s.Frage... pro und contra!

Ich bin nicht gegen Benotung. Ich würde das komplette Fach abschaffen. Sowas gehört in die Kirche.
den Glauben kann man nicht benoten. Wissen über Bibel und Kirchengeschichte kann benotet werden.

Wieso bezieht sich deine Frage nur auf den Religionsunterricht???
Ich denke in den meisten Schule wird der Religionsunterricht sowieso zweck entfremdet zu so einer Art Sozialen Kompetenztraining mit ein bisschen Allgemeinbildung und ein ganz kleines bisschen Religion.
Benotet wird ja auch meistens nicht das Wissen, den Klausuren werden ja recht selten geschrieben, sondern eher die Mitarbeit.
Von daher, warum sollte man die Noten abschaffen???
Immerhin kann man damit seinen Notendurchschnitt verbessern.
LG Wolpertinger
Pflegeleicht am 3. September 2008 22:44 ...aber auch genausogut verschlechtern.
Wolpertinger am 4. September 2008 13:37 wenn man sich damit verschlechtert hat man nirgend etwas Grundlegendes nicht verstanden...bei uns hat man eine drei schon bekomme nur weil man anwesend war.
LG Wolpertinger
Pflegeleicht am 4. September 2008 17:40 Mag ja sein dass es bei euch so war, aber ich wäre hier vorsichtig mit dem Verallgemeinern. Muss aber dazu sagen dass ich Religion auch nicht als das schwierigste Fach ansehe. leicht verdient sind die Noten deshalb jedoch noch lange nicht.
Wolpertinger am 4. September 2008 21:05 hast Du meine Antwort eigentlich gelesen???
Dein letzter Kommentar passt irgendwie nicht.
LG Wolpertinger
Pflegeleicht am 5. September 2008 20:15 Wieso nicht? Er bezieht sich auf deinen letzten Satz. Wollte hier aber eigentlich keine Diskussion starten. Belassen wir's einfach dabei.

Für: Der Lehrer muss ja irgendwas ins Zeugnis schreiben.
Kontra: Glauben sollte man nicht benoten, denn das ist ansichtssache und sollte nicht erzwungen werden.
Eine Note im Religionsunterricht sagt nichts über die Glaubensstärke eines Schülers aus, sondern sollte auf die Mitarbeit und sonstigen "Leistungen" im Unterricht bezogen sein. Im Umkehrschluss heißt dass auch, dass mehr gläubige Schüler nicht unbedingt bessere Noten erhalten (können).
Dieses sollte auch von der Religionszugehörigkeit (oder auch der Konfessionslosigkeit) unabhängig sein.
Leider ist das wahrscheinlich nicht immer so und eher gläubige oder kirchlich angebundene Schüler haben aufgrund ihres Wissens/Glaubens mehr Kompetenzen, entsprechende Leistungen im Unterricht aufzuzeigen und somit bessere Noten einzufahren.
wandpilz am 2. September 2008 11:11 Ich hatte grundsätzlich schlechte Noten, weil ich den Käse nicht geschluckt habe, sondern die Argumentation des Lehrers zunichte gemacht habe. Dafür hätte ich ne 1+ verdient. Daher: Abschaffung.
minister am 2. September 2008 13:35 Auch damals hat sicher schon der Ton die Musik gemacht - genau wie hier.
wandpilz am 2. September 2008 13:56 in allen anderen Fächern gute Noten. Nur nicht in diesem Fach. Nein, es liegt nicht am Ton, sondern an der Engstirnigkeit einiger Lehrer (User).

Die Kenntnis über Religionsgeschichte und Dogmatik kann man mit Noten beurteilen aber die Glaubenssachen nicht.
minister am 2. September 2008 13:35 Kurz und prägnant- Perfekt.
Eine der wenigen Antworten, die nicht einfach nur so hingelabert sind.
Im Reliunterricht gibts meistens erst ne schlechte Note, wenn man sich wirklich daneben benimmt (3 abwärts) und wenn man sich oft meldet, gut mitmacht und vielleicht auch ne Referat hält, gibts gute Noten (2 aufwärts).
Ups...Thema verfehlt^^ ...aber ich bin eigentlich auch gegen Benotungen für einen Glauben. Außerdem glauben viele die in Reli sitzen nicht mal. Eigentlich sollte es als Schulfach abgesachafft werden.
So wurde bei uns auch immer benotet. Eigentlich war die Reli-Note ein Spiegel der Verhaltens- und Mitarbeits-Note. Nicht sehr sinnvoll, weil die stand ja so wie so schon im Zeugnis.
also ganz ehrlich ich bin dagegen das es im Reli Unterricht Noten gibt! Nur wenn man so glaubt wie der Lehrer ist man gut und bekommt eine 1. Jeder sollte glauben woran er möchte und nicht danach benotet werden ob er streng glaubt oder nicht

finde den religionsunterricht totalen quatsch.es gibt einige unterrichtsfächer die wirklich sinnlos sind.religion steht an erster stelle.wozu gibts konfirmantenunterricht und so weiter in der kirche.

Mit der Zensur kann man die mündliche Beteiligung im Unterricht bewerten. Außerdem kann durchs Tests abgefragt werden, ob der Schüler im Unterricht aufgepasst hat. Ohne Noten gäbe es sicher keinen vernünftigen Unterricht, weil die Schüler nicht aufpassen würden.
contra! wert kann glauben schon bewerten? wir haben glaubensfreiheit in diesem land und das ist gut so
Kirsche69 am 2. September 2008 11:10 Ich denke nicht, dass der Glauben benotet wird, sondern das Wissen darüber. Im evangelischen Religionsunterricht wird z. B. auch die Abgrenzung zu anderen Glaubensrichtungen wie Islam usw. durchgenommen, was nicht heißt, dass man daran glaubt.
hab ich nicht aus dieser sicht gesehen, wissen kann man natürlich bewerten
Dafür spricht eigentlich fast nichts, außer daß eben am Ende eine Note im Zeugnis dastehen muß. Dagegen spricht, daß der Reli-Unterricht selten überhaupt Unterricht ist. Ich weiß nicht, wie das bei Euch so war, aber bei uns lief da früher nicht viel. Es gab Mengen an Blättern ausgeteilt, es wurden sehr oft Gospels gesungen, aber es wurde selten mal ein Thema richtig verfolgt.

In der Schule geben Noten nun mal den besten Stand an, wenn man nach seiner Leistung gewertet wird. Was Besseres hat noch keiner erfunden, auch die verbale Beurteilung hat ihre Kehrseiten. In der Religion dürfte es meiner Meinung nach keine Noten für Leistung geben, da die Gottesbeziehung eine Herzensangelegenheit ist, die ein Mensch nicht aus dem Unterricht heraus bewerten kann. Aber wir können es nicht besser machen, oder hättest du Vorschläge? Im Allgemeinen werden auch nur die Mitarbeit und die Kenntnisse bewertet und das Sozialverhalten. Die Beziehung zu Gott kann nicht vom Menschen benotet werden.
Jepp! DH!
Richtig!!!