Frage von g1206868, 141

Was sollen wir tun, damit die Deutschen wieder mehr Kinder haben?

Wenn Ihr Bundeskanzler/in wärt. Was würdet Ihr tun, damit die Deutschen wieder Lust auf mehr Kinder kriegen?

Ich bin ja der Meinung, dass ein Problem mit der langen Ausbildungsdauer verbunden ist und der berufliche Höhepunkt bei vielen Personen heute erst in den Vierzigern erreicht wird, wenn die biologische Uhr abgelaufen ist. Vor allem bei gut ausgebildeten Personen. Das ist meiner Meinung nach der wirklich wesentliche Unterschied zu früher und zu den Migrantengruppen.

Aber ich bin gespannt auf Eure Ideen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von marylinjackson, 27

Kostenlose Kitas, damit Frauen sogar mit Kind studieren und beruflich tätig werden können.

Kommentar von marylinjackson ,

Danke sehr! Die politische Umsetzung wäre dann auch hilfreich.

Antwort
von Tasha, 46

Erst mal müsste man genau feststellen, wer warum keine Kinder will (obwohl das möglich wäre) und wer warum nur wenige Kinder will/ bekommt.

Hat das praktische oder ideelle Gründe?

Praktische Gründe könnten sein:

Zu lange Ausbildung,  unsicherer Lebensstatus (finanziell, bezogen auf die Partnerschaft, den Job, den Wohnort), vermutete oder reale Probleme bei der Wohnungssuche (vermutete Probleme, wenn man sich aufgrund der erwarteten Probleme gegen weitere Kinder entscheidet, reale, wenn man schon mehr als ein oder zwei Kinder hat, aber keinen passenden, bezahlbaren Wohnraum findet), Überforderung mit der Erziehung, Überforderung mit dem Leben als Eltern, durch das man das Leben als kinderloses Paar mit allem Komfort, den das bietet, aufgeben oder einschränken muss.

Ideele Gründe könnten sein:

Horrorvorstellung vom Leben "nur für die Kinder", Unwissen über oder Angst vor der Aufgabe als Elternteil, Angst vor Überforderungen durch Krankheiten oder Behinderung des Kindes, Leben als kinderloses Paar erscheint attraktiver als das Leben als Eltern, Angst, als alleinerziehender Elternteil zu enden, Angst vor Überforderung mit Erziehungsproblemen z.B. weil man viel über Trotzalter oder Pubertätsprobleme gelesen hat, Angst bzw. Sorge vor Verlust des Privatlebens (Kinder wollen anfangs ja sehr eng bei den Eltern sein, was diese schon sehr stören kann), Sorge, dass man geliebte Hobbys aufgeben müsste, besonders Party/ Ausgehen, Reisen, Extremsport etc., an denen das Kind nicht oder nur unter Schwierigkeiten teilnehmen könnte, Angst, nur noch als Elternteil gesehen zu werden und nicht mehr als "vollwertiger Erwachsener".

Was man tun könnte:

Praktische Hilfen anbieten, publik machen und leicht für alle zugänglich machen.

Vor allem aber könnte man das Familienleben attraktiver zeigen! Heute läuft vieles über die Wahrnehmung von Filmen, Serien, Werbung. Und dort werden Familien meistens als chaotisch, überfordert, unattraktiv/ uninteressant für andere (z.B. Karriereorientierte) dargestellt und Kinder oft als wahre Teufel, die das Leben der Eltern mit Wonne zerstören. Wer möchte da noch Kinder haben?! Sehr oft werden schwierige Kinder (kranke, behinderte, psychisch kranke, "Problemkinder" etc.) als das Ende des Lebens ihrer Eltern dargestellt. Entweder zerstören sie absichtlich oder unabsichtlich die Familie, z.B. behinderte Kinder nehmen die Eltern so in Anspruch, das keine Zeit mehr für das andere Kind oder die Partnerschaft bleibt, oder sie zerstören unabsichtlich die Ehe, indem sich ein Elternteil nur noch um das Problemkind kümmert und am Ende kein Privatleben der Eltern mehr möglich ist (meist enden solche Filme mit dem Tod des Kindes, das Leben der Eltern ist dann quasi auch vorbei).

