Frage von MalNachgedacht, 55

Was spricht eigentlich gegen eine Mixtur aus allen 38 Bachblüten?

Wenn man sich eine Mischung aus allen 38 Bachblüten zusammenmixt dann hätte man ja immer die richtige bzw. die richtigen Bachblüten für das aktuelle "Problem" darunter und bräuchte nicht lange überlegen welche Bachblüte(n) gerade angezeigt ist.

Und die restlichen Bachblüten in der Mixtur (die aktuell gar nicht nötig wären) verursachen doch keine Nebenwirkungen - oder etwa doch?

Mir ist klar, dass Bachblütenberater von so einer Universalmixtur vermutlich wenig angetan wären - gibt es da ja nichts mehr für irgendwelche Beratung zu verdienen - aber davon abgesehen:

Was spricht ganz konkret gegen so eine "Universalbachblütenmixtur"?

Haben Bachblüten u.U. doch unerwünschte Nebenwirkungen?

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Antwort
von Kessy02, 15

Ohne eine weitere Diskussion über die angebliche Wirkung einer Bachblütentherapie vom Zaun brechen zu wollen ...

... Es würde schon allein aus dem Grund, dass manche Bachblüten gegensätzlich wirken, keinen Sinn ergeben. Die Wirkungen (vorausgesetzt es gäbe welche) würden sich gegenseitig aufheben.

Wenn es dir bzw. deiner Brieftasche nichts ausmacht, kannst du es ja trotzdem mal ausprobieren.

Ich vermute mal, dass dabei v. a. eine "Hauptwirkung" festzustellen ist: Du bekommst eine ordentliche Fahne, wenn du wirklich ALLE dieser auf Alkohol basierenden Substanzen zu dir nimmst.

Antwort
von marit123456, 23

Dagegen spricht der Preis.

Alles zusammengemixt aus Stockbottles klingt enorm praktisch, weil ja angeblich immer nur das wirkt, was gerade benötigt wird.

Grundsätzlich finde ich den psychologischen Effekt hinter den Bachblüten schon gut. Wenn man sich mit Bachblüten auseinandersetzt, setzt man sich mit sich selbst auseinander und denkt intensiv über die Ursachen seiner Probleme nach. Das alleine kann schon einen großen Effekt haben.

Wenn dann noch ein Wässerchen dazu führt, eine Lage zu verändern, oder zu stabilisieren, ist der Versuch doch gelungen :-)

Antwort
von Aliha, 26

Garnichts spricht dagegen. Eine Bachblütentherapie ist esoterischer Unsinn und du kannst ruhig alle zusammenmixen. Die Wirkung wird sich, wie bei allen Bachblütenpräparaten, auf den Plazeboeffekt beschränken.

Antwort
von Arashi01, 25

Gegenfrage: Was spricht dafür?

Ich denke gerade an meinen Farbkasten in der Schule. Wollte mal ein besonders buntes Bild malen und hab alles wild zusammengemischt. Ergebnis: GRAUBRAUNKACKOLIV

Auch ein Parfümmischversuch als sechsjährige verlief ähnlich grausig. Mama was not amused...

Ähnlich stelle ich mir eine solche Mischung vor.

Und ein Mensch, der alle Krankheiten hat und sich zu einer solchen Mischung hingezogen fühlt, ist entweder ein Hypochonder oder er braucht einen guten Therapeuthen (besser mehrere, für jede Fachrichtung quasi)

Was mich jedoch sehr wundert, ist eine solche Frage von Jemandem, der immer wieder betont, das Homöopathie Placebo sei. Natürlich sind Bachblüten keine Homöopathie, sondern es ist ein vollkommen anderes Prinzip, aber die Vorstellung, dass diese Frage ernst gemeint ist, finde ich sehr komisch.....

Kommentar von uteausmuenchen ,

Auch wenn man das Gedankenmodell der Bachblüten als falsch erkannt hat, darf man sich doch fragen, warum in diesem Gedankenmodell ein bestimmtes Mittel nicht benutzt, während andere Mischungen ja durchaus Anwendung finden.

Warum sollte eine Frage, welche Erklärung für diesen Sachverhalt denn innerhalb dieses Gedankenmodelles gegeben wird, nicht ernst gemeint sein?

Kommentar von Arashi01 ,

Nun, ich kann weder beweisen, dass Bachblüten Wirkung zeigen, noch kann ich beweisen, dass das Quittenmarmeladebrötchen, dass ich gerade verspeise gut schmeckt.

Es ist jedoch meine persönliche Erfahrung, das dieses so sei (Sowohl - Alsauch).

Und selbst wenn der in manchen Augen so genannte Placeboeffekt mein Pferd wieder heile gemacht hat, obwohl sich der Tierarzt sich die Zähne daran ausgebissen hat, ist es mir ziemlich wurscht, ob man bis Dato einen Beweis hat finden können.

Sondern ich freu mich wie Bolle, dass es so ist.

