Frage von malenee, 67

Was soll ich nur tun, bin am verzweifeln?

Hallo an alle ! Ich weiß gar nicht mehr wie lange es her war das ich hier aktiv war. Aber 4 Monate sind es auf jeden Fall schon her. Also mir geht es sehr, sehr schlecht ich gehe auch zum Psychiater, Psychologen und zu einem Psychotherapeuten. Aber irgendwie scheint es alles nicht zu helfen. Angefangen hat es alles mit 13 Jahren( jetzt 17) angefangen. Ich war auch vor zwei Jahren in einer Klinik, hab mich dennoch nach drei Tagen wieder selbst entlassen da ich es dort einfach nicht ausgehalten habe. Es hatte aber auch seine Gründe gehabt. Ich leide unter Depressionen, Svv( Selbstverletzendesverhalten) wie Schneiden, Kopf gegen die Wand hauen, Beißen, Zwicken und sich verbrennungen zufügen. Dann leide ich noch unter Angstzustände, Selbsthass, und Angst das Haus zu verlassen. Allgemein die Angst unter Menschen zu sein. Das wurde alles von sämtlichen Psychiater und Psychologen diagnoziert. Hatte auch Bulimie, aber habe es da noch rechzeitig rausgeschafft. Mein Problem ist auch das ich angefangen habe wirklich sehr viel Alkohol zu trinken, und das schon am frühen Morgen. Deswegen bin ich auch immer so agressiv. Wenn ich jemandem begegne muss ich mich wirklich zusammenreißen das ich nicht irgendein Blödsinn mache. Ich schlucke auch öfters einfach mal 7 Antidepressiva Tabletten weil die Dosis die ich von meinem Psychiater verschrieben bekomme, es hilft einfach nicht mehr. Und es wird alles immer schlimmer, ich hab schon darüber nachgedacht mich einweisen zu lassen. Also nochmal einen Versuch zu starten. Auch wenn ich mich schon aufgegeben habe. Ich hab am Montag ein Termin beim Arzt deswegen wollt ich mal euch nach einen Rat fragen :) Ich weiß das ihr mir auch nicht wirklich helfen könnt, weil ihr mich nicht persönlich kennt, und meine Geschichte auch nicht kennt, aber vielleicht kann hier der eine oder die andere mir ein Tipp geben wie ich am Montag beim Psychiater vorgehen soll. Weil ich eben auch solche Gedanken habe nicht mehr Leben zu wollen !

Entschuldige für den langen Text, ich wollte eigentlich nicht so viel hier reinschreiben oder überhaupt von mein Problem erzählen. Ich musste es aber einfach mal loswerden da meine Eltern mich nicht verstehen.

Ich bin für jede Antwort dankbar !

Antwort
von Anduri87, 23

Ich kann es verstehen. Als ich mit 18 Jahren ebenfalls schwere Depressionen hatte habe ich eine Zeit lang auch über Suizid nachgedacht. Es fängt meistens mit einem sinnlosen und bescheuerten Gedanken (über Suizid) an und irgendwann beginnt man sich daran festzubeißen. Der Gedanke mutiert dann zu einer Art möglichkeit die man zwar noch abwägt aber trotzdem in Betracht ziehen könnte. Und irgendwann geht es dann soweit das man sich wünscht tod zu sein oder sein Leben zu beenden - der eigene Selbsterhaltungstrieb ist dann wie ausgeschaltet.

Ich kann dich in der Hinsicht absolut verstehen und ich verurteile dich dafür ganz und gar nicht. Damit es aber gar nicht soweit kommt solltest du dir irgendetwas suchen das dir hilft den Gedanken zu verdrängen! Es ist zwar etwas total banales aber mir hat es geholfen den Wunsch zu unterdrücken.

Langfristig gesehen ist das aber kein tragbarer Zustand. Ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik wäre durchaus eine Möglichkeit dich vor dir selbst zu schützen. Wenn du das möchtest solltest du das deinem Psychiater auch so erzählen.

