Die allgemeinen Umgangsformen beherschen, richtiges Verhalten im Straßenverkehr, alleine zur Schule gehen können, alleine essen können und sich selbst für eine Weile beschäftigen können.
Eigentlich können 7jährige noch viel mehr, nur kann man das nicht alles aufzählen.

Allein auf Toilette gehen?
Ne mal im ernst. Gehen solche Fragen nicht vielleicht noch etwas allgemeiner?
dazu gibts ein ganz konkretes, sehr gutes buch:
"Weltwissen der Siebenjährigen. Wie Kinder die Welt entdecken können" von Donata Elschenbroich. viel spaß beim lesen!

"Bitte" und "Danke" sagen können, keine Schwierigkeiten haben, auch einmal Ruhe zu geniessen, Rücksicht nehmen können, ansatzweise erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind -also einmal wissen, dass es immer Menschen gibt, die sie lieben und die für sie da sind, aber auch dass nicht alle Wünsche und Bedürfnisse auf dem Rücken der anderen Mitmenschen zu erfüllen sind- und vor allem dass sie wissen "Das Leben ist schön...."
Interessante Webseite: http://dk.akis.at/entwicklungspsychologie.html#6
Zitat: "...Mit sechs oder sieben Jahren vollzieht das Kind den Übergang zu einer qualitativ neuen Stufe der kognitiven Entwicklung. Die Kinder entdecken in dieser operativen Phase bisher unbekannte kognitive Strategien im Umgang mit konkreten Operationen und können diese auch anwenden. Im Stadium der konkreten Operationen erwirbt das Kind Fähigkeiten wie Reversibilität, Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division und Bilden von Rangreihen. Es begreift nun, dass Objekte gleichzeitig mehreren Kategorien, die zueinander in logischer Beziehung stehen, angehören können. Nach Piaget ist die wichtigste in dieser Phase erworbene Fähigkeit jene der Reversibilität, da auf ihr alle anderen kognitiven Leistungen aufbauen. Durch das reversible Denken kann das Kind Handlungen in der Vorstellung umkehren und in verschiedenste Richtungen ablaufen lassen...."