Es werden meist Übereltern oder völlig unfähige Eltern und Kinder gezeigt, die Spaß daran haben, die Eltern zu provozieren oder regelrecht zu quälen oder einfach nicht "zu bändigen" sind. Oder, selten, über-brave "Schattenkinder", die gar nicht wirkliche Individuen und nur Accessoire ihrer Eltern sind. Selten wird Familienleben, so wie es abläuft, attraktiv gezeigt. So, dass man sich darauf freuen würde, mit allen Facetten, den schönen und den anstrengenden.  Auch Lösungen, die in die Medien dringen, sind mMn oft extrem: Entweder muss ich auf alles verzichten, damit das Kind gut aufwächst oder das Kind muss "angepasst" werden, damit es mit gut geht. Einer verliert bei dem Spiel immer (in Dokusoaps, Filmen und Serien).

Wie unsicher Eltern teilweise sind, konnte man vor ein paar Jahren gut bei der Supernanny sehen. Kurz vor der Supernanny lief eine Hunderziehungssendung, bei der das Mittel der Wahl schreien und Abschrecken war. Hundehalter schrieen in der Sendung ständig nein, die Hundenanny zeigte ihnen, wie sie den Hund dabei so erschrecken, dass er nichts mehr tut. Und dann sah man eine Folge der Supernanny, in der Eltern wohl versuchten, dieses Prinzip auf ihre Kleinkinder zu übertragen! Da wurde also das Kind nur als Problem gesehen und nicht mehr als fühlendes Individuum, und die Mutter sah sich nicht mehr als Mutter, sondern nur noch als Korrekturmaschine. 

Diese Unsicherheit muss vielen genommen werden. 

Ich weiß nicht, ob es stimmt, das kinderreiche Familien oft solche sind, in denen die ELtern mehr am Kindergeld als am Kindeswohl interessiert sind. Aber man müsste für gerade solche Eltern das Leben mit den Kindern, die Kindererziehung, die Bildung der Kinder und die eigene Weiterbildung interessant machen, müsste es attraktiv machen, mit Kindern rauszugehen, zu spielen, zu staunen, zu reden, fasziniert von ihnen zu sein ohne sich dafür ganz aufgeben zu müssen. Und natürlich ohne an den Rand des finanziellen Ruins geworfen zu werden, falls man nur wenig Geld verdient und ohne selbst einen Burnout durch Arbeit + Kindererziehung zu erleiden.

Aus meiner beschränkten Sicht gibt es in Schweden so ein attraktives Bild vom Familienleben (ich kann mich dabei auch irren; bei Dokus aus Schweden sehe ich immer Familien, die sich in ihrer Rolle als Eltern sehr gefallen und Kinder, die nicht als unzureichend und störend angesehen werden). Kurzum: Elternsein muss Spaß machen (dürfen), ohne dass die Kinder darunter leiden. Elternsein muss ohne Burnout, ohne Verzweiflung, den gesellschaftlichen Status zu verlieren, ohne Angst, "nur noch" Vater oder Mutter zu sein, möglich sein und mit der Möglichkeit, auch mal einen Abend weggehen zu können, ohne sich als schlechte Eltern vorzukommen oder Angst um seine Kinder haben zu müssen. Mit der Möglichkeit, nicht nur Eltern, sondern noch Paar, Individuum zu sein mit eigenen Interessen außerhalb des Elternseins, die auch immer mal wieder ausgelebt werden können und dürfen. 

Das alles muss aber erst mal attraktiv dargestellt werden. Und es muss Anlaufstellen für überforderte Eltern geben, die nicht Angst machen oder Scham auslösen und allseits bekannt sind. Wäre das so, wären nicht so viele Kinder Opfer von Misshandlungen oder teils tödlicher Vernachlässigung, die durch Überforderung und Unwissen entsteht.

Kommentar von Interesierter ,

Volle Zustimmung eines 4-fachen Vaters.

