Frage von freekurdistan, 310

Was soll ich tun ,Depressionen, Tod, Gott?

Hi, mir geht es seit einigen Tagen sehr schlecht. Ich zerbreche mir den Kopf daran, was nach dem Tod passiert. Ich kann es einfach nicht akzeptieren, dass ich irgendwann tot und einfach weg bin. Ich würde gerne an eine Religion glauben, aber die klingen für mich einfach unlogisch. Aber was ist wenn es wirklich einen Gott gibt, dann bin ich in der Hölle. Abends kann ich kaum schlafen, wenn ich darüber nachdenke. Ich kann nicht aufhören, darüber nachzudenken. Was soll ich tun, um diesen Gedanken loszuwerden. Wie werde ich glücklicher?

Antwort
von Suboptimierer, 58

Du willst also an irgendetwas glauben, um den Tod nicht als Ende sehen zu müssen, weißt nur noch nicht, an was?

Mit der Einstellung kannst du an ein Eichhörnchen mit silbernen Zähnen glauben.
Ich finde, aus dieser Befürchtung geht sehr viel Sich-Für-Wichtig-Nehmen hervor. Du hältst dich für wichtig. Das ist vollkommen normal, nichts Schlimmes also, denn jeder lebt mit sich sein Leben lang und deswegen ist jeder sich selbst am wichtigsten. Man ist man selbst, so lange man denken kann und kann sich ein Ende gar nicht vorstellen.


Dass du dich für wichtig nimmst, widerspricht allerdings deinen Depressionen. Das ist etwas, das ich gerade nicht nachvollziehen kann. Man könnte sogar sagen, dass Egoismus uns am Leben hält.

Kommentar von freekurdistan ,

Ja stimmt, ich halte mich für wichtig. Ich bin depressiv, weil ich daran denke, egal was ich irgendwann machen werde, es wird nichts bringen, den irgendwann bin ich ja Tod. Ich es macht mich auch depressiv, dass ich nur einmal lebe, aber in allem was ich mache kein Erfolg habe.

Antwort
von SibTiger, 115

Wichtig erscheint mir in dem Fall zunächst einmal die Angst vor den höllischen Strafen zu überwinden. Auch wenn Du Dich vielleicht nicht vollständig von der Religion und dem Glauben verabschieden möchtest, was ich nachvollziehen kann, solltest Du Dir klar machen, dass es so etwas wie eine Hölle nicht gibt.

Und es gibt in fast allen Religionen auch mehr oder weniger fortschrittliche Richtungen, die so eine Sicht vertreten. Im Islam, dem Du vermutlich angehörst, sind bzw. waren das etwa Theologen wie der Prof. Nasr Hamid Abu Zaid 

http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=pb&a...

oder auch der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide vertritt in seinen Büchern Vorstellungen, die religiösen Menschen die Angst vor der Hölle nehmen können. Damit stoßen sie natürlich auf den Widerstand von Fundamentalisten; das sollte Dich aber nicht davon abhalten, Dich auch mal mit "zeitgemäßeren" Vorstellungen Deiner Religion zu befassen.


Antwort
von Philipp59, 35

Hallo freekurdistan,

über den Tod und die Zeit danach wird in den verschiedenen Religionen Unterschiedliches gelehrt. Manches davon mag Angst und Schrecken hervorrufen und lässt viele Fragen offen.

Das, was die Bibel über den Tod sagt ist nicht, wovor man sich ängstigen muss. Sie beschreibt ihn als ein Zustand der Ruhe und des Friedens. Die Toten kommen nicht an einen Ort, wo sie gequält werden (Hölle), sondern sie befinden sich ohne jegliches Bewusstsein im Grab, wie das auch folgender biblischer Aussage hervorgeht: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Mit dem in diesem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Allein das zeigt schon, dass es keine Feuerhölle geben kann. Du kannst also ganz beruhigt sein.

