Frage von Stardust26, 9

Was soll ich tun nach Umzug?

Wir sind heute 600km von meiner Heimat weg gezogen. Jetzt will ich aber nicht hier bleiben, hier auch nicht zur Schule gehen etc. Jetzt weiß ich nicht wie uch zurück kann. Ich könnte versuchen zu sagen das ich zu Freunden gehe, die da wohnen wo ich her komme. Dann könnte ich zum Jugendamt und versuchen das ich da im Kreis, wo ich herkomme ins Heim gehe oder so? Denkt ihr das könnte ich machen? Ich habe keine Lust huer zu bleiben, ich fühle mich hier einfach nicht gut.

Antwort
von wilees, 9

Du bist 16, also mußt Du Dich der Entscheidung Deiner Eltern beugen. Aus welchem Grund sollte hier das JA einen betreuten Jugendplatz für mehrere Tausend Euro monatlich bezahlen?

Nur weil Du keinen Bock hast in einer anderen Umgebung zu leben?

Antwort
von Psylinchen23, 1

Eine Veränderung ist nie leicht am Anfang gibt doch diesen Ort erstmal die Chance und dieser Schule.. Nach ein paar Monaten hast du dich schon gut eingelebt und fühlst dich dort auch sicher wohl. 
Du würdest lieber ins Heim gehen wo es Kinder, Jugendliche gibt die es viel schwerer haben wie du und keine Eltern haben die sie lieben oder Drogensüchtig waren und sie einfach abgeschoben haben und dann kommst du und sagst du magst nicht in der neuen Gegend wohnen da wirst du auch labern da stehen.

Antwort
von Nordseefan, 3

Du wirst wohl lernen müssen dich mit der Situation zu arrangieren.

Wenn du abhaust werden dich deine Eltern flugs zurückholen.

Und Jugendamt kannst du in dem Fall vergessen. Was glaubst du wieviele Kinder keinen Bock auf Umzug haben. Ist ja zugegebenermaßen auch oft blöd: Man muss alles zurücklassen was einem lieb ist. Hilft aber nur nichts darüber zu jammern.

Antwort
von Silmoo, 4

Wenn Du 18 Jahre alt bist , dann hast Du besser Rechte und Möglichkeiten, diese Zwangsgegend zu verlassen.. durch Berufs / Weiterbildung oder Internat für Weiterbildung.

 Vielleicht hast Du Dich dann auch eingelebt und willst nicht mehr weg.

Also reiß Dich zusammen und akzeptiere erstmal diesen Umzug.

Antwort
von beangato, 6

Du bist gerade mal einige Stunden da, wo Du jetzt bist.

Gewöhne Dich doch erst mal ein.

Wegen "keine Lust" kannst Du nicht ins betreute wohnen.

Und Du willst nicht wirklich heute noch (bei diesen Temperaturen) von da weg? Mach Dich nicht unglücklich.

Kommentar von Stardust26 ,

ich bin schon unglücklich. ich habe alles zurück gelassen.

Kommentar von beangato ,

Du kannst Dir einen neuen Freundeskreis aufbauen. Deine alten Freunde und Du  könnt heutzutage per Skype, Whatsapp und so in Verbindinung bleiben.

Als ich jung war, war daran noch gar nicht zu denken. Telefon hatten wir auch noch nicht.

Trotzdem habe ich meine Freundin (bin w) heute noch - wir haben einfach Briefe geschrieben.

Kommentar von Stardust26 ,

ich kann keine Freundeskreise aufbauen. Ich bin schüchtern und kann nicht gut mit fremden reden.

Kommentar von beangato ,

Lass halt die Leute auf Dich zukommen.

Das wird schon.

Kommentar von Stardust26 ,

Danke für das gute zu reden. ich hoffe auch das ich es irgendwie schaffe... jetzt ist einfach alles noch anderster als früher, ich verkrafte diese Distanzen einfach nicht.

Antwort
von wiedoof, 3

Neuanfang fällt eben schwer. 

Deinen Lösungsvorschlag mit dem Jugendamt finde ich nicht gut. Was hättest du denn davon, wenn du im Heim bist? Freiwillig? Ich glaube nicht, dass es dir dort besser gehen wird. 

Schlaf erstmal eine Nacht drüber. 

Ein Neuanfang ist nicht immer schlecht. 

Ich hab mich in meiner alten Heimat immer total "normal" angezogen, obwohl ich dann in meiner Freizeit gerne schwarz getragen habe, Musik gehört, die mir niemand zugetraut hätte. Und ich hab mich geschminkt. Zudem war ich immer sehr schüchtern. Das wollte ich ablegen, aber habe mich nie getraut. 

Tja, dann kam der Umzug. Niemand im neuen Ort kannte mich. Niemand wusste, wie ich vorher war. Ich hab mich einfach mehr getraut, weil niemand davon ausgegangen ist, dass ich schüchtern sein könnte. 

Na gut, das beantwortet zwar nicht direkt deine Frage, aber ich wollte dir damit nur zeigen, dass man von so einem Umzug auch was Gutes haben kann, wenn man weiß, was es ist. 

Viel Glück noch.

Antwort
von petrapetra64,

Ich kann gut verstehen, dass du dich derzeit nicht wohl fühlst. Gerade in dem Alter ist es besonders schwer, neu anzufangen. Aber leider wirst du da jetzt einfach durch müssen und je eher du dich damit abfindest, umso besser für dich. 

Du kannst mit deinen alten Freunden ja Kontakt halten und sie auch in den Ferien besuchen, aber deine Idee vom Heim wird nicht funktionieren. Eine Möglichkeit wäre gewesen, dass du zumindest bis zum Schuljahresende bei Verwandten bleiben kannst, aber dazu ist es jetzt ja eh zu spät. 

Deine Eltern haben zum einen zu entscheiden, wo du lebst, so lange du noch keine 18 bist. Für das Jugendamt besteht keine Veranlassung, dich woanders unter zu bringen aus alleine diesem Grund des Umzuges. Eine Heimunterbringung kostet mehrere tausend Euro im Monat, wer sollte das Geld denn aufbringen? und weiterhin im Heim bzw. betreutem Wohnen wärst du auch nicht mehr an deiner alten Schule, selbst wenn du in der Nähe deiner alten Heimat bist. Es wird nie mehr das gleiche sein wie vorher. Und glaubst du wirklich, ohne deine Eltern und unter strengen Regeln im Heim kämst du besser klar? Egal wie, dein altes Leben ist vorbei, damit musst du dich einfach abfinden. 

Klar, aller Anfang ist schwer, aber man gewöhnt sich an die neue Umgebung, lernt neue Leute und Freunde kennen mit der Zeit. 

Wenn du eher schüchtern bist, dann ist es sogar eine grosse Chance für dich, denn irgendwann ist die Schule zu Ende und dann musst du eh irgendwo neu einsteigen und dich dort zurechtfinden. Das ist damit eine gute Übung für dich. 

Ich wünsche dir viel Kraft, die nächsten Tage und Wochen zu überstehen für deinen neuen Anfang, aber wenn du dich offen zeigst und auch versuchst, auf andere zuzugehen, dann wird es schon bald wieder besser aussehen in deinem Leben. 

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