Lg und gute Besserung,

Anduri87

Antwort
von pingu72, 19

Lasse dich einweisen und TU bitte was dir gesagt wird! Du kannst nicht eine Tablette schlucken und erwarten dass alles gut ist. Und mit Alkohol kannst du auch nichts wegzaubern, im Gegenteil. Geh bitte in eine Klinik, halte dich an alles und ziehe es bis zum Ende durch. Es wird kein leichter Weg, aber er lohnt sich!

Antwort
von AmberJones, 15

Hallo malenee! Ich hab deinen Text gelesen, und möchte dir gerne einen Rat geben, weil ich in meinem Alter (erst 13) gerade eine Phase durchmachen muss, die mich im Moment KOMPLETT verändert. ich habe mir auch Verletzungen zugefügt...

Aber irgendwann, da meine Eltern mich auch nicht verstehen, habe ich nach den Sommerferien, (September...) angefangen, ein Tagebuch zu führen. Ich weiß, dass du jetzt vielleicht denkst, dass das nicht hilft, aber du kannst dort deinen Gefühlen und Gedanken freien lauf lassen :D Da meine Eltern mir ja nicht zuhören, ist es schon etwas befreiend, einen ort zu haben, wo man alles raus lassen kann! Im Text hast du aber nichts von einer Besten Freundin erzählt, wenn du eine hast, könntest du ja mit ihr auch reden. Sie hört dir bestimmt zu ;)

Ich bin nur ein Kind. Ich sage nicht, dass ein Tagebuch alle deine Probleme verschwinden lässt, aber ich kann dir sagen, dass wenn du jeden Tag einen Eintrag (Handschriftlich) machst, wird es dich doch befreien. Und wenn du das dann ein ganzes Jahr lang machst, es voll ist, und du es von der ersten bis zur seite liest, wirst du sehen, was du alles geschafft hast:D

Ich hoffe, ich konnte dir einigermaßen helfen <3

Liebe Grüße, und viel Glück

Amber

Antwort
von dasadi, 26

Es tut mir sehr leid, aber wenn Du Dich nicht an die Anweisungen Deiner Ärzte halten kannst, hat es keinen Sinn. Man muss Hilfe wollen, sonst geht es nicht. 7 Anti-Depressiva ? Das sind keine  Bonbons, sondern sehr schwere Medikamente. Wenn Du damit nicht umgehen kannst, darfst Du keine nehmen. Eine Klinik (Jugendpsychiatrie) ist die einzige Möglichkeit für Dich. Nur dort kannst Du ganztägig betreut werden und Hlfe erlangen, wenn Du Hilfe willst.

Kommentar von crazygirl1919 ,

ich denke mal sie weis das das zu viele tabletten sind aber sie kann es halt nicht steuern... ja du hast ja recht das sie in eine klinik gehen sollte aber das hat sie ja auch selber geschrieben und wie ich das verstanden habe hält sie es da nicht aus..

Kommentar von dasadi ,

Dann ist ihr aber nicht zu helfen.

Antwort
von crazygirl1919, 22

Liebe Malenee!

Ich kann deine Frage leider nicht beantworten da ich dir nichts falsches sagen möchte aber vielleicht hilft es dir wenn ich dir sage das meine Schwester darunter auch gelitten hat aber sie hat es überstanden versuche vielleicht mit deinen Eltern noch einmal drüber zu reden ich glaube es fällt dir um einiges leichter wenn sie dich unterstützen! WICHTIG: GIB NIEMALS AUF EGAL WAS DU DENKST DU BIST DIESER WELT WICHTIG UND DU BIST WERTVOLL ICH KENNE DICH ZWAR NICHT ABER EINS KANN ICH DIR VERSICHERN DU BIST WICHTIG UND DU DARFST NICHT AUFGEBEN ES KOMMT DER TAG WO DU ZU DIR SAGST: GOTT SEI DANK HABE ICH NICHT AUFGEGEBEN!

ps: Sorry wenn ich Rechtschreib Fehler gemacht habe! :)

Antwort
von Sahaki, 32

Begib dich mal in Behandlung - HIER bist du falsch

Kommentar von malenee ,

Bin ich doch schon !

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