Du schreibst, dass Du nicht akzeptieren kannst, nach dem Tod "einfach weg" zu sein. Das kann ich gut verstehen, da wir Menschen ja eigentlich nicht für den Tod bestimmt sind. Wir haben einen Lebenstrieb in uns, der normalerweise auch dann nicht erlischt, wenn wir alt geworden sind. Nur Menschen in Ausnahmesituationen - wenn sie es z.B. wegen großer körperlicher oder seelischer Qualen nicht mehr aushalten - wünschen sich den Tod herbei. Die gute Nachricht ist: Mit dem Tod ist nicht alles vorbei! Die Bibel kündigt nämlich an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Sie spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens." Auferstehung im Sinne der Bibel heißt, dass Gott den vielen Verstorbenen neues Leben geben wird.

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15).

Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55).

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass sie einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11).

Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen! Wäre das nicht ein Grund, sich einmal etwas genauer mit ihr zu beschäftigen? Millionen haben das bereits getan und festgestellt, dass sie dadurch glücklich geworden sind.

LG Philipp

Antwort
von nowka20, 14

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

--------------------------------------------------------------------------
---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Antwort
von Akutos, 156

Ich weiß nicht, ob es in dieser Situation wirklich hilft, sich etwas zurechtzulegen, was nach dem Tod passieren könnte. Mein Tipp wäre, zu versuchen, in diesem Leben hier und jetzt alles so gut zu tun, wie man kann, damit man sich vor Augen führen kann, dass man zufriedenstellend lebt und zufrieden mit dem ist, was man hat. Denn wenn man mit dem leben zufrieden ist, sollte die Angst vor dem Tod verschwinden, so meine Erfahrung

Antwort
von Chichiri, 145

Zwanghaft an eine Religion glauben, nur weil man Angst vor dem Tod hat und nur weil man Angst hat in die Hölle zu kommen, wird dich nicht glücklich machen.

Wenn der Glaube an Gott und wenn eine Religion für dich unlogisch klingt, dann bringt es nicht viel sich da zu versteifen.

An deiner Stelle würde ich einfach versuchen ein gutes Leben zu führen. Gut zu dir und deinen Mitmenschen zu sein. Liebe deinen Nächsten... hilf den Schwächeren etc. Falls es am Ende deiner Tage wirklich einen Gott geben sollte, dann wird er dir nicht vorwerfen können ein böses und schlechtes Leben geführt zu haben.

Kommentar von Viktor1 ,

Sehr richtig.

Kommentar von 666Phoenix ,

Tja nu! Eben: FALLS!

Antwort
von 1988Ritter, 50

In jeder Stadt gibt es den Verein Lebenshilfe. Du solltest einfach mal mit denen Kontakt aufnehmen.

Antwort
von Fantho, 71

Hallo freekurdistan,

wenn man stirbt, dann stirbt 'nur' der menschliche Körper...und dieser kommt in ein Grab, in eine Urne, oder wird in die Luft verstreut...

Die Seele, die bis zum irdischen Tod in dem menschlichen Körper weilte, tritt nach einer gewissen Zeit aus dem Körper aus.


Jetzt kommt es darauf an, wie der Mensch während seines Lebens 'getickt' hat: Gottglaubend, Nichtglaubend, Agnostisch etc.

Es gibt Seelen, die zunächst mal 'verschreckt' sind, da sie plötzlich aus dem menschlichen Körper raus mussten, weil 'ihr' Mensch z.B. einen plötzlichen, unerwarteten Tod hinter sich hatten. Sie werden dann erst mal verirrt sein. Diese Seelen werden als erdnahe, als erdgebundene Seelen bezeichnet, da sie sich in der Nähe der Erde aufhalten, weil sie versuchen, wieder in einen Menschen zu gelangen (manchmal gelingt dies auch, siehe zB Schizophrenie), oder andere möchten ihren Hinterbliebenen unbedingt noch etwas mitteilen und bleiben deshalb noch erdgebunden...

Dann gibt es Seelen, die die meisten und wichtigsten Aufgaben, Lernprozesse gelernt und ihre Karmas aufgelöst haben. Sie werden, falls sie nicht freiwillig wieder inkarnieren möchten, nicht mehr wiedergeboren werden, und auf sie warten weitere Aufgaben in den jenseitigen Welten...

