Diese Frage stell ich mir schon seit mehreren Monaten und komm einfach nicht zu einer Antwort

Ein bischen mehr Info wäre hilfreich: Bist du erwachsen und wirst auf der Arbeit gemobbt, oder bist du Schüler und das vereinbarte Ziel von ein paar halbwüchsigen Stänkern, oder oder...
mit den Eltern oder einem Vertrauenslehrer sprechen wär mal ein Anfang.

Liebe Menschen!
Vorwort
Sich wehren, Gegenwehr, ... wir wissen, das man z.B. mit Gewalt, keine Gewalt bekämpfen kann, zumindest nur schlecht, denn der Unterlegene wird auf Rache/Vergeltung sinnen und planen, wie er/sie seine Unterlegenheit in eine Überlegenheit verwandeln kann. Dies schafft oft eine Atmospfäre des kalten Friedens, mit Spannungen und einer beobachtet den anderen.
Auf gleiche Augenhöhe kommen:
Zuerst ist es wichtig im Falle des Mobbing - egal ob man selbst betroffen ist oder jemand den man mag - sich am Selbst zu orientieren, jedes Lästern, jede Aggression einstellen und sich auf sich selbst und auf seine Arbeit - oder im Privaten auf seine privaten Verpflichtungen und Arbeiten - konzentrieren.
Ausschau halten, just in dem Moment, wenn man - trotz der Schwierigkeiten - mit sich selbst im Reinen ist, wer ist neutal in meinem Kollegenkreis/..., wer macht bei miesen "Spielen" außer mir nicht mit.
Wenn Supervisionen stattfinden: nicht lange fackeln, raus mit der Sprache: "Ich habe das Gefühl, Kollegin Muster/Ich wird/werde schlecht behandelt." Schauen wie die Stimmung wird, ...
Gleich von Mobbing zu sprechen, hm, ... Gespräch mit Betriebsrat, Mitarbeitervertretung sei noch erwähnt.
Erstmal beraten und reden in einem neutralen Raum, z.B.: http://www.klimaev.de/4beratung .htm kopieren
Aber auch hier: Bei sich bleiben!
Nach der Besprechung mit KLIMAeV war ich klar - nachdem ich meine Sichtweise und Erfahrungen beschrieb - aus Sicht der dortigen Berater ein Mobbingopfer und wäre doch super in dem KLIMAeV aufgehoben, ... ...doch nach dem Gespräch KLIMAeV wusste ich: Ich will kein Mobbingopfer sein, also bin ich keins, basta.
Beratungsgespräch bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Die kennen meist eine ganze Reihe von Mobbingopfern und haben schon viel gehört und so manchen wohl auch schon erfolgreich vor Gericht vertreten, wissen eventuell auch, wie Beweismaterial zu schaffen währe.
Gespräch mit den Hausarzt: Ruhig sagen, man fühle sich schlecht behandelt/gemobbt ... ein guter Hausarzt kommt der Bitte nach, einen krankzuschreiben - Mobbing ist eine Krankheit, für Opfer und Täter.
Zur Kur fahren.
In der Auszeit der Krankschreibung: kontemplieren, kontemplieren, kontemplieren. Mit Menschen reden, zu denen man vollstes Vertrauen hat, einfach deshalb, weil man so wieder mehr Gefühl für Vertrauen - Selbstvertrauen - bekommt.
Mobbing aus der Obersten Etage, ist klar besonders heikel, ich sah den Vorteil jedoch darin: Chef ist weit weg und die meisten Kollegen sind hin und wieder auch mehr oder minder genervt von den Entscheidungen von oben. Aus den eigenen Reihen gemobbt werden ist auch nicht minder fieß: Das vier Augen Gespräch mit jeder einzelnen Kollegin wirkt oft Wunder.
Also Job gut machen, auf seinen Kram aufpassen, Privat nur mit jenen Kollegen abgeben, die einem offensichtlich wohlgesonnen sind. Getuschel/Geläster geht mich nix an, ...
Nix gegen Fantasie, aber auch im Bezug auf Mobbinghandlungen ist ja der Fantasie keine Grenze gesetzt.
Fazit: sich selbst die Grenze ziehen, was man seinem Bewusstsein antun lassen will und was nicht. Mach ich mir bei der Arbeit doch lieber schöne und liebevolle Gedanken und lass mich dabei auch nicht stören.
Selber lästern, Sündenböcke suchen, besch....en, ... und sowas sind ganz klar tabu. * Danke für die vertrauensvolle Frage!
LichtGruß Iris
Ergänzung vom 28.03.2009 11:21: PS: Notizbuch! Ein Notzibuch - klein - stets bei sich tragen und in Momenten in jenen man sich gemobbt fühlt: Notizbuch auf und aufschreiben. Am Fließband geht das klar schwer, Frühstückspause dann dafür nutzen, aber das Essen dabei nicht vergessen.
Manchmal fühlt man sich nämlich auch zu "unrecht" gemobbt, man wurde in der Vergangenheit, so hier und da verletzt oder sogar traumatisiert und missbraucht und eine kleine Ähnlichkeit in irgendeiner Situation/Person haut einen zurück in alte Verletzungen und man kann just in solchen Momenten kaum klarkriegen, was mit einem so abgeht.
Da hilft so ein Notizbuch, dem wendet man sich zu, anstatt der verletztenden Situation. Das tolle ist: Wenn doch Mobbing geschied, hat man Notizen: Wann, Wo, Was ist geschehen, das Notizbuch mit zum Anwalt, ... * LG Iris
Zur Polizei gehen.
Wenn das nichts bringt: - Krafttraining - Ausdauertraining - Kampfsportraining
Dieses Lied anhören: http://www.youtube.com/watch?v=zEpRgL2wgy8
Mobber sind meist die ersten die Hose voll haben. Das erkennt man schon daran, daß sie sich das nur in Gruppen trauen.
Solange sie nur mit Wörtern mobben, sollte mans sie jedoch ignorieren. Gewaltandwendung ist nur bei Selbstverteidigung erlaubt.
PS: Falls man Angst hat körperlich nicht stark genug zu sein, einfach nur auf Kampfsport setzen und auf die schwachen Körperteile zielen. Ein Ohrenklatscher kann effektiver sein als ein Faustschlag.
mobbing ist kein spaß und derjenige, der gemobbt wird- aus welchem grund auch immer- kann sich nicht wehren. es ist eine spirale, die sich da aufbaut und die konsequenz in jedem fall ist ein wechsel- ob schule oder beruf. ich persönlich finde, man sollte sich im vorfeld mal überlegen was man solchen menschen antut. wenn mir was nicht passt, kann ich mit jemandem unter vier augen reden oder ich vermeide den kontakt zu ihm... bei mobbing hackt man als gruppe auf den menschen rum und zerstört ihr selbstbewusstsein und ihren selbstwert. schon mal nachgedacht, was das bedeutet?