Kommentar von GoodFella2306 ,

Liebste Arashi 01, man kann natürlich nicht beweisen dass Bachblüten Wirkung haben, aber man kann eben randomisierten doppelblinden versucht definitiv nachweisen dass ein Quittenmarmelade Brötchen gut schmeckt. Und genau das ist das Problem aller esoterischen oder homöopathischen Mittel, man kann sie in einem wiederholten Versuch stets nur der Unwirksamkeit überführen. Warum diese Mittelchen deinem Pferd geholfen haben, ist auch ganz leicht erklärt. Es gibt da den sogenannten Placebo by proxy effect. Das bedeutet, du gibst deinem Pferd ein Mittelchen und hoffst natürlich, dass sich etwas verbessert. Und somit wirst du jede Verbesserung, sei es eine intensive Regung, ein wacherer Blick oder eine vermeintlich bessere Gesamtkonstitution als Zeichen einer Heilung annehmen. Eben weil du es gerne so möchtest. Das bedeutet, du übernimmst die Placebo Funktion für dein Pferd, weil du deinem Pferd nur Gutes willst und deshalb hoffst dass es schnell wieder gesund wird. Aber bloß weil du deinem Pferd ein Mittelchen gegeben hast, bedeutet das nicht automatisch, dass dieses Mittelchen deinem Pferd geholfen hat. Vielleicht ist auch zum gleichen Zeitpunkt eine Wunderwolke über dein Pferd hinweg geflogen und hat dafür gesorgt dass dein Pferd gesund wurde? wie dem auch sei ich wünsche dir einen schönen Tag!

Kommentar von Arashi01 ,

Danke für Deine Belehrung. Jedoch muss ich Dir in zwei Punkten zumindestens teilweise widersprechen:

Erstens:

Das Quittenmarmeladebrötchen ist in seiner Indvidualität nicht wiederholbar und somit für eine Doppelblindstudie vollkommen ungeeignet. (Leider - das Qiuttengelee ist jetzt leer)

Zweitens:

Ich war zu dem Zeitpunkt, als mein Pferd so krank war, vollkommener Gegner der Homöopathie. Die Tatsache, dass ein Homöopathisch arbeitender Tierarzt an meine Stute (die damals unter rezidiven Koliken litt) randurfte, lag schlicht und ergreifend daran, dass kein anderer Tierarzt (Samstag nachts, morgens um drei) erreichbar war.

Anstatt dankbar zu sein, dass dieser Mensch überhaupt kam, hab ich ihm mit einer Klage gedroht, sollte meinem Pferd irgendwas pasieren.

Nach einer einmaligen Gabe von Shellodonium in Hochpotenz erholte sich mein Pferd binnen kürzester Zeit (eine gefühlte halbe Stunde).

Danach gab ich ihr noch ein hom. Komplexmittel (am nächsten Tag auf Anweisung des Tierarztes) und das Thema Kolik war gegessen.

Daraufhin wurde ich neugierig. Ich experimentierte im Selbstversuch, mit Pflanzen und mit meinen Tieren. Immer in einem sicheren Rahmen.

Da ich selbst ein medizinisches Staatsexamen habe, war es für mich sehr erstaunlich, was ich erfahren durfte.

Aber das ist eine andere Sache. Ein Placebo by proxy effekt war es jedoch kaum

Kommentar von MalNachgedacht ,

Das Quittenmarmeladebrötchen ist in seiner Indvidualität nicht wiederholbar und somit für eine Doppelblindstudie vollkommen ungeeignet. (Leider - das Qiuttengelee ist jetzt leer)

Bei einem Doppelblindversuch geht es ja darum zwei Dinge daraufhin zu vergleichen welches davon mehr von einer bestimmten Wirkung hat.

Wenn Du z.B. der Meinung bist die Bio-Quittenmarmelade von Alnatura schmeckt Dir besser als die "konventionelle" von Aldi dann kann man durchaus in einem Doppelblindversuch überprüfen ob Du überhaupt in der Lage bist einen Unterschied im Geschmack zu erkennen.

Und genauso kann man auch überprüfen ob ein Homöopath überhaupt in der Lage ist einen Unterschied zwischen seinen individuell ausgesuchten Globuli und banalen Zuckerpillen zu erkennen.
Hat man z.B. in der Münchner Kopfschmerzstudie gemacht.
96 Patienten mit chronischen Kopfschmerzen wurden nach allen Regeln der Homöopathie untersucht und für jeden wurde das individuell passende homöopathische Mittel bestimmt.
Die Hälfte der Patienten bekam auch tatsächlich das jeweils für ihn ausgewählte individuelle Mittel - die andere Hälfte in Wahrheit nur eine Zuckerpille

Ergebnis: 
Es war kein Unterschied im Behandlungsergebnis erkennbar - außer dass es den Patienten die Zuckerpillen bekamen durchschnittlich etwas früher besser ging (allerdings nicht signifikant) als den Globuli-Patienten

Nach einer einmaligen Gabe von Shellodonium in Hochpotenz erholte sich mein Pferd binnen kürzester Zeit (eine gefühlte halbe Stunde).

Bei mir ist mal eine Dornwarze die ich schon jahrelang hatte nach einmaliger Gabe einer Flasche Weißbier der Schneider-Brauerei aus Regensburg über Nacht verschwunden.

Und was sagt das nun?