Dann gibt s Seelen, die noch einiges auf Erden zu erledigen haben; sie werden wieder inkarnieren (müssen), wenn sie wieder zu Gott, wieder nach Hause zurückkehren wollen...

Es gibt aber auch viele Seelen, die nicht an Gott glauben; sie werden im Jenseits auch keinen Blick auf Gott werfen können, da sie Gott nicht erkennen werden. Sie würden Gott als Fake betrachten. Viele dieser Seelen wenden sich der negativen Seite, dem Satan zu und verweilen dann in dessen Reich, sprich Dimension, da sie Satan als wahren Gott anerkennen...

Wenn eine Seele nicht als erdgebundene Seele in der dritten Dimension verweilt, gelangt sie in einen Tunnel und dann, entsprechend ihres Bewusstseinsstandes, tritt sie in die dafür vorgesehene Dimension aus dem Tunnel aus. Dort erwartet sie eine Menge an Räumlichkeiten (Ruheraum, Filmraum, Bekenntnisraum, Erkennungsraum, freiwilliger / gezwungener Warteraum, Richterraum, etc. pp.), die sie, je nachdem, durchschreitet...

Seelen, die nicht mehr wiedergeboren werden, gelangen zuerst auf eine Parallelwelt, auf der sie den Rest der noch verbliebenen Lernprozesse durchleben und auf der sie noch z.B. ihre Wünsche und Vorlieben ausleben werden...

Seelen, die wiedergeboren werden (müssen/sollen), suchen sich, abgestimmt auf die noch zu erledigenden Aufgaben und Karmabeziehungen, ihr Umfeld aus: Die Kultur, das soziale Umfeld, die Lebenssituation, (bei freiwillig reinkarnierenden Seelen) die Eltern, ihr Geschlecht etc. pp.

Das war jetzt von mir in Kürze...

Gruß Fantho

Antwort
von Mirarmor, 48

Pass bloß auf, dass du nicht in eine Sekte gerätst. Du ziehst mit dieser Frage ja, wie man sieht, schon die ganzen Bekehrungs-Willigen an.

Weißt du, dass die Sterblichkeit unser Leben erst besonders macht? Die große Liebe, die letzten Male im Leben - alles einzigartig. Wenn wir ewig leben würden, könnten wir alles wiederholen oder ändern und würden irgendwann alles schon gesagt und erlebt haben.

Antwort
von stoffband, 38

Gott gibt es wirklich! Ich kann dir nur den Tip geben lebe dein leben. Sei zufrieden mit dem was du hast. So wird man glücklich.

Kommentar von Abahatchi ,

Gott gibt es wirklich!

Ja, hoffe wir, dasz er uns noch recht lange erhalten bleibt.

http://www.gutelaunetv.de/mediafiles/e8822/640-Karel-Gott-web-02.jpg

Antwort
von NichtZwei, 90

Dir kann nichts passieren, nach dem Ableben deiner Koerpers bist du immer noch da, du lebst ja ewig, also das sollte dir Sicherheit geben, du kannst ueberhaupt nicht sterben, warum?, weil du niemals geboren wurdest. Die Koerper gehen kaputt und muessen zwischendurch, bei unserem Weg durch die Unendlickeit, gewechselt werden. Keine Angst, Gott gibt es nicht, jedenfalls nicht so, wie du dir ihn vorstellst. Es gibt die goettliche Quelle, aber nicht son Tyo da oben, das ist nur da, damit du Trost hast. Ein Pflaster der Hoffnung fuer die Hoffnungslosen. Denke jetzt daran, was du schon alles hinter dich gebracht hast und was du noch Tolles erleben wirst. Die Ewigkeit ist Dein, deswegen solltest du nun ruhig sein. Alles Gute!

Antwort
von Meatwad, 86

Zunächst einmal mach dir keine Sorgen wegen der Hölle. Diese Angst ist absolut unbegründet. Aber wie du siehst, kommen hier bereits die ersten und wollen diese Angst ausnutzen. Bitte höre nicht auf diese Leute! Sie interessieren sich nicht für dich. Ihnen geht es einzig und allein um ihre Religion.

