Was soll ich machen?mm?...?

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5 Antworten

Dann hast du jetzt über den Winter die Chance sein gekrashtes Immunsystem wieder in Ordnung zu bringen: Meine Standardbehandlung war mal als Tipp verfasst.

Hallo, ich lese hier sehr oft, das jemand Probleme mit dem Ekzem beim Pferd hat. Pferde die ein Ekzem entwickeln sind nicht nur gegen Mücken allergisch. Vielmehr haben sie ganz massive Probleme mit ihrer Verdauung und ihrem Stoffwechsel. Ein Ekzemer kann therapiert werden - teilweise sogar bis zum vollständigen Abheilen der Krankheit. Das Ekzem selbst ist nur das nach außen hin sichtbare Symptom einer weitreichenden Stoffwechselstörung. Isländer z.B. haben in ihrem Heimatland kaum diese Erkrankung - hier bei uns sind aber gerade Isis vermehrt erkrankt warum ist das so?

Im Heimatland der Isländer ist ein Seeklima - Zinkhaltige Böden (nähe zum Meer) Algen und Salzfischlecken - die die Isländer ihren Pferden bereitstellen. Hier bei uns ist Zinkmangelgebiet, Algen gibt es gar keine und Seefisch bekommen sie auch nicht mehr. Nun wird die Haut empfindlich, da nach der Niere und der Leber das dritte Entgiftungssystem beim Pferd der Huf bzw. die Haut ist. Sind also Niere und Leber an ihre Kapazitäten gelangt - muß über die Haut entgiftet werden. Beschläge am Huf tun noch ein übriges dazu, das auch die Entgiftung über den Huf nicht mehr funktioniert.

Wie kann man nun einem Pferd helfen - seine Darm- Nieren- und Lebergesundheit wiederzufinden. Als erstes sollte der Darm renoviert werden - BT Bierhefe ist da das Mittel der Wahl, da die Bierhefe einfach alles in dieser Hinsicht unterstützt, sie hilft dem Darm wieder ordentlich zu arbeiten, indem sie die Darmflora ordentlich unterstützt bzw. die guten Darmmikroben fördert, sie hilft der Niere und der Leber ihre Arbeit besser zu verrichten und entschlackt diese. Als einzigstes Kraftfutter fürs Pferd eignet sich  nur der Hafer - alles andere ist für den Pferdekörper ungünstig - da z.B. Mais, Gerste, Öle und besonders der Weizen sich sehr negativ auf den Darm auswirken. Verklebungen der Darmzotten.

Zink muß beim Ekzemer auf jeden Fall zugefüttert werden, da er das Immunsystem stärkt und jeder Zinkmangel beim Pferd weitreichende Stoffwechselprobleme nach sich zieht. Auch ist bekannt das die Ekzemer einen sehr hohen Bedarf an diesem Mineral haben. Um dem Pferd die so wichtigen Vitamine zuzuführen (die leider in unseren Kulturweiden schon lange Mangelware sind braucht man ein Mineralfutter das diesen Mangel gut auffängt. Vitamine sind auch wiederum Mangelware besonders das Vitamin D und E - da Pferd ja nun mal kein Fleischfresser ist, muß er auf das Provitamin D ausweichen - das aber erst in der Haut (die ja beim Ekzemer nicht mehr funktioniert) umgewandelt wird in Vitamin D. Die erste Kur die ein erkranktes Pferd braucht dauert ca. 6 Monate - dannach sind Auffrischungen der Kur für 2 Monate im Januar bis März sinnvoll. Vor der Weidesaison.

Umstellung eines an Ekzem erkrankten Pferdes: Alle Müslis, alle zuckerhaltigen Futtermittel müssen vom Speißeplan entfernt werden z.B. Karotte, Apfel, Leckerlie,und Zuckerrübenschnitzel.Rezeptur:Gutes Heu als Grundlage für alles, keine Heulage und kein Gärheu. Etwas gutes Futterstroh.BT Bierhefe 100 g tägl. in der ersten Woche und dann immer 200 g tägl. für jeden Tag der Kur. Bei besonders heftiger Darmproblematik kann auch hier bis 500 g erhöht werden. Mineralfutter nach Herstellerangaben dosieren - es eignet sich hier Iwest und Derby Algenmineral je zur Hälfte. Täglich. Oder ein Mineralfutter und zusätzlich ein Algenpräparat. Zinkpräparat muß hochwertig sein - z.B. Orthosal, Zn Zink von Weihrauch oder Equipur plus ebenfalls lt. Herstellerangaben zu dosieren. Täglich. Lebertran bzw. Dorschlebertran bekommt man in der Apotheke oder im Tierbedarf und Internet. 20 bis 30 ml täglich.Um das ganze im Futter fürs Pferd unterzubringen, eignet sich der Hafer (möglichst Schimmelfrei und im ganzen Korn), und bei Pferden die keinen Hafer als Kraftfutter erhalten, eignen sich Heucobs oder Wiesencobs.

Bei wund gescheuerten Pferden eignet sich die Bierhefe als Paste verrührt auf die juckenden Stellen auzutragen (nach dem antrocknen wieder abwaschen). Nach der Abheilung eignen sich die Tierseife für Mauke und Ekzem von Joveg sehr gut zur Pflege und zur Juckreizhemmung. Noch dazu kommt, das die Pferd sich so viel wie möglich frei bewegen können, ein Pferdedarm braucht Bewegung um richtig funktionieren zu können - Futtermittel alleine reichen nicht aus - die stehzeit des Pferdes sollte so gering wie möglich gehalten werden. Zusätzlich zu allem hilft auch Heilerde um den ganzen Organismus erst mal von allen Giftstoffen zu befreien.

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Hallo! Also unsere zwei Pferde schubbern sich ganz doll, der eine hatte quasi gar keine Mähne mehr und beide stark die Schweifrübe "enthaart". Ich weis leider kein Mittel, dass die Haare schneller wachsen, aber wir haben die beiden mit der "Equimyl Emulsion" eingeschmiert & im Sommer auch mit dem passenden Shampoo eingeschmiert & es hat suuuper geholfen. Beide haben jetzt eine schöne Mähne und einen noch schöneren Schweif!

Liebe Grüße

Lenchenh

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Es gibt glaube ich von Loesdau so ein Öl(ich glaube das kann man z. B. auch als Huföl benutzen). Das benutzt meine Rl immer und ist nur aus natürlichen Sachen:)

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Die Haare werden mit keinem Mittel Schneller wachsen, ob sie schnell wieder nachwachsen oder Langsam ist abhängig davon wie aktiv die Haarwurzel ist (oft ist das Genetisch bedingt)

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Hallo :) also meine RB hat das auch und sie bekommt immer Lachsöl :) 6-8 Spritzer in eine Portion. Das lässt alles nicht schneller wachsen, aber es soll wohl die Haare stärken, sodass der Verlust demnächst nicht mehr so groß ist. Also meiner RB hilft's :)

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Kommentar von friesennarr
20.11.2015, 10:01

Lachsöl hilft, weil es Vitamin D und E und auch A in Massen enthält, diese Vitamine fehlen ganz vielen Pferden, sind aber wichtig für die Hautgesundheit und Darmgesundheit im allgemeinen.

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