Frage von jeannyjenny, 122

Was soll ich tun, wenn sich der Partner eine Abtreibung wünscht?

Mein Freund (21) und ich (24) sind bald ein Jahr ein Paar. Nun bin ich ungeplant schwanger geworden. Wir studieren beide noch. Ich sehe jetzt gar kein großes Problem. Klar, ist es nicht die beste Ausgangssituation, aber ich bin davon überzeugt, dass man das alles meistern kann. Mein Partner denkt leider komplett anders und möchte, dass ich abtreibe, da er die Situation einfach nicht richtig findet, um ein Kind zu bekommen.

Habt ihr Lösungsvorschläge?

Danke

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo jeannyjenny,

Schau mal bitte hier:
Schwangerschaft Partnerschaft

Antwort
von Mieze1231, 111

Naja abtreiben solltest du auf keinen Fall in Betracht ziehen, wenn du nicht zu 100% hinter der Entscheidung stehst! Die Wahrscheinlichkeit dass du sonst psychisch daran kaputt gehst wäre ziemlich hoch...

Das dein Freund seine Bedenken hat, kann ich absolut verstehen! Nur darf er eine Abtreibung von dir nicht fordern! Das ist ganz allein deine Entscheidung!!

Meistens ist es aber auch nur der erste Schock. Wenn der überwunden ist findet sich alles... Es kann also gut sein, dass dein Freund noch glücklicher Vater wird und dir für die Entscheidung dankt, es behalten zu haben. Natürlich könnte das ganze auch in einer Trennung enden, das Risiko hat man ja eigentlich aber immer...

Und ja, ich bin auch deiner Meinung, dass ihr das schaffen könnt! Ob zusammen oder du allein. Aber es ist machbar! Viele Kinder kommen unter viel schlimmeren Bedingungen zur Welt...

Es gibt übrigens sehr viel (finanzielle) Unterstützung für studierende. Geht doch mal gemeinsam in eine Beratungsstelle und lasst euch alles aufzeignen. Für das finanzielle ist zum Glück in so einem Fall gesorgt. Du kannst einfach ein Jahr Elternzeit nehmen und danach auch weiter studieren.  Das Kind kann später in die Krippe/zur Tagesmutti. Machen andere, die nach einem Jahr wieder arbeiten gehen ja genau so. Auf das Studium deines Freundes hat es in der Regel keine Auswirkungen. Natürlich sind finanziell keine großen Sprünge möglich, aber machbar ist es allemal.

Alles gute Euch!!

Antwort
von Evita88, 100

Letztendlich bist du diejenige, die das entscheidet, denn es ist dein Körper, in den im Falle eines Schwangerschaftsabbruchs eingegriffen wird.

Du hast dich im Prinzip ja schon für das Kind entschieden und vertrittst die Meinung, dass man das schaffen kann (so ist es auch, einen perfekten Zeitpunkt gibt es ohnehin nie, nur bessere und schlechtere und auch in schlechteren Zeiten kriegt man ein Kind groß).

Würdest du nun deinem Freund zuliebe abtreiben, kann das deine Beziehung zu ihm massiv belasten, weil er "Schuld" daran ist, dass du die Schwangerschaft abbrechen lassen hast. Auch kann deine Psyche massiv darunter leiden, wenn du die Schwangerschaft nicht aus eigener Überzeugung abbrechen lässt.

Lasse dich jedenfalls zu nichts drängen, du entscheidest, was passiert. Und du solltest diese Entscheidung völlig unabhängig von dem Wunsch/der Meinung deines Freundes treffen. Der ist im Zweifelsfall nämlich so oder so weg, egal ob du abtreibst oder nicht.

Alles Gute!

Antwort
von HelpfulMasked, 104

Es ist dein Körper und deine Entscheidung. Lass dir da keinesfalls reinreden.

Du entscheidest hier schließlich nicht darüber welche Kugel Eis du nimmst. Die Entscheidung hat große Folgen und betrifft dich ein Leben lang.

Zur Zeugung eines Kindes gehören immer zwei. Jetzt muss er eben auch dafür gerade stehen.

