Frage von silentMouse, 49

Was soll ich machen(Therapie)?

Hi, die Fragestellung ist vielleicht etwas merkwürdig.

Es gfeht um folgendes; ich hatte Probesitzungen bei einem Psychotherapeuten, aus der letzten wurde ich dann mit der Frage geschickt, ob ich überhaupt eine Therapie machen will. Ursprünglich hatte ich mich schon indem Moment entschieden, in dem ich dort angerufen hab und den Therapeuten fand ich auch gut, jetzt hab ich aber die Chance bekommen zu überdenken ob ich das machen will und hab eine Liste mit den Alternativen angelegt, die ich dann auf zwei Punkte runtergebrochen hab: Leben und die Therapie ausprobieren oder Selbstmord. Klingt drastisch, aber alles andere habe ich ausschließen können. Das Problem ist; ich habe eine Strichliste angefertigt, nach deren Ergebnis Selbstmord die logische Konsequenz wäre, aber ich habe diese Gedanken schon relativ lange und wenn ich nicht Zweifel hätte, hätte ich den letzten Schritt schon längst gemacht, also habe ich mich für Therapie entschieden.

Und jetzt das eigentliche PROBLEM: Die Entscheidung fühlt sich nicht richtig an! Einerseits glaube ich nicht dran das es besser wird, aber ich hoffe es auf der anderen Seite, vielleicht habe ich auch ein bisschen Angst davor, mich auf eine der beiden Lösungen und die Konsequenzen einzulassen, aber einen richtigen Zwischenweg gibt es nicht, das eine schließt das andere, zumindest in meinen Augen aus. Dazu kommt, das ich Angst habe nocheinmal dort anzurufen, das heißt selbst daazu müsste ich mich erst überwinden. Ich bin hin und hergerissen und absolut unsicher. Was kann ich machen, damit sich diese Entscheidung richtig anfühlt und diese Unsicherheit sich wenigstens ablindert?

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Antwort
von FelinasDemons, 16

Erstmal herzlich Willkommen auf gf. net😊

Alles, wirklich alles ist besser als Selbstmord.
Ich hatte(mehr oder weniger)auch die Wahl zwischen Therapie und Suizid. Klar ist der Suizid verlockender und obwohl ich wenig Hoffnung in die Therapie habe, entscheide ich mich lieber dafür.

Dir muss bewusst sein, dass Therapie auch harte Arbeit bedeutet und solange du lebst, wirst du auch die Chance/Möglichkeit auf Besserung haben.

Also, du solltest trotz dem unguten Gefühl, es wenigstens versuchen.

Alles Gute☺🍀

Antwort
von MikeyShu85, 16

Hallo Stille Maus,

du hast eine wichtige, dritte Option vergessen: Leben aber ohne Therapie.

Aber die Frage ist, sind das wirklich tolle Optionen? Siehst du die Wahrheit ist, alle drei Optionen sind doof. Selbstmord bringt dir gar nichts. Leben ohne Therapie macht nichts besser und, ja ich weiß, eine Therapie selber hilft auch nicht immer und ist auch echt hart.

Der Unterschied ist aber der, dass du bei allen Optionen, ausser Therapie, sofort aufgibst und es nicht mal versucht hast. Möchtest du das wirklich? Du möchtest einfach so aufgeben, ohne es überhaupt mal zu versuchen?

Aufgeben kommt nicht in Frage. Häng dich in die Therapie rein und wenn es dir nichts bringt, dann versuche eine andere Methode, Medikamente, irgendetwas anderes zu finden. Aber kämpfe!

Ich weiß, dass ist nicht einfach. Ich kämpfe auch seit Jahren mit schweren Depressionen und bisher hat nichts geholfen. Aber dennoch kann ich mir selber wenigstens in die Augen schauen und weiß, dass ich mich durchbeiße und nicht einfach aufgebe. Weil aufgeben ist nicht. Wir haben nur ein Leben und das ist kostbar. Zu kostbar um es einfach "künstlich zu verkürzen". Wer weiß, was da noch tolles alles kommt, was du dann verpasst! Dafür lohnt es sich doch, so eine doofe Therapie zu machen, um Heilung zu finden!

Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir ganz viel Kraft. Häng dich ans Telefon und mach einen neuen Termin aus. Du schaffst das. Aber gib nicht einfach so auf.

Du darfst mich jederzeit so anschreiben, wenn du weitere Infos oder Hilfe brauchst. ;-) Viel Glück, du!

Antwort
von sheilasarah, 13

Mach bitte die Therapie und am besten Stationär in einer Psychatrie. Dort kann man die helfen mit verschiedenen Therapien deine Depression in den Griff zu bekommen. Außerdem bekommst du in den Akutsituationen wenn es sehr unerträglich für dich ist auch medikamentöse Hilfe und es ist immer ein Ansprechpartner vor Ort. Das heißt du bist nicht alleine.

Antwort
von Sinila, 7

Hi, also egal wieso du jetzt zu dieser Entscheidung gekommen bist, versuche weiter zu leben und dein Bestes zu geben. 

Ich finde persönlich schon mal toll, dass du zu einem Therapeuten gehst. Du solltest unbedingt dort nochmal anrufen, ob du nochmal eine Sitzung irgendwie bekommen kannst und wenn die dich abweisen, dann geh einfach zu einem Anderen, weil das einfach unverschämt ist. 

Hier ist auch eine Website, die Informationen und Hilfe zu Suizid anbietet: https://www.frnd.de/

Viel Erfolg :)

Antwort
von WastedYout, 2

Wenn man starke Zweifel wie du hast dann solltest du dich am besten nicht für Suizid entscheiden

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