Frage von Kristallkalt, 95

Was soll ich machen-Psychiatrie?

Hallo erstmal. Sorry für den lange Text...

Ich bin 13 und habe vor einem Dreivierteljahr das erste mal das Gefühl gehabt, nicht mehr leben zu wollen(Selbstmordgedanken).

Die ganze Zeit ging, und geht es mir schlecht. Zu nichts Lust, alle Hobbys aufgegeben, Stress mit Familie und Freunden und noch viel mehr... Ich weiß echt nicht weiter.

Ich habe irgendwann angefangen mich zu ritzen, da ich meine Anspannung und das Gefühlschaos nicht mehr ertragen konnte. Hab manchmal auch mit dem Kopf gegen die Wand geschlagen.(Ich weiß das es schlecht ist, also bitte nicht solche Antworten wie...die kleinen kinder von heute die haben ja sooo viele Probleme, etc, dass kann ich jetzt echt nicht gebrauchen.)

Naja, dann hab ich angefangen Tabletten zu sammeln und hatte auch schon einen Tag vor Augen, doch zwei Tage vorher musste ich zu einem Gespräch mit meiner Lehrerin und einer Vertrauenslehrerin die meine Mutter informiert hat. (Meine Mutter weiß es jetzt seit zwei Monaten, und droht mir fast jeden Tag mit der Klinik/Psychiatrie, macht aber nie etwas.)

Vielleicht sind hier welche, die Erfahrung mit solchen Situationen haben/hatten, was würdet ihr mir empfehlen? Ich denke, so kann es echt nicht weiter gehen.

Wäre für Antworten dankbar, auch was in der offenen/geschlossenen Station für Regeln und Tagesabläufe gibt..zugegeben hab ich ziemlich Angst davor.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MannInReno, 16

Ich spreche mal ganz offen: Ein Psychiatrieaufenthalt kann sowohl gut als auch schlecht für die emotionale Verfassung sein, auch auf weite Sicht betrachtet. Wenn du und deine Familie eine stationäre Therapie für richtig und notwendig halten, solltet ihr euch darüber informieren, welchen Ruf die KJPs in eurem Umfeld haben und nicht einfach in die nächste fahren und dich einweisen lassen.
Es gibt nämlich (Kinder und Jugend -) Psychiatrien, in denen katastrophale Umstände herrschen und die viel zu viele Patienten haben, während es am Personal wiederum mangelt. Dort wird sich nicht richtig Zeit für dich und deinen Fall genommen, du bist dort nur zur “Aufbewahrung“ und wenn du Glück hast lassen sie dich einen Fragebogen ausfüllen anhanddessen dir ein Medikament verschrieben wird, das vielleicht gar nicht zu dir passt.
Ich selbst habe in einer KJP schlimme Erfahrungen gemacht, dort wurden Patienten geschlagen, sobald sie auch nur den Mund aufgemacht und gefragt haben, warum z.B. seit zwei Wochen keine Visite stattfindet, wurden sie mit Benzos ruhig gestellt und es gab völlig absurde Regeln, u.a. dass man den Salat ZUM essen essen muss und nicht vor oder nach dem Hauptgang. Wenn jemand irgendwas gesagt oder gemacht hat, was den Betreuern nicht in den Kram gepasst hat (z.B. geweint) wurde er in sein Zimmer geschickt, gezwungen, starke und für Leute unter ca 16 völlig ungeeignete Medikamente zu nehmen, oder wenn die Betreuer gerade mal schlecht drauf waren auch fixiert. Also passt auf, welche Einrichtung ihr für dich auswählt.
Im Gegensatz dazu gibt es allerdings auch viele Psychiatrien, die deine Lebensqualität erheblich steigern können. Diese sind sogar in der Mehrzahl. Auch damit habe ich eine Erfahrung gemacht: Mit Anfang 17 war ich psychisch total labil, verbal hochaggressiv und mitten in einem schwerwiegenden psychotischen Schub. Im Zusammenhang damit habe ich viel gemacht, worauf ich nicht stolz bin, und es endete schlussendlich mit einer Zwangseinweisung. Am Anfang konnte ich mich erstmal nicht damit abfinden, aber das wird bei dir, wenn du freiwillig gehst, ja kein Problem sein.
Jedenfalls bin ich dort auf eine Station für Jugendliche und junge Erwachsene gekommen, bei der das ganze Personal wirklich toll war und die Ärzte sich für jeden einzelnen Patienten so viel Zeit genommen haben, wie dieser benötigte. Dort wurde meine medizinische Geschichte genau analysiert, Testungen gemacht, es gab viele Gespräche und supergeniale Therapien (Kunst, Musik, Sport uvm), die wirklich auch geholfen haben. Nach drei Monaten fand eine abschließende Diagnosestellung statt, woraufhin mir Wege aufgezeigt wurden, mit meiner Erkrankung umzugehen und ich medikamentös so gut eingestellt wurde, dass ich heute wirklich von mir behaupten kann, dass alles gut läuft und dass ich glücklich bin. Ohne die Hilfe seitens dieser Psychiatrie weiß ich nicht wo ich heute wäre, wahrscheinlich irgendwo unter der Brücke. Sie haben mir ermöglicht, wieder ein normales, geregeltes und vor allem zufriedenes Leben zu führen und das wäre in der Form mit einer ambulanten oder halbstationären Therapie nicht möglich gewesen.
Im Endeffekt kann ich dir nur sagen: Du willst ja, dass es dir besser geht, also wage den Schritt und trau dich, dir selbst und deinen Mitmenschen zuliebe, in eine stationäre Behandlung zu gehen und dir helfen zu lassen, denn so wie es jetzt ist, kann es ja nicht weitergehen, oder? Setzt euch mit einer sachkundigen Person zusammen und lasst euch eine gute Klinik empfehlen, selbst wenn sie am anderen Ende von Deutschland ist, Hauptsache, dein Leben ist am Ende wieder in Ordnung.
Falls kein Platz frei ist oder du dich nach Abwiegen der Pros und Contras doch gegen eine vollstationäre Therapie entscheidest, wäre entweder eine Tagesklinik (die, wenn du oft Stress mit deiner Mutter hast, aber viel weniger effektiv wäre) oder eine engmaschige ambulante Therapie durch einen Psychiater in Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten möglich. Besonders den Aspekt der Psychotherapie solltest du nicht vernachlässigen, ohne eine gute Psychotherapie helfen dir Antidepressiva auch nicht. Das offen über Ängste und Probleme reden und Lösungen suchen ist das Fundament einer Besserung deiner psychischen Verfassung, Medikamente können dabei nur noch eine zusätzliche Stütze sein.