Antwort
von Nunuhueper, 17

Solange beide Partner arbeiten gehen müssen, weil sonst das Geld zum Lebensunterhalt von einem nicht ausreicht um ein oder zwei Kinder groß zu ziehen, werden immer weniger gezeugt werden. Es fehlt meist die Hilfe von den Eltern/Großeltern, die oft weit weg wohnen und selber noch arbeiten müssen, auch weil das Renteneintrittsalter immer höher gesetzt wird.

Kostenfreie Betreuung der Kleinen in Kitas und Schulhort für mindestens 8 Stunden sollte gewährleistet sein, dann gibt es auch mehr Nachkommen.

Antwort
von wfwbinder, 23

Wieso brauchen wir mehr Kinder?

Um unser Sozialsystem am Laufen zu halten, muss das Verhältnis zwischen Betragszahlern (Menschen die auf dem Gebiet der Bundesrepublik tätig sind und Beiträge zahlen) und den Empfängern (Rentnern) günsig bleiben.

Es ist dem Rentner völlig egal wer seine Rente zahlt, ob das nun der Anton aus Gründwald, der Lars aus Blankenese, oder der Murat aus Neukölln ist.

Das zu lösende Problem ist einzig und allein die Bildung unserer Schüler.

Kommentar von g1206868 ,

Kann man Bildung und Kultur so einfach voneinander trennen? 

Kommentar von wfwbinder ,

1+1 und 12*12, sind auch in china, oder Bagdad 2 bzw. 144. Der Anteil der Abiturienten unter Vietnamesischstämmingen Kinder ist höher, als unter deutschen Kindern.

Was wir im Bildungsbereich brauchen ist eine intensivierung der Betreuung der 6-10 jährigen, denn auch unter den Kindern mit deutscher Abstammung ist z. B. die Sprachkompetenz in den letzten 20 Jahren gesunken.

In den Grundschulklassen ist Zusatzunterricht im Bereich Sprache notwendig.

Auch wenn es hart klingen mag, man sollte verfassungsrechtlich prüfen, ob es zulässig wäre die ALG II Leitungen zu kürzen, wenn die Eltern nicht dafür sorgen, dass die Kinder pünktlich in der Schule erscheinen.

Antwort
von lesterb42, 29

Das ist eine eher unerwüschte Nebenwirkung einer gesellschaftlichen Entwicklung die so beabsichtigt war. Die Frauen sind heute deutlich gebildeter, haben ihren eigenen Beruf und ihr eigenes Geld - im Vergleich zu früheren Generationen.

Die Frau kann sich also frei entscheiden, welches Leben sie führen möchte, insbesondere ob mit oder ohne Kinder. Viele entscheiden sich für letzteres. Das ist der Hauptgrund für den Geburtenrückgang.

Kommentar von g1206868 ,

Es gibt aber auch Untersuchungen, die zeigen, dass auch Männer keine Kinder möchten. 

Kommentar von Accountowner08 ,

Ich würde fast vermuten, dass der Widerstand gegen das 1. Kind auf Seiten der Männer meist grösser ist als bei Frauen...

Antwort
von g1206868, 18

Ich habe das Gefühl, dass unsere Gesellschaft total blind ist für die Probleme junger Menschen in den Zwanzigern. Das ist vielleicht ein Nebeneffekt unserer bereits überalterten Gesellschaft.

Gerade Studenten und Auszubildende, die später einen großen Teil des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften werden, müssen eine Durststrecke von vielen Jahren überwinden. Da denkt einfach niemand ans Kinderkriegen. Sogar der Sex ist wahrscheinlich bei vielen kein Thema. 

Ich weiß nicht, ob man dies mit finanzieller Umverteilung lösen kann. Ich bin aber überzeugt, dass wir uns den Sorgen dieser Gruppe annehmen müssen.

Import billiger Arbeitskräfte wird dieses Problem nicht lösen. Länder wie z.B. Indien oder auch die Türkei werden einen Teufel tun, Ihre besten Köpfe gehen zu lassen.



Antwort
von Rocker73, 63

Ich würde Deutschland durch gute und ausreichend vorhandene Ausbildungsplätze, Jobangebote und Wohngebieten attraktiv für junge Leute im Ausland machen.

