegt ganz alleine im Ermessen des Fahrlehrers.

Und es stellt sich auch die Frage, ob er überhaupt später den A2 machen und Motorrad fahren will.

Wenn nicht, dann lohnen sich der A1 und eine 125er auf keinen Fall.

Wohl bei den wenigsten Eltern würden deine Argumente wirklich etwas bewirken ;-)

Gruß Michael

Kommentar von Steinschleuder ,

Lieber Michael,

Das ist deine Meinung.

Diese Argumente kommen größtenteils von meinem eigenen Fahrlehrer und ich glaube nicht, dass der Blödsinn erzählt. Und selbst wenn: es geht hier nicht um die Frage, ob sich eine 125er lohnt, es geht darum, wie der Fragesteller seine Eltern überzeugen kann. Ich habe lediglich MEINE Argumente aufgezählt, die MEINE Eltern überzeugt haben. Wenn es dich nicht überzeugt, dann ist das dein Problem, aber danach hat niemand gefragt. ;)

Grüße

Kommentar von 19Michael69 ,

Wieso soll das mein Problem sein? Ich habe das Problem nicht ;-)

Sicher werden diese und andere seltsame Argumente immer wieder gerne gebracht - auch von Fahrlehrern, denn die haben ja was davon.

Wenn sich aber jemand von diesen überzeugen lässt, dann hat dieser sich nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt.

Und das ist nicht nur meine Meinung sondern eine Tatsache.

Glück halt für euch, wenn es bei euren Eltern geklappt hat.

Es sei euch ja auch gegönnt ;-)

Gruß Michael

Antwort
von zweitaKTMotor, 46

als ich mofa gefahren bin ist mir aufgefallen dass wenn man 25kmh fährt die autos einen sehr gefährlich überholen die beachten einen kaum. da hat man ofts gefühl man wird gleich runtergefahren. deswegen hab ichs dann auf 45kmh aufgemacht war dann ein bischen besser aber nicht wirklich gut. jetzt mitm motorrad ist das kein problem mehr aber man muss sich immer dran erinnern dass man immer das opfer ist bei unfällen und eben dementsprechend fahren. was aber nicht langsam heißt. halt bei vorfahrt immer vorsicht und so. und mit der Geschwindigkeit muss die schutzkleidung halt passen

Kommentar von Hannes282001 ,

Man bekommt ja auch eine entsprechende Ausbildung dazu...beim Auto kann genau so viel schief gehen... oder nicht?

Kommentar von zweitaKTMotor ,

naja es kann genauso viel schiefgehen da hast du recht aber die folgen sind viel extremer beim Motorrad. ein einfacher unfall mit dem auto kann tötlich beim Motorrad sein (im extremfall)

Antwort
von klugshicer, 43

PSAs für Zweiradfahrer sind in der Regel für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt als man sie auf einem Mofa erreicht - das führt dazu, das eine vernünftige PSA auf einem Mofa nicht tragbar ist, obwohl das Verletzungsrisiko kaum geringer ist als wenn man ein richtiges Motorrad fährt.

http://www.focus.de/panorama/welt/toedlicher-unfall-in-hannover-polizeiwagen-ram...

Kommentar von Hannes282001 ,

PSA ???

Kommentar von klugshicer ,

Persönliche Schutz-Ausrüstung - dazu gehört nicht nur der Helm sondern auch Jacken und Hosen mit Protektoren, Handschuhe usw.

Kommentar von 19Michael69 ,

Das musst du jetzt aber mal erklären.

Sicher sind die meisten Mofa-Fahrer und auch die Fahrer von Kleinkrafträdern (Rollern) so dumm, keine vernünftige Schutzkleidung zu tragen.

Warum sollte sie aber auf einem Mofa nicht "tragbar" sein, nur weil sie sogar für höhere Geschwindigkeiten ausgelegt ist?

Gruß Michael

Kommentar von klugshicer ,

Das fängt bei den Integralhelmen an. Die Belüftungen sind für wesentlich höhere Geschwindigkeiten ausgelegt als 45 Km/h. Im Sommer schwitzt Du bei geringen Geschwindigkeiten, in den Dingern wie ein Schwein und im Winter beschlägt sofort das Visir. Das ist der Grund warum so viele  Mofafahrer nur einen Jethelm tragen.

Bei den Motorrad-Jacken hast Du als Mofafahrer im Sommer das selbe Problem bei 30° im Schatten zerläufst darin wie Butter. Wenn die Jacke dann noch eine Membrane hat (haben fast alle) dann verwandelt sich deine Jacke innerhalb von wenigen Minuten in ein Aquarium.

Diese Probleme reduzieren sich mit steigender Geschwindigkeit - natürlich darf man auch auf einem Motorrad innerhalb geschlossener Ortschaften nicht schneller als 50 fahren. Aber vom Fahrtwind her macht es im Hochsommer einen enormen Unterschied ob man nur mit 25 oder 60 Km/h unterwegs ist.

Kommentar von 19Michael69 ,

Okay, vielleicht macht es einen kleinen Unterschied, wie schnell man fährt.

Aber sorry, das ist auch schon das einzig richtige in deinem Kommentar.

Ich fahre seit über 25 Jahren Motorrad und auch bei ca. 100 km/h - wenn man es mal mit der 125er vergleichen will - kommt man bei hohen Temperaturen ins Schwitzen. Sowohl unterm Helm als auch unter der restlichen Kleidung.

Bei einem guten Helm funktioniert die Belüftung auch schon bei niedrigen Temperaturen. Bei einem Billighelm wohl eher nie.

