Ab 2009 gibt es ja mal wieder eine Bußgelderhöhung! Wer hat sich da schon infomiert und kann sagen was sich am meisten erhöht und wo man besonders aufpassen muss?

Am preiswertesten ist es, sich einfach an die bestehenden Spielregeln zu halten.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass höhere Geldbussen nur die Einnahmegier des Staates befriedigen. Ich halte ein Fahrverbot für 2 Wochen für sehr viel wirksamer

Wir sind auf der A3 bei Wiesbaden. Ein silberner Audi ist im Visier der Fahnder. Rund 10 Minuten verfolgen Polizist Volker Kaczmarek und sein Kollege den Raser, der mit 180 km/h Stundenkilometern statt der erlaubten 120 km/h die Autobahn entlang brettert. Der Sicherheitsabstand ist viel zu gering, selbst das verdeckt ermittelnde Polizeiauto hat er von hinten in Bedrängnis gebracht - am nächsten Parkplatz ist damit Schluss. Die Polizisten zeigen dem Verkehrsrowdy angefertigte Video-Aufnahmen: 60 km/h zu viel, dazu noch dichtes Auffahren auf den Vordermann. Von Einsicht kein Spur: Er sei lediglich „eventuell“ zu schnell gefahren.
Härtere Strafen sollen Sünder disziplinieren
Rüpel wie er sollen ab 2009 kräftig zur Kasse gebeten werden. Beispiel Geschwindigkeitsüberschreitung. Auch hier gilt: Die Bußgelder werden verdoppelt. Wer dann 20 km/h über dem erlaubten liegt, zahlt 70 Euro statt bislang 35 Euro. Zum Vergleich: In der Schweiz kostet das 110 Euro, in Italien bereits heute 150 Euro. Und Spitzenreiter in Europa - Norwegen mit 395 Euro. Die saftigen Erhöhungen gehen weiter. Beispiel: Das Überfahren einer roten Ampel. Der Europavergleich: In Deutschland zahlen Ampelsünder dann 90 Euro statt bislang 50 Euro. In der Schweiz kostet dieser Verstoß 160 Euro, in Italien 150 Euro. Und wieder ganz vorn: Norwegen mit 660 Euro. Auch wenn es um Alkohol am Steuer geht, liegen die Deutschen selbst mit den erhöhten Strafen europaweit eher im Mittelfeld. Beim erstmaligen Verstoß kostet das künftig bei uns 500 Euro statt 250 Euro. Die Schweiz ist hier günstiger: 380 Euro. Gleichauf Italien mit 500 Euro und erneut Spitzenreiter: Norwegen mit 635 Euro.
Die schärfste Bußgelderhöhung aller Zeiten - kann sie Verkehrssünder disziplinieren? Wir sind zurück auf der Autobahn A3. Ein Golf ist 52 km/h zu schnell – die Fahrerin findet das gar nicht schlimm. Volkes Stimme ist sich relativ einig: Saftige Strafen, kaum einen dürfte das einsichtiger machen. Auch Polizist Kaczmarek, der den Rasern hinterher jagt, ist eher skeptisch. Hans-Otto Wack aus Reichskirchen bei Gießen ist Unfallopfer, ein Raser hatte ihn fast ins Grab gebracht. Gegen verantwortungslose Raser helfe nur eins: Führerschein weg für immer, fordert Wack. Zu Fuß gehen kuriere, nicht satte Geldstrafen.
(hr-online.de)
Tradaix, das ist auch meine Überzeugung. Nicht Geld "erzieht", sondern Angemessenheit (also der "Sinn" von Strafen; Eltern wissen das von ihrer Kinder-Erziehung. Dazu kommt, dass für manche Menschen 100,- € wesentlich mehr bedeuten als für andere 1 000,- €. Und wie will man mit pauschalen Strafen nach Fahrlässigkeit und Vorsatz differenzieren? Ich höre allerdings schon (im Geiste) die typische Antwort: "Ich habe ja nichts zu verbergen". Wirst sehen.

Eigentlich muss man wie bisher nur die Verkehrsregeln einhalten. Oder hasz du damit ein Problem?
linuxopa am 4. Juni 2008 18:23 ein "z" zuviel, ein "t" zu wenig ... tztztz
antola61 am 6. Juni 2008 21:58 ich habe damit oft ein Problem, weil mir die Bevormundung zu weit geht. Oft stehen Geschwindigkeitsbegrenzungen, wo überhaupt kein Sinn zu erkennen ist - und da habe ich dann ein Problem, sinnlos langsam zu fahren nur weil's so ein Schild willkürlich vorschreibt! Außerdem weiß ich nicht, wo die vielen Raser sein sollen: mir begegnet vielleicht einer im Monat - dafür täglich -zig Schnarcher, die nicht mal 'nen Bulldog überholen können, nicht wissen wie man sich im Kreisverkehr verhält und sobald sie auf einen LKW auflaufen kampflos aufgeben und brav hinter ihm hertuckern!! Außerdem hab ich's langsam satt, überall nur noch geschröpft zu werden!!!

Vor allem solte man wissen, dass die Bussgelder durchweg höher werden, also nicht unbedingt der Schwere des Vergehens bzw. der Unfallhäufigkeit angepasst. In zweiter Linie sollte man wissen, dass, wie Erfahrungen in anderen Ländern mit immens höheren Bussgeldern zeigen, die Verkehrsvergehen und Unfälle kaum beeinflusst werden, sondern eher als zusätzliche Einnahmequelle betrachtet werden. Ein Betrunkener wird sich wohl kaum Gedanken machen, ob ihn eine Trunkenheitsfahrt 100,- € oder 1 000,- € kostet; er rechnet eher damit, nicht "erwischt" zu werden.

Ist wie woanders auch. Preissteigerung bis zu 100%. Also an die Verkehrsregeln halten und sparen.

wenn es geht in keine Falle tappen es wird sehr teuer
Schnell fahren und drängeln auf der Autobahn wird besonders teuer. Also runter vom Gas und die Umwelt wird es Dir auch danken!
Ein guter Gedanke! DH!
Finde ich auch! DH!