Zum Abschluss möchte ich dir noch eines ans Herz legen: Hör auf jeden Fall mit der Selbstverletzung auf, das macht überhaupt nichts besser, genausowenig wie Drogen, Alkohol, oder was auch immer. Dich zu schneiden tut deinem Körper und damit auch deinem Geist nicht gut, wenn du verantwortungsvoll und gewissenhaft darauf achtest, dass es dir körperlich gut geht (z.B. auch durch gesunde Ernährung), dann macht es das schon mal leichter, dich deinen psychischen Problemen zu stellen. Ich weiß, ein “Hör auf“ klingt für dich erstmal schwer oder vielleicht sogar unmöglich, aber lass dir gesagt sein: Das ist es nicht. Ein gesunder Weg, mit Selbstverletzungsdruck umzugehen ist zum Beispiel, in dein Kissen zu schreien oder laut Musik zu hören. Du musst den Druck irgendwie “übertönen“. Ein weniger gesundes, aber meiner Meinung nach legitimes, Mittel ist, einen Teelöffel Tabasco zu nehmen und ihn einige Zeit im Mund zu behalten, damit sich die ganze Schärfe entfaltet. Das gibt dir den selben “Kick“ wie der Schmerz eines Schnittes oder an deinem Kopf, hinterlässt aber keine bleibenden Schäden. Denk immer daran, dass die Narbe, die du dir gerade verpasst, für immer bleibt und dich immer an die Zeit erinnern wird, in der es dir schlecht ging. Du bist schön und toll so wie du bist, du schaffst es auch ohne dir weh zu tun!

Liebe Grüße Gabriel

Kommentar von Kristallkalt ,

Hallo MannInReno, vielen Dank :)

Ich wohne in Schleswig-Holstein, die Klinik die am Nächsten dran liegt, ist in Itzehoe. Dort gibt es ebenfalls eine offene- und gesichterte Station. Ist das ein Unterschied zur KJP? 

Ich glaube, dass die nächte KJP in Glückstadt ist, was ziemlich weit weg wäre, mich aber nicht stören würde, ich würde sogar liebend gerne weit weg von meiner Familie sein. Ich suche mal im Internet ob die...wie soll ich sagen...'wirkungsvoll' oder 'schlecht' sind.