Das Visier läuft dir auch auf einer 125er und auf einem großen Motorrad an. Das liegt Feuchtigkeit oder Kälte an den unterschiedlichen Temperaturen "drinnen" und "draußen" und nicht an der Geschwindigkeit.

Und über die Funktion einer echten Membran in echter Funktionskleidung solltest du dich besser auch nochmal schlau machen.

Die ist nämlich genau dafür da, dass Feuchtigkeit nach außen abtransportiert wird - egal auf was man sitzt.

Wenn man mit Membran dennoch schwitzt liegt das alleine daran, dass man die falsche Kleidung unter der Jacke trägt. Das wäre z. B. bei normaler Baumwolle der Fall, die sich beim Schwitzen vollsaugt und der Membran gar keine Chance lässt ihre Funktion auszuüben.

Gruß Michael

Kommentar von 19Michael69 ,

Bei einem guten Helm funktioniert die Belüftung auch schon bei niedrigen Temperaturen.

Das muss anstatt "Temperaturen" natürlich "Geschwindigkeiten" lauten.

Gruß Michael

Kommentar von klugshicer ,

Dann mach dich mal in Bezug auf diese Membranen schlau..

Die Funktionsweise dieser Klima-Membranen basiert auf einem Temperatur-Unterschied. Dieser sollte idealer Weise mindestens 10° C betragen, ansonsten funktioniert die Verdunstung auf der Außenseite nämlich nicht.

Kommentar von 19Michael69 ,

Schön, du hast dich informiert.

Das hat aber noch immer nichts mit der gefahrenen Geschwindigkeit zu tun!

Gruß Michael

Antwort
von motolu, 21

Auf einem Mofa bist du ein riesiges Verkershinderniss. Ein Motorrad macht deutlich mehr sinn. Du bist außerdem schneller am Ziel und es sieht besser aus.

Antwort
von MMighty, 33

Erstens: Motorrad darfst du erst mit 18 Jahren fahren. Mit 16 fährst du Moped (125er).

Ich nehme mal an, deine Mutter sagt, es wäre zu gefährlich...

Natürlich ist es gefährlicher wegen geringerer Knautschzone bei Unfällen oder der Gefahr, auch bei höherer Geschwindigkeit wegzurutschen.

Überleg mal, wie unwahrscheinlich es ist, bei einer guten Ausbildung in der Fahrschule und Einhalten von dem, was du gelernt hast, Schaden zu nehmen.

Wer ordentlich und vorausschauend fährt, baut keine Unfälle.

LG

Kommentar von Fiete14 ,

Aber angefahren / übersehen werden, kann man immer ..

Kommentar von Kuchling ,

Zweitens heißt es "Leichtkraftrad" (125ccm)^^ :)

Kommentar von MMighty ,

Leichtkraftrad ist der offizielle Begriff. Absolut richtig. Doch Moped ist die übliche umgangssprachliche Bezeichnung.

Kommentar von 19Michael69 ,

Moped und auch Mokick sind umgangssprachliche Bezeichnungen für Kleinkrafträder (50er), aber nicht für Leichtkrafträder.

Gruß Michael

Kommentar von MMighty ,

Damit sprichst du vielleicht für deine Generation, sofern der Schein deines Usernamens nicht trügt.

Rund um das Alter des erstmöglichen Führerscheinerwerbs, bzw. Jugendalter, sind 50er Roller und 125er wie gesagt umgangssprachlich Mopeds.

Wie gesagt... das sind vielleicht nicht die ursprünglich richtigen Begriffe, aber wenn ich mich umsehe, höre ich es nicht mehr anders.

Aber das sind dann immer die verschiedenen Ansichten. "Umgangssprache" ist auch nichts Festlegbares in diesem Sinne.

MfG MMighty

Kommentar von 19Michael69 ,

Nutzt "deine Generation" auch das Internet und Wikipedia?

Dann suche mal nach dem Begriff Moped oder klicke auf diesen Link:

https://de.wikipedia.org/wiki/Moped

Gruß Michael

Kommentar von MMighty ,

Ich sage nicht, dass die Bezeichnungen korrekt sind, die in "meiner Generation" verwendet werden. In diesem Fall ist das natürlich durch dich zweifellos bewiesen.

Aber Umgangssprache sind nunmal die Formulierungen, die typischerweise von vielen Menschen (hier: von Jugendlichen) genutzt werden, um einen anderen Begriff (hier: Leichtkrafträder) zu umschreiben.

Bei "uns" nennt man die Krafträder einfach so. Ich habe es selbst nicht ausgedacht, die Dinge zu nennen, aber nutze diese Begriffe wie oben im jeweils entsprechenden Zusammenhang, weil mindestens fast jeder Jugendliche mit wenigstens ein bisschen Ahnung vom Thema Führerschein, diese Bezeichnungen genauso versteht und sagt. Das ist unsere Umgangssprache, ob es faktisch falsch ist oder nicht.

Ich verstehe auch, dass du an diesen eigentlich richtigen Begriffen festhältst und als einzig wahr anerkennst, so lange, wie du diese vermutlich kennst und da sie so auch offiziell sind. Aber wie gesagt: UGS ist halt UGS.

Herzliche Grüße,
MMighty

Antwort
von screaber, 41

15 1/2 und 11.klasse?

Kommentar von Hannes282001 ,

ja 15 1/2 und 11. klasse...

Als Kannkind eingschuhlt und eine Klasse übersprungen ;D

Kommentar von screaber ,

Kannkind?

Kommentar von Hannes282001 ,

Kann kind ist mit 6 eingeschult ;D

Kommentar von screaber ,

Ah ok

Kommentar von screaber ,

Also für ein mottorad spricht die Freiheit und das ausleben

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