Nach langer Zeit in einem Unternehmen, habe ich nun endlich einen neuen Job gefunden und gekündigt. Die Zustände werden immer schlimmer und ich habe das Gefühl, dass ich total verblöde. In fachlicher Hinsicht wäre das auch der Fall, wenn ich noch länger bleiben würde. Da ich nun eine Kündigungsfrist von 3 Monaten habe und jetzt schon am Rad drehe, hoffe ich, dass mir einer einen Tipp geben könnte, was ich machen soll.
Bei der ersten Variante habe ich Bedenken, dass er mir diesen nicht genehmigen wird, da es keinen Ersatz für mich gibt und meine Stelle eine entscheidende Rolle im Unternehmen spielt. Bei der zweiten Variante muss ich eventuell befürchten, dass man sehr sauer auf mich sein wird (siehe oben) und das Auswirkung auf mein Arbeitszeugnis haben wird.

mit dem arzt drüber reden, die haben verständnis dafür.
Wenn Du schon eine neue Stelle hast, ist Dein Arbeitszeugnis zwar nicht so wichtig - aber durchhalten würde echte Größe zeigen ;-)

Da du eh schon gekändigt hast, mach krank, gibt genug ärzte die dich bei einer solchen situation krank schreiben

Mach doch beides, lass dich jetz krankschreiben und nimm die letzten Wochen Urlaub! Hat schon öfter funktioniert! dir kann dann auch keiner was.

Du müsstest diese "Zustände" etwas genauer ausführen ^^
Wenn es gesundheitlich nicht mehr klappt, dann wirst du auch ziemlich sicher krank geschrieben ;-)
Es gibt auch die Option eines Aufhebungsvertrages auf Basis gegenseitigem Einverständnisses. Warum fragst da nicht mal nach? Wenn Du höflich klarstellst, dass die Kündigung in jedem Falle fällig ist, solltest da gute Chancen haben.
Ein Aufhebungsvertrag sieht nicht gut aus hat den nachgeschmack von der Chef wollte einen loswerden und konnte es nicht.Da schauen neue AG gerne drauf.
Aber nicht, wenn Du denen sagst, Du hast eher gekündigt, weil Du so heiß drauf warst, bei ihnen zu arbeiten *grinst. Marketing ist alles.
Ich kenne keinen Arzt, der wegen befürchteter "Verblödung" krankschreibt.

2 Wochen sind eine absehbare Zeit. Du schreibst nichts von Mobbing oder ähnlichem.
Franciscarved am 10. Juni 2009 13:15 3 Monate!
Sofaschalter am 10. Juni 2009 13:16 Oh, dann hab ich das falsch verstanden. Wenn keine schlimmeren Vorkommnisse vorgefallen sind, wird ihn aber kein Arzt für 3 Monate krankschreiben, fürchte ich.
Siehs so: noch zwei Wochen und es ist vorbei... Lächel drüber und freue dich auf die Zukunft.

durchbeissen - kommt besser an. sind ja nur 3 monate =)

Es ist doch eine Ende abzusehen:-) Und evtl. doch mal nach Urlaub fragen - vielleicht klappt es ja.
Zeugnis jetzt einfordern, du musst nicht bis zum letzte Arbeitstag damit warten.
Würde nicht Krank machen, ist ja etwas zuuuu offensichtlich. Aber unbezahlten Urlab würd ich auch nicht nehmen, sei einfach stark. Hast du denn gr keinen "alten" Urlaub mehr übrig? ODer Überstunden?
Wenns wirklich so schlimm ist Krankschreiben lassen und wenn er dann sauer ist und dein Arbeitszeugnis schlecht ausfallen sollte dann wiedersprichst du dem und lässt dir ein neues ausstellen.Und dann kannst du mehrmals machen,lass es von jemanden durchchecken der es wirklich lesen kann.Gewerkschaft oder Betriebsrat,...
ist immer gut gesgt, wenn man selbst nicht in der Situation ist. Wenn Du das Gefühl hast es geht nicht mehr und Du schon psychosomatische Störungen hast, dann solltest Du zumindest Deinen Hausarzt konsultieren und ihn um Rat fragen ,ob er eine Möglichkeit sieht Dich ohne weitere gesundheitliche Schädigung bis zum Ende des jetzigen Arbeitsverhältnisses zu begleiten. Du wirst bestimmt eine Entscheidung oder einen Rat bekommen, wie Du die letzten Tage oder Wochen verbringst. Manchmal ist es besser sich vor Antritt einer neuen Arbeitsstelle erst wieder aufzubauen, dass wird der Arzt auch so sehen
Auch wenn es schwer wird!!! Geh mit erhobenen Kopf und ziehe nicht jetzt so kurz vor Ende den schwanz ein. Bedenke: Man sieht sich immer zweimal im Leben!!!!

Auch wenn es dir schwer fällt,solltest du Größe zeigen und durchhalten.
Da du schon sehr lange in der Firma bist,wie man an der dreimonatigen Kündigungsfrist ablesen kann,werden die letzten drei Monate auch durchzustehen sein.
Und ein korrekter Abgang ist immer gut.
Darum:Augen zu und durch.
Also ich habe pünktlich zum 29.05. gekündigt. Somit sind es mit dem heutigen Tage nicht mehr ganze 3 Monate.
Das Arbeitszeugnis habe ich schon versucht vorher zu bekommen. Laut den Firmenrichtlinien ist dies nicht möglich.
Urlaub habe ich nur noch 7 Tage, die ich bereits ans Ende der restlichen Arbeitszeit eingeplant habe.
Mir geht es schon ziemlich lange schlecht (Magenschmerzen, Depressionen, Müdigkeit, aggressiv) in meinem Job.