Lg

HelpfulMasked

Antwort
von Adventurian, 92

Es tut mir sehr leid, dass du in dieser Situation bist und dass dein Partner so reagiert, ich finde das sehr traurig. Aber auch wenn ich nicht weiß, was das letztendlich für dein Leben und eure Beziehung bedeuten wird, kann ich dir nur sagen, dass es für mich außer Frage steht, dass du das Kind bekommen solltest, wenn du als Mutter das willst. Du solltest dich von niemandem überreden lassen, ein Baby, dem du das Leben schenken willst, gegen deinen Willen abtreiben zu lassen. Und wenn dein Partner tatsächlich darauf beharren, also von dir verlangen sollte, das Kind abzutreiben, das du bekommen möchtest, dann wäre das das Allerletzte, denn es geht hier nicht um irgendeine Sache, sondern um ein Menschenleben und immerhin hat er es selbst gezeugt! Trotz aller Verhütungsmaßnahmen kann man eben auch heute noch ungewollt schwanger werden und dieser möglichen Verantwortung sollte sich jeder Mann, der mit einer Frau schläft, immer bewusst sein, sofern er etwas Anstand im Leib hat. Und dann gibt auch "nicht die richtige Situation" einem Mann definitiv keinen Grund, eine Frau, die das von ihm gezeugte Kind bekommen möchte, zur Abtreibung aufzufordern. Vielmehr sollte er sich verpflichtet fühlen, die Entscheidung der Mutter zu akzeptieren, sich seiner Verantwortung zu stellen und dem Baby den besten Start ins Leben zu ermöglichen. Wenn er das nicht tun sollte (und ich wünsche dir von Herzen, dass es anders ist!), tut mir das unendlich leid für dich, aber es sollte für dich trotz allem kein Grund sein, dich gegen ein von dir gewünschtes Leben zu entscheiden und etwas zu tun, was du eigentlich nicht willst und womit du dann dein Leben lang leben musst. Kein Mensch auf dieser Welt hat das Recht, so etwas Gravierendes von dir zu verlangen!

Antwort
von MaraMiez, 93

Nunja...Lösungsvorschläge.

Das ist im Endeffekt deine Entscheidung und die solltest du unbeeinflusst von außen treffen.

Er muss entscheiden, ob er hinter dir steht und dich unterstützt, egal was du entscheidest. Er ist ja sicher auch nicht ganz unbeteiligt gewesen an der Schwangerschaft.

Einen richtigen Zeitpunkt um ein Kind zu bekommen gibt es ohnehin nicht.

Ich wurd wärend meiner schulischen Ausbildung schwanger, der Vater war Student. War auch nicht die tollste Situation aber wir haben uns dafür zusammen gerafft, die Familie stand komplett hinter uns und die Entscheidung für ein zweites Kind kam auch noch wärend seines Studiums (man bedenke, ich bin seit der Geburt des ersten Kindes zu Hause, damit er sich auf seinen Abschluss konzentrieren konnte und jetzt auf sein Doktorandenstudium). Hätt er mir damals gesagt, dass ich abtreiben soll, hätt ich ihn zum Mond geschossen. Was ich dachte mit ihm zusammen hin zu bekommen, hätt ich auch allein geschafft.

Kommentar von schelm1 ,

ich bin seit der Geburt des ersten Kindes zu Hause, damit er sich auf
seinen Abschluss konzentrieren konnte und jetzt auf sein
Doktorandenstudium). Hätt er mir damals gesagt, dass ich abtreiben soll,
hätt ich ihn zum Mond geschossen. Was ich dachte mit ihm zusammen hin
zu bekommen, hätt ich auch allein geschafft.





Mit dem alleine schaffen, das könnte noch kommen!

- Er ist ja auch noch nicht fertig mit seinem Abschluß! Oft tritt die Veränderung bei Studierenden erst dann ein, wenn der Mann beruflich Fuß gefaßt hat und sich dann plötzlich in der Herausforderung eines neuen Umfeldes auch privat komplett neu orientiert. Bleibt zu hoffen, dass Ihnen das nicht so wie vielen anderen in solchen Strukturen  ergeht!?!

Ihre Haltung hinsichtlich der Kinder und der Familie ist bewundernswert!

