tina1960 am 09.02.2009 um 13:10 Uhr
sorry, wenn es nicht ganz klar beschrieben war. Also, mein Elternhaus ist ca. 60 Jahre und der Erbpachtvertrag für das 560m² große Grundstück lauft im Juni aus. Das Haus hat 145m² liegt in der besten Wohnlage in Essen und ist schuldenfrei. Mein Vater ist im Oktober verstorben und meine Mutter ist blind und ist seitdem in einem Altenheim. Wir haben noch ein zweites Einfamilienhaus, das uns mit Grundstück gehört und das bis auf 20.000€ ebenfalls schuldenfrei ist. Dieses Haus ist vermietet. Ich weiß nun nicht, was besser ist. Einerseits möchte ich meinen Kindern je ein Haus erhalten, andererseits habe ich keinerlei finanzielle Rücklagen. Meine Mutter bekommt 1200€ an Rente und die Mieteinnahme von dem anderen Haus von ca. 800€ Sie ist noch in Pflegestufe 1, wird aber vermutlich bald hochgestuft in 2. Ich habe die mündliche Zusage von Interessenten, die das Haus kaufen wollen, allerdings für das Grundstück wollen sie den Vorzugspreis von 140.000€ übernehmen aber sämtl. Kosten wie Grundbucheintrag.... weil zuerst muss ich das Grundstück kaufen und kann es dann erst weiterverkaufen. Für das Haus wollen sie 120.000€ zahlen. Ich wohne und arbeite seit August 25km entfernt in einem kleinen süßen Zechenhäuschen 90m² zu einer Warmmiete von 500€.

Mündliche Zusagen können sich schnell ändern. Vor allem, wenn die Leute zur Bank gehen und feststellen, dass es den gewünschten Kredit leider doch nicht gibt...
Ich würde mich nur auf schriftliches verlassen.
Verkaufsanzeige im WWW schalten. Evtl. ohne Makler. (So habe ich mein Schnäppchen gemacht).
Viel Erfolg!
hmm... ich stelle mir die ganze Zeit die Frage, wo das Geld fehlt? Weil es gibt ja auch unterstützende Leistungen bei Pflegefällen vom Staat, ohne, dass man schon in der Bedürftigkeit angekommen sein muss. Einfach mal bei der zuständigen Arge anfragen, ob es nicht für deine Situation noch mehr finanzielle Unterstützung gibt! Ich würde nur dann verkaufen, wenn wirklich notwendig, bzw. es lohnender ist das Objekt zu verkaufen als die laufenden Kosten (Reperaturen) noch zu investieren. Die Immobilienpreise sind soweit ich weiß gerade nicht sehr hoch... das Objekt würde wahrscheinlich nur zu einem geringenrem Preis als dem eigentlichen Wert unter den Hammer gehen... aber es ist natürlich auch fraglich, wann diese Preise wieder steigen.... Ich denke, das solltest du mit dir selber ausmachen, wenn du genügend Informationen hast. Du solltest das tun, was du denkst das Richtige ist, damit du bei dem was du tust ein gutes Gewissen hast, schließlich geht es bei einem Haus mit persönlicher Geschichte nicht um ein altes Paar Schuhe ;-)
tina1960 am 10. Februar 2009 17:58 ganz lieben Dank, für die nette Antwort ;-)
Man kann verkaufen oder es selber übernehmen.
Wenn man Erbpacht in Eigentum umwandeln kann, würde ich es tun, wenn man es sich leisten kann.
Ob 260.000,- gerechtfertigt ist, weiß ich nicht.
Schalten Sie doch einen Sachverständigen ein, der Sie über den Wert derImmobilie berät!
Weitere Tipps: http://www.immobilienkauftipps.de/hauskauf-tipps/erbpacht-erbbaurecht/
Beratung von eınem Notar wäre das Beste. Du mußt auch an Erbschaftssteuer denken. Es könnte sein dass du die ganze Arbeit für das Finanzamt gemacht hast. Viel Erfolg

Weg damit! Verkauf es! Laß dich nicht runterhandeln! Du findest einen Käufer, garantiert!