Daraufhin wurde ich neugierig. Ich experimentierte im Selbstversuch, mit Pflanzen und mit meinen Tieren. Immer in einem sicheren Rahmen.

Also jetzt würde mich doch sehr interessieren wie Du die individuell passenden homöopathischen Mittel gemäß homöopathischen Ähnlichkeitsprinzip ermittelst - auf Basis von Symptomen welche diese Mittel bei Gesunden Menschen verursacht haben?

Wenn eine Rose z.B. an Mehltau leidet - welches homöopathische Mittel käme da z.B. in Frage, das bei gesunden Menschen ähnliche Symptome verursacht?

Da ich selbst ein medizinisches Staatsexamen habe, war es für mich sehr erstaunlich, was ich erfahren durfte.

Ja was denn nun?

Aber das ist eine andere Sache. Ein Placebo by proxy effekt war es jedoch kaum

Du machst ja solche Experimente nicht ohne die Hoffnung dass die Globuli bei deinen Tieren und Pflanzen die gewünschte Wirkung haben.
Entsprechend hast Du eine gewisse Erwartungshaltung - du würdest gerne eine Wirkung sehen.
So etwas verzerrt dann schnell mal die eigene Wahrnehmung.

Um das auszuschließen macht man ja eben placebokontrollierte randomisierte Doppelblindstudien.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Gegenfrage: Was spricht dafür?

Dafür spricht, dass man bei dieser Universalmixtur auf jeden Fall auch die passenden Bachblüten dabei hat und daher keine Zeit mit der Suche nach der passenden Mischung verliert.
Dafür spricht auch, dass man sich die Kosten (und die Zeit) für einen Bachblüten-Berater sparen kann

Dafür spricht auch, dass so eine Universalmixtur (bei genügender Nachfrage) wohl langfristig deutlich preiswerter wäre als nach und nach die 38 verschiedenen Bachblüten nacheinander zu erwerben.

Ich denke gerade an meinen Farbkasten in der Schule. Wollte mal ein besonders buntes Bild malen und hab alles wild zusammengemischt. Ergebnis: GRAUBRAUNKACKOLIV

Auch ein Parfümmischversuch als sechsjährige verlief ähnlich grausig. Mama was not amused...

Ähnlich stelle ich mir eine solche Mischung vor.

Also ich stelle mir vor, dass so eine Mischung nicht gefallen sondern helfen muss.
Davon abgesehen würde (im Gegensatz zu deinen Mal- und Parfümversuchen) kaum jemand erkennen ob er es mit einer einzelnen Bachblüte oder einer Mixtur aus allen 38 Bachblüten zu tun hat...

Und ein Mensch, der alle Krankheiten hat und sich zu einer solchen Mischung hingezogen fühlt, ist entweder ein Hypochonder oder er braucht einen guten Therapeuthen (besser mehrere, für jede Fachrichtung quasi)

Meine Universalmixtur wäre ja nicht für einen Menschen der alle Krankheiten hat (der wäre wohl auch schon tot) sondern eine Mischung, die bei jeder Krankheit hilft bei der auch einzelne oder Kombinationen aus einzelnen Bachblüten helfen würden.

Was mich jedoch sehr wundert, ist eine solche Frage von Jemandem, der immer wieder betont, das Homöopathie Placebo sei. Natürlich sind Bachblüten keine Homöopathie, sondern es ist ein vollkommen anderes Prinzip, aber die Vorstellung, dass diese Frage ernst gemeint ist, finde ich sehr komisch.....

Auch wenn man davon überzeugt ist, dass etwas nicht stimmt kann man ja trotzdem mal darüber nachdenken welche Konsequenzen es hätte wenn es stimmen würde  - und ob sich daraus irgendwelche Widersprüche ergeben.

Wenn Bachblüten frei von unerwünschten Nebenwirkungen sind dann müßte mein Universalmixtur ja genauso gut (oder besser) wie jede einzelne Bachblüte oder jede andere Mischung aus Bachblüten funktionieren.

Denn die zusätzlichen Bachblüten die in meiner Universalmixtur enthalten sind und die in der anderen Mischung fehlen schaden ja nicht - oder etwa doch?

Kommentar von Arashi01 ,

In diesem Falle empfehle ich Dir einen Selbstversuch, dessen Ergebnis ich schon erahnen kann.

Denn
wie ein Placebo einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit haben
kann, kann es bei entsprechender Erwartungshaltung zu einen neutralen
bis hin zu einem Desastreusen Effekt kommen.

Sollte es sich
also bei der "Spezialmixtur" um ein wirkungsloses "Medikament" handeln,
müsste das mehreren (eine stattliche Zahl wäre erwünscht) ohne ihr
Wissen verabreicht werden, um zu einem sicheren Ergebnis zu kommen.

Da Dies die Grenze jeder Ethik überschreitet, da es sich dabei um
Menschenversuche ohne deren Einverständnis handelt, muss man wohl von
der Durchführung absehen, auch klar.

Allerdings solltest Du bedenken:

Hätten
die Bachblüten tatsächlich unterschiedliche Wirkungen, wäre es durchaus
denkbar, das die Wirkungen sich gegenseitig beinflussen bzw aufheben
können.