Kommentar von MaraMiez ,

Naja, mittlerweile sind wir verheiratet, kennen die Pläne des anderen und unterstützen uns da gegenseitig. Er hat seine Zukunftspläne schon stark verändert durch und für die Familie (vom ursprünglichen Plan nach dem Bachelor wieder in die Heimat zu ziehen und da irgendwo als Angestellter zu arbeiten, über den master-Abschluss hin zu Doktor und eigene Firma, die er dieses Jahr auch gegründet hat).

Eine Garantie hat man ja nie, aber wir planen alles so, dass es unserem gemeinsamen Leben nicht im Weg steht, sondern es weiter voran bringt.

Antwort
von SiViHa72, 91

Reden, miteinander. Und ggf. Deine Entscheidung treffen.

Dass frau theoretisch immer schwanger werden kann, sollte amn bei allem Vergnügen im Kopfe haben.

Die Abtreibung machst Du, er hat da außer reden sonst nichts mit zu tun.

Antwort
von putzfee1, 97

Wenn du deinem Partner zuliebe abtreibst, bist trotzdem du diejenige, die damit leben muss. Ich halte es für bedenklich, wenn du gegen deine innere Überzeugung abtreibst. Das kann unter Umständen dein ganzes zukünftiges Leben belasten.

Vielleicht ist es am sinnvollsten, mal mit deinem Partner zu einer Schwangerenberatung zu gehen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Dort werden euch verschiedene Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. Vielleicht ändert sich dann die Überzeugung deines Partners... oder deine. Jedenfalls würde ich dir dringend davon abraten, so etwas gegen deine Überzeugung zu tun.

Antwort
von royalstudyblog, 92

Du musst das machen was du für richtig hälts denn alles ist möglich. Wenn er dich liebt wird er diesen weg mit dem Kind mit dir machen und wenn nicht dann lass ihn saußen. Das schlimmste was es gibt ist Abtreibung , deswegen wenn du das willst rate ich dir an das Kind zur Adoption frei zu geben. Doch eines Tages wirst du es sicherlich bereuen das du entweder dein Kind getötet hast oder es weg gegeben hast. Ein Kind ist ein Wunderwerk ,stell dir mal vor es ist Hochbegabt oder sogar ein Genie und hilft der Menschheit weiter. Oder stell dir vor dass deine Mutter dich abgertrieben hätte....

Antwort
von eversoul, 81

Die entscheidung liegt bei Dir allein!

Oder willst du irgendwann deinem Freund vorwerfen das er Schuld an der Abtreibung war? Das kannst du nicht, denn es sind deine Füsse, die dich dort hin bringen und wirklich niemand darf dich zu etwas anderen Zwingen. 

Antwort
von eostre, 72

Einen neuen Partner kannst du finden,  eine Abtreibung kannst du nicht rückgängig machen.  Du musst diese Entscheidung treffen und den Rest deines Lebens damit klar kommen. 

Antwort
von L3fr3, 87

Also wenn es von im wirklich ernst ist und nicht nur eine SItuation wo er überreagiert hat, dann würde ich an deiner Stelle über eine "Beziehungspause" drüber nachdenken..

Redet unbedingt miteinander, denn du willst das Kind ein Leben schenken und es natürlich behalten, wenn dein Freund aber strikt dagegen ist, dann bringt eure Beziehung ja leider nichts.

Antwort
von schelm1, 82

Der Freund könnte sich eine abtreibungswillige Partnerin suchen!?!

Sie treffen Ihre Entscheidung für sich, Ihr Kind und niemanden sonst!

Antwort
von armeskaenguru, 73

Hallo

Was wird denn Dein Partner machen, wenn Du das Kind bekommst? Wird er zu Dir stehen oder sich trennen? Bei einer Trennung käme dazu, dass Du dann alleinerziehend wärst. Du solltest nicht abtreiben, nur weil der Partner das wünscht, sondern nur, wenn das selber möchtest, was ja nicht der Fall ist.

Ist die Schwangerschaft denn durch einen Frauenarzt bestätigt? Wenn ja, dann mach doch mal einen Beratungstermin z. B. bei Pro Familia ab.

Wünsche Dir alles Gute.

Freundlichen Gruss

tm

Kommentar von carn112004 ,

Aber bitte bei ProFamilia ausdrücklich sagen, dass man noch keinen Beratungsschein will; sonst sieht der Partner das ganze vielleicht eher als eine Vorentscheidung zur Abtreibung an, womit es dann noch schwieriger wird.