Außerdem würde ich viel in Werbung setzen über unser fortschrittliches Rechts, Sozial und Bundessystem und allgemein die "Dinge", die wir zu bieten haben.

Ich würde Menschen nicht in einer Weise beeinflussen wollen, dass sie nur Nutzen für den Staat hat und Bürger etwas tun, was sie garnicht wollen würden. Solche Propaganda ist in keinster Weise mit unseren Werten und unserem GG vereinbar.

Ein weiterer Punkt: Oft haben Leute aus dem Ausland eine andere Lebenseinstellung, andere Prioritäten etc. dies kann dazu führen, dass der Kinderwunsch Vorrang hat und nicht der Job.

So, da hast du deine Kinder!

LG

Antwort
von 1988Ritter, 25

Es gibt zwei Grundlagen die zu beachten sind:

  1. Der wirtschaftliche Aspekt. Eltern mit Kinderwunsch sollte dies in diversen Programmen ermöglicht werden. Das fängt an bei der Basis, sprich bezahlbarer und kindgerechter Wohnraum. Dabei muss sich die wirtschaftliche Situation bis hin in das Rentenalter ziehen, so dass der derzeitige Unfug, dass Paare ohne Kinder mehr Rente beziehen, als Paare mit Kinder.
  2. Die Menschen dürfen keine Zukunftsängste mehr haben, und einen Sinn darin finden Kinder zu zeugen. Dies erreicht sich durch ordentliche Kleinkinderbetreuung, gute Schulsysteme und Perspektiven in der Arbeitswelt.

Ich würde aus diesem Grund das Steuersystem dahingehend ändern, dass kinderlose Erwerbstätige belastet werden, und Paare mit Kindern eine Entlastung erhalten. Weiterhin würde ich den Rentenschlüssel ändern, so dass Paare mit hohen Rentenbezüge auf Grund von Karriereleistungen nicht mehr besser gestellt sind.

Antwort
von exxonvaldez, 56

Das ist in Industrienationen ganz normal:

Je höher der Lebensstandart, desto geringer die Geburtenrate.

Ist also letztlich ein Zeichen für unseren hohe Lebensqualität.

Kommentar von g1206868 ,

Ich wüsste jetzt nicht, dass dieses Problem auch in den skandinavischen Ländern besteht. Und da ist der Lebensstandard höher als in Deutschland.

Kommentar von exxonvaldez ,

Da ist die Geburtenrate zwar etwas höher, aber nicht viel.

Kommentar von Nunuhueper ,

Im Niger liegt die Geburtenrate bei fast 8 Kindern und es ist das ärmste Land der Welt. 

Kommentar von exxonvaldez ,

Niger ist das ärmste Land der Welt und es führt die Geburtenstatistik an.

http://www.laenderdaten.de/bevoelkerung/geburtenrate.aspx

Antwort
von Interesierter, 47

Dieses Problem ist nicht mit Geld zu lösen.

Ein grundsätzliches Problem ist die Akzeptanz und Wertschätzung von Familien mit Kindern in unserer Gesellschaft.

Familien und Kinder stehen doch heute am Rand der Gesellschaft. Eigentlich sollten sie aber die Mitte unserer Gesellschaft darstellen. Kinder werden heute oftmals als Last empfunden. Wir sollten aber Kinder als Chance begreifen. Kinder sind die Zukunft.

Nicht die Politik ist hier in der Pflicht sondern wir alle.

Kommentar von soissesPDF ,

Wer wäre denn "wir" und wie genau hat man sich das vorzustellen?

Ein Kostet zwischen dem 1.Lebensjahr bis zum 21.Lebensjahr, 250.000€.
Dürfen nur noch Reiche Kinder zeugen, die diese 250.000€ herumliegen haben?
Falls nicht, woher kommend ie 250.000€ dann?
Falls es nicht am Geld mangeln würde.

Der Staat zahlt für ein Kind in Hartz IV 230€/Monat, davon sind dann noch 44€/Monat Kindergartengebühren + Essen abzuziehen.
Da ist kein ominöses "wir".

