Mein Sohn wird im Dezember 3 Jahre alt und hat Interessen für garnichts. Er kann nicht spielen (weder mit sich noch mit anderen Kindern). Er ist ständig nur am rennen und kann nie sitzen bleiben. Er kann nicht hören und ist nur am anstellen und provozieren. Er ist extrem schwierig ihn ins Bett zu bringen...meißt wird er zornig. Er führt einem ständig an der Nase herum und ist immer sehr trotzig und bekommt einen Wutanfall nach dem anderen. Er gibt sich mit nichts zufrieden und recht machen kann man ihm auch nichts. Was soll oder kann ich nur tun das er endlich mal mit etwas zufrieden ist und sich mal etwas amüsieren kann?
Hier kann man über vieles spekulieren, aber helfen wird das nicht. Ich würde Dir raten, mit dem Kinderarzt darüber zu sprechen und Kontakt zu einer Erziehungsberatungsstelle aufzunehmen. So habt ihr ( Kind und Du ) die Chance, die Sache gründlich und mit guten Verbesserungsaussichten anzugehen. Küchentisch-Psychologie bringt nichts ...

Finde heraus, ob es in eurer Stadt (Gemeinde) eine Frühförderstelle gibt. Die Teilnahme an einer Spielgruppe dort, begleitet von pädagogischen Fachkräften, kann helfen, solche Entwicklungsphasen schneller und gezielt zu überwinden. Sollte Handlungsbedarf wg. eines Entwicklungsdefizites bestehen, kann man dich dort außerdem frühzeitig beraten.
Ich gehe schon seit Monaten mit ihm ins Kinderturnen aber er macht nie mit!Er macht eigentlich garnichts auser hin und her zu laufen.
und was hat es für KOnsequenzen,wenn er das tut?? keine nehme ich an ,oder?
SecondAttempt am 3. August 2009 12:41 Genau das scheint mir ein Fall für die Frühförderung zu sein. Wenn du allerdings Sorge hast, dass er hyperaktiv sein könnte , oder ein Aufmerksamkeitsdefizit, oder eine Kombination von beidem (ADHS) haben könnte, dann solltest du dich erkundigen, in welcher Klinik es ein sozial pädiatrisches Zentrum gibt. Dort wird sehr genau diagnostiziert, weil Ärzte disziplinübergreifend gemeinsam eine Diagnose erarbeiten. Es wird also festgestellt, welche Ursachen das Verhalten hat (z.B. Stoffwechselprobleme), und es werden wertvolle Hilfestellungen bezüglich des weiteren Vorgehens gewährt.
kommt mir bekannt vor. Mein Sohn war hyperaktiv. Haben dann Klammertherapie gemacht. Farben im Zimmer verändert nur Unifarben und sanfte Farben. Alles andere ist ein gut durchorganisierter Tag sie brauchen dann einen geregelten Ablauf. Viel Geduld
Wir haben einen geregelten Tagesablauf....machen auch sehr viel mit ihm
das glaub ich dir. Nur wenn sich hyperaktivität bewahrheitet, brauchen sie täglich den gleichen Ablauf zur gleichen Zeit, damit es für dich leichter wird
Das müsste ich mal ausprobieren.Ich versuchs.Danke
Es gibt auch unterschiedliche hyperaktivität. Manche lassen sich auf Allergien wie z.b. auf Gummibärchen zurückführen. Deshalb unbedingt beim Arzt testen lassen sonst drehst du irgendwann am Rad

Erstens vermute ich das dein Sohn mitten in der "Trotzphase" ist und diese dauert noch ein wenig an. Das Alter stimmt auf jeden Fall ;-)
Sollte es allerdings dauerhaft so sein und auch schon vorher so gewesen dann vermute ich hat dein Sohn eine Form von Hyperaktivität. ADS bzw. ADHS Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.
Da kann allerdings eine Ergotherapie gut helfen, vor allem wenn sie früh beginnt.
Gehe mit ihm auf jeden Fall zum Arzt, was ja sowieso immer wieder ansteht. Ich weiss jetzt leider nicht mehr welche "U-Untersuchung " bei ihm nun ansteht, aber du solltest keine versäumen, wird auch von Kasse übernommen.
Gegebenenfalls wird er eine Therapie verschrieben bekommen und ihr kommt um weitere Probleme später wenn er eingschult wird drumrum. Früherkennung kann helfen.
Fördern musst du ihn natürlich auch. Also viel Spiele anbieten und GEMEINSAM spielen lernen.
Viel Erfolg und vor allem Geduld und gute Nerven.
Wenigstens eine hilfreiche Antwort vielen Dank. Werde mich erkundigen und alles mögliche tun das es für uns und den Kleinen besser wird.
zu einem arzt gehen oder zu einem psychologen, mit sowas kann man ja nicht lange leben, da dreht man ja durch als eltern!
Es ist sehr hart und schwierig...das stimmt.