Der Selbstversuch oder die Studie, die Du daraufhin einleitest müsste also sehr umfangreich sein.

Ein "Schluckichmal - Hiertutsichnix" wäre bei Deinen Maßstäben mit Sicherheit nicht glaubwürdig.

Nun,
Du siehst, diese Frage wird Dir kaum jemand beantworten können. Es
werden nur Meinungen sein, die Dich von daher beflügeln, um diese
Plattform hier zu nutzen, um anders denkende als oberflächliche und
leichtgläubige, im allgemeinen aber ungebildete Menschen dastehen zu
lassen.

Wenn Dir das wichtig ist, so tue dies: Die Gedanken sind frei - für jeden

PS: Es war selbstgemachtes Quittengelee - 2/3 Quitte, 1/3 Birne.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Da Dies die Grenze jeder Ethik überschreitet, da es sich dabei um Menschenversuche ohne deren Einverständnis handelt, muss man wohl von der Durchführung absehen, auch klar

Muss man nicht - solange die Teilnehmer damit einverstanden sind, dass sie entweder ein Placebo oder eine Universalbachblütenmixtur bekommen (und erst hinterher erfahren was sie bekommen haben) ist das kein prinzipielles Problem.

Man kann durchaus auch  mit Bachblüten ethisch korrekte placebokontrollierte Doppelblindstudien durchführen - und hat das auch schon gemacht. Die Ergebnisse waren wie erwartet. 

Es war kein Unterschied in der Wirkung erkennbar.

Hätten die Bachblüten tatsächlich unterschiedliche Wirkungen, wäre es durchaus denkbar, das die Wirkungen sich gegenseitig beinflussen bzw aufheben können.

Nur haben unterschiedliche Bachblüten eben keine unterschiedliche Wirkungen - unterschiedlich "wirken" bestenfalls die jeweiligen Beschreibungen zur jeweiligen Bachblüte

Kommentar von Arashi01 ,

Nun, wenn Du solche Studien bereits kennst und sie für richtig und korrekt hältst, was bezweckst Du dann mit Deiner Frage?

Kommentar von MalNachgedacht ,

Mich interessiert wie "Bachblüten-Berater" ihre Gebühren für die Zusammenstellung individueller Bachblütenmischungen rechtfertigen wenn so eine Universalmixtur aus allen 38 Bachblüten nach "Bachblüten-Logik" genauso gut wirken würde.
Bzw. umgekehrt würde mich die Begründung interessieren warum diese Universalmixtur nicht so gut funktionieren soll wie Mischungen aus weniger Bachblüten.

Und letztlich bewecke ich hoffentlich damit, dass es für den ein oder andere Bachblütenberater schwerer wird so zu tun als hätten Bachblüten eine spezifische Wirkung um damit Gutgläubigen Geld aus der Tasche zu ziehen...

Kommentar von Arashi01 ,

Ah, dass klingt ehrlich.

Aber ganz echt, so wie es den "bösen " Korrupten Esoscharlatan gibt, gibt es auch Leute, die eine Beratung nach aufgewendeter Zeit berechnen. Selten wird bei einer solchen Konsultation ausschließlich über Bachblüten geredet.

Oft sind Bachblütenberater nicht ausschließlich Bachblütenberater, sondern haben es Beispielsweise in ihr Heilpraktisches Wissen integriert.

Und ganz viel Zeit wird nicht honoriert.

Manche (meine Exkollegin - Hauptberuf Hausfrau - hat ihr Wissen in einem Wochenendseminar erworben) und bringt es ganz umsonst unter die Leute, ob sies wissen wollen oder nicht. Das ist gefährlich.

Ebenso gefährlich, wie mancher Schulmediziner, der Medikamente verschreibt, ohne den Patienten richtig zu untersuchen.

Die Guten und die Bösen - es gibt sie auf allen Seiten. In der Schulmedizin, in der Naturmedizin, in der Politik..

Das einzige Mittel dagegen ist Selbstverantwortung. Dazu sind aber leider nicht alle bereit.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Aber ganz echt, so wie es den "bösen " Korrupten Esoscharlatan gibt, gibt es auch Leute, die eine Beratung nach aufgewendeter Zeit berechnen. 

Auch wenn ich eine Beratung zu einer Kaugummi-Therapie nach Zeit abrechne wird es dadurch auch nicht seriöser solange es keine soliden Belege dafür gibt, dass die am Ende der Beratung empfohlenen Kaugummisorten irgendwie besser helfen als x-beliebiger Kaugummi.

Und genau diese soliden Belege fehlen bei Bachblüten....

Selten wird bei einer solchen Konsultation ausschließlich über Bachblüten geredet.

Ich rede im Moment aber nur von der Bachblüten-Beratung. Wenn der jeweilige Heilkünstler noch zusätzlichen Voodoo im Sortiment hat wird dadurch die Bachblüten-Beratung selbst auch keinen Deut besser - genausowenig wie wenn er zusätzlich noch eine seriöse Beratung auf Basis echter Erkenntnisse vornimmt.