Die Hölle existiert nicht. Sie ist, wie auch der Himmel, eine Erfindung des Menschen, um

1. besser mit dem Tod klarzukommen und

2. Leute besser zu kontrollieren.

Und es gibt nicht die geringsten Anzeichen für die Existenz eines Gottes. Wenn es einen geben sollte, wovon eigentlich nicht auszugehen ist, dann weiß keiner, was er denkt. Die Götter, die wir anbeten, und die uns angeblich befehlen, sie anzubeten, sind allesamt fiktiv.

Was bleibt, ist deine Sorge vor dem Nichts, welches uns erwartet wenn wir sterben. Natürlich ist die Vorstellung, daß man irgendwann nicht mehr dabei sein darf, nicht schön. Wer verlässt schon gerne eine gute Party früher als andere. Aber es ist nicht zu ändern. Irgendwann war es das. Das ist nunmal so. Aber deshalb heißt es: Leben! Es gibt nur eines. Und wer das erkannt hat, ist klar im Vorteil. Er kann das Leben als das erkennen, was es ist, ohne darüber hinaus in ein Paradies zu schielen, welches dir vollkommen zu Recht suspekt vorkommt. Stell dir eine Party vor, bei der du nicht gehen darfst und gezwungen wirst, fröhlich zu sein. Das wäre dann das ewige Leben.

Die gute Nachricht ist: Wenn du tot bist, merkst du davon nichts. Es gibt also gar nichts, wovor du Angst haben musst.

Angst vor Krankheiten, ok. Aber auch davon darf man sich nicht bestimmen lassen. Man kann sich sogar krank denken. Ich weiß aus eigener Erfahrung, daß es gar nicht so leicht ist, das abzustellen. Aber es geht. Wenn deine Sorgen und Ängste größer werden, dann wende dich bitte an einen Psychologen. Aber ab sofort fünfmal am Tag auf die Knie zu fallen, wie es dir andere raten werden, wird deine Gedanken nicht verschwinden lassen.

Kommentar von Meatwad ,

Übrigens ist die Angst vor dem Tod häufig auch ein Mechanismus, den unser Kopf anwendet, um eine andere Angst zu überschatten. Das kann alles mögliche sein. Oftmals ist es die Angst vor dem Leben.

Kommentar von Chichiri ,

Bitte höre nicht auf diese Leute! Sie interessieren sich nicht für dich. Ihnen geht es einzig und allein um ihre Religion.

Offensichtlich geht es dir hier auch nicht um den Fragesteller sondern einzig allein um deine Nicht-Religion!

Kommentar von Abahatchi ,

Wenn der Ratgeber meint, dasz die Religion bzw. ein Glaube an Geistwesen Teil des Problemes sind, dann ist es durchaus angebracht, dies auch zu äuszern. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Chichiri ,

Jep.. ändert aber nichts daran, dass der Ratgeber die "Angst ausnutzen" will vom Fragesteller, um ihn zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt. 

Dieses "Glaub den anderen nicht - glaub nur mir, denn ich alleine erzähle die Wahrheit" ist doch viel zu offensichtlich.

Kommentar von Abahatchi ,

ändert aber nichts daran, dass der Ratgeber die "Angst ausnutzen" will

Das ist eine These! Warum gehst Du nicht vom Guten im Menschen aus, dasz jemand ernsthaft nur an dem Wohl des Fragestellers interessiert ist und eben ganz und gar nicht eine "Angst ausnutzen" will? 

Ist es nicht eher so, dasz gerade Religonen die Angst der Menschen vor Sünde und Hölle nutzen um.......?

"Glaub den anderen nicht - glaub nur mir, denn ich alleine erzähle die Wahrheit" ist doch viel zu offensichtlich.

Hatte er irgendwo geschrieben, dasz man ihm "glauben" soll? Zum "Glauben" rufen doch wohl eher die Religionen auf oder? Er hatte seine Aussagen begründet. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Fantho ,

Die gute Nachricht ist: Wenn du tot bist, merkst du davon nichts. Es gibt also gar nichts, wovor du Angst haben musst.