scheinst ihn richtig verzogen zu haben. zieh konsequent dein Ding mit ihm durch und bringe ihm normales verhalten bei.
Er ist nicht verzogen....er lässt sich leider nicht erziehen!
doch mit Konsequenz.....
wenn eine hyperaktivität vorliegt ist es sehr schwer, aber gerade dann ist konsequenz sehr wichtig
Ja das hat mir bis jetzt auch nicht weitergeholfen das konsequent sein...
Endweder einen Psychologen aufsuchen, an Deiner Erziehung etwas ändern, Kinder in dem Alter brauche Grenzen oder ihn mit zum Kinderturnen oder Schwimmen gehen
Kinderturnen,schwimmen usw machen wir alles mit ihm.
Dann gehe schnell mir ihm zu einem guten Arzt, damit ihm geholfen wird, evtl hat er auch ADS

Huhu ,
frag mal hier http://www.sternenstaub-hilft.de dort findest du einige Eltern mit der gleichen Problematik
lg

vielleicht solltest du mal einen kinderpsychologen aufsuchen
ohne dir nahe treten zu wollen...ob ein KInd zufrieden ist oder nicht,..ist mitunter Erziehugsache..ich meine ihr habt da jede Menge Fehler gemacht,ein KInd kommt so nicht auf die Welt...
Dann sag mal bitte wie es besser geht.Wenn du dich so gut auskennst musst du es ja wissen.
wie schon oben geschrieben...mit KOnsequenz....aber vielen Eltern ist es zu mühevoll,..sich mit ihren Kindern zu beschäftigen...und dann kommen eben Probleme..weil die KInder keine Grenzen haben!-viel Spaß noch,.. es sei den du holst dir prof. Hilfe....das wäre wohl das beste...wenn du dich jetzt schon nicht aussiehst....stell dir vor der Kleine wird älter.....dann geht gar nichts mehr....
Wenn du meinst das es dadurch besser geht anderen Müttern Vorwürfe zu machen hilft das leider auch nichts!!!Jedes Kind ist anderster und jedes Kind brauch eine andere erziehung da bringt es mir leider auch nichts wenn man hier runter gemacht wird weil man angeblich zu blöd wäre ein Kind zu erziehen!!
ich mach dich nicht runter,...erstens schrieb ich...."ohne dir nahe treten zu wollen..." und zweitens,..du (!!) hast gefragt,..also erwartest du Antworten....und naja...es sind Anworten....was hast du erwartet...?? das alle schreiben du kannst nix dafür...wenn dein KInd gesund ist,..ihm nix fehlt....dann ist es die Erziehung,..und dafür bist ja wohl du zuständig....oder?
Es geht ja hier nicht um sein Verhalten oder sein Benehmen! Anstand und Manieren hat er,er kann nur nichts mit sich selbst anfangen und wenn er etwas nicht will wird er schnell wütend.
Vielleicht solltet ihr mal einen Gang rausnehmen und weniger festgelegte Dinge wie schwimmen, turnen usw machen und stattdessen langsam versuchen herauszufinden, was ihm eigentlich Spaß macht. Ganz wichtig sind auf jeden Fall ruhige Beschäftigungen miteinander, z.B. Wimmelbilderbücher gemeinsam anschauen und darin Gegenstände suchen, kleine Puzzles mit großen Teilen gemeinsam machen, Lego oder Duplo gemeinsam bauen usw. Ich würde solche Sachen jeden Tag in den Tagesablauf integrieren. Am Anfang macht er vielleicht nur kurz mit, aber wenn bei ihm der Spaß allmählich kommt und seine Hektik geringer wird, wird er es dankbar annehmen.
das ist sehr schwer zu beurteilen. Erstens wissen wir nicht, wie gut du pädagogisch vorgebildet bist und ob du vielleicht schon probleme hat, mit den normalen Begleiterscheinungen der Trotzphase zurechtzukommen. Die ist schon bei völlig normalen Kindern sehr anstrengend. Aber wenn du sagst, er tut nichts anderes als hin und herrennen kommt mir das doch nicht wie ein normaler Dreijähriger vor. Also entweder liegt hier eine Störung vor, organisch oder seelisch oder ihr habt sehr viel falsch gemacht in den ersten drei jahren. kann man von hier aus nicht beurteilen, da musst du dir wirklich Hilfe holen, denke ich.