Manche (meine Exkollegin - Hauptberuf Hausfrau - hat ihr Wissen in einem Wochenendseminar erworben)

Wissen? Welches Wissen hat sie denn konkret über Bachblüten?

Mit Wissen meine ich jetzt nicht irgendwelche Regeln die sich Dr. Bach oder ein anderer Guru ausgedacht hat sondern konkrete Erkenntnisse die einer objektiven und unabhängigen Überprüfung wiederholt standgehalten haben.
Und derartige Erkenntnisse gibt es in der Bachblüten-Therapie nicht...

Das "Wissen" über Bachblüten ist eher vergleichbar mit dem "Wissen" über die Anwendungsgebiete der diversen Zaubersprüche in den Harry-Potter Romanen. Auch wenn man da umfangreiches Wissen hat funktionieren die Zaubersprüche trotzdem nicht ...

und bringt es ganz umsonst unter die Leute, ob sies wissen wollen oder nicht. Das ist gefährlich.

Auch nicht gefährlicher als wenn Bachblütenberater ihr Pseudo-Wissen gegen Gebühr unter die Leute bringen.

Ebenso gefährlich, wie mancher Schulmediziner, der Medikamente verschreibt, ohne den Patienten richtig zu untersuchen.

Die Guten und die Bösen - es gibt sie auf allen Seiten.

Überall wo Menschen agieren passieren Fehler - deswegen gibt es auch in der "Schulmedizin" mal falsche Diagnosen oder falsche Behandlungen.

ABER

nur weil Menschen auf allen Gebieten gelegentlich Fehler machen und es auf allen Gebieten auch böse Menschen gibt macht das weder Bachblüten noch Globuli zu Arzneimitteln die über den Placeboeffekt hinauskommen.

Da hilft es auch nicht wenn der Alternativheiler keinen Fehler macht und ein guter Mensch ist...

Wenn ich als "Alternativkrebsheiler" alle meine Patienten mit Arnica C30 behandle und die dann zu 99% innerhalb eines Jahres sterben weil diese Behandlung schlicht und ergreifend nicht funktioniert dann kann ich doch nicht damit argumentieren, dass es in der "Schulmedizin" schließlich auch böse Menschen gibt und es dort auch zu Todesfällen bei der Behandlung von Krebs kommt....

Das einzige Mittel dagegen ist Selbstverantwortung. Dazu sind aber leider nicht alle bereit.

Nein das ist keineswegs das einzige Mittel - es kann auch nicht sein dass der Patient am Ende selbst dafür verantwortlich gemacht wird wenn er in seiner Not auf die haltlosen und unbelegten Versprechungen eines Quacksalbers hereingefallen ist. 

Stattdessen wäre ein sehr probates Mittel wenn solche "Alternative" nur Behauptungen über ihr Verfahren aufstellen dürfen die wissenschaftlich auch belegt sind

In Großbritannien müssen z.B. Wahrsager ihre Kunden darauf hinweisen dass ihre Wahrsagerei lediglich zu Unterhaltungszwecken dient. Das dürfte dem ein oder anderen Kunden dann schon zu denken geben.

Lustigerweise waren die britischen Wahrsager ziemlich überrascht vom diesem Gesetz - keiner hat es kommen sehen :-)

Genauso gut und mit gleicher (wenn nicht sogar größerer) Berechtigung könnte man auch entsprechende Warnhinweise für Bachblüten-Berater vorschreiben.

Kommentar von Arashi01 ,

Ok, ich verstehe:

Deine Meinung ist also:

Alle Bachblütenberater, Hersteller und sonstigen Menschen, die daran irgendwie verdienen, sind gefährliche Scharlatane Deiner Meinung nach.

Alle Homöopathisch in irgendeiner Weise arbeitenden Menschen sind ebenso "potenziell" gefährlich.

Was hindert es dich daran, Deine eigenen Bedürfnisse bei einem Schulmediziner klären zu lassen?

Unter Eigenverantwortung meine ich, darüber nachdenken, sich informieren was mit einem los ist. Das gilt mit dem Krebskranken Menschen, der sich eine Wunderheilung erhofft, genau so wie für den Menschen, der mit rezidiven Harnwegsinfekten ein Antibiotikum nach dem anderen schluckt, und nachdem alle gängigen Antibiotika nicht mehr wirken, beim Heilpraktiker aufschlägt und meint, mit zwei Globulis wäre es getan.

Wenn dieser dann aber rät, er solle seine Angewohnheiten ändern, mehr Wasser oder Tee trinken, ganz einfach behauptet der Heilpraktiker ist ein Scharlatan, na dann muss er halt den finden, der ihm helfen kann. Möglichst befor die Nieren in Mitleidenschaft gezogen werden.

Mich überzeugst Du mit Deiner Argumentation nicht

Kommentar von MalNachgedacht ,

Alle Bachblütenberater, Hersteller und sonstigen Menschen, die daran irgendwie verdienen, sind gefährliche Scharlatane Deiner Meinung nach.

Alle Homöopathisch in irgendeiner Weise arbeitenden Menschen sind ebenso "potenziell" gefährlich.