Zum Thema Ritzen...ich weiß sehr wohl das es schlecht ist, und ich hab mindestens 20 Narben, die nicht mehr verschwinden. Was ich komisch finde, ist das meine Eltern nichts davon gesehen haben, wir sind in letzter Zeit ja auch oft Schwimmen gegangen..Ich bin jz...ich glaub knapp 2 Wochen clean aber du hast Recht, ich brauche den Schmerz, irgendwie hilft er mir mich zu konzentrieren. Es ist ein geiles Gefühl. Finde ich.

Und ab wann genau kommt man in die Geschlossene?

Und ich bin mir nicht sicher, ob ich das freiwillig will (hab soo Angst davor, ich hasse reden), aber ich möchte auf jeden Fall dass sich etwas ändert, und wenn das nur in der Klinik geht... eine kleine Auszeit & Regeneration schadet wohl nicht. 

Wie lange dauert der Aufenthalt mindestens?(ich weiß das ist unterschiedlich, aber es muss doch eine mindest-Zeit geben..)

Antwort
von Indivia, 25

Genau so ging es mir auch als ich den ersten Abend in der Psychatrie war ( so schnell kommt man ncicht in die gesicherte ,es heißt nicht mehr geschlossene).

Ich dachte da läuft ein Haufen irrer rum, stattdessen waren die Menschen dort aber sehr hilfsbereit. Naja und zum Ende ging ich mit einem lachendem und einem weinendem Auge. Ich habe danach noch 2 Monate Tagesklinik gemacht, war aber ständig wieder auf Station meine Zimmergenossen besuchen.

Meine Tochter war öfters da um mich zu besuchen,irgendwann wollte sie sogar selber da bleiben. Hier mal Tagesabläufe aus " meiner" Psychatrie:

Montag: 7.10 wecken

            7.30- 8.00h Frühstück

            8.00 Medikamenteneinnahme

            8.10-8.20 Wasser treten

            8.30h-9.00h Gruppensport

            9.30h - 11.00h Kunsttherapie

            11.00h Gruppenvisite

            12.00h Mittagessen

            13.00h- 14.30h Ergotherapie

            14.30-15h Massage /Rotlicht oder Entspannungsbad

           15.30h -17.00 h Tanztherapie

           17.00h -18.00 Achtsamkeitsgruppe

            18.00 Abendessen

           danach Freizeit

 

          Dienstag:

            7.10 wecken

            7.30- 8.00h Frühstück

            8.00 Medikamenteneinnahme

            8.10-8.20 Wasser treten

            8.30h-10.00h Depressionsgruppe

            9.30h - 11.00h Kunsttherapie

           11-12.00h Einzelvisite

           12-13h Mittagessen

           13.30-14.00 Entspannung nach Jacobsons

           14-15h Einzelpsychotherapie

           danach Einzeltherapien ( massage, bad etc) oder Freizeit

 

          Mittwoch:

            7.10 wecken

            7.30- 8.00h Frühstück

            8.00 Medikamenteneinnahme

            8.10-8.20 Wasser treten

            8.30h-10.00h Depressionsgruppe

            9.30h - 11.00h Kunsttherapie

           11.00h Gruppenvisite

           12.00h  Mittagessen

           13.00h -14.30h  Ergotherapie

           danach Einzeltherapie oder Freizeit

 

        Donnerstag:

            7.10 wecken

            7.30- 8.00h Frühstück

            8.00 Medikamenteneinnahme

            8.10-8.20 Wasser treten

            8.30h-9.00h Gruppensport

            9.30h - 10.30h Kunsttherapie

            10.30h Oberarztvisite

            11.00-12.30h Soziales Kompetenz Training

           12.30-14.00h Stressbewältigung

           14.00h Mittagessen

           15.00h -16.45 Tanztherapie

           18.00h Abendessen danach Freizeit

 

         Freitag:

           7.10 wecken

            7.30- 8.00h Frühstück

            8.00 Medikamenteneinnahme

            8.10-8.20 Wasser treten

            8.30h-9.00h Gruppensport

            11.00h Einzelvisite

            12.00h Mittagessen

            13.00h Stationsrunde

            15.-15.45 Tanztherapie

            18.00h abendessen

Wochende:
eine Nacht durfte man heim zur Belstungserprobung, Samstags morgens
wurde kurz Visite gemacht, meist wurde am Wochenden noch so etwas wie
backen, spazierengehen etc angeboten.