Also hinsichtlich seiner Interessen verstehe ich jetzt nicht, ob er nun das Turnen und Schwimmen mag oder nicht? Wenn er es mag und gerne macht, stimmt es nicht, daß er keine Interessen hat. Macht er es ungern, würde ich es beenden, zur Ruhe kommen und eventuell etwas machen, was eben seine Interessen weckt. Und irgendetwas wird es doch geben, was er gerne macht wie z.B. mit Wasser plantschen, malen, Laufrad fahren, Busfahren, Softknete, Lego (Duplo), Vorgelesen bekommen.......Er kann und will es vielleicht nicht alleine machen, ja das kann ich mir gut vorstellen. Dies denke ich ist in diesem Alter auch so. Auch daß sie sich mit anderen nicht spielen können finde ich nicht ungewöhnlich. Also das darf schon alles so sein. Ich mache es halt so, daß ich mir Zeit für ihn nehme, und dann ganz für ihn da bin und mit ihm etwas spiele, was er sehr gerne macht. Dann mache ich eben z.B. in meinem Haushalt weiter, dann muß er mit sich selbst zurecht kommen. Ob er dann was spielt oder rumrennt ist mir einerlei. So wie er eben kann und mag.
Kinder in seinem Alter können wirklich nicht sitzen bleiben. Ich finde dies ganz normal und verlange dies auch gar nicht, da ich bei Erkundigungen darauf gekommen bin, daß Bewegung bei Kindern existenzell wichtig ist, einfach normal und gut ist. Sie brauchen das, um zu lernen, um ihre eigene "Arbeit" zu machen. Also Abends, wenn meine Kräfte dann auch schwinden, sage ich zu den Kindern schon, daß jetzt Ruhe ist und alles langsamer gemacht wird. Dies brauchen dann aber auch die Kinder. Es tut ihnen dann gut, wenn ich da Grenzen setze.
Daß er nicht hören kann, ständig etwas anstellt und recht provokant ist, ist für mich ein Zeichen, daß er Aufmerksamkeit haben will. Dies kenne ich von meinen Kindern auch. Sie versuchen schon, mich oft zu beschäftigen. Den ganzen Tag geht das natürlich nicht. Ich denke, daß dies auch nicht sein muß. Sie müssen eben lernen, auch allein kreativ zu sein und zu spielen. Ich selbst entscheide, wie viel Aufmerksamkeit meine Kinder von mir erhalten. Ich versuche ein Mittelmaß zu finden. Ich möchte für sie da sein und respektiere ihre Interessen, deshalb spiele ich mit ihnen, was sie gerne machen. Oder widme mich ihren Angelegenheiten. Auf der anderen Seite ist es mir auch wichtig, daß mein Haushalt in meinem Sinne ok ist und ich andere wichtige Sachen erledigen kann. Das muß schon drin sein. Dies fordere ich dann auch konsequent. Darüber bin ich mir dann auch sicher. Ich weiß natürlich auch, daß Kinder lernen müssen. Ich kann nicht erwarten, daß sie gleich alles richtig machen. Oft muß ich mich wiederholen, immer wieder das gleiche sagen und von ihnen fordern. Ich erwarte von ihnen nicht, daß sie es gleich richtig machen oder umsetzen, bleibe aber schon dran, damit bestimmtes eingehalten und gemacht wird. Zu was eigentlich möchte er Dich provozieren bzw. herausfordern? Wodurch schafft er es, daß Du Dich auf seine Provokation einlässt?
Daß er so schwer ins Bett zu bringen ist, hm, also wir hielten immer die Zeiten konsequent ein und waren uns auch sehr sicher, daß dies gut und richtig so ist. Also ich handhabe es auch so, daß ich meine Kinder als Spiegel sehe. Als Spiegel meiner selbst. Wenn also Kinder Eigenschaften haben, die mich stören, dann frage ich mich, wo ich selbst so bin. Wann und wo oder warum möchte ich nicht zur Ruhe kommen, kann ich nicht abschalten und einfach alles gut sein lassen........ Das ist meine Möglichkeit, mit Problemen im Außen umzugehen. Ausprobieren könntest Du es ja mal. Ich finde es sehr hilfreich.
Die Wutanfälle denke ich, wie auch schon die anderen schrieben, gehören wohl zur Trotzphase und sind wichtig für seine Entwicklungsphase. Er lernt mit den Trotzanfällen, wenn man ihnen Grenzen setzt, mit Sieg und Niederlagen umzugehen. Bei Trotzanfällen achte ich darauf, daß meine Kinder mit Niederlagen umzugehen lernen :-)))):D Sie lernen ihren Willen kennen und ich versuche sie eben mal siegen und mal verlieren zu lassen.
Hinsichtlich der Zufriedenheit würde ich an ihrer Stelle wieder nach dem Spiegelprinzip gehen und mich wirklich nach meiner eigenen Zufriedenheit fragen. Ehrlich und mutig meine eigene Zufriedenheit hinterfragen. Wie zufrieden bin ich selbst? Was alles stimmt mich unzufrieden?