Antwort
von XY123XY123, 77

"Was soll ich tun, wenn sich der Partner eine Abtreibung wünscht?"

Ihn verlassen - falls er nicht einsieht, dass es Dein Körper ist und Du das Recht hast, die Entscheidung zu treffen.

Vielleicht könnt Ihr Euch auch beide mit der Möglichkeit anfreunden, das Kind zu bekommen und zur Adoption freizugeben.

Kommentar von XY123XY123 ,

P.S.: Natürlich nur, wenn Du es nicht behalten willst.

Antwort
von CAPTAlN, 81

Nicht sein Körper, nicht seine Entscheidung. Wenn du nur nicht abtreiben willst, aber das Kind trotzdem nicht aufziehen kannst, könntet ihr über Adoption nachdenken.

Antwort
von anaandmia, 85

Wenn du nicht 100%ig abtreiben willst, dann tue es auch nicht. Wirkluch du würdest es sooo bereuen. Versuche es deinem Freund zu erklären und wenn er dann immer noch der Meinung ist, dass du abtreiben sollst würde ich persönlich so einen Typn in den Wind schießen !

Antwort
von carn112004, 50


Habt ihr Lösungsvorschläge?

Nicht Abtreiben.

Euer Kind lebt schon. Der einzige Grund warum man eine Abtreibung überhaupt zulässt ist, dass gegenüber der Schwangeren ein: "Jetzt sei mal die nächsten Monate schön brav schwanger und gebär dann, auch wenn du es überhaupt nicht willst und dich fühlst, als würde da ein Parasit in deinem Bauch hocken, der dein Leben zerstört." wenigstens sehr unfreundlich ist.

Aber das Problem hast du offensichtlich nicht, sondern du willst das Kind bekommen; also gibt es keinen Grund für eine Abtreibung.

Haben selber als noch Studenten Kind bekommen, kannten auch viele mit Kind und Studium. Geht schon irgendwie.


In Bezug auf ihn, er klingt so als würde er es letztlich akzeptieren; da musst du dich vielleicht auf ein paar Wochen oder Monate etwas schlechtere Stimmung bei ihm einstellen, denn bei Männern kommt die positive emotionale Reaktion darauf, Vater zu werden bzw. zu sein, erst später. Am Anfang der Schwangerschaft ist, vor allem ungeplant, ist da häufig Trübsal, aber das legt sich häufig wieder, sei geduldig.

Die Androhungen von Trennungen sind oft nicht ernst zu nehmen; wenn einer droht, dann kann es genauso gut auch sein, dass die Beziehung aus ist, wenn der Drohung nachgekommen wird, da dann die Beziehung vergiftet ist; Drohungen in der Richtung also vielleicht einfach ignorieren, soweit es sie gibt.

Antwort
von PoisonArrow, 74

Wenn Du Dich nicht wirklich zu 100 % mit dem Gedanken anfreunden kannst, ein Kind abzutreiben - dann lass es bleiben.

Du würdest die Gedanken NIEMALS loswerden und Dich ewig und drei Jahre damit rumquälen.

Es gibt Menschen, die unter wesentlich schlechteren Bedingungen ein Baby bekommen haben und dennoch glückliche Eltern geworden sind.

Grüße, ----->

Antwort
von ersterFcKathas, 78

lösungsvorschläge ist gut... dir bleiben ja nur 2 möglichkeiten... wenn dein partner absolut nicht vater werden will .. wird es wohl zu einer trennung kommen wenn du das kind bekommen willst... oder du machst einen abbruch... was ein großer einschnitt in deinem leben bedeutet..

es gibt genug frauen die später nicht damit klar kommen... ist auch natürlich die frage was dir persöhnlich wichtiger ist....

Antwort
von Brina0610, 73

Du entscheidest selbst was du willst und was nicht.
Es ist dein kind und Körper...
Lasse dich zu nichts drängen was du selber nicht willst. HÖRE AUF DEIN HERZ

Antwort
von Dave0000, 85

Die beste Lösung ist reden reden reden
Wenn ihr auf keinen Nenner kommt hast du als Frau das letzte Wort

Wünsche euch dreien das beste

Antwort
von Nele15, 83

ganz schlechte Ausgangssituation

Pro Familia hilft dir Antworten zu finden.

