Frage von blizzard199, 64

Was soll noch mit meiner Schwester werden und wie kann ihr geholfen werden?

Meine Schwester ist 19 und ist seitdem sie 16 ist Arbeitslos. Als sie vor einem Jahr noch eine Maßnahme vom Arbeitsamt machte konnte sie maximal nur 2 Tage pro Woche dort erscheinen und die letzten Monate dort, konnte sie nur mit Alkohol aushalten und ist einfach nicht hin bis sie dann irgendwann überhaupt nicht mehr kam.

Das alles ist so, weil sie psychisch krank ist. Sie war schon mehrmals in Therapie aber hat es immer wieder abgebrochen, mittlerweile zahlt die Krankenkasse nur noch eine geschlossene Unterbringung in einer spezialklinik. Das Problem ist, dass sie sich niemals auf einen Klinikaufenthalt einlässt. Sie hat damals ihre Medikamente abgesetzt und ging nicht mehr zum Psychiater aber sie wird immerhin gesetzlich betreut.

Das andere große Problem ist, dass sie jeden Monat Termine im Arbeitsamt hätte, wo sie aber schon seit 2 Monaten nicht mehr hin geht. Bei den Terminen wo sie noch erschien, hatte sie vorher alkohol getrunken. Letztens kam ein brief, dass alle Leistungen eingestellt werden und die miete wird nicht mehr gezahlt.

Sie schließt sich den ganzen tag in ihrem Zimmer ein, schläft mindestens 12h am tag und geistert nachts herum weil sie fast jede Nacht durch macht und dann tagsüber schläft. Neuerdings bzw. Seit 8 Wochen verlässt sie das Haus gar nicht mehr und aus ihrem Zimmer kommt sie nur im Notfall. Ihr ist fast alles egal und sie liegt nur im Bett und schaut TV, ansonsten macht sie nichts. Andererseits hat sie schon in ihrem Zimmer die Wände bemalt und hat eine Menge Müll angehortet.

Wir wissen nicht wie es weiter geht. Jetzt wurden alle Bezüge vom Amt eingestellt, falls das so bleibt verlieren wir die wohnung. Obwohl meine Schwester gesetzlich betreut wird kann sie nicht zwangseingewiesen werden und sie hat einfach den Kontakt zu ihrer Betreuung abgebrochen. Was ist, wenn sie auf der Straße landet und was soll jetzt noch werden?

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Antwort
von loema, 31

Ihr habt die Möglichkeit beim sozialpsychiatrischen Dienst in eurem Ort/Kreis/Stadt anzurufen und die Situation deiner Schwester zur schildern.
Probiert das mal! Die machen auch Hausbesuche.

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