Frage von RescueDada, 37

Was soll ich nur tun - wofür soll ich mich entscheiden?

Ich hatte mich eigentlich für Altgriechisch und Germanistik beworben und hatte auch eigentlich echt Bock drauf, auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, mich nur mit der alten Geschichte der Griechen zu beschäftigen in meinem Leben...und ich weiß echt nicht, ob ich Lehrer weren möchte, as ist so viel sozialer Druck und man muss innerlich so sicher sein. Ich dachte mir: Wäre ich doch nur für Psychologie angenommen worden! Und jetzt wurde mir gestern gesagt, ich wurde angenommen und ich kann mich einfach nicht schnell umstellen. Ich habe jetzt Freunde gefunden bei den "Griechen" und verstehe mich so gut mit ihnen, und habe mir meinen Stundenplan zusammengestellt. Wegen dieser Entscheidungssache habe ich neulich kaum was zu Essen runterbekommen. Ich hab mich bei den Psychologen einfach nicht so gefühlt, als würde ich dazugehören, auch wenn viele echt nett waren. Ich liebe Mathe jetzt auch nicht unbedingt...und ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll, man soll doch nicht so nach den Leuten gehen, oder? Es geht ja um die Zukunft. Und Griechisch und Deutsch kann ich ja immer noch studieren, wenn Psycho nicht klappt, bei Psycho kommt man ja nicht so oft rein....vernünftiger wäre es echt, in Psycho zu gehen, oder? Die ganze Zeit wollte ich es ausprobieren, aber dann wurde ich abgelehnt und habe mich auf Griechisch und Deutsch eingestellt und liebe die Leute (zumindest die meisten haha)...und jetzt das... was soll ich nur tun?

Antwort
von Oubyi, 13

Für mich liest sich das so, als hättest Du Dich schon für Psychologie entschieden. Also solltest Du höchstens nochmal etwas darüber nachdenken:

Ich hab mich bei den Psychologen einfach nicht so gefühlt, als würde ich dazugehören, auch wenn viele echt nett waren

Ich weiß ja nicht, wie lange Du da warst und wie unwohl Du Dich gefühlt hast und wie anpassungsfähig Du bist und wie wichtig die Studiengemeinschaft Dir ist und wie Dein soziales Umfeld außerhalb der Uni ist und ...[frag hier mal selber weiter und beantworte die Fragen dann auch, vielleicht sogar schriftlich]

Kommentar von RescueDada ,

Dadurch, dass ich in der schulzeit immer wenig freunde hatte, vor allem keine jungs, weil ich nie bei gesellschaftsabenden dabei war, weil ich alkohol gehasst habe, habe ich jetzt das gefühl, das nachholen zu müssen, ich bin sehr offen geworden, offener als die meisten, unterhalte mich mit den leuten, scheue mich nicht davor, jungs anzsprechen, und in letzter zeit hat es auch mit dem feiern mit den jungs gut geklappt. und alle waren so nett und cool und ich habe mich so darauf eingestellt und wohl gefühlt, auch wenn ich mir dachte "was mache ich mit den fächern, wenn ich kein lehrer werde?", aber ich dachte mir, es geht eh nicht anders und mir wurde gesagt, man kann damit auch andere dinge machen. huaptsache es macht spaß. aber ich war mir auch nicht so sicher, ob alles spaß machen würde, gerade griechisch. aber deutsch liebe ich eigentlich. gut, mediävistik nicht so, aber die begeisterung würde wohl noch kommen. und jetzt, wo ich mich mal mit den leuten angfreundet habe, komm ich in ne ganz andere gruppe. mit fast nur mädchen die zum teil entweder komisch oder eingebildet sind. gut, das war eine kleingruppe, aber allgemein liegt es wohl an der geringen jungsquote, dass ich keine lust habe. schon albern, ich weiß. ich weiß auch, dass ich mit den anderen leuten auch in der freizeit noch was machen kann, aber es wird nicht dasselbe sein. ich werde sie nicht morgens im unterricht sehen und darüber reden könne, wie geil es gestern wieder war, und mich so noch mehr anfreunden. jetzt habe ich endlich mal anschluss gefunden und es endet so. aber vielleicht wird ja alles noch besser und ich schaffe es, dass ich trotzdem zufrieden bin ... psychologie wäre einfach vernünftiger...


p.s. ich habe außerhalb der uni auch freunde, aber es hat mich eben soo gefreut, neue coole leute kennenzulernen und die waren so nett und offen und ich war so motiviert, denen zu zeigen, was ich in detusch "drauf hab" und das is ja auch ne motivation

Antwort
von WelleErdball, 16

Bleibt fraglich was du hinterher mit Altgriechisch und Germanistik in der Berufswelt anfangen möchtest, hast du dir darüber schon Gedanken gemacht? Sich unter den Studierenden wohlfühlen, ist ja ganz fein aber die bezahlen dir hinterher nicht deinen Lebensunterhalt. Jetzt ist weiters die Frage was du mit Psychologie genau im Sinn hast. Wenn du auf Mathe nicht so stehst ... ist halt so ne Sache, das Studium ist schon viel von Statistik durchzogen und englischsprachiger Literatur.


Kommentar von RescueDada ,

Keine Ahnung, deswegen wäre ja Psychologie schlauer, vor allem, weil mich das Fach an sich schon sehr interessiert.

Kommentar von WelleErdball ,

Was genau möchtest du mit Psychologie machen? Psychotherapie? 10 Jahre Ausbildung und sehr hohe Kosten. Oder soll es in Richtung Medien oder Coaching gehen? Mir scheint du hast überhaupt keinen Plan von deiner Zukunftsgestaltung. "Psychologie wär ja schlauer".... das bringt dir nichts wenn du davon nicht überzeugt bist und einen klaren Weg vor Augen hast und gefallen dir dann die Leute nicht brichst du das Studium ab?... und dann? Was ist Plan B?

Kommentar von RescueDada ,

das kann ich mir ja noch überlegen, da gibts ja genug möglichkeiten

Antwort
von Prinzessle, 9

Wenn ich dich lese, ist beides verkehrt....wenn müsstest Du Psychiatrie studieren also Medizin...

Das Altgriechische..ich verbinde dies nun mehr mit Archäheologie und das mündet im verstaubten Lehramt.......ich denke die Frage ist viel mehr......was möchtest Du tun ?Dich dein Leben lang beschäftigen, so dass DU zufrieden bist....

Du musst nun diese Weiche legen und diese Frage kannst nur Du Dir beantworten......studiere aber in jedem Fall nicht Psychologie..........sondern  Psychiatrie... 

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