Wenn Du auf Erden tot bist, wirst Du im Jenseits weiterleben und doch nicht tot sein. Es gibt also nichts, wovor Du Angst haben musst...

denn das bzw. Dein Leben geht ja weiter...

Gruß Fantho

Antwort
von Whitekliffs, 20

Hallo 

mein erster Gedanke beim Lesen deiner Frage ist: hier ist ein Mensch, bei dem Gott gerade an die Herzenstür klopft. 

Dass du solche Fragen und Ängste hast, das kommt meiner Meinung nach davon, dass Gott eine Sehnsucht nach MEHR in dich hineingelegt hat.

Und jetzt weisst du nicht, was tun, denn du spürst, dass du von Gott nicht angenommen werden kannst, nicht? Und das macht dir grosse Angst.

Aber freu dich, es gibt einen Ausweg. Nein, du brauchst nicht in die Hölle. Und nein, du kannst dich selber nicht vor der Hölle retten.

Das tut Jesus für dich.

Schau mal, was in Johannes 3, 14-18 steht, und fülle mal deinen Namen ein:

Mose richtete in der Wüste den Pfahl mit der bronzenen Schlange auf. Genauso muss auch der Menschensohn erhöht werden,  damit alle, die sich im Glauben ihm zuwenden, durch ihn ewiges Leben bekommen.  Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben. Gott sandte den Sohn nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten.  Wer sich an den Sohn Gottes hält, wird nicht verurteilt. Wer sich aber nicht an ihn hält, ist schon verurteilt, weil er Gottes einzigen Sohn nicht angenommen hat.  

Du wirst von Gott geleibt und Gott tut alles, damit du eben nicht verloren gehen musst. Deshalb, ergreife das Seil, das Gott dir durch Jesus zuwirft.

Gott hat uns ewiges Leben gegeben, und wir erhalten dieses Leben durch seinen Sohn.  Wer den Sohn Gottes hat, hat auch das Leben. Wer aber den Sohn nicht hat, hat auch das Leben nicht.

1.Johannes

5

Jesus ist für dich gestorben. Als er am Kreuz hing, hat er auch an dich gedacht und deine Sünden getragen. durch ihn kannst du Vergebung und ewiges Leben bekommen. Nimm es an! Und freu dich! Du wirst geliebt und Gott wünscht sich nicht, dass du verloren gehst. Er sucht dich;

Antwort
von Hardware02, 23

Nach dem Tod lebst du einfach in der anderen Welt weiter. Deine Probleme nimmst du mit. Daher ist Suizid sinnlos - die Probleme sind noch da.

Irgendwann, wenn geeignete Eltern gefunden sind, wird man wieder geboren. 

Eine Hölle gibt es nicht. 

Das mit der Wiedergeburt kannst du dir ja mal in den Büchern von Michael Newton oder Ursula Demarmels genauer durchlesen.

Wie du glücklicher wirst, weiß ich auch nicht. Warum bist du denn unglücklich? Du musst halt einfach versuchen, die Probleme Stück für Stück zu lösen.

Antwort
von diesercookie12, 69

Mach dir keine Sorgen
Einige Tage wär für eine Depression zu kurz glaub ich :)

Antwort
von Mark1616, 67

Ich bin mal so frei und verweise auf dieses Zitat, welches angeblich von Marcus Aurelius stammt:

"Lebe ein gutes Leben. Falls es Götter gibt, und sie gerecht sind, wird es ihnen egal sein, wie ergeben Du gewesen bist. Sie werden betrachten, wie tugendhaft Du gelebt hast. Falls es Götter gibt, und sie ungerecht sind, dann solltest Du keinen Grund haben, Sie anzubeten. Wenn es keine Götter gibt, dann wird es Dich nicht mehr geben - aber Du wirst ein erhabenes Leben genossen haben, dass in den Erinnerungen Deiner Zurückgeblieben erinnert wird."