Sie sind dann Scharlatane wenn sie eine Wirkung behaupten, die nie belegt wurde. Das ist nicht automatisch gefährlich - kann aber im Einzelfall auch gefährlich werden weil dadurch u.U. auf eine wirksame Therapie verzichtet wird - oder diese zumindest verzögert wird.

Unter Eigenverantwortung meine ich, darüber nachdenken, sich informieren was mit einem los ist. 

Na im allgemeinen wird mit einem los sein, dass man sich krank fühlt....

Wenn dieser dann aber rät, er solle seine Angewohnheiten ändern, mehr Wasser oder Tee trinken, ganz einfach behauptet der Heilpraktiker ist ein Scharlatan, na dann muss er halt den finden, der ihm helfen kann.

Das man bei einer Harnwegsinfektion viel trinken soll ist ja nun wahrlich keine Erkenntnis von Heilpraktikern sondern wird einem auch der Arzt empfehlen. 

Nur weil ein Heilpraktiker auch mal was korrektes empfiehlt werden dadurch von ihm praktizierte Quacksalbereien wie Bachblüten oder Homöopathie ja auch nicht besser/wirksamer.

Da Harnwegsinfektionen meist durch Bakterien verursacht werden ist es nachvollziehbar dass man durch viel Trinken (und dadurch entsprechend auch viel pinkeln) deren Konzentration praktisch auf rein mechanischem Wege reduzieren kann.

Die homöopathische Lehre weiß nichts von Bakterien - und sie weiß auch nichts über die Ursachen von Harnwegsinfektionen bzw. aus homöopathischer Sicht ist die Ursache für jede Erkrankung sowieso immer eine "Verstimmung der Lebenskraft" - was natürlich extrem viel weiterhilft.

Aus homöopathischer Sicht bräuchte man (vollkommen absurd) ein Mittel dass bei Gesunden Symptome einer Harnwegsinfektion erzeugt um mit diesem Mittel dann einen Kranken der an diesen Symptomen leidet zu heilen.

Mich überzeugst Du mit Deiner Argumentation nicht

Aber das homöopathische "Ähnlichkeitsprinzip" findest Du überzeugend?

Kommentar von Arashi01 ,

In Deutschland gibt es laut Gesetz nur zwei Berufsgruppen, die befugt sind, Krankheiten zu diagnostizieren und zu Behandeln. Eines davon sind Ärzte, andere sind Heilpraktiker.

Weitere Gesetze definieren auch die Grenzen dieser Befugnis, z. B. bestimmte Infektionskrankheiten.

Ein Heilpraktiker muss ebenfalls verschiedene Untersuchungsmethoden können, die ihn befähigen, Krankheiten zu erkennen.

Weiters ist er verpflichtet in Situationen, die seine Kenntnisse übersteigen, den Patienten weiterzuschicken, also ihn zB zum Röntgen, Ct etc zu schicken, wenn er den Verdacht schwerer oder schwerster entsprechender Erkrankungen hat .

Desweiteren spezialisiert er sich auf eine oder mehrere Behandlungsmethoden, z.B. Akkupunktur, Homöopathie, oder viele andere mehr.

Hat er Beispielsweise Homöopathie als Schwerpunkt seiner Behandlungsmethoden gewählt, ist er nach wie vor verpflichtet, sich ans Gesetz zu halten und einen schwerkranken Patienten zum Arzt zu schicken.

Was er jetzt tun darf, ist die Behandlung des Arztes unterstützen, also begleitend therapieren. Hat so ein Patient beispielsweise ein lebensbedrohliches Karcinom, kann er ihn psychisch unterstützen oder Begleiterscheinungen wie Nebenwirkungen der Therapie behandeln.

Auf keinem Fall ist es ihm erlaubt, einen schwerkranken Patienten allein mit ein paar Bachblüten zu behandeln. Es widerspricht auch vollkommen einer ganzheitlichen Sicht der Dinge.

Wer keine Prüfung abgelegt hat, darf keine kranken Menschen im Sinne einer medizinischen Therapie behandeln. Wer es dennoch tut, macht sich strafbar.

Erlaubt ist vielleicht eine Behandlung, im Rahmen einer Wellnessbehandlung oder kosmetischen Behandlung. Diese Menschen müssen den Patienten auch über die Gesetzteslage aufklären.

Homöopathie wird auch von schulmedizinisch arbeitenden Ärzten angeboten, teilweise auch von Krankenkassen unterstützt.

Fakt ist, dass viele Menschen ganz gezielt nach Homöopathie und/oder Bachblüten fragen. Andere lehnen es vollkommen ab.

Beides ist gut so. Wir sind ein freies Land und es gibt viele Wege der Heilung. Auch wenn Naturwissenschaftler manchen Beweis (noch) nicht gefunden haben.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Weiters ist er verpflichtet in Situationen, die seine Kenntnisse übersteigen, den Patienten weiterzuschicken, also ihn zB zum Röntgen, Ct etc zu schicken, wenn er den Verdacht schwerer oder schwerster entsprechender Erkrankungen hat .

Das Problem ist ja, das manch Heilpraktiker eben glaubt über die entsprechenden Kenntnisse zu verfügen:

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-08/heilpraktiker-ermittlungen-tote-alt...