Hast du schon mal mit Deinem Kinderarzt darüber gesprochen??? Wir können hier natürlich diverse, aber eben nur Theorien aufstellen(ADHS, "zu wenig Erziehung", Suche nach Aufmerksamkeit etc.)aber wo der Hase WIRKLICH im Pfeffer liegt, kann KOMPETENT doch nur ein Fachmann entscheiden.... Waren die Us bisher auffällig?

sehr gut das du zu den müttern gehörst die sich hilfe holen. am besten kann dich jemand beraten, der das kind kennt wie zb. kindergärtnerin um einzelgespräch bitten. ansonsten geben erziehungsberatungsstellen bestimmt auch gute hilfen. mit 3 ist er ja im trotzalter. tauch dich mit anderen eltern aus aber bedenke nicht jede mutter kann ihr kind immer objektiv einschätzen und so mancher sonnenschein ist ebenso ein tyrann.
Du hast mit zwei grundsätzlich verschiedenen Problemen zu kämpfen. Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, muss ich Dir sagen, dass Du zu allererst mal über Deinen Umgang mit dem Kind nachdenken musst. Ich vermute sehr stark, dass Du zu inkonsequent reagierst. Nicht böse sein, dass ist eine Sache, die jeder irgend wann mal gemacht hat und dann mit den Folgen kämpfen musste. Dein Sohn ist in der Trotzphase und testet, wie weit er gehen kann. Deshalb ist absolute Konsequenz sehr wichtig, denn Ihr steckt jetzt neue Regeln und Normen ab. Ich schreibe bewußt "IHR" denn, wenn Du zu inkonsequent bist(sprich nachsichtig), legt Dein Sohn die Regeln und Normen fest und Ihr werdet nach seiner Pfeife tanzen. Ich fordere nicht absolute Autorität, das ist Quatsch, aber dem Kind muss bewußt werden, dass es auch in einem Familienverband Regeln und Normen gibt, die eingehalten werden müssen, damit das Zusammenleben gut klappt. Die zweite Sache ist, Deinem Kind fehlen die gleichaltrigen Kontakte. Melde ihn zum KIGA an und Du wirst sehen, dass Dein Kind in einigen Wochen ausgeglichener ist. Zwischen 2 und 3 Jahren +/-, kommt bei jedem Kind der Zeitpunkt, an dem das Zuhause nicht mehr ausreichend ist. Wir, als Erwachsene, können uns noch so sehr bemühen und uns mit dem Kind beschäftigen, aber wir können nicht die Kontakte zu Gleichaltrigen ersetzen. Daher sind die Kinder oft in diesem Alter zur normalen Trotzphase auch noch unausgeglichen und hippelig. Das Dein Kind noch nicht spielen kann, so wie Du Dir es vorstellst, ist normal. Kinder in diesem Alter spielen völlig anders ,als ältere. Mit vielen Dingen gleichzeitig, die nach unserer Auffassung oft nicht zusammen gehören, in kurzen Phasen und viel noch nicht miteinander, sondern nebeneinander. Trotzdem benötigen sie den Kontakt zu anderen Kindern. Probiere es aus und lass Dich überraschen. LG
Das ändert sich sicher, wenn er in den Kindergarten kommt. Dort hat er verschiedene Spielpartner, neue Umgebung, neues Spielmaterial und andere Bezugspersonen.
Lass dein Kind mal etwas zur Ruhe kommen und stopfe ihn nicht mit gut gemeinten Aktivitäten voll. Wenn er diese garnicht mag, kann ich gut verstehen das er Wutanfälle bekommt.
Lass ihn einfach mal in Ruhe. Ich bin mir sicher, dass er nicht Nichts macht. Irgendetwas beschäftigt ihn schon den Tag über. Vielleicht kann er sich selbst schon garnicht mehr spüren, weil er so viele Erwartungen zu erfüllen hat.
Gib ihm Zeit, sei geduldig und reagiere auf Impulse die von ihm kommen, gehe auf seine Wünsche ein und nicht auf das, von dem du denkst dass er es mögen könnte.