Antwort
von comhb3mpqy, 59

Ich bin Christ und glaube an Gott. Was findest du an Religion denn unlogisch? Ich habe Gründe/Argumente, warum ich an Gott und Jesus glaube. Wenn dich Gründe/Argumente interessieren, dann kannst du dich ja mal bei meinen hilfreichen Antworten umsehen, da stehen Argumente, um an Gott zu glauben. Du kannst mir auch schreiben, wenn du willst.
Ich habe übrigens keine große Angst vor dem Tod.

Kommentar von wuwa2000 ,

Ich lehne es zwar ab, Jesus als Gott zu sehen. Aber du hast die Erkenntnis, dass es Gott gibt. Gott ist allmächtig und allwissend. Christus wollte den Menschen Gott näherbringen. Dafür hat Gott ihn und andere Propheten auf die Erde gesandt.

Antwort
von OrientDreams, 29

Es ist sehr gut dass du dich mit der Wahrheit befasst, In diesem Falle wäre es der Tod und jenes was danach kommt. Ich rate dir mal den Qur'an in jener Sprache die du ambesten verstehst durch zulesen. Ich bin aus überzeugter Muslim und stehe dir gerne zur Verfügung wenn du Fragen zum Islaam hast.

Antwort
von Ichthys1009, 6

Vielleicht hilft dir dieser
Text ein wenig in deiner Situation:

Du fragst nach dem Sinn des
Lebens?

Nach dem Sinn dieser Welt,

nach dem Sinn von Menschen,

nach dem Sinn deines
persönlichen Lebens?

Jedem von uns drängt sich
die Frage nach dem Sinn auf.

Manche verdrängen diese
Frage,

andere verzweifeln an dieser
Frage.

Vor allem dann, wenn es
einem äußerlich gut geht,

wenn man alles haben kann,

wenn man alles machen darf,

wenn man alles erreichen
kann

und keine Ziele oder Wünsche
mehr hat,

wird die Frage nach dem Sinn
um so quälender.

Ich habe mir nicht
ausgesucht zu leben.

Ich habe mich nicht selber
gemacht.

Auch meine Eltern haben mich
nicht erschaffen.

Meine Eltern wünschten sich
"ein Kind",

wenn ich überhaupt ein
Wunschkind war,

aber sie konnten sich nicht
"mich" wünschen.

Ich bin einfach gekommen,

ohne dass sie mich gekannt
haben.

Der, Der mich gemacht hat,

Der mir das Leben gegeben
hat,

Der mir mit jedem Atemzug

neu das Leben gibt,

Der hat mich gewollt.

Der hat mich gerade so
gewollt,

wie ich bin.

Der wollte "mich",

sonst hätte Er einen
anderen erschaffen.

Und Der hat etwas mit mir
vor.

Aus dem Nichts wurde ich
gemacht,

aber nicht für das Nichts.

Der mich gemacht hat,

hat einen Plan mit mir.

Für diesen Plan braucht er
mich,

gerade so wie ich bin.

Mit meinen Talenten und mit
meinen Schwächen,

mit dem, was ich gelernt
habe,

und mit dem, was ich an
leidvoller Lebenserfahrung gemacht habe.

Wenn ich einen Sinn suche,

werde ich den Sinn nur
finden,

wenn ich mich an Den wende,

Der mich erschaffen hat.

Es ist ein Weg,

ein langer Weg,

manchmal ein Kampf,

mit Dem in Kontakt zu
kommen,

Der mir eigentlich am
allernähesten ist.

Antwort
von Sunnyboy1992, 1

Mit dem Tod ist auch absolut nicht alles aus! Habe hier mal eine gute HP für Dich, wo Du Antworten auf Deine Fragen findest! www.gottkennen.de

Antwort
von ThomasJNewton, 25

Nach Überfliegen deiner Fragen und Antworten kann ich deine Frage nicht ernst nehmen.

Natürlich kann ich falsch liegen, aber wenn ich richtig liege, hast du mal grad eben nebenbei etliche Millionen Menschen entwürdigt.