In Brüggen hat ein Heilpraktiker womöglich Patientenleben gefährdet, indem er unerforschte Mittel gab. Es ist nicht der erste Fall. Das größte Problem: die Ausbildung.

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alternativmedizin-bei-krebs-gefaehrlic...

Auch der Heilpraktiker Siegfried Reichardt, der seine Frau mit MMS, Aprikosenkernen und Bruno Grönings Heilstrom vom Krebs befreien wollte, hat die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt.

Und Homöopathen an der St. Croce Klinik Werbung dafür Krebs homöopathisch zu behandeln - mit einer Studie die angeblich die Wirksamkeit dieser homöopathischen Behandlung belegt...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/homoeopathie-gegen-krebs-wie-ein-medi...

..Die Schweizer Klinik, an der die Studie lief, stellt das Ergebnis gar unter die Überschrift "Wissenschaftliche Nachweise über Wirksamkeit der Homöopathie" - obwohl man dort die Details der Untersuchung eigentlich kennen müsste...

Dort wird der Homöopathie-Voodoo zwar von Ärzten betrieben - aber das macht ihn auch nicht wirksam...

....

Desweiteren spezialisiert er sich auf eine oder mehrere Behandlungsmethoden, z.B. Akkupunktur, Homöopathie, oder viele andere mehr.

Und da fängt das Problem an - sowohl Akupunktur als auch Homöopathie basieren auf vollkommen abstrusen Konzepten und für ihre Wirksamkeit gibt es keine Belege. 

Genauso gut könnte man sich auf die Harry-Potter-Zauberspruch-Therapie spezialisieren. Nur wäre es da für die nach Hilfe suchenden Kranken offensichtlicher, dass es sich um Quacksalberei handelt (wobei sich selbst dort wohl ein paar finden würden die auf Zaubersprüche setzen)

Und bevor du jetzt schreibst dass es für Akupunktur Nachweise gibt das diese z.B. bei Rückenschmerzen wirkt - gleich der Hinweis:

Das tun allerdings zufällig gesetzte Nadeln die ohne jede Kenntnis von "Akupunkturpunkten" und "Meridianen" gesetzt werden genauso gut. 

Und das Einstechen von Nadeln an vollkommen zufälligen Punkten hat nichts mit Akupunktur zu tun und dürfte nach der Lehre der Akupunktur auch nicht funktionieren..

Hat er Beispielsweise Homöopathie als Schwerpunkt seiner Behandlungsmethoden gewählt, ist er nach wie vor verpflichtet, sich ans Gesetz zu halten und einen schwerkranken Patienten zum Arzt zu schicken.

Es wäre schön wenn es so wäre. Die Realität ist die, dass dem Heilpraktiker per Gesetz ein paar Dinge verboten sind - als da wären:

- Behandlung übertragbarer Krankheiten
- Zahnheilkunde
- Geburtshilfe
- Verschreibung rezeptpflichtiger Arzneimittel
- Untersuchungen im Zusammenhang mit Straftaten
- Feststellen des Todes
- Röngten

Das Gesetz dass einem Heilpraktiker verbietet z.B. Krebs zu behandeln zeigst Du mal....

Ich zeig Dir solange man die Homepage eines Heilpraktikers der genau das anbietet - nämlich eine "alternative" Krebsbehandlung:

http://www.hp24.eu/allgemeine-informationen/patienteninfos/heilpraktiker-krebsth...

Auf keinem Fall ist es ihm erlaubt, einen schwerkranken Patienten allein mit ein paar Bachblüten zu behandeln. Es widerspricht auch vollkommen einer ganzheitlichen Sicht der Dinge.

Ei wieso widerspricht das denn einer "ganzheitlichen Sicht der Dinge"?

Laut Wilhelm Schüssler (der mit den Schüssler-"salzen") ist JEDE Krankheit auf einen Mineralienmangel zurückzuführen der sich mit Hilfe der Schüssler-"salze" heilen lässt.

Samuel Hahnemann findet die von ihm ausgedachte Homöopathie "göttlich" und warnt davor sie auch nur mit anderen Methoden zu kombinieren.

Homöopathie wird auch von schulmedizinisch arbeitenden Ärzten angeboten, teilweise auch von Krankenkassen unterstützt.

Richtig - aber auch dadurch werden Globuli nicht wirksamer als Zuckerpillen. 

Das einige Ärzte Homöopathie zusätzlich zur "Schulmedizin" anbieten zeigt eigentlich dass es sich um gespaltene Persönlichkeiten handeln muss.

Denn als Homöopathen müssen sie daran glauben, dass Substanzen mit zunehmender Verdünnung immer stärker wirken - als "Schulmediziner" müssen sie vom Gegenteil ausgehen.

Beides kann aber genauso wenig gleichzeitig stimmen wie die Erde gleichzeitig eine Scheibe und ein Würfel sein kann.

Aber vielleicht sagt sich mancher Arzt der einen Patienten hat der eigentlich gar nichts braucht sondern einfach abwarten müßte bis sein Zipperlein von alleine vergeht das er ihm eben eine homöopathische Zuckerpille verordnet wenn er unbedingt ein "Arzneimittel" haben will. 