Der Staat zahlt glorreiche 10€/Bildungsgutschein pro Monat.
1 Stunde Nachhilfe kostet 25€/Monat.
Wer bezahlt den Rest, für ein Kind im Hartz IV?
Da ist kein ominöses "wir".

Wenn es am Geld nicht liegen würde, wo kommt denn das Geld her, das Kinder kosten?
Kinder kosten Geld!
Da hilft kein Geschwurbel von herunter.

Kommentar von Interesierter ,

Was du schreibst, ist eine einzige Ausrede. Ich selbst habe vier Kinder und ich bin kein Millionär.

Ich kann dir versichern, es geht. Man muss es nur wirklich wollen.

Ich Leiste meinen Beitrag. Du auch?

Kommentar von soissesPDF ,

2 Kinder und 3 Enkelkinder...was nichts daran ändert, dass die staatlichen Leistungen untergründig sind.
Die Geburtenraten sind seit Jahrzehnten zu gering.
Am Gelde hängts, zum Gelde drängts.

Warum war die Geburtenrate in der DDR höher, durchschnittlich 3 Kinder?
Nach dem Fall der Mauer verringerte sich die Geburtenrate auf das Westniveau.
Wg. der Bescheidenheit der Bürger?
"Bescheidenheit ist eine Zier, doch besser lebt es sich ohne ihr."
Oh Wunder, oh Mores, auf einmal hat es ein Demographieproblem, als wäre das aus dem luftleeren Raum gefallen.

Frankreich hat eine Geburtenrate von 2,1 , Deutschland nur 1,394.
Weil wir überbevölkert sind?
Altkanzler Schröder (SPD) hat die Bildungsausgaben Deutschlands auf das Niveau der 1960er reduziert.
Weil Kinder kein Geld kosten?

Kommentar von Interesierter ,

Das Problem ist nicht fehlendes Geld sondern fehlende Akzeptanz. Natürlich hat man, wenn man zu sechst von eineinhalb Gehältern lebt, weniger als wenn man zu zweit von zwei Gehältern lebt.

Trotzdem reicht es bei uns für Auto, Eigenheim und Urlaub. Und ich habe nun nicht den Mega-Verdienst.

Es geht, wenn man will. Nur ist meckern und jammern bekanntlich einfacher als machen.

Antwort
von NadimFalastin, 49

Die Leute müssten einfach generell mehr Geld haben. Das is das Hauptproblem. Das Verschieben des Reichtums von Arm nach Reich, müsste bekämpft und gestoppt werden.

Außerdem müsste es für Frauen wieder Reizvoller sein die Kinder zu betreuen, doch da ein Gehalt nicht mehr reicht, und die Frauen nicht abgesichert sind wenn sie zu Hause bleiben, is auch keine Zeit mehr für Kinder da. In Italien gibts ne Hausfrauen Rente. Frauen, die sich für das Heim endscheiden und gegen eine Arbeitsstelle, kriegen nach so und so viel Jahren ne staatliche Rente. Sowas wär cool.

Kommentar von exxonvaldez ,

Genau!

Frauen an den Herd!

Kommentar von NadimFalastin ,

Frauen die sich für ihre Familie endscheiden und für ihre Kinder verdienen höchsten Respekt!

Kommentar von exxonvaldez ,

Und Frauen, die sich dagegen entscheiden?

Kommentar von NadimFalastin ,

Muss man auch respektieren, das nennt man Freiheit.

Aber heute wird es nicht mehr respektiert, wenn Frauen zu Hause bleiben und ihr Kind nicht mit einem halben Jahr zur Tagesmutter bringen und den Ganzen Tag weg sind.

Ich kann mir das für mich und meine Famile nicht vorstellen.

Kommentar von exxonvaldez ,

Und warum kann nicht der Mann zuhause bleiben?

Kommentar von NadimFalastin ,

Meinetwegen kann auch der Mann zu Hause bleiben. Da hab ich auch nix gegen. Solange das Kind von den Eltern erzogen wird und nich von iwelchen Fremden, geht das in Ordnung.