Wenn "alle" Dich mobben, dann denk mal ein bisschen über Dich selber nach. Irgendeinen Grund muss es geben, dass alle Dich mobben. Kann das sein, dass Du nur denkst Du wirst gemobbt? Dass Du jede kleine Kritik als Mobbing verstehst?
Ich seh das einfach bei mitschülern die die ganze Zeit gemobbt werden, und ich seh mich auch selber als übeltäter da ich teils auch mitmache, weil mich sachen einfach Aufregen und deren Art
Antica am 7. Juli 2009 00:15 Ach so ist das. Du bist nicht das Opfer, sondern der Mit-Täter. Versetz Dich doch einfach mal in die Lage eines Gemobbten. Meine älteste Tochter war in der Schule auch immer das Opfer, sie war immer ruhig und lieb und konnte sich einfach gegen niemanden wehren. Es war die Hölle für sie.
Das Problem ist einfach die Art und Weise wie diese Personen sind. Ich bin mir schon fast sicher das ihr Tochter damals Freunde in der Klasse hatte und nicht mit merkwürdigen Themen in Gesprächen daher kam. Wenn ich solche Personen anfangs kennen lerne versuche ich denen sogar zu helfen, aber ab einen gewissen Punkt da wird das einfach etwas merkwürdig, denn ich glaube wohl kaum das eine Person darüber Stolz sein kann das sie niemals Schuhe unter 120 euro einkaufen würde und das dann als Gesprächsstoff benutzen. Im Grunde kann man diesen Leute nicht wirklich helfen, da die eigenhändig in Schwierigkeiten sind und nur aus eigener Kraft wieder daraus können. Man kann ihnen immer was sagen aber immer reagieren sie darauf nicht
Also ich werde jetzt nicht gemobbt aber ich seh da auch einfach ein Problem drinne, weil man von Anfang an mehr keine Chance hat als Mobbing Opfer wieder "beliebt" zu werden.
alchemist2 am 7. Juli 2009 01:07 Hättest du das nicht früher sagen können?

zurück moppen und auf alle scheißen und so tun als wenn dir das nichts ausmacht
Wird man aber nicht durch das ständige mobben total unsicher?

das geht ja gar nicht. da gibts doch das Antidiskriminierungsgesetz.
und wenns in der Arbeit ist, natürlich mit dem Chef sprechen.
Da wird man doch noch unbeliebter oder nicht?
naja ehrlich gesagt, denk ich das nicht, leider.findet das am arbeitsplatz statt? wie schlimm ist es?
naja ehrlich gesagt, denk ich das nicht, leider.findet das am arbeitsplatz statt? wie schlimm ist es?