Medikamenteneinnahme wurde am Schwesternzimmer gemacht. Wir durften uns ausserhalb von Therapiezeiten frei bewegen, also auch in die Stadt oder so.

Einige Therapien sind freiwillig, andere widerrum pflicht, aber dies wird im Normalfall abgesprochen.

Ich kann dir also den Weg dahin nur raten.

Regeln waren:

-wir mussten alle Medis abgeben

-kein Alkohol

-wir mussten selber im gemeinschaftsraum frühstücken also nix Frühstück am bett

- um 21h sollten wir auf Station sein

-im gemeinschaftsraum hab ich manchmal bis 2h gesessen da hat niemand was gesagt oder wir haben Spiele gespielt ( solange es niocht zu laut war)

- Betten mussten wir selber beziehen, Handtücher selber holem

- wir durften essen udn trinken selber aussuchen ( also von Plan oder und was kaufen , es wurde natürlich für niemand ein 3 Gänge menü gekocht)

- wir hatten eine Küche die wir komplett nutzen konnten

Ich würde sagen es ähnelte eher einer Reha als einem Krankenhausaufenthalt.

Wir hatte ein vier Bettzimmer ( wurde jetzt umgebaut überwiegend 2 Bettzimmer) ,aber ich hätte nicht tauschen wollen. Wir haben alle heute noch Kontakt zueinander.

Bei weiteren Fragen einfach anschreiben!


Ps. evtl käme auch eine Tagesklinik in Frage ,ihr solltet euch mal danach erkundigen.

 


Kommentar von Kristallkalt ,

Dankeschön :)

Also ich war noch nicht bei einem Psychiater, meine Eltern kümmern sich nicht wirklich darum, ab und zu 'drohen' sie mit der Klinik aber machen am Ende doch nichts. Ich weiß das es nicht so weitergehen kann, ich fange schon wieder an Medis zu sammeln, ich kann einfach nicht aufhören, auch der drang mich zu ritzen wird stärker, dabei muss ich bald ins schwimmbad und die wunden sollten eigentlich verheilen damit ich makeup draufmachen kann und jz überleg ich es an der hüfte zu machen wo es niemand sieht...ich bin psychisch echt am ende und würde es wirklich gern ausprobieren, die frage ist nur...wie? Ich habe tierische Angst zu reden (im Gespräch mit der Vertrauenslehrerin hab ich auch nur genickt und Kopf geschüttelt), und wenn sie einfach mit mir in die klinik fahren würden...wie bist du dorthin gekommen? Und darf man sich therapien aussuchen, oder gibt es auch 'pflichttherapien' weil z.B Familientherapie würde ich aufgarkeinen fall machen wollen (zur zeit hasse ich meine fam weil wir uns nur anschreien).

Kommentar von Indivia ,

Ich bin durch meine Psychologin dort hin gekommen,weil es nicht mehr ging.

Du kannst auch erstmal einen psychiater aussuchen 8 er diagnostiziert und verschreibt Medis und kann dir auch raten welche Therapieform : gesprächstherapie, verhaltenstherapie etc die richtige ist) und eine Psychologen und eine Psychotherapie in Angriff nehmen ( ausserhalb der Klinik, musst allerdings mit langen Wartezeiten rechnen, ich habe mich bei 20" beworben2 und nahc 9 Mon eine Zusage gehabt) wenn du über 14  bist, musst du deinen Eltern hiervon nix sagen.

Die Psycholgin wird alles genau mit dir absprechen du bist immer noch ein freier Mensch und sie wird die Familie nur einbeziehen ,wenn du dies möchtest oder akute gefahren für dich oder andere vorliegen.

Meine psychologin hatte mit meiner Mutter gesprochen, dafür musste ich sogar vorher noch eine Schweigepflichtsentbindung unterschreiben.

Ich meinte mti Pflichthherapie, das es in der Klinik Therapien gibt die Pflicht sind, zb war der gruppensport für die meisten pflicht ( für ältere Hockergymnastik) oder die psychoeinzeltherapie. Tanztherapie, joga, Thai Chi, autogenesTraining , entspannung nach jacobson usw earen dagegen freiwillig.

Du kannst dich auch an ein sozialpsychiatrisches Zentrum in deiner Nähe wenden, die können dir bei der Suche nach einem therapueten und dem vorgehen etc helfen.