Ich kann mir das für mich aber nich vorstellen. Du siehst auch keinen männlichen Löwen der den Nachwuchs betreut. Die Natur hat den Mann geschaffen um auf die Jagd zu gehen und die Frau um für das Nest zu sorgen. So stell ich mir das Leben in meiner Familie später vor.

Und komm mir jetz nicht mit Macho... so ein Schwachsinn. 100.000 Jahre menschliche evolution hat nix mit Macho gehabe zu tun. Meine Ansichten Verdienen mindestens genauso viel Respekt wie die eines Mannes der zu Hause bleiben will. Oder die einer Frau, die gerne Arbeiten gehen würde.

Antwort
von BTyker99, 41

Die Flüchtlingskrise müsste gelöst werden, und Millionen, die nach den Genfer Flüchtlingskonventionen eigentlich woanders sein sollen, müssten abgeschoben werden. Wenn sich die Menschen in Deutschland wieder sicherer fühlen würden, würden sie vielleicht eher den Mut fassen, selbst Kinder in die Welt zu setzen.

Das mit der Ausbildungsdauer trifft sicherlich auch zu, ausserdem dass viele keine Sicherheit im Berufsleben haben, und nur als Zeitarbeiter, oder im Niedriglohnsektor angestellt sind.

Kommentar von wfwbinder ,

Tut mir Leid, aber das ist Quatsch, die Geburtenrate ging schon vor 40 Jahren zurück, da gab es noch keine Flüchtlinge.

Kommentar von marylinjackson ,

So ein Quatsch ist es nicht. Jetzt schon ist der Arbeitsmarkt gefährdet, die hinzugekommenen Fremden sind nicht die Qualifizierten, die benötigt werden.

Kommentar von BTyker99 ,

Ich habe ja gesagt, dass es nicht der einzige Grund ist, aber wenn ich jetzt persönlich vor der Entscheidung stehen würde, wäre die "Flüchtlings"-Situation einer der wesentlichen Gründe, davon abzusehen Kinder in diesem Land aufwachsen zu lassen.

Antwort
von Gina1230, 56

Es geht bei den Deutschen nicht nur um die Lust Kinder zu bekommen. Viele können keine Kinder bekommen oder zeugen obwohl sie es sich sehnlichst wünschen.

Kommentar von linksgewinde ,

...und noch mehr können sich Kinder garnicht mehr leisten...

Kommentar von Gina1230 ,

Die kenne ich persönlich nicht aber ich kenne wirklich einige, die Schwierigkeiten haben Kinder zu bekommen bzw. einige, die keine bekommen können. Und die werden bei solchen Diskussionen und Statistiken gerne vergessen.

Aber natürlich ist es auch traurig, dass Kinder oft zu einem Armutsrisiko führen.

Kommentar von exxonvaldez ,

...und noch mehr können sich Kinder garnicht mehr leisten...

Leider hält sie das nicht davon ab, trotzdem welche zu machen!

Kommentar von Gina1230 ,

Mutterliebe hat nichts mit Geld zu tun. Entweder hat man das Bedürfnis Kinder zu bekommen oder man hat es nicht. Eine arme Mutter kann wesentlich empathischer sein und ihr Kind wesentlich besser erziehen als eine nie anwesende reiche Frau.

Kommentar von hummel3 ,

Viele können keine Kinder bekommen oder zeugen obwohl sie es sich sehnlichst wünschen.

Das trifft auf jeden Fall auf homosexuelle Paare zu. Bei heterosexuellen Paaren dagegen ist es nicht die Ursache des "Zeugungsversagens". Man sieht es ja an anderen, hauptsächlich armen Völkern. Die sind durchaus in der Lage genügend Kinder zu zeugen, quasi anstelle einer Rentenversicherung.    

Antwort
von soissesPDF, 18

Kinder sind Armutsrisiko Nr.1.

Heißt nichts anderes, das was fehlt ist Geld, nichts sonst als Geld.