Zumal man sich als Arzt ja ein nettes Zubrot damit verdienen kann....

Kommentar von MalNachgedacht ,

Fakt ist, dass viele Menschen ganz gezielt nach Homöopathie und/oder Bachblüten fragen. 

Fakt ist das beides Modeerscheinungen sind - die weltweit gesehen nur in wenigen Ländern und meist auch nur zeitweise  eine Minderheitenrolle gespielt haben/spielen.

Vor 40 Jahren hat kein Mensch nach Bachblüten gefragt - obwohl Edward Bach sich diesen Unsinn um 1930 herum ausgedacht hat
Populär wurden sie erst wieder mit der 1980er Jahre - u.A. durch eine Talkshow von Margarethe Schreinemakers.

Aber nur weil viele Menschen gezielt nach etwas fragen sagt das leider trotzdem nichts über dessen Wirksamkeit aus.

"Millionen Chinesen können nicht irren" ist leider ein Trugschluß.

Millionen von Asiaten glauben z.B. dass zerriebener Tigerpenis ein hochwirksames Potenzmittel ist (gemäß der chinesischen Medizin) 
Aber auch der wirkt nicht besser als ein Placebo.

Beides ist gut so.

Nein ist es nicht - man sollte Quacksalber mit unhaltbaren Behauptung die von der Not und Hoffnung kranker Menschen profitieren nicht tolerieren...

Wir sind ein freies Land und es gibt viele Wege der Heilung.

Aber nicht jeder angebliche Weg zur Heilung ist auch zielführend.
Als "Anbieter" eines solches "Wegs" sollte man schon auch die Minimalforderung erfüllen können. Nämlich zu zeigen, dass es sich um keinen Irrweg handelt.

Auch wenn Naturwissenschaftler manchen Beweis (noch) nicht gefunden haben.

Man kann keinen Beweis dafür finden, dass homöopathische Mittel besser als Placebos wirken weil sie das schlicht nicht tun.

Mal davon abgesehen, dass derjenige der eine Methode als wirksam anpreist auch in der Pflicht ist die Wirksamkeit der Methode zu belegen...

Ob homöopathische Mittel besser oder auch nur erkennbar anders wirken als Zuckerpillen kann man problemlos mit heutigen Mitteln überprüfen.

Stichwort: Placebokontrollierte randomisierte Doppelblindversuche.

Bei der "homöopathiefreundlichen" Carstens-Stiftung hat man das z.B. gemacht:

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/moderne-arzneimittelpruefung-mit-okoubak...

Und (mit Erschrecken) festgestellt dass man keinen Unterschied zwischen homöopathischem Okoubaka und Zuckerpillen feststellen kann.

Selbst gemäß homöopathischer Lehre ist Okoubaka deswegen nutzlos - bzw. eine Zuckerpille ist aus homöopathischer Sicht daher genauso wirksam wie Okoubaka...

Die gleiche Carstens-Stiftung empfiehlt trotzdem homöopathisches  Okoubaka für die "homöopathische Reiseapotheke":

http://www.carstens-stiftung.de/media/files/pdf/service/themenspezial/Top10_Reis...

Okoubaka kann mögliche Beschwerden einer Klima- und Kostumstellung in südlichen Ländern sowie die einer Lebensmittelvergiftung lindern, etwa bei akuten Magen-DarmInfekten mit Durchfall. Kann auch vorbeugend bei Auslandsreisen gegen Magenverstimmungen eingesetzt werden, z.B. zweimal täglich eine Tablette.

Welchen "Beweis" sollen da Naturwissenschaftler noch finden?

Kommentar von Arashi01 ,

Mein lieber Freund, Du hast schon recht

die ganze große Welt ist schlecht.

Ein jeder Mensch ein Bösewicht

nur Du und Deine Naturwissenschaft natürlich nicht...

Liebe GutNachgedacht,

ich wünsche Dir alles Gute für Deine weiteren Recherchen.

Bitte berichte Doch über die wunderbare Mischung aus den 38 Bachblüten

Kommentar von MalNachgedacht ,

die ganze große Welt ist schlecht.

Ein jeder Mensch ein Bösewicht

Nicht jeder Mensch ist schlecht - aber es gibt eben auch schlechte Menschen - und dazu zähle ich auch Quaksalber die aus der Not von Kranken die sich an jeden Strohhalm klammern Kapital schlagen in dem sie Behauptungen zu ihren "Heilverfahren" aufstellen für die es keinerlei soliden Belege gibt.

Mag sein dass Du so etwas gut findest - ich jedenfalls nicht.

Antwort
von julimarcinzu, 28

eigentlich werden nicht mehr als ca 5 Substanzen zusammengenommen..

Kommentar von MalNachgedacht ,

Und was spricht nun noch mal dagegen alle 38 Bachblüten zusammen einzunehmen?
Denn immerhin wäre man dann ja sicher, dass die "richtigen" auf alle Fälle dabei sind und der Rest schadet doch nicht - oder etwa doch?

Antwort
von brido, 2

Du kannst das machen, aber  es kommt teuer. 

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