Kommentar von Kristallkalt ,

(Bin 13)

Also ich habe sehr starke Selbstmordgedanken ich kann in der Küche nicht an einem Messer vorbeigehen, ohne zu denken was passieren würde wenn ich mich jz damit absteche, dasselbe bei der Bahngleise oder auf einer Brücke, auch bei Medis. Ich hab mir mal 'Pläne' gemacht (wie ich es tun könnte) und auch einen Abschiedsbrief geschrieben. Hätte ich mehr Mut, wäre ich jz schon tot, aber ich scheine auf irgendwas zu warten..Ich will es glaub ich auch nicht wahr haben, dass es nur diesen Ausweg gibt. Ich möchte es halt mal ausprobieren weil eigentlich kann es nicht schaden...ich versuch mit meiner Mam zu reden oder ihr einem Zettel zu schreiben ich weiß nicht...

Antwort
von hyperbumblebee, 26

Hey, ich bin jetzt auch kein Experte, aber eine Freundin von mir hatte ähnliche Probleme wie du... Vielleicht wäre es wirklich besser mal eine zeitlang in einer Klinik zu sein, damid du von allem Abstand bekommst und dort sind sicher Leute, denen es ähnlich geht und welche, die sich auskennen und Erfahrung haben, vielleicht würde dir das wirklich helfen :)
Meine Freundin war unter anderem auch einige Monate auf einem Therapie- Bauernhof und ich hab das Gefühl, das hat ihr schon gut getan... Vielleicht wär das ne Option, wenn du nicht in eine normale Klinik willst :)
Noch ein paar andre Tipps: trau dich mit Familie und Freunden darüber zu reden. Das wird sowohl dir helfen, weil du dich vielleicht nicht mehr so alleine fühlst mit den Problemen, als auch deinem Umfeld. Ich sage aus Erfahrung, dass es für Freunde einfacher ist für dich da zu sein, wenn sie verstehen, wie du dich fühlst :)
Außerdem würde ich wieder mehr Dinge tun, die dir Spaß machen, denn damit kannst du dich vielleicht von allem ablenken...damit meine ich zB Musik machen, Zeichnen, Sport.... Was auch immer dir hilft, aber zieh dich nicht nur in dein Zimmer zurück, da wirds nicht besser :)
Ich wünsch dir alles Gute, das wird wieder, wenn du stark bleibst. Meine Freundin hat auch zwei Jahre lang mit Depression und Magersucht gekämpft und mittlerweile geht es ihr wieder viel besser, Viel Glück und bleib stark ;)

Antwort
von ASW19, 32

Hallo Kristallkalt,

(Meine Mutter weiß es jetzt seit zwei Monaten, und droht mir fast jeden Tag mit der Klinik/Psychiatrie, macht aber nie etwas.)

Wenn du wirklich das Bedürfnis hast in eine Psychiatrie gehen zu wollen, dann solltest du mit deiner Mutter über eine solche Maßnahme sprechen.

Ein solcher Schritt mag dir gerade sehr groß vorkommen, jedoch geht es den Mitmenschen dort genauso. Und sie sind nicht 50 Jahre älter.  Bei der Kinderpsychiatrie in dieser Stadt sind alle ungefähr in deinem Alter.

Wie genau der Tagesablauf dort aussehen wird lässt sich schwer sagen. Du könntest dir die Einrichtung vorher ja mal mit deiner Mutter oder deinem Vater anschauen gehen.

Gute Besserung und maximalen Erfolg

Antwort
von Rihannafangirl, 31

Sei froh, dass deine Mum sich um dich kümmert. Andere Mütter stellen dagegen nichts an und außerdem ist die Psychiatrie auch nicht so schlimm (denke ich)

Kommentar von Indivia ,

Nö, ist sie nicht, es gab sogar Massagen, Entspannungsbäder, Rotlichttherapie etc und lustigerweose hat erst doch eine Physiotheraputin meinen Beckenschiefstand festgestellt.

Kommentar von Rihannafangirl ,

geil

Kommentar von Indivia ,

Es ist fast wie ne reha :)

Antwort
von KoalaCarConn, 27

Hmmmm,

erst mal mein Beileid.

Such dir professionelle Hilfe, schadet nie :)

Wende dich an einen Psychater oder Psychologen, sie können dir oft etwas über dich erzählen das du selbst noch nicht wusstest :)

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