Politisch ausgedrückt "Kinder sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe".
Diese aber erschöpft sich nicht mit Hartz IV.
Kindergärten und Schulen kosten Geld, Arbeitsausfälle der Eltern kosten Geld, die "lieben Kleinen" kosten im Alltag Geld.
Kinderspielpätze kosten Geld, nichts gibt es umsonst in diesem Land.

Sozialer Wohnungsbau kostet Geld.
Am Geld hängts, zum Gelde drängst.

Brauchen wir Kinder in diesem Land oder Banken, die gerettet werden müssen?

Finanzminister Schäuble (CDU): "Griechenland müsse als Staat ein Geschäftsmodell erfinden."
Was wohl hat Deutschland für ein Geschäftsmodell, in dem Kinder vorkommen?

Antwort
von tryanswer, 48

Die Altersbezüge für alle unter 40 radikal kürzen, dann werden die Leute Kinder bekommen müssen, um im Alter versorgt zu sein.

Kommentar von Nunuhueper ,

Das  klappt gar nicht. Die Rente ist da schon das bessere Versorgungsinstrument.

Die meisten Kinder drücken sich vor der Versorgung ihrer alten Eltern.

Kommentar von tryanswer ,

das klaoot schon, wie Länder ohne Rentensysteme beweisen. Kinder sind im Übrigen gegenüber ihren Eltern unterhaltspflichtig, nur gibt es im aktuellen System keinen Grund darauf zu beharren.

Antwort
von Accountowner08, 15

Wozu sollen die Deutschen mehr Kinder kriegen? Finde nicht, dass jetzt gerade die Deutschen so erhaltenswert sind...

Kommentar von g1206868 ,

Bist Du selbst Deutsch? Dann tut es mir Leid. Immerhin gibt es Milliarden Menschen, die ALLES tun würden, um an deiner Stelle zu sein.

Kommentar von Accountowner08 ,

Nein...

Antwort
von reziprok26, 27

Jede Frau für das 1. Kind den halben Lohn einer Verkäuferin, beim 2. Kind den ganzen Lohn, beim 3. den 1,5 fachen Lohn einer Verkäuferin, das würde das Wesen einer Frau entsprechen. Einwanderer kosten mehr.

Antwort
von Skinman, 17

Mehr Syrer ins Land holen.

Die blassen Zonies sind den deutschen Mädels offensichtlich zu langweilig, die brauchen leckere exotische Roccos aus dem Mittelmeerraum.

Antwort
von astroval18, 53

Jeder bekommt bei seinem 5. oder 6. Kind eine große Summe Geld oder etwas anderes

Kommentar von hydrahydra ,
Kommentar von Rocker73 ,

hydrahydra puh, das war ein Volltreffer mit pechschwarzem Geschoss ;)

Kommentar von astroval18 ,

Oke sorry, ihr habt schon Recht

Kommentar von Tasha ,

Und dann bekommen Eltern 6 Kinder, die sie in ein Kinderzimmer pferchen und mit Tütensuppen ernähren und die gefälligst leise zu sein haben, wenn Mama und Papa ihre teure, vom Kindergeld gekaufte Elektronik genießen. Mit Geld allein ist es leider nicht getan! Nur 6 Kinder haben  reicht nicht, 6 Kinder haben und jedes lieben und als Individuum wertschätzen und fördern, und das mit Spaß und Begeisterung, und ohne Burnout, das wäre ein Ziel! Wobei nicht Kinderreichtum um jeden Preis im Ziel mit inbegriffen sein sollte. Ist das erste Kind schwerkrank oder schwerbehindert, kann es gute Gründe geben, kein weiteres zu bekommen. Ebenso, wenn ein Kind totgeboren wurde oder ähnliches die Eltern vom weiteren Kinderkriegen abhalten würde. Oder eben mehr als 2 Kinder die Eltern überfordern würden. Auch dann wäre es verantwortungslos, die Eltern zu weiteren Kindern zu locken, die dann finanzielle Sicherheit bringen, aber eine ständige Überlastung für die Eltern sind.

Antwort
von Victoryice, 1

Will man wirklich noch Kinder in den derzeitigen Sitvation kriegen?Deutschland ist doch sehr unsicher geworden finde ich!

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