Frage von Platzhirsche, 88

Was spricht für die Marke "Blackberry" und deren Produkte?

Antwort
von funcky49, 13

Ein Blackberry ist überwiegend für den professionellen Businessbereich konzipiert.

Neben den bereits erwähnten Funktionen ist es wohl das einzige aktuelle Smartphone, das sich wirkungsvoll in einen privaten und geschäftlichen Bereich trennen lässt.

Viele Firmen legen großen Wert darauf, dass ein Mitarbeiter-Smartphone keine ungewollte Software in das Firmennetz einschleppt, ein Blackberry kann durch den Firmen-Admin komplett verwaltet werden, der Mitarbeiter bekommt einen privaten Blackberry-Bereich, in dem er machen kann, was er will und den kontrollierten Firmenbereich.

Blackberry hat aber in den letzten Jahren die allgemeine Smartphone-Entwicklung etwas verschlafen...

Antwort
von FloTheBrain, 28

So wie "Palm" schon lange tot ist, wird auch BB bald sterben. Vor der Smarphone Ära waren diese Produkte zukunftsweisend und für den geschäftlichen Einsatz konzipiert. Dann kam Apple und andere Hersteller und überholten diese Hersteller um Welten.

Auch die Verschlüsselung der Blackberry Geräte ist veraltet und gebrochen. Ebenso ist die Appvielfalt deutlich kleiner als bei Apple oder Android. Whatsapp wird dieses Jahr den Support für Blackberry einstellen.

Es gibt aber auch dort inzwischen Bemühungen Androidapps zu intigrieren, oder direkt Android als Betriebssystem einzusetzen.

Für Privatanwender macht es keinen Sinn mehr.

Kommentar von SpitfireMKIIFan ,

Verschlüsselungstechnisch wäre mir nicht bekannt, dass AES256bit geknackt worden wäre. Apple und Android haben eine derartige Verschlüsselung auch erst seit kurzem.

Androidapps unterstützt BB10 übrigens seit fast 3 Jahren ;)

Kommentar von FloTheBrain ,

Stimmt, unsauber ausgedrückt. Ohne NSA Hintertür, wie bei BB verbaut, ist AES natürlich noch sicher ;-)

Kommentar von SpitfireMKIIFan ,

Wäre mir neu, dass es eine Hintertür gäbe. Dann hätten sich die amerikanische, britische, deutsche und amerikanische Regierung aber ins eigene Knie geschossen, da sie Blackberrys verwenden und diese im Falle Deutschlands auf solche Hintertüren auch untersucht wurden.

Kommentar von FloTheBrain ,

http://www.spiegel.de/international/world/privacy-scandal-nsa-can-spy-on-smart-p...

Rein kommen sie auf alle Fälle.

Aber das Gerücht mit der Hintertür ist von Anfang 2014 und wurde danach nicht weiter breit getreten. Da gings um den Zufallszahlengenerator, der geschwächt und manipuliert sein sollte. So wie nachweislich im BSD Kernel.

Also vermutlich doch keine Hintertür, aber leider brauchen sie die auch gar nicht :-(

Kommentar von SpitfireMKIIFan ,

Vor allem bezieht es sich auf Dokumente von 2009 und 2011, da gab es das aktuelle Blackberry 10 noch gar nicht.

Antwort
von zasch, 1

Blackberry hat es lange hinter sich. Playbook nicht mehr supported, liegt bei mir rum,viele Entwickler entlassen dann wollte man sich umorientieren, floppte auch und nun schleichen se sich doch zuletzt und die Android welt mir ihrem security Quatsch.

Marktanteil ist ein Witz. Ich kann nur jedem davon abraten.

Cheers

Antwort
von 716167, 49

Ganz einfach: Die Blackberry Infrastruktur (nicht nur das Smartphone) ist perfekt für den Firmeneinsatz.

Kommentar von Platzhirsche ,

Unzwar weswegen?

Kommentar von 716167 ,

Setzt eine Firma Blackberry Smartphones ein nutzt sie im Hintergrund dafür einen BES - Blackberry Enterprise Server.

Mit diesem Server kann man sehr fein steuern, was die Anwender mit den Firmensmartphones machen dürfen (Installation von Software, Sperren von Schnittstellen nach aussen usw...). Zudem kann der BB über den BES im Notfall komplett deaktiviert und gelöscht werden, was bei sensiblen Daten auch sehr sinnvoll ist.

Da der BES zwischen FirmenLAN und Internet steht fungiert er auch als eine Art VPN-Gate, so dass die Anwender sehr bequem auf firmeninterne Daten zugreifen können.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community