Und du hast mit deiner Frage den Verdacht erst erweckt.
Bevor du über irgendeine Form der Belohnung nachdenken kannst, musst du erst mal Respekt lernen.
Und wohl nicht mal wem gegenüber, sondern was Respekt überhaupt ist.

Ist mein Verdacht, wohlgemerkt.

Kommentar von freekurdistan ,

Was hab ich den falsch gemacht ? Ich verstehe garnicht auf was du hinaus willst ?

Antwort
von drachenfreund, 67

Lass Dir von Religionen nichts einreden. Die Akzeptanz des eigenen Todes ist schwer zu akzeptieren. Was mir persönlich geholfen hat war sich tatsächlich mit dem Leben auseinanderzusetzen - Was ist Dir wichtig im Leben? Was gibt Dir Halt? Und mir hat es geholfen zu akzeptieren, dass es nur diese eine Leben gibt was ich habe. Ich muss daraus machen, was möglich ist, aber auch meine Grenzen wissen.

Was unlogisch ist, ist nicht wahr. An die Stelle ist eine Form des Weiterlebens entstanden, mit der ich mich anfreunden konnte. Als Form des Sternenstaubs weiter zu existieren, wieder zu Humus zu werden, wieder ein Teil der Welt nach meinem Tod zu sein aus der neues Leben entstehen kann. Ich weiß nicht, ob Dir das hilft, denn jeder muss seine Art finden, damit umzugehen.

Antwort
von Virginia47, 18

Du solltest diese trüben Gedanken verdrängen.

Egal ob du gläubig bist oder nicht, das Unweigerliche kommt früher oder später.

Allerdings solltest du dich nicht von derartigen Gedanken beherrschen lassen.

Lebe dein Leben - und erfülle es mit Leben. Es geht dir nämlich viel verloren, wenn du immer wieder darüber nachsinnierst, was wäre, wenn... Das sollte nicht dein Grundgedanke sein.

Und mit Glauben hat das wenig zu tun. Entweder du glaubst an einen Gott - oder eben nicht.

Ich glaube nicht an Gott. Und erfülle trotzdem - oder gerade deshalb - mein eigenes Leben.

Antwort
von saidJ, 24

kurz gesagt :
beschäftige dich mit dem islam wenn du interesse hast kannst du mich privat anschreiben .

Antwort
von dawag, 24

Nach dem Tod kommt Himmel oder Hölle. Glaube an Jesus. Er ist auferstandenen. Er LEBT.

Jeder Mensch ist Sünder.

Darum: Nimm Jesus als deinen persönlichen Retter an, und bitte ihn, dass er deine Sünden vergiebt. So kommst du in den Himmel.

Du musst natürlich auch versuchen Gottes Gebote zu halten. Und les jeden Tag die Bibel, dass du im Glauben wächst.

Ich bete für dich!

Gruß

Daniel


Antwort
von Fabian222, 30

Ein Atheist fragte den Fuerst der Glaeubigen Imam Ali (Friede sei mit ihm): Was ist, wenn es Deinen ALLAH nicht gibt? Er antwortete: Ich habe nichts zu verlieren, aber wenn Er existiert wirst Du viel verlieren!

Imam al-Baqir (Friede sei mit ihm) sagte:
Denke oft an den Tod, denn kaum hat man seine Erinnerung an den Tod erhoeht, beginnt man auf das diesseitige Leben in der Welt zu verzichten.

Gott sagt im Koran:

Wohl ergehen wird es ja jemandem, der sich laeutert,
und des Namens seines Herrn gedenkt; so betet er.
Nein! Vielmehr zieht ihr das diesseitige Leben vor,
waehrend das Jenseits besser und bestaendiger ist.
Dies ist wahrlich in den frueheren Blaettern (enthalten),
den Blaettern Abrahams und Moses. (Sure 87, 16-19)

Antwort
von 666Phoenix, 31

Vergiss Gott und geh zu einem Fachmann - Psychiater! Ich wette, dass es Dir bald sehr viel besser geht!

Antwort
von paranomaly, 49

Beschäftige dich mit der Quantenphysik, die dürfte dir Antworten liefern. Ich empfehle da dass Buch "Geist ist stärker als Materie"

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