DU entscheidest und nicht der Partner.....DU musst damit leben,wenn Du es nicht haben möchtest,wirst ein Leben dran erinnert werden.

überleg es Dir gründlich

alles Gute

Kommentar von carn112004 ,

Aber bitte bei ProFamilia ausdrücklich sagen, dass man noch keinen
Beratungsschein will; sonst sieht der Partner das ganze vielleicht eher
als eine Vorentscheidung zur Abtreibung an, womit es dann noch
schwieriger wird.

Antwort
von suessemaus33, 31

Dieses Baby in deinem Bauch ist einzigartig.

Wenn du es wegmachen lässt, wird es niewieder kommen.

Spätestens wenn du älter bist, vielleicht wieder schwanger, wirst du dir die ganze Zeit vor Augen halten wie es jetzt mit Geschwisterchen wäre.

Ich kenne eine Frau die abtrieb (unter Druck) die heute noch Einschulung usw von ihrem (nicht vorhandenen Kind) ausrechnet und daran manchmal fast zerbricht.

Du wirst dir nach der Abtreibung vielleicht kurz "erleichtert" vorkommen, doch später vielleicht die Augen aus dem Kopf weinen. Liebe Grüße

Antwort
von AuroraRich, 81

Gibt keinen. Du machst das was du für richtig empfindet.

Wahrscheinlich sitzt du dann irgendwann als alleinerziehende Mutter rum, ohne Ausbildung (falls du bis dahin nicht fertig wirst), mit wenig Geld (weil der Vater noch studiert und du nicht arbeitest) und wirst es schwer haben einen tollen Mann zu finden, weil nicht viele Männer eine junge Frau mit Kind wollen. Aber du hast immerhin einen kleine Fratz der dich anpinkelt und dich bedingungslos liebt in dem Alter.

Hört sich traumhaft an.

Kommentar von SiViHa72 ,

Oder man wuppt das doch gemeinsam. Oder sie ziehts knallhart durch und kriegts alleine hin (ja, das gibts).

Ausbildung kann man immer machen, ob der Kerl ohne Kind bleibt, sei auch dahingestellt.. es gibt auch Männer, die nichts gegen alleinerziehende haben..

Merke: nicht alles so eindimensional sehen.

Kommentar von AuroraRich ,

Klar, vielleicht. Momentan ist er 21 und will kein Kind, was ich voll und ganz verstehen kann.

Genau so kann ich nachvollziehen, dass man nicht abtreiben will.

Und mal realsitisch, unter den Bedingungen ist die Wahrscheinlichkeit, dass man schon direkt in der Schwangerschaft allein darsteht doch recht hoch.

Kommentar von affenzaehnchen ,

Und mal realsitisch, unter den Bedingungen ist die Wahrscheinlichkeit, dass man schon direkt in der Schwangerschaft allein darsteht doch recht hoch.

Ja - wenn man es mit einem Menschen zu tun hat, der noch nicht im Leben gefestigt ist. Was in dem Alter wahrscheinlich ist.

Antwort
von Korrelationsfkt, 48

Hallo, meiner Meinung nach ist dein Freund im Recht.

Ihr seid beide Studenten und habt sicher nicht kürzlich im Lotto gewonnen, dein Freund sieht die Lage realistisch.

Zudem finde ich, dass das eine Entscheidung zweier Personen ist. Dein Freund möchte es nicht und dies solltest du akzeptieren.

Zumal ihr nicht einmal ein Jahr zusammen seit. Wie stehen da schon die Chancen auf eine gemeinsame Zukunft?

Jetzt seit ihr vielleicht noch das schönste paar im Dorf, aber morgen fühlt sich einer in der Beziehung nicht mehr wohl.. ihr solltet einfach noch warten.

Kommentar von carn112004 ,

Groteske Antwort, denn unabhängig von der Frage, ob und wann eine Situation so ist, dass man das eigene Kind besser Töten lässt, als es weiterleben zu lassen,

unabhängig davon, nach welchen Kriterien sowas "richtig" wäre, hat die Fragestellerin erstens nichts geschrieben, außer eben Studentin, woraus man irgendwas sinnvoll hinsichtlich der "Richtigkeit" des Tötens beurteilen könnte,

und zweitens heißt es doch sonst immer, dass die Schwangere doch am besten beurteilen könne, was denn richtig sei; und die "hiesige" Schwangere urteilt eindeutig, dass die Situation doch gut genug für ein Kind sei.

