Frage von ccnflavour14, 19

Was sollte man studieren, wenn man sich vor allem für Politik, Wirtschaft (Globalisierung) und Philosophie interessiert?

Hallo,

ich mache demnächst mein Abitur (Januar 2017) und überlege dabei bereits, was ich genau studieren möchte. Ich habe mehrer Themengebiete die mich Interessieren und die auch miteinander zu tun haben, diese sind:

  • Politik (eher praktische, ich könnte mir gut vorstellen später mal in einer Partei oder für Institute zu arbeiten)
  • Wirtschaft (hier interessiere ich mich vor allem für unseren globalisierten Welthandel und wie man die wirtschaftliche Stabilität auch in Zukunft sicher und dabei gleichzeitig diese Unternehmen sozialer macht)
  • Philosophie (habe Philosophie als freiwilliges Fach gewählt. Dabei geht es mir vor allem wie man gesellschaftliche Zusammenhänge und Politik dadurch begreifen kann)

Ich habe mir bereits überlegt Wirtschaftsingenieurswesen zustudieren, aber das vereint eher Wirtschaft und Technik.

Kann mir da jemand weiterhelfen?

Vielen Dank im voraus, Nicklas

Antwort
von Ostsee1982, 5

Wirtschaftssoziologie wäre denkbar. Soziologie und Politikwissenschaften hängen eng miteinander zusammen wobei der Schwerpunkt auf dem Themengebiet Soziologie liegt oder Politikwissenschaften in Verbindung mit Philosophie. Wird zb. in der Kombination an der TU Dortmund angeboten.

http://ifpp.fk14.tu-dortmund.de/cms/ifpp/de/studium/politikwissenschaft/index.ht...

Antwort
von eventhelfer, 6

Die Uni Bayreuth bietet bspw den Studiengang "Philosophy & Economics" an. Schau dir das mal an.

Antwort
von Joshua18, 7

Also, mit einem Bachelor in Philosophie oder Politk hast Du so gut wie keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Wirtschatsingenieurwesen ist in meinen Augen nichts Halbes und nichts Ganzes, da ist man weder ein richtiger Ing. noch ein Betriebswirt (habe selbst Uni-Dpl. BWL). Da wird man besser Ing. und macht noch eine kleine Zusatzausbildung in BWL.

Mach also lieber was Handfestes, wenn Du auf Arbeitseinkommen angewiesen sein solltest. An vielen BWL-Fakultäten kannst Du auch was mit Politik machen, z.B. als Wahlfach. Mit Phil. wird es schon schwieriger. Niemand hindert Dich aber daran, bei denen an der Uni mal reinzuhören. Ist ja immer sehr interessant.

Antwort
von Minyal, 4

Wieso studierst du nicht Politikwissenschaften und im Nebenfach Rechtsphilosophie und Law and Finance (Jura)?


Kommentar von ccnflavour14 ,

Gibt es eine Uni die diese Studiengangskombi anbietet?

Kommentar von Minyal ,

Ja klar, z.B. Goethe-Uni FFM oder Uni-Bielefeld

Antwort
von Thistles, 2

Also all die Antworten hier, die Dir sagen, dass Du bloß nichts studieren sollst was Dich interessieren könnte, sind natürlich Müll. 

Die von Dir angesprochenen Schwerpunkte bietet Dir ein solides Politikwissenschaftstudium an einer in dem Bereich guten Uni. Auch wenn sie derzeit daran arbeiten das zu ändern: Göttingen ist da z.B. eine gute Wahl. 

Wenn Du aber auf einen Job bei einer Partei hoffst, dann musst Du Dich vorallem am besten ab sofort parteipolitisch engagieren. Denn als Quereinsteiger kommt man da nicht rein.

Antwort
von Schlaubi900, 5

Du könntest Politikwissenschaft und Ökonomie studieren.

Alternativ wäre vielleicht auch Jura etwas für dich. In Jura geht es sehr viel auch um praktische Politik: Insbesondere im Öffentlichen Recht, wo du beispielsweise Staatsorganisationsrecht, Grundrechte, Verwaltungsrecht, Europarecht, Völkerrecht usw. hättest. Und in Jura hättest du auch mit Wirtschaft zu tun. Du könntest dich z.B. auch auf Wirtschaftsvölkerrecht spezialisieren :-)

Und Philosophie als eigenständigen Studiengang würde ich nicht studieren. Du hättest Philosophie aber ohnehin auch in Politikwissenschaft und Jura als Fach integriert. In Politikwissenschaft ist eine Teildisziplin beispielsweise "Politische Philosophie und Ideengeschichte" und in Jura kannst du ein Grundlagenfach in "Rechtsphilosophie" belegen.

Antwort
von annafeic, 6

Geschichte und Philosophie auf Lehramt

Kommentar von ccnflavour14 ,

Naja, trifft es nicht wirklich. Wenn schon, dann Sozialkunde und Philosophie auf Lehramt. Wobei Lehramt nichts für mich ist.

Antwort
von Brieftasche1982, 2

Bloß keine Geisteswissenschaft studieren, mach was mit Wirtschaft. Politik und Philosophie sind schöne Hobbys, mehr nicht.

Die großen Philosophen von damals haben auch nicht "Philosophie" studiert sondern was handfestes, sie waren Ärzte, Lehrer oder Priester (ok, nicht wirklich handfest aber nicht brotlos).

Kommentar von Ostsee1982 ,

Bloß keine Geisteswissenschaft studieren

Von solchen Pauschalisierungen ist auch abzuraten. Jeder soll das studieren was ihn interessiert. Ich habe auch selbst Soziologie und Politikwissenschaften studiert und kann bzw. konnte mich nie über "brotlos" beschweren.

Kommentar von Brieftasche1982 ,

Nun ja, du bist vermutlich in den 90ern fertig geworden. Damals gab es Jobs für Akademiker in Hülle und Fülle. Nicht mal halb so viele Leute wie heute haben damals studiert.

Heute ist es für GeWis seeeeeeeeehr schwer eine fachnahe, angemessen bezahlte Festanstellung zu finden.

Kommentar von Ostsee1982 ,

Nein, fertig wurde ich mit dem Master 2010 weil ich vorher noch eine Berufsausbildung machte und hab jetzt einen guten Job in einer Betreuungseinrichtung. Ich weiß nur wenige die länger brauchten um einen Job zu finden oder sich ganz neu orientieren mussten. Letzteres betraf Einzelfälle. Sicher mag es jetzt, 6 Jahre später, nochmal anders aussehen aber sooo viel schlimmer kann das kaum sein so voll wie nach wie vor die Hörsäle sind.

Kommentar von Brieftasche1982 ,

Hoppla, ich hab mich auch grob verrechnet.

Dann sag mir doch mal, was eine Geisteswissenschaft mit "Betreuung" zu tun hat und weshalb du nicht fachlich arbeitslos bist.

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