Somit totaler Blödsinn hier zu behaupten, es sei "richtig" abzutreiben.

Ferner ist das natürlich auch Blödsinn:

Zudem finde ich, dass das eine Entscheidung zweier Personen ist. Dein Freund möchte es nicht und dies solltest du akzeptieren.

Wenn der Mann gegen die Abtreibung ist und die Frau dafür, sagen doch auch alle immer, dass sie sich halt nicht reinreden lassen soll und selber entscheidet; ist aber der Mann fürs Abtreiben ist seine Meinung auf einmal sogar relevanter als ihre; dann bitte nicht wundern, wenn man eben als "Pro-Abtreibung" gilt, da Label hat man sich damit verdient.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Wünsche dir auch einen schönen Guten Tag.

Unterlasse es doch bitte vom töten zu sprechen. Es handelt sich um einen Fötus, kein Lebewesen.

Das hat nichts mit "Mann oder Frau, wessen Meinung gilt mehr..? " zu tun. Meine Meinung ist, wenn einer noch nicht bereit dazu ist sollte dies respektiert werden. Man sollte niemanden ein Kind aufdrängen.

Aber ja, dein Kommentar ist blödsinn.

Kommentar von carn112004 ,

Das hat nichts mit "Mann oder Frau, wessen Meinung gilt mehr..? " zu
tun. Meine Meinung ist, wenn einer noch nicht bereit dazu ist sollte
dies respektiert werden. Man sollte niemanden ein Kind aufdrängen.

Doch, genau damit hat es etwas zu tun, denn die Frau ist im Gegensatz zum Mann schwanger und insoweit der "Fötus" denn weiterleben soll, ist ihr Körper unmittelbar betroffen. Wenn also die Meinung von irgendwem etwas zählt, dann die der Schwangeren selbst, alle anderen Meinungen haben sich hinten anzustellen.

Das einzige was in Anbetracht des Willens der Frau irgendeine Relevanz haben könnte, wäre das Lebensrecht des "Fötus"; alles andere ist im Vergleich zu diesen beiden Dingen unwichtige Randnotiz.

Unterlasse es doch bitte vom töten zu sprechen. Es handelt sich um einen Fötus, kein Lebewesen.

Schon mal die biologische Definition von Lebewesen überprüft? Schon mal überprüft, inwieweit ein "Fötus" diese erfüllt? Schon mal überprüft, inwieweit ein neugeborenes die mehr erfüllt als ein "Fötus"?

Ich vermute die Antwort auf wenigstens eine dieser Fragen muss Nein lauten, ansonsten kann man den Unfug, es handele sich um einen Fötus und nicht um ein Lebewesen bestimmt nicht schreiben.

Selbstverständlich ist ein Fötus ein Lebewesen.

Und nein, "selbständig lebensfähig" zu sein ist KEIN Kennzeichen eines Lebeswesens. Es gibt Lebewesen, die sind "selbstständig lebensfähig" und es gibt Lebewesen, die sind es nicht.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Du hast eine stark beschränkte Sichtweise, wie ich auch aus deiner eigenen Antwort entnehmen konnte.

Schönen Abend noch.

Kommentar von carn112004 ,

Meine Sichtweise ist beschränkt, weil ich, bevor ich irgendwas als Lebewesen oder Nichtlebewesen einstufe, mal nachschlage, was für Kriterien von einem Lebewesen üblicherweise erfüllt sein sollten?

Klar ist das eine beschränkte Sichtweise, es ist nämlich die Beschränkung der Sichtweise durch wissentschaftliche Tatsachen.

Aber klar, eine solche Beschränkung muss sich niemand auferlegen.

Antwort
von PatschMauer, 84

Klärt einmal eure Ängste - macht das mal ganz seriös. Schreibt sie auf, wägt ab und redet auch mit anderen Erwachsenen.

Welche beruflichen Ziele hast du und er?
Wenn er sich schon jetzt wehrt - wie wird es in 1 Jahr sein?

Ganz heikles Thema....

Sie kennen die Antwort?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten